Der Anti GB-Sample-Library Thread

man kann sich anscheinend echt über alles beschweren wenn einem langweilig ist.

wer sagt den das man das benutzen muss , ich benutze fast nur eigene samples. und ??? terabyte hin oder her , speicherplatz wird ja wohl in zukunft nicht mehr das problem sein . wenns einem zuviel ist kann mans auch löschen hab ich gehört.
 
Der Speicherplatz auf der HD empfinde ich auch nicht als das schlimmste. Aber es wird z.b so stark gelayert das bei einem 0/8/15 Drum von Studiodrummer z.b. soviel Stimmen verbraten das man nix anderes mehr laufen lassen kann. Und das löschen ist echt arbeit. Hab zum ausdünnen dieser einen Library schon 3 Stunden gebraucht.
Und was heißt muß man nicht benutzen ?
Dann kann man auch sagen Analoge Syths muß man nicht benutzen.
Ich brauche definitiv paar Librarys auch wenn ich viel selber sample.
 
keine ahnung .................

wenn das so ist würde ich halt auf eine ältere libary zurückgreifen.


ich benutze solche libaries halt nicht , gerade bei drums. wenn man sachen nimmt die jemand anders gemacht hat verliert man halt die kontrolle und muss das so nehmen wie es ist, oder mühevoll abändern . ich habe 10000 samples , die meisten selber aufgenommen geschnitten ,end -startpunkte , in mpc oder rs7000 (s6000, sp808) reingeladen auf programe verteilt, alles per hand,zillionen stunden von arbeit .

aber egal , was ich sagen wollte ist , es gibt doch wirklich GENUG auswahl bei fertigen sample libarys , also wenn ich so und so eine will , dann muss ich halt DIESE kaufen oder mir besorgen ,ansonsten selber machen.

hier wird sich über so viele sachen beschwert !!! sollen die hersteller jetzt wieder den umgekehrten weg gehen , dann meckern halt die anderen 80% die damit gut klarkommen, also was soll sowas für ein sinn machen.

was ein analogsynth den ich nicht benutzen muss damit jetzt zu tun hat verstehe ich nicht ganz. wenn man sich den passenden gekauft hat , gibt ja genug auswahl, dann würde ich den auch benutzen. und genauso viel auswahl gibts bei samples , sogar noch viel mehr. da wird man doch was passendes finden oder ??? wenn ich keine gelayerten drums will , besorge ich mir ungelayerte. ich versteh das problem nicht ............

kauf mir auch keinen roten pulli und beschwere mich dann das er nicht grün ist .

ja und arbeit und zeit , das kann vorkommen.........................
 
zumal auch Stimmen auf einem PC kein Problem sein solten, denn man hat da ungefähr so viele wie auf 10 Workstations oder 30 Synthesizern und mehr. Das ist schon auf meinem 5 Jahre alten Studiomonster so. Auf was für Kisten machen denn manche hier bitte Musik?

Allerdings ist es ja tatsächlich so, dass es nicht immer überall mehr wird, sondern teilweise sieht es zwar hipper aus aber es ist weniger drin, vielleicht kommen die Probleme ja daher? :mrgreen:
 
Hehe, ohne witz, es gibt bestimmt leute, die ihre sampling CDs nach der größe der Library aussuchen. Um so größer desto besser :)
 
Na klar, ich bin so einer, für mich ist Raffen mittlerweile ein Lebensmotto geworden und unter 10 GB kommt mir keine Library mehr ins Haus! :school:
 
Es kommt darauf an. Je nach Thema der Library kann man an Hand der Größe schon abschätzen, was man da bekommt. Nicht die Qualität bzw. klangliche Aspekte, aber bei manchen Sachen ist eine gewisse Größe halt erforderlich. Z.B. Natur-Streicher. Sind es CD-ROM's, bekommt man mit Sicherheit geloopte Sustain-Samples. Ungeloopt werden es mehrere Gigabytes, die nur noch auf DVD's Sinn machen. Wird jedes Instrument einer Section einzeln angeboten, sind es ganz viele DVD's oder eine externe Festplatte. So ist das nun mal. Und wenn die Aufnahmen in 32 Bit / 96 kHz Format sind... Wer will schon heute noch 16 bit / 44,1 kHz haben. Das ist doch Lofi. :twisted:

Anders zu sehen sind Libraries, wo z.B. Werk-Presets eines Romplers, der vielleicht 4 MB Sample-ROM hat, chromatisch mit 88 oder mehr Noten, mit mehreren Dynamik-Stufen und jede Note 20 sek lang oder so gesampelt werden. Im Original wurde vielleicht ein 100 kByte Sample auf die ganze Tastatur verteilt und mit dem Filter Dynamik gemacht. Und da kommt man nun nochmal mit der Sample-Technik, nimmt alle transponierten Töne als einzelne Samples auf, und Dynamik-Stufen könnte man theoretisch auch alle 127 absampeln. Sample-Robot macht's möglich. Aber hey, der originale Rompler ist irgendwann ganz kaputt. In 100 Jahren oder so. Und eine xx-GigaByte-Library mit allen Nuancen der genialen Werk-Presets ist dann wieder Gold Wert. :P
 
Michael Burman schrieb:
Aber hey, der originale Rompler ist irgendwann ganz kaputt. In 100 Jahren oder so. Und eine xx-GigaByte-Library mit allen Nuancen der genialen Werk-Presets ist dann wieder Gold Wert. :P

Da ist was dran. Ich war es ja, der kürzlich für Clavia das Fairlight Projekt gestemmt hat. Und das wurden bei 386 Sounds von simplen Floppy Disks dann genau 1,06 GB. Im Nord weniger, wurde ja noch geloopt und der Editor komprimiert auf 10-20% runter. Um den Fairlight, abgesampelt mit Autorisierung von Peter Vogel/Fairlight Instruments, auch einigermaßen authentisch mitzunehmen, sind enge Intervalle nötig. Das Instrument wurde übrigens freundlicherweise von Forumsmitglied tax-5 (= Stephan Schällmann) zur Verfügung gestellt und der hat auch tatkräftig die Produktion unterstützt.

Ein Anlass für diese Aktion war tatsächlich die Konservierung für eine weitere Zukunft, wenn auch nicht für ewig wahrscheinlich.
 
Na ja aber Samples sind doch mittlerweile wirklich das einzige noch, dass solche Dinge überhaupt noch in die Zukunft bringen könnte, oder? Weil Plugin Synthesen haben es nicht geschafft und schaffen es wahrscheinlich auch weiterhin nicht und was an Hardware mittlerweile so nachkommt nun ja, lassen wir das lieber. Also sind irgendwann die glücklich, die sich ihre Kiste mit Samples rundum zugepflastert haben, ich hab ca. 700 GB davon allerdings noch fast nichts davon eingesetzt aber ich habs und darauf kommt es an! :lollo:

Und klar gibt es auch sehr unterschiedliche Sample Collections und das auch in VSTs, im Alchemy z. B. hab ich bis jetzt nur 10 Sounds gefunden, die ich echt gebrauchen kann, weil ich nun mal keine Kino Hintergrund Musik mache und ich hab alle Sound / Sample Packs von dem Ding, im Omnisphere finde ich dafür allerdings ziemlich viele seehr feine Sachen, das Ding ersetzt mir sogar schon den JD990, weil das was im Omnisphere davon drinne ist, reicht mir eigentlich aus und das gilt mittlerweile für so gut wie alles was mit Pads zu tun hat und durch den Trilian trifft das auch auf Bässe zu ...

Deshalb meine lieben Freunde:

Sagt JA zu großen Sample Librarys! :school:
Das sind die wahren Wertanlagen, wenn die guten alten Originale mal völlig verrecken! ;-)
 
Grundsätzlich kann ich das Eingangsstatement nachvollziehen, denn vor 20 Jahren reichte eine M1 auch, unabhängig von der heutigen Sichtweise zur Klangqualität. LoFi ist heute ein Aspekt des Charakters, Rauschen, kurios geloopte Samples, Schmutz und Dreck gefällt nicht gerade wenigen. :roll:

Es ist aber der Anwendungszweck ob man das M1 Piano nimmt oder die 3 GB virtuelle Version.

BTW... Alles was auf der Festplatte schlummert erscheint mir in der heutigen Zeit eher nicht wirklich als Wertanlage geeignet (von der selbst erzeugten individuellen Sample Library mal abgesehen).
 
Re: Sagt JA zu großen Sample Librarys!

