Doepfer A-171-2 Serge VCS Modifikation

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Navs, 22. März 2015.

  1. Navs

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  2. Macht's dann nicht mehr Sinn die Potis mit linearen auszutauschen? OK, die sind bei Doepfer ein bisschen teuer, aber das gibt's sicher günstigere Quellen für.
     
  3. Navs

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    Stimmt natürlich. Aber ohne einem Entlötstation gehe ich an diese gestützte Potis nicht ran :lol:
     
  4. Sind die Platinen nicht einseitig? Dann ist entlöten eigentlich kein großes Problem. Schwieriger dürfte es sein zu einem vernünftigen Preis an passende Potis zu kommen. Da ist es einfacher die Widerstände zu tauschen bzw. neue rein zu packen.

    Bin aber noch am überlegen, ob ich die Mod machen soll. :dunno:
     
  5. Navs

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  6. Hmm, da steht ja gar keine Beschreibung wie man die Mod hin bekommt. :?
     
  7. Könnte es sein, das er daran noch arbeitet und es nachliefert?

    Ich wollte noch etwas wegen der Potis tausch Aktion los werden.

    Die Kosten ja beim Doepfer 3,00 o. 3,50 €.
    Was wäre hier preislich das Problem oder wegen der Lieferbarkeit, weil das hier angesprochen wurde?

    Ich mein die doepfer Potis sind ja recht hochwertig und Servicierbar, im Gegensatz zu dem Plastikkram.
    Könntet ihr dazu mal Pro und Kontra erwähnen?
     
  8. Navs

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    Ja, genau. Ich habe bloss Leitungen mit analogen Schaltern unterbrochen - nichts wildes - aber ich möchte das von jemandem mit mehr Wissen überprüfen lassen, eh ich es veröfentliche.

    Zu den Potis habe ich ehrlich gesagt nicht an dem Austausch gedacht, aber nur weil ich eine schnellere Lösung gefunden hatte. Der Preis wäre nicht das Problem, eher das Auslöten und, evtl. noch wichtiger, ob eine lineare Linie gar die Lösung wäre i.e. eine krumme S-Kurve ist nicht schlecht. Müsste man einfach probieren.
     
  9. Nochmal zu den Potis.
    Hab hier einen A-130, der ist voll mit liniaren Potis.

    Fragen:
    • Reicht es nur die Potis zu tauschen, um auf das Ergebnis der ersten Anleitung (Widerstandstausch und hinzufügen) zu kommen? Die Potis haben ja genauso, nur 50k.

      Welche Potis müssten dann auf linear getauscht werden?

      Der A-171-2 hat ja zwei, exp/lin Umschalter bei den CV Potis. Stellt dies nicht bereits die Kurve der Potis um?
     
  10. Navs

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    Es sind die Rise + Fall Pots (1 & 3 von oben nach unten gesehen). Wenn dir das zweimalige Entlöten und Neulöten nicht zu viel Arbeit ist, würde ich es einfach ausprobieren, erstmal eins mit, das andere ohne, um zu sehen was besser funktioniert.

    Den Widerstandstausch erlaubt mehr feedback/ extremere Kurven. Die Schalter schalten nur zwischen linear oder nicht-linear, nicht wieviel.

    Das dritte Teil der Mod (Entfernung der 1M) sorgt dafür, dass die Rückkopplung m.M.n. etwas übersichtlicher funktioniert.
     
  11. Das heißt für den feedback mod, ist der Widerstands tausch und remove sowieso nötig, und der Poti tausch auf Linear, würde beim pot taper mod den Widerstand ersparen und die Kurve Linearer gestalten, oder?
    Im deinem Bananalogue Plan, sind ja auch Lineare Potis verbaut.

    So, jetzt wäre mir noch was zum feedback mod eingefallen. Wenn man hier ein 500k Poti parallel hängt, könnte man den feedback Wert variabel verwenden.

    Die Frage wäre moch, wenn das Pot gegen Null geht, ob dann etwas beschädigt wird und man hier noch mit einem zusätzlichen Widerstand begrenzen sollte?

    Man könnte das Feedback Poti, noch auf dem VCS Expander unterbringen.
     
  12. Navs

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    Genauso ist es. Allerdings sind in meinem Bananalogue VCS für Rise + Fall auch log Pots eingebaut.

    Ich verstehe nicht, was du meinst. Von Werk aus ist der Feedback Wert variable, bloss für mein Geschmack nicht hoch genug, um die Kurven zu erzeugen, die ich möchte. Aber es geht. Am Bananalogue Plan ist zu erkennen, dass der Ausgang über den Schalter zum CV Eingang zurückgeführt wird. Halt eine Normalisierung, die man auch patchen könnte.
     
