E-Bass (Aufnahme, neue Elektronik, Saiten und Allgemeines)

Michael Burman

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Naja, wer billig kauft, kauft (mindestens) 2 mal....
Bei Gitarren / Bässen könnte es auch heißen:

"Wer teuer kauft, kauft 10 mal ..." ;-)

Weil es keine Garantie dafür gibt, dass man sofort das "Richtige" für sich kauft, insb. wenn man noch keine Erfahrung hat und nicht weiß, worauf es ankommt.
 

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:lol: ja, das hast du wahrscheinlich recht, denke aber, dass man bei den Billigteilen evtl dann doch etwas länger sucht, bis man etwas brauchbares findet..... ist ja auch immer eine Frage des eigenen Anspruches.
Zu Fender gibt es ja ungefähr so viele Meinungen, wie es Bässe gibt, aber es gibt ja auch genug andere Hersteller, die relativ konstante Qualität abliefern, die nicht unbedingt megateuer sind.
Hatte zb. mal einen Sandberg VS4 hieß der glaube ich, so ein passiver Preci-Klon, der war ausgezeichnet, wirklich gut verarbeitet.
 

Michael Burman

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Auf der Musikmesse habe ich mich mal in einen Ibanez SR-505 verliebt. Der war mir aber damals zu teuer. Und so startete ich 2006 mit einem JB-20 für 99 €, den ich zurück gesendet habe, und habe dann gebraucht einen Yamaha für ca. 200 € gekauft. Im Jahr 2011 konnte ich mir einen Ibanez SR-505 leisten und habe bestellt. Und was war? Das war in dem Moment nix mehr für mich. Ging zurück. Es folgten im Jahr 2012 zwei Fender, die auch nix für mich waren. Gingen auch zurück. Auf der Messe hat mir ein P-Deluxe made in the USA ziemlich gut gefallen – der kostete aber so um die 1.800-1.900 € damals ... War mir zu teuer.

Aktuell gibt's einen mexikanischen für unter 1000 €, sehe ich gerade ...


Aber ich habe inzwischen einen Bass, mit dem ich ganz zufrieden bin.
Außerdem habe ich inzwischen festgestellt, dass ich keinen aktiven brauche und ein passiver für mich sinnvoller ist.
Auf der Musikmesse spielte sich ein P-Deluxe made in the USA aber halt sehr gut. :P
 

CO2

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Ja, mein erster Bass war auch aktiv, ein Fender Jazz American Deluxe (oder so...), habe aber auch gemerkt, dass ich eher auf passive Bässe stehe, der war auch recht schnell wieder weg....

Habe irgendwann dann angefangen, Bässe selber zu bauen, da habe ich nach wie vor richtig Spaß dran, habe aber "werkstattbedingt" seit einem Jahr nix gemacht... diesen Sommer soll es eigentlich weitergehen, warte noch auf den Elektriker, der endlich den Sicherungskasten wieder anschließen soll.....
 

Michael Burman

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Meinen letzten Bass habe ich umgebaut und die aktive Elektronik einfach raus geschmissen. Es war ursprünglich ein aktiver P/J, und den J-Pickup habe ich gar nicht verwendet. Der steckt noch im alten Body.

Dann wollte ich meinen vierten Bass komplett neu bauen. Habe aber seit längerem eine Pause eingelegt und nicht weiter gebaut ... Ich habe ja 3 Bässe hier zu spielen. Alle 4-Saiter. Neu bauen wollte ich einen 5-Saiter. Naja, vielleicht mache ich irgendwann mal weiter mit dem Projekt ... :lol: :arrow: http://michael-burman.de/bassbau_1
 

ganje

Fiktiver User
Ui, du und Thomann seid Linkpartner 👬

Aber schönes Vorhaben. Schade, dass eine Pause eingelegt wurde und stattdessen der Hantelhalter die Aufmerksamkeit bekam.
 

ganje

Fiktiver User
Gibt es ein Mittel womit ich den ganzen Bass reinigen/pflegen kann? Möchte nicht für jedes Material ein anderes Mittel nehmen..

Geht Ballistol?
 
für den hals/griffbrett lemon oil (nur palisander)
alles andere politur..



