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swissdoc

back on duty
Der DSLM-Mode geht nur als Live-View über Display (im Grunde nichts neues dann)
Neu ist bei der D780 die Anzahl der Messpunkte, der Speed des AF und eben das mit dem Augenfokus. Das kann die D750 nicht. Ist halt eine verbesserte D750 (z.B. 1/8000s) und die 900s Langzeitbelichtung ist auch nicht schlecht. D850 ist schon viel grösser. Ich würde wohl die D750 wieder nehmen, Video ist mir egal und die anderen Sachen sind mir nicht wichtig. Den eingebauten Blitz würde ich vermissen.
 

swissdoc

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Die kleine XA ist auch unfassbar gut! Niedlicher Handschmeichler mit einer Top Bildqualität!
Mein Papa hat lange eine Rollei 35 S benutzt. Die Bessamatik war ihm einfach zu schwer für Reisen. Die Bilder sind immer gut geworden. Leider braucht sie eine PX 625 Batterie mit 1,35 Volt, die nicht mehr erhältlich ist und die Diskussionen darüber im ganzen Web enden fast immer mit gegenseitigen Beschimpfungen.
 

swissdoc

back on duty
Hatte auch lange Leica.
R5 und R8 und ne M6 nebst einigen Gläsern.
Alles irgendwann verkauft.
Dem R System habe ich nicht hinterher getrauert.
Es war/ist gut, aber das kann ich auch woanders billiger haben.
Die M6 mit 35er Summicron und Noctilux, tja, das schmerzt heute noch.
Gerade die M plus 35er hat extrem gute Ergebnisse geliefert.
Hier ist heute eine Leicaflex SL 2 in Schwarz mit Summicron-R 35mm F2 und Summicron-R 90mm F2 angekommen. Der Adapter für Sony E ist bestellt.
Ein riesen Klopper und die Linsen sind auch nicht gerade klein. Auch diese Kamera leidet an der PX 625 Batterie, aber es sind noch zwei davon in OVP dabei (vielleicht haben die sogar noch Saft). Ansonsten sind schon ein paar Zink-Luft Batterien auf Lager. Ich hoffe nun auf halbwegs brauchbares Wetter am Wochenende, dann werde ich wohl einen der alten Filme aus Lagerbeständen mal belichten...

Die SL 2 ist ja noch alleine von Leitz entwickelt und gebaut worden. Wiki EN schreibt:

The Leicaflex SL2 was the last all-mechanical Leica reflex body for several years, before the advent of the R6. It was also the last independently designed Leica SLR prior to the introduction of the R8 in 1996. This and its relative rarity compared to the SL have driven the prices quite high. In terms of usability and price, the Leicaflex SL in good condition is likely to be the best compromise among this series of cameras for today's user.

Was hat Dich am R-System bzw. der R5 oder R8 gestört?

Ich bin jedenfalls sehr gespannt, was diese Gläser so leisten im Vergleich zu den Allerwelts-Linsen von Nikon, Canon und Co...
 

VEB Synthesewerk

Thomas B. aus SAW
Was hat Dich am R-System bzw. der R5 oder R8 gestört?
Im Grunde nichts Weltbewegendes.
Irgendwann kam nach der Digliux 1(?) eine Olympus E1 ins Haus.
Eine damals unfassbar geniale Kamera mit einem Staubentfernungssystem, welches wirklich hundertprozentig funktioniert hat.
Da ich viel Makro fotografiert hatte, war die E1 in diesem Bereich absolut traumhaft.
Davor hatte ich kurzzeitig eine Nikon D70, aber ich war vom ganzen Staubgestempel reichlich frustriert.
Zeitgleich zur E1 hatte ich schon eine Leica IIIa.
Das uralte Summar hatte ich mit einem Novoflex Adapter an die E1 adaptiert und machte damit extrem gute Makroaufnahmen.
Damit ging es quasi richtig los mit Leica.
Ich fing an R Objektive zu kaufen und diese an die E1 zu flanschen.
Unendlich war ja kein Problem.
S-Angulon, Summicrone, Summiluxe, Makros usw.
Ich war mit dem Zeug wirklich so gut unterwegs, dass Leica mich irgendwann bat beim Forumstreffen im Hessenpark Unterricht zu geben.
Lange her...
Und dann kam irgendwann noch ein R5 Gehäuse dazu und später eine R8.
Habe damals noch relativ viel Analog geknippst. DIA, SW
Beides sind definitiv extrem gute Kameras.
Tja, und dann kam die Canon 5D Mark 1.
Zeitgleich hatte ich mich aber schon in das analoge Olympus OM System verliebt.
Die Optiken waren nicht viel schlechter, aber sie waren um ein Vielfaches günstiger und vor Allem, viel, viel leichter!
Typischer Urlaub, 5D+24er+35er/oder 50er Makro+100er.
Sehr rückenschonend...
Und die analogen Bilder mache ich am liebsten mit 2x OM2n.
Diese Kameras sind der Hammer.
Unfassbar klein und quasi genauso schwer und groß wie eine M6, extrem guter Sucher und die Belichtungsautomatik ist das Beste,
was ich bis jetzt jemals in den Fingern hatte.
Um es auf den Punkt zu bringen, hauptsächlich war mir der Krempel einfach zu schwer.
Digital habe ich momentan OM-D E-M5, EOS 5D M1 und M2.
Dazu das Universalobjektiv 24-105 von Canon, Zeiss 35/2 und ein Samyang 85/1.4.
Das Samyang ist übrigens tatsächlich richtig gut.
Und ansonsten kann ich OM Optiken adaptieren bis ich schwarz werde, inklusive einem 35er Shift.
Zur OM-D habe ich nur das 12-50er.

