Die Musik schmackhaft machen..

virtualant
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Finde ich nicht... Deep Purple und Led Zeppelin mögen in eine Kerbe sozusagen schlagen, aber die Arrangments und vorallem die Art der Lead Vocals sind doch sehr unterschiedlich... Müsste ich mich entscheiden? Depp Purple... Ich mochte Led Zeppelin nie...sry
Sowohl Deep Purple als auch Led Zep haben sehr grosse Bluesrock Einflüsse, das hört man bei beiden immer wieder sehr gut raus. Hierbei tendieren beide zu ellenlangen Live Improvisationen. Daher lassen sie sich vergleichen.
The Who kommen mir eher wie ne rauhere Version der Rolling Stones vor. Zwar auch vom Blues beeinflusst, aber irgendwie anders, mehr songorientierter, wie die Stones.
 
Kevinside
Kevinside
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Ähm Musik schmackhaft machen?

Ich bin damit aufgewachsen eben neben meiner doch sehr konservativen klassischen Ausbildung...

Pls don t forget Manfred Mann (Mini Moog Forever :) )

 
virtualant
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Ja Manfred Mann war nicht schlecht, so einiges, auch und vor allem Anfang 70er.

zurück zum Thema
1) Nenne Musiker*in/Band/Komponist*in, den/die wirklich genug Anhänger haben, mit denen du aber nichts anfangen kannst, die du nicht verstehst oder doof findest.

Meine Liste, Kebu hatte ich schon genannt

- Sigur Ros - was ist das denn für ne weinerliche Schnarchmusik? Mir wird übel wenn ich das Gefühl kriege alles zielt darauf ab, alle Hörer zu Tränen zu rühren. Da arbeiten die dann natürlich mit entsprechenden Harmonien und Melodien und säuseln noch was obendrauf. Was geht mir dieses Betroffenheitsdedudel auf den Keks.

- R.E.M. - o gott, ist das alles für pubertierende sentimentale Teenager als Zielgruppe entstanden?

- Element of Crime - wie ich woanders schon mal schrieb: pseudo intellektueller Großstadtschlager für die ganz Sensiblen und Schlauen (wegen der tollen Texte) unter uns. Aber kompositorisch totale Durchschnittsware.


Ich kriege immer eine große Abneigung wenn ich das Gefühl habe eine Band hat sich die Weinerlichen als Zielgruppe ausgesucht, um sie noch weinerlicher zu machen. Kommt mir wie Brainwashing vor.
 
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Sven Blau
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- Sigur Ros - was ist das denn für ne weinerliche Schnarchmusik? Mir wird übel wenn ich das Gefühl kriege alles zielt darauf ab, alle Hörer zu Tränen zu rühren. Da arbeiten die dann natürlich mit entsprechenden Harmonien und Melodien und säuseln noch was obendrauf. Was geht mir dieses Betroffenheitsdedudel auf den Keks.
Schonmal das erste Album "Von" (1997) gehört?

https://www.youtube.com/watch?v=tRWFd-L0Hzw&list=PLiN-7mukU_RFVHWtFiuZrbUkFEUZzh71X&ab_channel=SigurR%C3%B3s-Topic


Hat so gar nichts mit dem Sigur Ros zu tun, was man kennt. Sie distanzieren sich selber von ihrem Erstlingswerk.
Für mich ist es das einzige Album von ihnen, was ich mag.
Höre ich immer noch gerne wenn ich in dunklen Winternächten, idealerweise mit Schneegestöber, durch die Wälder spaziere.
 
virtualant
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ach, noch was: ich kann mit dem ganzen Dark Ambinent Gedrone nix anfangen - falls das jemanden interessiert, vermutlich nicht ;-)
Ich denk dann immer, ja, nee, ist klar, kann ich mit Paulstretch auch innerhalb von ner Stunde mein neues Album produzieren und auf Bandcamp hochladen.
Welche Samples nehme ich denn mal heute? Der Zufall entscheidet, Kaffeetasse und Klospülung klingt vielversprechend.
 
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Kevinside
Kevinside
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Neiiiiin

Sigur Ros hat mich in mancher (man darf es nicht schreiben) Situation richtig gut getan...
REM... bin ich bei dir, ausser bei den Song mit B52... Ich glaube, der Name war "shiny happy people"....
Kebu auch sofort...