:lollo: Aus dem kleinen positiven Kronos-Thread wird ein großer negativer, und aus einem Anti GB-Sample-Library Thread wird ein Pro GB-Sample-Library Thread. Wir sind auf der Mission dem Volk die Augen zu öffnen. :lollo:

Längerfristig könne natürlich immer mehr gemodelt werden. Da gibt man einem Celemony Modelyser GigaBytes an Futter, und er spuckt ein kompaktes algorithmisches Modell aus.

Am wichtigsten wird aber der Aspekt der Vermarktung sein. Samples, die frei verfügbar sind, kann man nicht mehr vermarkten. Patches müssen in ein Format gebracht werden, das nicht einfach so überall benutzt oder konvertiert werden kann. :school:
 
Klaus P Rausch schrieb:
Ein Anlass für diese Aktion war tatsächlich die Konservierung für eine weitere Zukunft, wenn auch nicht für ewig wahrscheinlich.
Der Ansatz, alte und historische Instrumente per Software zu Konservieren oder auch zu Restaurieren ist nicht neu. Auch hier möchte ich MODARTT mit dem KIViR Projekt zitieren:

Keyboard Instruments Virtual Restoration
MODARTT supports the KIViR cultural project. The purpose of this project is to create digital restorations of pianos present in museums worldwide. Pianoteq technology is used to create adapted models of these historical instruments for the public visiting the museums.

Description of the project
The KIViR project (Keyboard Instruments Virtual Restoration) addresses the case of historical keyboard music instruments present in museums from the whole world, which cannot be played in a satisfactory way and which one would like to bring to live again. In this project, we concentrate on string keyboard instruments like piano and harpsichord, but extension to other instruments could be considered in the future. Museums currently involved in the project are Schloss Kremsegg, A-4550 Kremsmünster, Austria and Handelhaus, D-06108, Halle, Germany.

Weitere Infos unter: KIViR
 
Re: Sagt JA zu großen Sample Librarys!

Michael Burman schrieb:
:lollo: Aus dem kleinen positiven Kronos-Thread wird ein großer negativer, und aus einem Anti GB-Sample-Library Thread wird ein Pro GB-Sample-Library Thread. Wir sind auf der Mission dem Volk die Augen zu öffnen. :lollo::

Ist ja ganz was Neues.... Zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt erkenne ich keine Mehrheit der Stimmen Pro-GB. :agent:
 
Bei der Frage Pro oder Contra großer Samplemengen spielt auch die weitere Bearbeitung der Samples eine große Rolle. Das vergleichsweise kleine Sample ROM eines Romplers lebt durch die weitere Syntheseengine des Synths erst richtig auf. Aus einer Handvoll roher Wellenformen werden dann durch LFOs, Filter, VCAs etc. lebendige und dynamische Sounds.

Wird aber auf eine weitere Bearbeitung mittels Klangsynthese verzichtet, dann muss man zwangsläufig große Mengen an Samples verwenden. Beides sind legitime und sinnvolle Ansätze, verfolgen in der Regel aber unterschiedliche Ziele.
 
Re: Sagt JA zu großen Sample Librarys!

nox70 schrieb:
Ist ja ganz was Neues.... Zumindest bis zum jetzigen Zeitpunkt erkenne ich keine Mehrheit der Stimmen Pro-GB. :agent:
Na in diesem Thread sind wir ja auch noch ganz am Anfang. :lol: Wird aber schwer sein in diesem Forum, weil hier wohl mehr mit reinen Synthis als mit Orchester-Libraries gearbeitet wird. 8) Und die Frage echter Moog vs. Sample-Set davon braucht man, denke ich, gar nicht diskutieren. :P
 
jaja soll jeder machen wie er will :mrgreen:
ich bin da raus... vielleicht kommt meine Einstellung daher dass ich immer schon, und das seit bald 25 Jahren am Rechner (Apple) arbeitend, meine Daten im Griff haben will. Zumindest habe ich den Anspruch, dem ich auch nicht immer gerecht werde. Ich weise deshalb auf die 25 Jahre hin, weil damals Festplatten wesentlich kleiner waren, auch vor 10 Jahren war noch alles halbwegs überschaubar - sowohl Festplatten als auch Software Installationen. :opa:
Ich für mich sehe dass ich immer mehr den Überblick verliere wenn ich mir diese GB Monster auf die Festplatte hole.