  13. Du schriebst:
    Indeed, if we look at the left of the schematic, at switches SWF & SWR we find 330K resistors limiting the amount of feedback to the CV mixer to about 30%.

    I desoldered and replaced the 330K resistors with 200K but you could also try soldering another value in parallel e.g. 150K (= ca. 100K, 100%) or 470K (=ca. 200K, 50%).

    Somit würde ich bezogen auf den 2. Satz, verstehen,
    Bild_1 entspricht 30%.


    Bild_2, Parallel dazu ein 470K entspricht 50%.


    Bild_3, Oder Parallel dazu ein 150K entspricht 100%.


    Bild_4, wäre jetzt der Vorschlag von einem Poti 500k um die oberen Werte Variabel zu schalten 30%-100%.
    Ist aber sicher Problematisch, wenn das Poti zwischen 0 und 330k ist, der Gesamtwiderstand hier gehen 0 sinkt und evt. etwas kaputt geht? Oder ist dies egal???
     

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  14. Du kannst keinen weiteren Dateianhang hinzufügen. Die maximale Anzahl liegt bei 4.

    Bild_5, Deshalb der Vorschlag mit einem Vorwiderstand vor dem Poti um zu Begrenzen. Vorschläge oder unnötig?


    Plagiat? :mrgreen:
    Ne, zeigt aber das der Mod gut sein dürfte und doepfer offen für Verbesserungen ist. :supi:
     

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  15. Navs

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    Aha. Nein, es ist viel einfacher: der 330k begrenzt nur den maximalen Wert, den du mit dem Poti einstellen kannst.

    Grund dafür ist der Opamp Mischer und dessen Gain. Der Gain ist z.B. in dem CGS/VCS Schaltplan mit dem 100k zwischen Pins 13 + 14 festgelegt. 100k = unity. Gehe ich mit 'mehr' Widerstand in diesem Mischer rein, verkleinert sich mein Signal proportional. 200K ist 2x so gross = mein Signal wird halbiert. Gehe ich mit 50K rein, ist es im Verhältniss verdoppelt.

    Also, ich habe den Feeback von ca. 30% auf 50% 'vergrössert' in dem ich den Widerstandswert demenssprechend verkleinert habe.

    Make sense?
     
  16. Die Funktion von deiner Erklärung und dem Zusätzlichen Widerstand ist klar. Im Prinzip wie ein Dry/Wet beim Effekt.

    Es ginge aber eher darum, dass man so wie du es mit dem parallelschalten eines Widerstand zum 330k erklärt hast, dass man die Dry/Wet-Skala oder den Maximalwert variabel verstellen kann. Weil z.B. 50% zu empfindlich wäre oder man explizit 100% haben will, oder man die originale 30% Konfig haben will.

    Man könnte dies z.B. mit einem Schalter und einem kleinen Widerstandsnetzwerk (also 2-Wegeschalter und den Widerstanden 150k, 470k, parallel zum 330k umsetzten, oder eben mit einem Poti 500k. Mit dieser Funktion, kann man dann eben den „Maximalwert“ oder die Skala, variieren 0 - 30%, oder 0 - 50% oder 0 - 100%. Das meinte ich.

    Worin ich aber jetzt das Problem sehe und was wäre die Frage zu R?, bzw. Bild_5, das wenn man zum 330k parallel ein Poti hängt, dieses den Gesamtwiderstandswert von 330k, beim Drehen zu 0 Ohm, unterschreitet und dieser Bereich dann zu niederohmig wird und evt. ein Schaden entsteht.

    Daher die Frage zum R?. Damit man das Poti nicht zwischen 0 - 500k einstellen kann, sondern mit einem zusätzlichen Vorwiderstand, z.B. nur zwischen 100k – 500k regeln kann und somit die Schaltung abgesichert ist? Ob diese Maßnahme eben Sinn macht oder nicht?
     
  17. Navs

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    Probiere es einfach. 1K könnte als Puffer dienen, oder?

    Du es kannst aber auch ohne zu löten probieren: die CV Eingänge sind ja über 100k mit dem Summierer verbunden i.e. 1:1.

    Patche einfach den Ausgang (linear mode) zum CV Eingang, um zu beurteilen, was für dich passend ist. 100% war für mich zu stark, da die Hüllkurve bereits bei einer negativen (exp) CV Poti-Einstellung von ca. 2 zu nadelig wurde.
     
  18. Navs

    Navs aktiviert

  19. Also in nächster Zeit werde ich es nicht schaffen dies umzubauen,
    aber trotzdem mal danke.

    Aufgehoben ist ja aber nicht aufgeschoben.

    Hättetst du noch irgendwo Soundbeispiele?
    Die fand ich immer am aussagekräftigsten.

    Wegen der 5V, wieviel mA benötigt dies?
    Dachte da an einen 5V Adapter.

    :supi:
     

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