Aber nicht jede Band drückt auf die Tränendrüse... Und manchmal ist es einfach emotional wichtig...
Ich bin damals total verloren gewesen, wenn ich Soundgarden´s Black hole sun gehört habe...
Und sogar Nirvana hat mich definitiv nicht kalt gelassen...
 
serge
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ach, noch was: ich kann mit dem ganzen Dark Ambinent Gedrone nix anfangen - falls das jemanden interessiert, vermutlich nicht ;-)
Ich denk dann immer, ja, nee, ist klar, kann ich mit Paulstretch auch innerhalb von ner Stunde mein neues Album produzieren und auf Bandcamp hochladen.
Welche Samples nehme ich denn mal heute? Der Zufall entscheidet, Kaffeetasse und Klospülung klingt vielversprechend.
Die Aufgabenstellung dieses Threads war ja, den Versuch zu unternehmen, einer Person die Musik nahezubringen, die diese Person eben nicht mag. So reizvoll ich das als Aufgabe finde, setzt es doch voraus, dass diese Person überhaupt möchte, dass jemand anders diesen Versuch unternimmt, ihr die abgelehnte Musik nahezubringen. Ich bin mir nach Deinen Worten zu "Dark Ambient Gedrone" nicht sicher, ob Du das möchtest, oder einfach nur Deine Ablehnung kundtun möchtest, aber ich versuche es mal.

Das für mich Interessante an Deiner Ablehnung sind Deine (vielleicht überspitzt formulierten) Annahmen über den Produktionsprozess dieser Musik, bei dem Du jegliches handwerkliches Geschick ebenso zu vermissen scheinst wie ein erkennbares Bemühen des Produzenten, und stattdessen eine belanglose Beliebigkeit im Herstellungsprozess dieser Musik, ja geradezu ein Verarschen der Hörer zu erkennen glaubst.

Daher nachfolgend mein (nicht ganz uneigennütziger) Versuch, Dir dieses Genre mit einem Stück näher zu bringen, dessen Produktionsprozess aufwändiger war als der von Dir beschriebene, bei dem keine Samples verwendet worden sind, sondern live ein Synthesizer gespielt worden ist, und bei dem der improvisierende Musiker tatsächlich die Hoffnung hatte, die Hörer auf eine akustische Reise mitnehmen zu können. Ob Du die dafür notwendigen 50 Minuten aufzubringen bereit bist, steht auf einem ganz anderen Blatt, und falls es Dir nicht gefallen sollte, lehne ich Schadensersatzansprüche aufgrund verschwendeter Lebenszeit von vornherein ab. ;-)

Machen diese "Änderungen der Rahmenbedingungen" für Dich in Deiner Wahrnehmung der Musik einen Unterschied?

Ich kriege immer eine große Abneigung wenn ich das Gefühl habe eine Band hat sich die Weinerlichen als Zielgruppe ausgesucht, um sie noch weinerlicher zu machen. Kommt mir wie Brainwashing vor.
Ich glaube nicht, dass das die einzig denkbare Motivation ist, traurige Musik zu machen (um einen etwas neutraleren Ausdruck als "weinerlich" zu gebrauchen).

Zum einen glaube ich nicht, dass man sich beim Schreiben von Musik eine Zielgruppe aussucht, um speziell für diese dann Musik zu schreiben – außer man ist Gebrauchs-, also speziell Werbemusikkomponist, dann mag das gehen, aber bis jetzt habe ich noch keine Werbemusik gehört, die tatsächlich in mir eine im weitesten Sinne tief empfundene Emotion ausgelöst hätte (Brechreiz ist keine Emotion).

Zum anderen glaube ich nicht, dass es sich um "Brainwashing" handeln muss, wenn ein Komponist ein trauriges Stück schreibt, das sich dann traurige Menschen anhören. Es gibt in der Theater/Literatur-Theorie den Begriff der "Katharsis", bei der der Zuschauer einer Tragödie durch "das Durchleben von Jammer/Rührung und Schrecken/Schauder…eine Läuterung seiner Seele von diesen Erregungszuständen" erfährt (Quelle).