(sind allerdings zwei mittel...:)
 
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Michael Burman

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Schade, dass eine Pause eingelegt wurde und stattdessen der Hantelhalter die Aufmerksamkeit bekam.
Die Pause habe ich schon viel früher eingelegt :cry:, aber durch den Hantelhalter kann ich ja meine Fertigkeiten wieder trainieren. ;-)

Viele Werkzeuge habe ich wegen dem Bass-Bau gekauft. Und wo ich sie schon hatte, die Werkzeuge, wurden dann andere Projekte reingeschoben, als da z.B. wären:

:arrow: http://michael-burman.de/rack_1
:arrow: http://michael-burman.de/regal_1

:)
 

CO2

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Für Griffbretter (wenn nicht lackiert zb bei Ahorn) gibt es spezielle Öle, das macht auch Sinn, den Body würde ich nicht groß bearbeiten, bei Politur musst Du halt schauen, dass es mit dem Lack passt und da würde ich auch nicht zu viel rubbeln... kannst den auch "nebelfeucht" abwischen.
Andere Leute bezahlen viel Geld dafür, dass ihr Bass NICHT neu aussieht...:lol:

Mal bisschen posen, 2 meiner selbst gebauten:
BASS Nr. 3 (nicht vom Logo täuschen lassen..... ist "inspiriert vom Fender Flea Bass...)
und
Tele NR. 2 , war ein Auftrag, die wird fast wöchentlich (im Moment halt leider nicht...) auf Gigs gespielt, was mich sehr freut.

FJB.jpg
 

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Wie ist es bei euch übrigens mit der Aufbewahrung? Im Ständer und Staubfänger, oder im Koffer? Oder Vitrinen-Schrank? :gay:
Ich hab so einen K&M Mehrfachständer für 5 Instrumente und im Proberaum/Bühne noch mal dafür eine günstigere Variante, da hier die Instrumente nur kurz abgestellt werden. Die günstigen Ständer haben Weichmacher die Lack angreifen können (je nach Lack). Wegen den Stingrays war es mir das wert, während meine Gitarren und der Jazz Bass eher aus Billigheimer Ecke kommen.

Hier ein Beweisfoto ;-) :
 

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Horn

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Mal bisschen posen, 2 meiner selbst gebauten: (...)
Tele NR. 2 , war ein Auftrag, die wird fast wöchentlich (im Moment halt leider nicht...) auf Gigs gespielt, was mich sehr freut.
Die Tele ist sehr schön! Der helle Ahorn-Hals, das Bigsby. Rund um gelungen!
 

ganje

Fiktiver User
Andere Leute bezahlen viel Geld dafür, dass ihr Bass NICHT neu aussieht...:lol:
Mir ging es eher um die Grundreinigung, als die Pflege und Aufbereitung.. Man sieht dem Bass an, dass er schon lange nicht geputzt wurde und obwohl es ein sehr gutes Instrument ist, fand ich es doch ein Bisschen eklig darauf zu spielen :guckstdu:
Habe jetzt alles, was ich mit einem Tuch und Pinsel erreichen konnte, mit Ballistol gereinigt.. Ich denke mal, dass ich damit nichts falsch machen kann, außer, dass es an Plastik etwas schmierig wird, aber das hält auch nicht ewig an. Im Gegensatz zu anderen Mitteln wie WD-40, soll Ballistol keine Lacke oder Kunststoffe angreifen, weil es das Wasser nicht entzieht. So zumindest meine Erfahrungen aus der Motorradpflege.
 

Horn

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Mir ging es eher um die Grundreinigung, als die Pflege und Aufbereitung.. Man sieht dem Bass an, dass er schon lange nicht geputzt wurde und obwohl es ein sehr gutes Instrument ist, fand ich es doch ein Bisschen eklig darauf zu spielen :guckstdu:
Habe jetzt alles, was ich mit einem Tuch und Pinsel erreichen konnte, mit Ballistol gereinigt.. Ich denke mal, dass ich damit nichts falsch machen kann, außer, dass es an Plastik etwas schmierig wird, aber das hält auch nicht ewig an. Im Gegensatz zu anderen Mitteln wie WD-40, soll Ballistol keine Lacke oder Kunststoffe angreifen, weil es das Wasser nicht entzieht. So zumindest meine Erfahrungen aus der Motorradpflege.
Das wird schon okay sein, nur beim Griffbrett musst Du schauen, ob es lackiert ist oder nicht. Wenn es nicht lackiert ist, solltest Du es mit Lemon Oil behandeln.
 

CO2

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Die Tele ist sehr schön! Der helle Ahorn-Hals, das Bigsby. Rund um gelungen!
Ja danke :), die ist schon auch bisschen speziell, mit dem Bigsby. Der Hals ist ein "Onepiece"-Hals, da habe ich ganz schön geschwitzt, beim Bundschlitze sägen, das nix schiefgeht. Hinten hat er einen Stinktierstreifen :lol:, das war auch hart, mache alle Fräsarbeiten mit ner Handoberfräse....
 
