FM - Elektron Digitone vs Yamaha Reface DX

V

Vicente Amigo

Guest
Frage:

Kann man den Digitone Sequenzer rein als Modulationsquelle nutzen (TriglessStep) waehrend MIDI Noten von extern gespielt werden?

Beim Analog Four ging das saudummerweise leider nicht.
 
V

Vicente Amigo

Guest
Das ist schonmal sehr erfreulich.
Ein ziemlich maechtiges Feature.
Danke fuer die Info!

Beim A4 hat mich das ziemlich abgetörnt, das es nicht geht.(Oder hab ich es verpeilt? denke nicht)
 
V

Vicente Amigo

Guest
Mist, dann hab ich das wohl doch verpeilt.

Irgendwie hab ich das seinerzeit nicht hinbekommen also A4 mit externen Midinoten ansteuern und den Elektron Sequenzer paralell nutzen.

Vermutlich vetgessen ein Haeckchen zu setzen.
Wobei ich da schon wirklich alles probiert habe.

Bist du dir sicher das wir vom gleichen Workflow sprechen?
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Hab jetzt auch länger nicht mit DX Style FM gearbeitet; was evtl. hilfreich sein kann ist in eigenen Worten aufschreiben was da wie funktioniert. Wenn man sich die Hüllkurve genau anzuschaut, sieht man z.B. das Level 4 auf 0 gedreht sein muss, sonst würde nach der "Release Phase" der Ton nicht aufhören.
L4 wäre auch der Pegel von dem Rate 1 startet.
Ich nutze Level/Rate Hüllkurven schon seit meinem ersten eigenen Synth - dem CZ-1, dann beim FS1R (minimal erweiterte DX7 Hüllkurve) und meine Factory Sounds für FMHeaven. Das mit Start/Ende sieht man eigentlich auch in der Grafik des Reface DX ganz gut (afair - ist schon wieder 'ne Weile her - und eben nicht mein einziger FM-Synth ;-)), ist aber nur für die Trägern relevant, bei den Modulatoren kann es von Vorteil sein, wenn Start und Ende nicht bis auf 0 sinken und die Pitch EG soll oft auch wieder auf der Original Tonhöhe enden.
 

Iso

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Ja der interne Sequenzer muss natürlich mitlaufen. Vielleicht haben die das mitlerweile erst integriert
 

Green Dino

Simmeseiser?
Mist, dann hab ich das wohl doch verpeilt.

Irgendwie hab ich das seinerzeit nicht hinbekommen also A4 mit externen Midinoten ansteuern und den Elektron Sequenzer paralell nutzen.

Vermutlich vetgessen ein Haeckchen zu setzen.
Wobei ich da schon wirklich alles probiert habe.

Bist du dir sicher das wir vom gleichen Workflow sprechen?
Der Digitone kann Noten von einem anderen Sequencer bekommen und man kann trotzdem den internen Seq für P-Locks (Trigless Locks oder wie die beim DTone heissen) und Modulation nutzen.

Ich hatte hier auf Elektronauts extra noch mal nachgefragt.

A4/AK können das leider nicht, ob das bei der Monomachine (und AR und Machinedrum) geht weiß ich nicht mehr. Glaub aber ging auch nicht.

Wie gesagt, das macht das Fehlen von Kits halb so wild.
Man kann ja dann auch Velocity, Mod Wheel, Pitchbend, Aftertouch und Breath Controller jeweils vier Parametern zuweisen.

Ich bin mir zwar so sicher, dass ich es auch mal beim Analog Keys so gemacht hatte, überall wird aber gesagt es würde nicht gehen und ich krieg es auch nicht mehr hin.

Noten von aussen haben anscheinend immer Vorrang.
Allerdings hatte ich so zufällig eine coole Möglichkeit entdeckt Trigless Locks im AK als "Momentary FX Buttons" zu nutzen.
Noten von einem anderen Seq an den A4/AK schicken, Trigless Locks setzen. Die ge-lockten Parameter haben nur einen hörbaren Effekt wenn man den Trig Taster drückt.
Also z.B. einen Trigless Lock mit Cutoff 42 und einen mit Cutoff 87.
Durch drücken der Trig Buttons kann man Cutoff so lange man den Taster drückt auf 42 stellen, oder halt mit dem anderen Taster auf 87. Geht natürlich mit jedem Parameter.
Quasi wie Scenes beim Rytm^^
 
Zuletzt bearbeitet:

Iso

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So habs grade eben nochmal ausprobiert ... mitn Analog Keys + Digitone
Tja ich bekomme es nicht mehr hin ... also du kannst noten vom Digitone Live Spielen und eingestelle Trigless in A4 Seq funktionieren ... allerdings eingespielte Noten vom Digitone nicht.
Komisch ging def mal glaub da hab ich die Noten noch aus Ableton geschickt.
 