Oder schlicht: Es tut gut, zu weinen, sich dem Schmerz zu stellen, ihn zu durchleben und dadurch rauszulassen.

Daher glaube ich nicht, dass "weinerliche" Musik die "Weinerlichen" noch "weinerlicher" macht, sondern dass diese sie vielleicht fröhlicher macht, weniger einsam in ihrem Schmerz, indem sie diesem ein gemeinsames, öffentliches Ventil gibt.

Nicht?

Na gut, war nun 'n Versuch.
 
Neusiker
Neusiker
Paramusiker
Warum und wozu sollte ich jemand bekehren wollen? Nicht jeder mag jede Musik. Nicht jeder mag auch Wasabi auf Leberwurst.
 
Kevinside
Kevinside
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Wasabi auf Leberwurst... Hmmm, nie probiert... Muss ich mal meinen Sushi "Kerl" fragen... :)
 
serge
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Cosmo Profit
Cosmo Profit
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Ich glaube, das geht schwer. Vereinzelt gibt es Musik, die man besser findet, wenn man den Blickwinkel ändert. Oder wenn man die Musik gewissermaßen verstehen muss, also Vorwissen braucht. Aber meistens ist es eine emotionale Sache. Wenn man das Lebensgefühl nicht kennt, welches da gerade transportiert wird, springt der Funke halt nicht über. Tocotronic hat für mich damals den verlorenen Traum vom Rock'n'Roll transportiert, mit dieser wir versuchen es trotzdem Haltung. Hat irgendwie gut gepasst, heute kann ich es nur anhören, wenn ich gerade nostalgisch drauf bin.

Dafür geht bei mir Reggea nicht, ich empfinde da nur geradezu schmerzhafte Langeweile. Vielleicht kann es mir jemand schmackhaft machen, vielleicht komm ich auf das Lebensgefühl nicht klar. Bin zwar gern chillig, aber Reggea macht mich fast aggressiv.
 
virtualant
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ja stimmt.... nicht einfach nur doof finden.

@serge dein Link gefällt mir schon besser. Und natürlich kenne ich die Entstehungsprozesse nicht. Dark Ambient Drones, das was man so auf youtube findet, klingt mir aber zu häufig wie Sample Manipulation mit Paulstretch. Also als wenn Leute sich stundenlang abmühen mit ihrer Hardware, und dann kommt da am Ende für mich nix Greifbares raus.

ja, ist Geschmackssache.
 
serge
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@serge dein Link gefällt mir schon besser. Und natürlich kenne ich die Entstehungsprozesse nicht. Dark Ambient Drones, das was man so auf youtube findet, klingt mir aber zu häufig wie Sample Manipulation mit Paulstretch. Also als wenn Leute sich stundenlang abmühen mit ihrer Hardware, und dann kommt da am Ende für mich nix Greifbares raus.

ja, ist Geschmackssache.
Nein, ich glaube nicht, dass das Geschmackssache ist, sondern dass Dein Kriterium "etwas Greifbares" richtig ist: Es muss auch für mich etwas hörbar sein, in dem ich zumindest zu erkennen glaube, dass da ein Mensch in ernsthafter Absicht am Werke war – und nicht ein abgebrühter Zyniker, der nach dem Motto "den Idioten da draußen kann ich wirklich jeden Mist vorsetzen" verfährt.

Ich weiß nicht, woran man diese "Ernsthaftigkeit" oder "Greifbarkeit" zweifelsfrei erkennen kann, aber ich bin fest davon überzeugt, dass das (mal mehr, mal weniger gut) "fühlbar" ist, vor allem bei live gespielter Musik.
 
Kevinside
Kevinside
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Ehrlich, Ich fand Kraftwerk richtig "doof" damals... Jarre und Vangelis waren meine Synth Helden... Und dann gabs noch George Duke, Herbie Hancock usw... Ich fand auch diesen ganzen Techno "Bum Bum" nicht wirklich gut... Später konnte ich wesentlich mehr damit anfangen, sogar mit dem "Zeug", was ein Freund hörte... Das hieß Thunderdome oder so ähnlich...

