Deckard's Dream CS80 Clone

[...] Man muss das Teil aber spielen können. [...]

Siehste, das dürfte dann auch meine oben aufgestellte These bekräftigen -- einfach nur an den Sequenzer hängen zum Rumtickeln, dafür gibt es bessere Alternativen.

Und bis man den DD so spielen kann, daß er wie sein großes Vorbild auf den Spieler reagiert, wird auch eine Menge Geld und eine noch größere Menge Zeit vonnöten sein.

Stephen
 
Wow - klingt der gut!! Bin geflasht. Das Ding ist ein einziger Sweetspot. Hatte mir zufällig vorher eine CS-60 Demo angehört - das is genau dieser Signature Sound:


View: https://www.youtube.com/watch?v=kQXO4VWHeS0


Preislich ist das natürlich Luxus fürs Studio - wie auch ein großes Analogpult.


Schönes Instrument, Punktum. Warum sollte es also immer CS80 sein müssen? Ein bißchen weniger Hall wäre allerdings nicht verkehrt gewesen.

Die Melodie hatte stellenweise was von Cretus Goldene Zeiten vom Legionäre-Album.

Stephen
 
Das Original steht in diesem Punkt nicht hintenan. Trocken klingt es erstmal recht dünn und enttäuschend. Oft dazu noch verstimmt.
Möglicherweise ist das bei der CS Serie generell so...ich hatte einen CS-70M und (obwohl ganz anders als Cs50-60-80) der war auch recht dünn im Grundsound.
 
Klasse Synth zu einen akzeptablen Preis, hätte ich das Geld übrig würde ich einen ordern.

Den Kijimi finde ich auch gut, da höre ich schon meinen Lötkolben im Schrank mit dem Zinn klappern :)
 
Zum Kijimi habe ich das hier gefunden.
https://greatsynthesizers.com/allgemein/black-corporation-kijimi-rsf-polykobol-ii-clone/

Olivier Grall – Synthesizer-Sammler, RSF-Experte und zweifacher Polykobol II Besitzer – hat in Frage gestellt, wie man ein solches Instrument, das in originaler Version über viele sehr spezielle Bauteile und Schaltungen verfügt, als „Clone“ anbieten kann.
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Aber gut, es ist ja ein „Replikat“, die Nachbildung eines Originals. Wie dem auch sei: 8 analoge Stimmen mit CEM3340 VCOs und SSM2240 VCFs, dazu zwei LFOs und viele Modulationsziele, das klingt nicht uninteressant. Auch wenn dabei kein Polykobol II im Rackformat herauskommen dürfte, das Konzept könnte spannend sein.
Was meinen die damit? Dass es ein Synthesizer ist mit den gleichen Funktionen, aber da andere Bauweise (?) nichts mit dem Original zu tun hat?
 
Was meinen die damit? Dass es ein Synthesizer ist mit den gleichen Funktionen, aber da andere Bauweise (?) nichts mit dem Original zu tun hat?
Es kommen die neuen SSM 2040 zum Einsatz und nicht die alten SSM 2044 und auch sonst ist es eher ein Kobol in polyphon als ein Polykobol II. Der Deckard's Dream ist auch nicht 1:1 ein CS80, so what...
 
Der Ringmodulator verhält sich völlig anders als beim Original: Wenn beim Original der RM eingeblendet wird, fängt -- abhängig von der eingestellten Frequenz -- der Klang sofort an zu tremolieren oder zu schimmern. Dabei geht der Pegel auch merklich zurück, wahrscheinlich, um Verzerrungen zu vermeiden. In obigem Beispiel klingt es so, als wäre der Carrier nach Loslassen der Taste noch weiterhin zu hören. Das ist nicht gut. Auch wirkt der Frequenzbereich ziemlich limitiert, und es scheint, als wäre das eingespeiste Signal immer noch sehr stark präsent, was seinen Audioanteil angeht.

Klanglich hat das hier zu hörende Material nicht wirklich viel mit dem CS-Ringmodulator zu tun (das ist vorsichtig ausgedrückt) -- jetzt ist die Frage, ob beim Design was schiefgelaufen ist, beim Zusammenbau, oder bei der Bedienung.

Überzeugt mich nicht.

Stephen
 
Zahnschmerzen. Klingt für mich als Nicht-CS-Besitzer irgendwie komplett daneben. Es sind aber auch furchtbare Sounds eingestellt. Kann ja noch besser werden...
 
Fast.
Kijimi stimmt, aber die Vorlage war der RSF Polykobol II. Der war - siehe der Name- auch schon polyphon.
(RSF waren übrigens die Anfangsbuchstaben der Firmengründer Ruben und Serge Fernandez)

Fast, die Vorlage für KIJIMI war der Kobold Expander, Roman hat es damals auf FB geschrieben, würde mich nämlich interessieren wo die einen Polykobol II gefunden haben, die wenige die ich kenne sind hier in Frankreich und welche noch in Berlin. Der Polykobol hat Diskrete OSC's und SSM2044 VCF's, der Kobold Expander hat Diskrete OSC's und SSM2040 VCF's und der KIJIMI hat CEM3340 und ursprünglich waren SSM2040 für die VCF's geplant aber laut Black Corp. werden jetzt doch die neuen SSI2144 verbaut, fast wie ein Voyetra 8.
 
Der Deckards Dream klingt nicht übel, macht auf mich aber einen deutlich drahtigeren Eindruck vom Sound her.
Wenns nach CS80 klingen soll, dann bleib ich doch lieber bei meinem Memorymoon ME80 VSTi, der ME80 klingt fürn VSTi recht überzeugend nach CS80 und kostet mit €40 nur knapp ein Hundertstel vom Deckards Dream - und der Ringmodulator ist gleich mit an Bord. <lach>
...und MPE solls auch mit dem nächsten Update geben, PolyAT und ChannelAT kann es ja schon.
Leider hab ich bisher keinen Synth oder MIDI Keyboard dessen Tasten ChannelAT, geschweigedenn PolyAT unterstützen, daher nutze ich ein Fußpedal für den Aftertouch.
Aber selbst damit ist das VSTi extrem expressiv zu spielen finde ich.
 
Tolles Teil, aber von "einziger Sweetspot" wie z.B. Minimoog kann nicht die Rede sein.
Trocken klingt der erstmal recht dünn und enttäuschend.

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also nachdem ich jetzt n paar tage an der kiste rumgespielt habe muss ich sagen ,daß vor allem das reverb im expander dem wunderbaren sound der kiste den letzten schliff verleiht und traumhafte welten eröffnet !
und die aussage trocken klingt das teil dünn und enttäuschend kann ich nicht nachvollziehen.
für mich einer der best klingenden synths die ich je bedient habe !!!!
 
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Hallo n@autilus + Stue,
kenne den expander nur aus Videos und wünsche dir viel Spaß damit falls du ihn dir gekauft hast.

Wahrscheinlich hast du im Eifer des Gefechtes mein Zitat nicht im Kontext verstanden, habe den Vergleich oben in meinem Beitrag aber auch zwischen orignal Minimoog und CS60 gemeint.
Und nur mal so am Rande: Das Reverb ist bestimmt toll, steht aber im Gegensatz zu meinem angesprochenem "trockenem" Signal.

;-)
 
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