Ferner macht mich wohl immer noch nervös so viele (gekaufte) Daten auf der Festplatte zu haben, auch wenn die Festplatten heutzutage sehr gross sind. Ist eine sehr subjektive Sichtweise. Btw., meine Musik HD hat 2 TB und davon noch 1,55 TB frei 8) also eigentlich kein Grund unruhig zu werden. Aber es wird geradezu inflationär mit GB umgegangen wenn man diesen Trend mitmacht, ich fühl mich dabei unwohl.
Und bei reinen Downloads hat man ja auch wirklich garnix mehr in der Hand.... Wenn ich mir dagegen so ne EMU oder AKAI CD in die Hand nehme, da ist ein Case und ein Booklet und ne CD, das hat irgendwie ein anderes Feeling.

Es hat alles sein pro und contra, und ich will auch garnicht ausschliessen dass manche Mega Libs für manche Musiker Sinn machen - je nachdem was man so macht und evtl. sogar damit Geld verdient.

Ich für meinen Teil bleib dabei - ich schieb lieber ne alte EMU CD in meinen EMU und freu mich über ne Soundbank von 4 - 16 MB mit 5 - 40 patches und mit tollen Sounds, als mir weitere Monster Libs zu kaufen.
 
Es gibt für beides eine Berechtigung, und hängt vom angepeilten Ziel ab.

Die Kritik galt dem unnötigen Speicherplatzbedarf, und dafür gibt es sachliche Bestätigung.

1. Es gibt Physical Models, die mit einem Bruchteil gegenüber Samples auskommen.
2. Es gibt Lossless Compression Verfahren, die aber nicht überall eingesetzt werden.
3. Es gibt eine Werkslibrary mit einer Blockflöte gibt, die 78 MB verbrät, den entsprechend super artikulierfähigen Sound aber nicht abliefert.
4. Es gibt eine Technologie mit enormem Resourcenverbrauch, die den Musiker zwingt, einen sogenannten aktuellen Rechner zusätzlich zu seinem alten zu kaufen, sollte er diese Sounds unbedingt haben wollen.
5. Es gibt Synth Engines (wie ich auf Seite 1 dieses Fred erwähnte), die unsinniges V-Switch Sampling und Close Interval Multisampling obsolet machen.
6. Es gibt Emulationen, deren Entwicklung seit gut 15 Jahren Fortschritte macht, und als Alternative bereit steht.
7. Es gibt Musiker, die eine Blockflöte ohne MB-Verbrauch x-mal besser darbieten.

Pro GB-Libs gibt es eine ebenso lange Liste an guten Gründen dafür. Ko-Existenz also, und es kommt drauf an, wer was wann wo will. Studiobedingungen sind anders als Live. Heimgebrauch anders als kommerzielle Produktion. Avantgarde Künstler husten sicher auf all solche Themen und malen das mit den Fingern in Fußballfeldformat :)
 
Fr@nk schrieb:
Bei der Frage Pro oder Contra großer Samplemengen spielt auch die weitere Bearbeitung der Samples eine große Rolle. Das vergleichsweise kleine Sample ROM eines Romplers lebt durch die weitere Syntheseengine des Synths erst richtig auf. Aus einer Handvoll roher Wellenformen werden dann durch LFOs, Filter, VCAs etc. lebendige und dynamische Sounds.

Wird aber auf eine weitere Bearbeitung mittels Klangsynthese verzichtet, dann muss man zwangsläufig große Mengen an Samples verwenden. Beides sind legitime und sinnvolle Ansätze, verfolgen in der Regel aber unterschiedliche Ziele.