Kraftwek bleibt mir bis heute verborgen... Ich höre lieber so Sachen von nobukazu takemura, towa tei, le gammas, Jazzanova, Dzihan & Kamien, Ken Ishii und halt vieles von Compost Records aus München... DnB wird immer auch ein Teil bleiben; Ich war damals in Frankfurt, als es noch Precision Records gab...Makai, Einzelgänger (Kabuki) usw... Die alten Sachen RAM Records werde ich nie vergessen... Warum auch man hat doch alles auf Vinyl... :)

Musik anderen schmackhaft zu machen, die man selber nicht mag, ist wahrlich ein schwieriges Unterfangen...
Gut mit Gershwin habe ich so meine Probleme, aber nur weil er etwas in Bewegung gesetzt hat, was andere dann noch interessanter gemacht haben.
Hans Werner Henze und auch Bernstein...Mozart mag ich nicht so gerne, ausser Cosi fan tutte, weil das Libretto da einfach genial ist...
Gut; Don Giovanni finde ich auch richtig gut, wenn die Inzenierung passt...Für mich war im Studium Richard Strauss eine Offenbarung...

Vieles wurde einem ja aufgezwungen, aber es gab auch immer Komponisten, die man für sich selbst entdecken konnte und das war im Rahmen des Wissens einfach sehr spannend....
 
Space
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Cadet
Dafür geht bei mir Reggea nicht, ich empfinde da nur geradezu schmerzhafte Langeweile. Vielleicht kann es mir jemand schmackhaft machen, vielleicht komm ich auf das Lebensgefühl nicht klar. Bin zwar gern chillig, aber Reggea macht mich fast aggressiv.
Da empfehle ich mal einen schönen Joint und dann auf eine Reggae Party. Kaum bei einer anderen Musik kann man sich so schön gehen lassen. Lass einfach den Bob Mayer in dir raus!!
Ich bin auch kein großer Reggae Aficionado, aber man kann echt gut dazu "tanzen".
Wenn es mehr für den Kopf sein soll, empfehle ich Linton Kwesi Johnson.
Macht hoffentlich nicht aggressiv!?
Reality Poem
https://youtu.be/E9Q_hzOPfAk
 
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tobi77
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Ein Phänomen was ich nie wirklich verstanden habe ist KISS. Okay sie hatten einen recht guten Song, aber das war es und der Rest ist schrecklich einfallsloser Simpelrock . Zudem waren sie ja als Musiker sehr mäßig talentiert und null innovativ. Sowohl im Studio als auch bei Live-Konzerten gab es ja Pannen ohne Ende. Trotzdem haben sie es geschafft über 100 Millionen Platten zu verkaufen und eine riesige Fanbasis aufzubauen. Ob das nur an der albernen Maskerade lag?
 
Sven Blau
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Ein Phänomen was ich nie wirklich verstanden habe ist KISS. Okay sie hatten einen recht guten Song, aber das war es und der Rest ist schrecklich einfallsloser Simpelrock . Zudem waren sie ja als Musiker sehr mäßig talentiert und null innovativ. Sowohl im Studio als auch bei Live-Konzerten gab es ja Pannen ohne Ende. Trotzdem haben sie es geschafft über 100 Millionen Platten zu verkaufen und eine riesige Fanbasis aufzubauen. Ob das nur an der albernen Maskerade lag?
KISS liegt wie Kraftwerk ein Gesamtkonzept zugrunde. Das macht den Erfolg größtenteils aus.
Wenig Talent - da wäre ich vorsichtig.
 
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Cadet
Trotzdem haben sie es geschafft über 100 Millionen Platten zu verkaufen und eine riesige Fanbasis aufzubauen.
Das hat Mireille Mathieu auch geschafft. Keine Ahnung, was das bedeutet...
Mathieu hat rund 190 Millionen Tonträger verkauft.
Vielleicht kann es mir jemand schmackhaft machen

Bauhaus - Harry
https://youtu.be/n0_qEtCVDs4

Bauhaus - Satori
https://youtu.be/lQHQpEZp6Dg

Zappa - Ring of Fire
https://youtu.be/X5OJOKpBtfg
 
T
tobi77
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KISS liegt wie Kraftwerk ein Gesamtkonzept zugrunde. Das macht den Erfolg größtenteils aus.
Wenig Talent - da wäre ich vorsichtig.
Okay ich habe das Wort relativ vergessen. Gegenüber den meisten Hobbymusikern sind sie sicher talentierter, Paul Stanley konnte auch gut singen. Ich habe aber nie Zugang zu der Band gefunden.
 
