DIY Waveform Editor?

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von MIDI MAN, 11. April 2010.

  1. MIDI MAN

    MIDI MAN Tach

    hab grad dieses video entdeckt.

    will das jetzt auch haben :D

     
  2. C0r€

    C0r€ Tach

    im prinzip ist das ein im audiobereich durchlaufender sequenzer, scheinbar mit nem tiefpass dahinter, damit es nicht knaeckert zwischen den stufen.
    du brauchst also nur einen sequenzer der sich auch noch im audiobereich betreiben lassen kann.
     
  3. moogli

    moogli Tach

    Genau das kann die RozzBox V2 auf Oszillatorebene, allerdigs mit 16 Steps, und interpoliert (produziert lineare Rampen als Ergebnis). Nur mal so aus Posing-Gründen ;-)
     
  4. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Von der Elrad gab es mal ein Heft, in dem ein solcher Oscillator (hiess irgendwie Digital Oscillator oder so) als DIY Projekt vorgestellt wurde. Habe mir das Heft damals aber nicht gekauft, so als armer Schüler halt...

    Es gibt weiter einen solchen VCO in (meine ich zumindest) den BME Modularsystemen, ich kann aber keine Links finden. Oder es war einfach ein Use-Case für deren Sequential Unit. Vor Jahren habe ich ein System mit diesen VCOs mal in der Bucht gesehen.
     
  5. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

  6. C0r€

    C0r€ Tach

    indem man den sequenzer mit einem vco mit rechteck triggert.

    zugegebenermassen braucht man dafuer noch extra einen VCO und filter/slew limiter.
    Dafuer kann man den sequenzer aber auch vielfaeltiger einsetzen und hat die
    ganzen finessen des sequenzers (z.B. reset, laufrichtung etc).
     
  7. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Einleuchtend. :nihao:
     
  8. JuergenPB

    JuergenPB Tach

    Ja. Aber das ist im Prinzip doch kein Problem. Die Output-Frequenz ist eben um ein x-faches geringer als die Input-Frequenz, wobei das x-fache durch die Anzahl der Widerstände/Potis bestimmt wird.
    Ich habe so ähnlich eine "digitalen Sinusgenerator" gebaut. - Ersetzt man dort die Festwiderstände durch Potis, müßte etwa das gewollte rauskommen.
     

    Anhänge:

  9. MIDI MAN

    MIDI MAN Tach

    ja cool danke.

    @jürgen: ich werds es mal so versuchen.
     
  10. JuergenPB

    JuergenPB Tach

    Aber beachte: bei 8 Stufen - wie in meinem Beispiel - ist die Ausgangsfrequenz durch 16 geteilt!

    Etwas ausführlicher ist es dort beschrieben: http://www.elektronik-kompendium.de/pub ... scsing.htm
    (unter: "Sinusgenerator mit Schieberegister")

    Hinter die Schaltung mußt Du einen Tiefpass schalten, sonst hast Du ziemliche "Treppen" und keine gleichmäßigen Signalverläufe.
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Halte das Prinzip für überschätzt. Schon aus vielen Gründen. Das hier ist keine echte Wellenformmalerei, schon weil du per Definition so viele Kanten hast, weil die Auflösung klein ist und damit sehr viele Obertöne, die da nicht hin gehören. Wer das mal analog oder aufm G2 probiert wird schnell sehen, was ich meine.

    Aber künstlerisch interessant kann es natürlich dennoch sein. Um es rein genug zu machen, dass man wirklich Wellen zeichnen kann, müsste man hier also schon mehr machen.
     
  12. JuergenPB

    JuergenPB Tach

    die Obertöne sind so eine Sache...

    Wenn man z.b. einen Sinus damit erzeugt und - wie in meinem Beispiel - 8 Treppenstufen hat, so ist das Signal am Ende natürlich keine saubere Sinuskurve. Aber das Signal ist dennoch ganz gut zu gebrauche. Das erste auftretende Harmonische Paar sind die 16. (-24dB) und die 17. (-25dB) dannach die 29. (-29dB) und die 31. (-30dB). Wie man sieht, sind die schon ziemlich gedämpft und die lassen sich sehr leicht ausbügeln.
    Bei anderen "Wellenmalereien" müßte man ausprobieren, was geht und was nicht geht.
    Rechtecke und Impulse sollten kein Problem sein, bei anderen Formen muß man freilich die Stufen glätten.
     
  13. Das Prinzip mit dem Sequencer als Wellenformgenerator find ich garnicht so schlecht. Der Ansatz geht aber in die falsche Richtung imho. Statt die Höhe zu berarbeiten sollte man die Steplänge(n) über CV modulieren können und die Step "höhe" fix machen oder über Velocity steuern.

    So könnte man mit nur 4 Steps alles von Dreieck, Rechteck, Sägezahn, Trapez und alle möglichen mischungen die mit PWM und AM möglich wären erstellen. Ok zugegeben der CV-Steueraufwand wäre ziemlich hoch, ließe sich aber mit 3-4 Notenspuren mit Vel. bearbeiten. Ein multitimberaler Oszillator sozusagen! :idea:

    Für die ganz harte Implementation können dann noch Resonanzfilter mit Tracking auf Pitchbend und Modwheel gelegt werden, bei Multimode auch mehrere Filter ( pro step einen, aber nicht einfach subtraktiv sondern dazumischen :cool: )
     

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