Mir ging es eher um die Grundreinigung, als die Pflege und Aufbereitung.. Man sieht dem Bass an, dass er schon lange nicht geputzt wurde und obwohl es ein sehr gutes Instrument ist, fand ich es doch ein Bisschen eklig darauf zu spielen :guckstdu:
Habe jetzt alles, was ich mit einem Tuch und Pinsel erreichen konnte, mit Ballistol gereinigt.. Ich denke mal, dass ich damit nichts falsch machen kann, außer, dass es an Plastik etwas schmierig wird, aber das hält auch nicht ewig an. Im Gegensatz zu anderen Mitteln wie WD-40, soll Ballistol keine Lacke oder Kunststoffe angreifen, weil es das Wasser nicht entzieht. So zumindest meine Erfahrungen aus der Motorradpflege.
Ich kann auch aus eigener Erfahrung bestätigen dass Balistol keinen Lack angreift. Wenn Du also schon Balistol im Haus hast, reicht das durchaus, aber gute Gitarren-Politur auf einem lackierten Korpus, hat den Vorteil, dass darin kleine Schleifpartilkel drin sind, die die Lackierung wieder schöner machen können. Sollte man natürlich nicht zu oft machen ;-)

Ich würde mir aber mal echt nicht sooo viele Gedanken über die Instrumenten-Pflege machen auch wenn das von Zeit zu Zeit notwendig ist. Übrigens ist eine Sache, die ich nach längerem Spielen (z.B. Probe, Gig) immer mache, das Griffbrett/Saiten mit einem Lappen trocken zu wischen.
 

Horn

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Ja danke :), die ist schon auch bisschen speziell, mit dem Bigsby. Der Hals ist ein "Onepiece"-Hals, da habe ich ganz schön geschwitzt, beim Bundschlitze sägen, das nix schiefgeht. Hinten hat er einen Stinktierstreifen :lol:, das war auch hart, mache alle Fräsarbeiten mit ner Handoberfräse....
Ich mag diese einteiligen Ahorn-Hälse sehr gern. Aber sag mal, Du hast ihn nicht lackiert? Ernsthaft? Einen Ahorn-Hals? Oder habe ich da etwas missverstanden?

Das Bigsby-Vibrato funktioniert bei einer Tele wegen der geraden Saitenführung sehr gut und die Gitarren bleiben trotzdem ziemlich stimmstabil. So sehr "speziell" finde ich das jetzt allerdings nicht, es sind alles vertraute Elemente der Tele, die auch bei Fender durchaus öfter verbaut wurden: One-Piece-Maple-Neck, Single-Coil in der Bridge-Position, Humbucker in der Hals-Position, Bigsby. Aber ist hier einfach alles sehr geschmackvoll kombiniert.
 

CO2

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Ja doch, der Hals ist lackiert mit Nitro-Lack.
Natürlich nicht mega ungewöhnlich und das Bigsby passt super, „Standard“ sind bei Fender ja aber schon eher die ganz klassischen Brücken.
Witzigerweise gab es ca. 1 Jahr nachdem die Gitarre fertig war bei Fender quasi genau das Teil, also weiße Tele mit Bigsby ich glaube sogar auch mit Humbucker, war natürlich Zufall , aber trotzdem irgendwie ulkig....
 
bigsbys sehen schön aus..

aber ich hatte immer probleme mit stimmstabiltät.
(allerdings bei gibson)

dann lieber eine strat mit ihrem jammerhaken....
 

ganje

Fiktiver User
Ich konnte die Ursache für den dünnen Sound, der mich dazu brachte den JB-20 als ein Scheißteil zu bezeichnen, ausfindig machen. Die Potis haben Wackelkontakte und das vordere Pickup reagiert nach Lust und Laune. Ziemlich schwierig die Position zu finden, wo es genug Druck gibt. Voll aufgedreht passiert nichts. Gut, dass ich ganzes Set bestellt habe und nicht nur die Pickups. Der Soundunterschied ist dennoch groß. Selbst wenn man trocken spielt, hört man eindeutig, welches das wertige Instrument ist. Der Fender hat was Kontrabassähnliches an sich und der Benton klingt metallisch nach Westerngitarre.. Die aufgezogenen Saiten sehen gleich aus.

Entgegen aller Empfehlungen, mir eine klassische DI-Box zu kaufen, bestellte ich mir das "Fender Downtown Express Bass Station" Pedal (wieder so ein Name).. Habe es gebraucht für einen guten Preis bekommen. Kommt irgendwann nach Weihnachten, weil der Verkäufer auf Hermes bestand..

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ganje

Fiktiver User
@ganje
Und wann kriegen wir was zu hören?
Das wird noch dauern.. Ich bin immer noch am Üben. Die Dur-Tonleiter kann ich halbwegs und gehe jetzt ganz langsam auf Mol über. Um was aufzunehmen fehlt mir die Zeit und auch ein Konzept. Außerdem fühle mich noch nicht wohl genug auf dem Griffbrett. Ich bin sowieso nur ein Hobbymusiker bzw. -Fuchtler und zur Zeit habe ich keine Lust auf Produktionen.
 


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