Green Dino

Simmeseiser?
Das mit Start/Ende sieht man eigentlich auch in der Grafik des Reface DX ganz gut (afair - ist schon wieder 'ne Weile her - und eben nicht mein einziger FM-Synth ;-)), ist aber nur für die Trägern relevant, bei den Modulatoren kann es von Vorteil sein, wenn Start und Ende nicht bis auf 0 sinken und die Pitch EG soll oft auch wieder auf der Original Tonhöhe enden.
Stimmt. Bei Modulatoren kann das sinnvoll sein.
Ich davhte jetzt halt an das Szenario von jemandem, der zum ersten mal vor nem DX Style FM Synth sitzt und versucht mit subtraktiver Synthese im Hinterkopf Klänge einzustellen und sich wundert warum der Ton nicht ausklingen will.
Bei ADSR ist Release halt der letzte Parameter.
Mich hatte das anfangs verwirrt.
Kann ich mich noch dran erinnern.

FM kam bei mir aber auch erst nachdem ich über 10 Jahre mit subtraktiver Synthese rumgedudelt hatte.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Ich davhte jetzt halt an das Szenario von jemandem, der zum ersten mal vor nem DX Style FM Synth sitzt und versucht mit subtraktiver Synthese im Hinterkopf Klänge einzustellen und sich wundert warum der Ton nicht ausklingen will.
Für subtraktive Synthese fehlt dem Reface DX der Filter, der CS Filter hätte das Teil wahrscheinlich für viele aufgewertet bzw. noch was interessanter gemacht, aber im Prinzip kommt FM auch ohne Filter aus. Ich bin ja an sich kein Freund von ADSR Hüllkurven, fühle mich dabei immer ein wenig so, als müsste ich mit einer Hand auf dem Rücken Sounds bauen. Andererseits wünsche ich mir bei 'nem FM-Synth gelegentlich schon eine zusätzliche einfache (z.B. ADSR) finale AMP-Hüllkurve pro Stimme, um die Möglichkeit zu haben, die Träger trotz unterschiedlicher Mischungsverhältnisse gleichzeitig ausklingen zu lassen.

FM kam bei mir aber auch erst nachdem ich über 10 Jahre mit subtraktiver Synthese rumgedudelt hatte.
Zu meinem ersten FM-Synth bin ich 1987 mit dem TX81z gekommen, damals war digital noch cool und neu ;-) Ich hatte ca. 1985 schon mal den Yamaha CS01 unter den Fingern, für einige Tage von einem Freund überlassen bekommen und an dem Poly 800 vom Kumpel mit dem ich damals Musik gemacht hab' durfte ich gelegentlich rumspielen, aber anders als der CS01 hat der auch keine reine ADSR-Hüllkurven.
 

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
@Hi-Tech Music Was erwartest du, für ein 4 Operator FM-Synth schlägt er sich gegen 'nen DX7 mit 6 Operatoren doch recht gut, probier das mal mit DX100/27, FB01 oder TX81z aus und ein paar meiner ersten Reface DX Versuche könnte ich nicht mal 1:1 auf 'nen DX7 übersetzen, weil ihm dazu Pitch EG On/Off und Feedback Saw/Square pro Operator fehlen. Wenn du DX7 Sounds importieren willst hol dir 'nen DX7, DX200 oder 'nen MODX ;-)
 
Dennoch will ich ihn haben. Ich hab mal gelesen dass er besser ist wie der DX 100. Das zu wissen reicht mir. Weil der DX 100 Kultstatus hat und der auf sehr guten Platten zu hören ist.
 

Green Dino

Simmeseiser?
Welcher Synth soll besser als der DX100 sein?

Für komplexere Timbres ist es halt von Vorteil mehr Operator zur Verfügung zu haben.
Im Reface DX gibts aber ne Menge interessante Optionen mit denen man sicher einiges kompensieren kann.

Summa kann das aber bestimmt viel besser erklären...

Für Bass Sounds reichen mir z.B. 4 OPs vollkommen aus. Mehr OPs wären da überhaupt nicht zielführend.
 

beaes

....
Letzte Woche war ich in Dresden auf Dienstreise und habe mal bei zoundhouse.de vorbeigeschaut. Sehr netter Laden - habe ihnen prompt den Reface DX abgekauft, mit dem ich sehr gut klar kam. Man braucht praktisch keine Anleitung und hat viel Spass. Fuer die Touchwischer haette es evtl bessere Loesungen gegeben, aber sie haben den Vorteil, dass man grosse und kleine Spruenge machen kann.

Beim LFO kann den Operatoren ja eine AMP-Modulation zuweisen. Da haette ich mir gewuenscht, dass man positiv und negativ angeben kann. Dann koennten zwei Operatoren gegenphasig wirken. Oder habe ich da eine Moeglichkeit uebersehen.

-beaes
 
Also ich und FM werden glaub ich keine guten Freunde. Ich schaffe es nicht aus dem DX was spannendes raus zu holen.
Und die Env verwirren mich auch.
 


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