Hmmm, also vielleicht stehe ich ja jetzt auf der Leitung aber von dieser weiteren Bearbeitung leben doch alle Samples egal ob große Menge oder kleine Menge, ob viele Multisamples oder wenige, ob lange oder kurze etc.? Also zumindest wenn man von Synthesizer Samples spricht? Die jagt man doch alle noch durch LFOs, Filter, VCAs ... ? Und ja mit sowas kann man auch Leben erzeugen, das stimmt. Aber wenn auch noch etwas echtes Leben im Sample ist und das nicht nur aus ein paar Milisekunden besteht, dann lebt das gleich mal viel besser und man muss sich nicht zu Tode fuzzeln oder tonnenweise Effekte drauf donnern, wie das ja meist bei den Romplern der Fall ist, zumindest wenn deren gesampelte "Miniloops" eingesetzt werden? Und dann hätte man vielleicht auch noch ein paar LFOs frei und mehr Rechenpower übrig in so mancher Kiste usw. ... :mrgreen:

Und den wirklichen Grund heutzutage (!) für einen kleinen Sample ROM in Romplern sehe ich nur im technischen Kostenreduzierbereich. Denn musikalisch und für die Soundprogrammierung gibt es dafür keinen Grund, den ich kenne, außer man möchte gezielt 90s Sound machen. Nur wenn man das heutzutage macht, heißt es wieder "das klingt doch wie in den 90ern" und keiner will das mehr hören. Ich steh im Übrigen auf 90s Sound und so! :cry:

Aber ne, die Zeiten sind rum, es lebe Speicher ohne Ende! :supi:
 
Re: Sagt JA zu großen Sample Librarys!

Michael Burman schrieb:
Na in diesem Thread sind wir ja auch noch ganz am Anfang. :lol: Wird aber schwer sein in diesem Forum, weil hier wohl mehr mit reinen Synthis als mit Orchester-Libraries gearbeitet wird. 8) Und die Frage echter Moog vs. Sample-Set davon braucht man, denke ich, gar nicht diskutieren. :P

Bestimmt wird es wieder krachen in diesem Thread irgend wann, zumindest wenn wir wieder in Richtung Workstations kommen sollten ... ;-)
Und was die Frage Moog vs Sample Set betrifft. Frag das mal in einem der aktuellen "Toy Threads" ... :ultrafrolic:

:wegrenn:
 
Re: Sagt JA zu großen Sample Librarys!

Michael Burman schrieb:
clipnotic schrieb:
zumindest wenn wir wieder in Richtung Workstations kommen sollten ... ;-)
Ich habe es letztens an dieser Stelle zusammengefasst:
http://www.musiker-board.de/synthesizer ... ost7026826

Hui, also Du bist ja wirklich mutig, dass direkt so auch noch in das Musiker Board rein zu schreiben, mich wundert dass da noch keine Reaktion kam, was ist los, sind die alle auf großen Gigs unterwegs? Hmmm oder sie sind jetzt einfach baff: die Welt der Workstations mit denen sich da ja auch so manche seit Jahren beschäftigen und sie lieben und vergöttern mit allem was sie (nicht) bieten, wurde in einem Absatz zurecht reduziert ... ? :lol:

Falls Jemand sich fragt, ob Workstations hier Off Topic sind oder so ... NEIN sind sie nicht, denn da findet man wahre Kunstwerke von Mini Sample Roms, die sozusagen also dem "Anti GB Sample Library" Wunsch gar prächtig entsprechen würden! Also wer sich wirklich auf kleine Sample Librarys reduzieren will, weil reduzieren ja kreativer macht oder sowas ... tataaa kauf Euch einfach eine Workstation! :school:
 
virtualant schrieb:
jaja soll jeder machen wie er will :mrgreen:


Ich für meinen Teil bleib dabei - ich schieb lieber ne alte EMU CD in meinen EMU und freu mich über ne Soundbank von 4 - 16 MB mit 5 - 40 patches und mit tollen Sounds, als mir weitere Monster Libs zu kaufen.



:supi: emu samples sind cool , da spricht gar nichts dagegen.


braucht man den ständig neue sounds ???? tr808 aufm klo gesampelt , tr808 in der küche , tr 808 verzerrt , tr .................. kommt leute ,
das ist doch oft das gleiche . habt ihr nicht nee eigene küche oder ein verzerrer . habt doch zig maschinen und möglichkeiten.
resamling !!!!!??? macht das noch jemand ??

ein orchester , möglichst echte drums ,marimba oder eine geige bearbeite ich jetzt nicht mit einem lfo oder filter , sonst klingen sie ja nicht mehr echt, und gerade da machen diese mega libarys halt sinn .
lofi bekommt man auch aus einem papkarton nee gute bassdrum hin, und das ist nicht negativ gemeint.
sondern geil .