Horn
Horn
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Übrigens - Ärzte - die Typen mag ich, die wirken sehr nett und so der lustige Kerl (der Guitar-Film - mochte ich wirklich irgendwie) und Berlin - dufte - aber die Mucke ist doch nüscht, watte dir mehr als 1x reinballern kannst. Gibt et dat ooch in interessant? Haben die irgendeinen Song, der cool ist?
Ja, die haben meines Erachtens sogar richtig viele Songs, die cool sind. Natürlich ist das letztendlich nur Pop- ... äh ... Punkrock-Musik und es hilft, wenn man gepflegtes Gitarrenspiel mag, denn Herr Urlaub spielt sehr gepflegt Gitarre, mit schönem Sound und oft netten kleinen Melodien. Die Texte sind witzig und intelligent (gut, ein paar sind auch einfach nur ein bisschen albern, aber na ja ...) ... Ich mag besonders die Vampir-Songs von Bela, allen voran "Der Graf", die teilweise geradezu beatlesesquen Kompositionen von Rod - Anspieltipp "Dinge von denen" - und die seltsam melancholischen Teenager-Träumereien von Farin - mein Lieblings-Farin-Song "Sumisu" ist allerdings von einem seiner Solo-Alben. Aus meiner Sicht beherrscht diese Band die ganze Bandbreite dessen, was eine Gitarren-Rockband auszeichnen kann und die eher dilettantischen Anfänge sind mittlerweile perfekt durchproduzierten Alben gewichen, die einfach von höchster Professionalität zeugen.

https://www.youtube.com/watch?v=rAKQHU0RmkM


https://www.youtube.com/watch?v=ivxI4BRCCc8


https://www.youtube.com/watch?v=q8CqrGDaIdc


Und das mit Tocotronic - ich finde 2 Versuche schon ganz gut - und ich will's nur noch positiver - so gut es geht - das was richtig gern und geil ist - und ihr solltet es nicht machen, wenn ihr das nicht mögt.
Tocotronic - Du hast ja selbst schon geschrieben, dass Du die Texte gut findest. Es hilft auch hier, wenn man einfach guten E-Gitarren-Sound mag. Denn Tocotronic - das ist Jingle-Jangle-Pop. Die Musik ist herrlich melancholisch und wird stets in einem beiläufigen Understatement vorgetragen, das deutscher Pop-Musik sonst weitgehend fremd ist. Die Texte kommen dadurch zur Geltung, dass sie melodisch oft eigentlich falsch betont werden. Für mich ist Tocotronic eine Band, die sich stilistisch zwar wiederholt, aber eben auch genau das gefunden hat: einen ganz eigenen Stil. Und zwar einen äußerst angenehmen - ein bisschen so wie die norddeutschen Kollegen von Element Of Crime - nur ganz anders.

https://www.youtube.com/watch?v=Xytt5PNC0Wo
 
betadecay
betadecay
Dronemaster Flash
ach, noch was: ich kann mit dem ganzen Dark Ambinent Gedrone nix anfangen - falls das jemanden interessiert, vermutlich nicht ;-)
Ich denk dann immer, ja, nee, ist klar, kann ich mit Paulstretch auch innerhalb von ner Stunde mein neues Album produzieren und auf Bandcamp hochladen.
Welche Samples nehme ich denn mal heute? Der Zufall entscheidet, Kaffeetasse und Klospülung klingt vielversprechend.
Na, wenn es so einfach geht - dann nimm dir doch mal die Stunde Zeit und biete das Album bei den einschlägigen Labels an - Cryo Chamber, Cyclic Law, Winter-Light, Distorted Void, Essentia Mundi, es gibt genügend...

Ansonsten kannst du bei Bandcamp auch deine Türklingel hochladen. Das heißt aber noch nichts.
 
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