Aber...
Meine allerliebste Kamera bleibt meine zweiäugige Rolleiflex 3.5a.
Das Ding ist perfekt. Punkt.
Und, man wird dauernd in Gespräche verwickelt :)
 

swissdoc

back on duty
Um es auf den Punkt zu bringen, hauptsächlich war mir der Krempel einfach zu schwer.
Das ist wohl wahr. Leicht ist anders. Von den Bodies und Objektiven, die hier so herumlungern, sind die Olympus mit die kompaktesten. Bei Canon nervt das Überwurfbajonett, das hakelt irgendwie immer und doof ist auch, dass man die Blende nicht testen kann, wenn das Objektiv nicht am Body ist. Konica ist noch fein von der Verarbeitung und Haptik her, auch optisch gut. Keine Ahnung, auf was ich in den 80er gesetzt hätte. Pentax Takumar ist ebenso genial, gefällt mir fast besser als die Leica Monster. Urlaube liefen damals mit F-801S und dem ersten Tamron Superzoom, heute reicht mir eine kompakte Urlaubsknipse. Schleppen macht einfach keinen Spass.

Doppeläugig ist in der Tat ein Hingucker. Wobei von der Seite her würde ich wohl auf eine Nikon S2 Rangefinder setzen. Wer kennt diese Kamera nicht aus "High Society"...
 

swissdoc

back on duty
Ich nenne das Bild mal "Die drei Musketiere" - oder auch "Was ist besser als eine Asahi Pentax Spotmatik mit einem Super Takumar 50mm 1:1.4"? Man finde den Unterschied!
Um das nun aufzulösen: In der Mitte sieht man die erste Version des Super Takumar 50mm 1:1.4 mit 8 Linsen in 6 Gruppen, wobei ein komplexes verkittetes Triplett dabei ist. Rechts und links finden sich die späteren Versionen mit 7 Linsen. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die Lage der Infrarotmarkierung an der Tiefenschärfenskala.

Hier wird das von einem sehr sympathischen Münchner vollig entspannt und entschleuningt erklärt:

 

rauschwerk

pure energy noise
...und ein Samyang 85/1.4.
Das Samyang ist übrigens tatsächlich richtig gut.
Findest du? Hmm..
Mich stört etwas der Farb-Look der Samyang-Gläser. Die Fotos (selbst nach Weißabgleich-Einmessung) haben stets einen "Samyang-eigen-Warmton-Look".
Das zu "neutralisieren" im Nachhinein (bei RAW) ist Foto für Foto Arbeit (sofern digital).

Das Samyang 85/1.4 für E-Mount wird von vielen gelobt. Mir ist das Sony 85/1.8 dann doch lieber. Der Unterschied in der Freistellung bei VF von 1.8 zu 1.4 ist IMHO so gering, dass es vernachlässigt werden kann.

https://www.youtube.com/watch?v=rhSJT4zL47o


https://www.youtube.com/watch?v=F3pw0prnlyc
 
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rauschwerk

pure energy noise


Böse Zungen behaupten, die in den Startlöchern stehende Fuji X-T4 wird nun doch einen IBIS erhalten (?)
Sollte es dem so kommen, dann bleibt (meinerseits) die Frage offen: Was passiert mit der X-H-Series ?

-> https://www.photografix-magazin.de/bestaetigt-die-fuji-x-t4-kommt-mit-5-achsen-bildstabilisator
-> https://www.photografix-magazin.de/fuji-x-t4-bessere-akkulaufzeit-und-neuer-evf/

Ich schiele seit der X100s immer wieder auf Fuji X-T-Series. Bisher haben mich zwei Faktoren von dem Umstieg gebremst: Kein IBIS und (angeblich) nicht so gute Entwicklung via Adobe's LR/PS (also DNG).
Ob sich das mit der X-T4 zu ändern vermag, bleibt abzuwarten .
Die X100-Series wird ebenfalls fortgesetzt, dem Motto nach.. nach "nix" kommt S, dann T, dann F nun V ;-)
-> https://fujifilm-x.com/de-de/products/cameras/x100v/

https://www.youtube.com/watch?v=WYQytq1lkQ4
 
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rauschwerk

pure energy noise
Thema: Adaptierung von Fremdlinsen an andere™ .. jedoch mit AF.
Ich bin zufällig auf die Produkte der Fa. Viltrox gestoßen = Adaptierung von Canon EF-Mount an µFT (inkl. AF-Unterstützung).