mir klang das halt alles so als gäbe es nicht genug möglichkeiten oder alternativen . aber warscheinlich sind es eher zuviele.
ich sehe da halt einfach kein grund zu irgend einer beschwerde.ist doch deutschland , ham doch alles , kein grund seine speisekammer und sein keller mit samplekonserven für den nächsten krieg zu überfüllen.


eigentlich ist ja mal wieder alles klar, jeder wie er will und mag . wir versuchen trotzdem drüber zu diskutieren obwohls kein problem gibt.
komm gibt euch eine ruck , habt euch lieb . putzt und poliert lieber eure synths , da ist die zeit besser angelegt.








ohh workstations also . lese ich mal.
 
echt jetzt, es gibt selten Samples (unterschiedlicher Anbieter !) von so mancher Drum Maschine, die genau gleich klingen! Hängt natürlich von der Drum Maschine auch wieder ab ... aber mein Best off TR Set wurde aus bestimmt 6 verschiedenen Collections von mir Stück für Stück heraus sortiert. Das ist nämlich das Schöne wenn man tonnenweise Samples hat, man kann richtig schön puristisch sein bei der Auswahl ... :mrgreen:
 
ja da stimme ich voll und ganz zu . workstations sind veraltet und überteuert.

mein yamaha mox6 hat mir trotzdem so viel spass gemacht wie lange kein instrument mehr . eben weil ich da einfach nur ein paar sounds habe mit denen ich loslegen kann . ich benutze da keinerleih synth sounds , da wird marimbad , gejazzt, und schräg abgegeigt , das alles in den schrecklichen sequencer , den ich aber aus der rs7000 schon seit jahren kenne. total steppiger filter mit mega viel reverb drüber und fertig ist der dreck . äähhm track natürlich.
wie nee cheesige one man band , wie zu guten alten casio zeiten. natürlich gebraucht gekauft . mehr von den dingern will ich bestimmt nicht.
sampler und einzelouts wären mehr als angebracht gewesen.

trotzdem ich fummel total gerne an dem teil rum , und darauf kommts mir an. macht laune.


ps . genau gleich klingt gar nix . ist mir persönlich jetzt nicht ganz so wichtig. die guten ins töpchen die schlechten ins kröpfchen oder so ähnlich.

meine philosophie ist da eher , es gibt keine schlechten samples , das wird so lange , gestretcht, zerhäckselt , eq-t , gelofied, durch effecte durchgejagt bis das geil oder intressant klingt. dafür hat mans ja unteranderem auch erfunden , dieses sampling................

aber eine richtig schöne geige kommt da halt dann auch nicht bei raus.
 
Re: Sagt JA zu großen Sample Librarys!

clipnotic schrieb:
Also wer sich wirklich auf kleine Sample Librarys reduzieren will, weil reduzieren ja kreativer macht oder sowas ... tataaa kauf Euch einfach eine Workstation! :school:
Aber keinen Kronos, weil dort ja GigaByte-Pianos drin sind, und GigaBytes sind böse! :twisted: :mrgreen:
Und den Motif XF auf keinen Fall mit Flash aufrüsten, sonst sprengt man da auch die GigaByte-Grenze. Zumindest können dort nicht mehr als 128 MB auf einmal bearbeitet werden, weil so groß ist dort der RAM-Speicher.

Am besten wäre wohl ein Kurzweil: kleine Samples, wenig Speicher, guter Sound! :mrgreen:

Eine DAW bietet aber schon Vorteile wie übersichtlicher Sequencer, flexible und unbegrenzte Bearbeitung mit Effekten bei Abmischung und Mastering usw. :school:
 
Ja der Kronos ist in dem Fall sogar mal richtig gut, weil da ist ja ne SSD Platte für das Streaming drinne sogar, also das ist mal echt ein Fortschritt, das gibt es so nirgends in Hardware oder? Dagegen ist der Flash von Yamaha ... nun ja, lassen wir das, sonst kommen wieder die hippen Flash Argumente irgendwo her ... Aber ja, dass ist eben wieder so typisch in dieser speziellen Workstation Welt. Samples Pfui, Workstation hui ... das verstehen die nur selber? Schön ist immer, wenn sie auf die Kiddis schimpfen, die ja heutzutage nur noch Loops nutzen und Musik Maker usw. aber dann wird im nächsten Thread wiederum erzählt, wie toll doch die Drum Maschine im Kronos ist oder die Arpeggiatoren im Motif ... :lollo:

Aber ich glaube, hier meint man eher so die Dinge, die auf dem PC stattfinden und ja, so ne 1 TB Platte kriegt man schnell voll heutzutage und ist schon auch viel Krampf dabei in so mancher Sample Collection ... aber lieber viel Krampf anstatt nur Mini Stückchen von keinem Krampf! :school:
 
das ist doch kein Streit, irgendwas muss doch in diesem Forum stehen außer 303 oder sowas oder? :mrgreen:
 
clipnotic schrieb:
Aber ich glaube, hier meint man eher so die Dinge, die auf dem PC stattfinden und ja, so ne 1 TB Platte kriegt man schnell voll heutzutage und ist schon auch viel Krampf dabei in so mancher Sample Collection ...
Ja nee klar, ein bisschen Spaß und Überspitzung gehört halt mit dazu. :twisted: :mrgreen:

clipnotic schrieb:
Dagegen ist der Flash von Yamaha ...
Nun ja, beim Kronos gehen die Samples auf die Boot-Zeit, weil sie erst ins RAM geladen werden müssen. Nur wenige ganz große Sachen wie diese Pianos werden zusätzlich gestreamt.

Samples aus dem Flash wie bei Yamaha können dagegen direkt abgespielt werden, ohne erst ins RAM geladen werden zu müssen. Yamaha bootet auch insgesamt schneller.

Meine MPC5000 bootet z.B. sehr schnell, wenn ich den AUTOLOAD deaktiviere. Mit AUTOLOAD dauert es um so länger, je mehr geladen wird. Und da geht es um wenige MegaBytes. Mit Flash wäre man sofort startbereit, und mit 4 GB wie aktuell bei Yamaha kann man schon Einiges anfangen. Aber schon im Sinne von "Anti GB", weil 4 GB müssen dann alle Sounds teilen. :twisted: :mrgreen:
 
die haben doch das Disc Streaming freigeschalten auch für User Samples, das kam doch mit dem X Update oder? Also das ist schon mal geil, man fragt sich zwar, warum man sich mal wieder für die so ziemlich kleinsten SSD Platten entschieden hat, aber gut man fragt sich ja viel und immerhin bieten die damit trotzdem weit mehr als andere Lösungen. Und böse Zungen behaupten ja, dass sie das angeblich (!) nur freigeschalten haben, weil es sonst mit den Kauf Collections nicht geklappt hätte, aber keine Ahnung ob das stimmt, also ohne Gewähr, das stand in irgend einem Forum? Wie gesagt, manches steckt in den Kisten durchaus drin, nur nicht immer gleich für uns User! ;-)

Und ein Motif kann doch nur 2 GB Flash verwalten oder gab es da ein Update mittlerweile? Aber da gibt es ja auch wieder so die ein oder andere Beschränkung, denn so richtig frei nach Schnauze lassen sich die 2 GB Ja auch nicht nutzen oder? Flash RAM mag ja was tolles und vorteilhaftes sein aber so? Und für das was die dafür an Geld verlangen? Und wenn wir jetzt auch noch die Sample Einbindung an sich nennen und das man ja auch kaum User Bänke hat ... wer tut sich das freiwillig an heute noch und das auch noch für ein paar tausend EUR die man dafür will??

Workstations halt. Deshalb liebe ich mittlerweile meinen PC, anschalten und alles tun und an Samples sammeln und vor allem auch sortieren und ordnen können was und wie ich will! Nicht mehr bouncen, kein Geschiss, nada. Und schlechter wie die aktuellen Kisten klingen VSTs eben auch nicht mehr. Und wenn doch mal eines schwächelt, wird eben eine der Millionen Sample Librarys ausprobiert ... auf welcher Hardware geht das genauso? Und wenn man auch noch das Handling dazu nimmt und was man ja gerne auch immer mehr abspeckt auf Hardware anstatt es nach zig Jahren endlich mal zu optimieren, z. B. das ewige Sequenzer Theater auf so ziemlich jeder Hardware mittlerweile, nicht nur Workstations ... tja:

Wegen mir baut man überhaupt keine Hardware mehr sondern nur noch größere Speicher! Die wollen es doch nicht anders ... :mrgreen:
 


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