Ein Viltrox EF-M1 (ohne Korrekturoptik) kostet derzeit rund € 119,- .. die optische Variante EF-M2 kommt auf € 189,-
Sehr interessant. Auch preislich viel attraktiver als die Metabones Speedbooster.

https://www.youtube.com/watch?v=3cZ7ihxPXhY

Hier noch ein Vergleich von drei Speedbosster-Adaptern für µFT..
mir gemischten Gefühlen:

https://www.youtube.com/watch?v=qKjgh-8tAQA
 
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VEB Synthesewerk

Thomas B. aus SAW
Ich bin zufällig auf die Produkte der Fa. Viltrox gestoßen = Adaptierung von Canon EF-Mount an µFT (inkl. AF-Unterstützung).
Ich fand das eigentlich recht interessant.
Aber nach dem Lesen vieler Rezensionen, bestätigt sich wohl mal wieder, dass eine zusätzliche Linse hinten, wie üblich die Rechnung des Objektivs kaputt macht.
Wie schon früher die Adapter mit zusätzlicher Linse um ein falsches Auflagemaß zu kompensieren.
 

rauschwerk

pure energy noise
Die zusätzliche "Korrektur"Linse eines SpeedBooster-Adapters (die Bezeichnung "SpeedBooster" stammt von Metabones) soll "eigentlich" nicht verschlimmern, sondern noch mal verbessern.
Was wird verbessert? Einerseits die Lichtstärke, andererseits die Apertur, indem der Objektivkreis von VF auf µFT gebündelt wird (inkl. der eingefangenen Lichtmenge). So gewinnt man fast eine Blende mehr. Die Rechnung geht aber nur dann auf, wenn das Glas im SpeedBooster entspr. hochwertig vergütet und geschliffen ist - also auf Höhe der Gläser in hochwertigen Objektiven, was leider nicht ganz der Fall ist - oft aber verschmerzbar, besonders bei etwas geschlossenen Blenden (vor Allem beim Filmen).

Es kann aber auch Vorteile bringen, Adapter ohne optische Korrektur einzusetzen um so die Mitte des Objektivkreises (max.effektiv schärfster Bereich) nutzen zu können und die Vignettierung gleichzeitig zu umgehen. Hierbei ist es aber wenig sinnvoll VF-Objektiv am µFT zu nutzen, sondern wenn, dann:

-> VF am APS-C
-> APS-C am µFT

um die optischen Fehler besser im Griff behalten zu können.
 
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Shunt

||||||||||
Der Typ ist ja unerträglich, ich kann nicht verstehen, wieso der 1,4 Millionen Follower hat.
Aber wahrscheinlich muss man heutzutage so affektiert labern um anzukommen.
 

rauschwerk

pure energy noise
Eigentlich die perfekte "immerdabei" Kamera = Leica Q2
Sensor, Auflösung, Bildqualität, das ausgezeichnete (und stabilisierte) Summilux 28/1.7 (mit Macro), die Haptik, die edle Bauweise, uwm.... wenn es nur nicht der "Leica-Preis" wäre.

https://www.youtube.com/watch?v=AI1ydbvoQic


Alternative: Fuji X100F = noch kompakter, leichter und günstiger (mit kleinen Abstrichen).
Auch diese Kamera, welche bald durch die X100V abgelöst wird, ist ein hervorragender Begleiter. Ich hatte mal die X100s im Einsatz (fast baugleiches Gehäuse / Bildqualität, bis auf AF-Schnelligkeit) und kann dies bestätigen. Allerdings handelt es sich hier um einen APS-C-XTrans-Sensor sowie ein Fujinon 23/2.0 (was gem. Kleinbild einem Bildwinkel von 35mm (bzw. 34.5mm) bed. durch den Cropfaktor von x1.5 entspricht). Das Fujinon ist ebenfalls stabilisiert.

Hier ein Vergleich zu der Leica Q (der ersten Generation):

https://www.youtube.com/watch?v=iDaQlS-OnmA
 
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rz70

öfters hier
Also ich finde zum rumlaufen die Panasonic GX9 mit dem Leica. 15mm 1.7 (30mm KB) ziemlich perfekt. Hat auch einen tollen S/W Modus.
 

rauschwerk

pure energy noise
Also ich finde zum rumlaufen die Panasonic GX9 mit dem Leica. 15mm 1.7 (30mm KB) ziemlich perfekt. Hat auch einen tollen S/W Modus.
Sicher. Kann man so machen. Auch mit einer PEN-F. Die Bildqualität einer X100F/V wirst du damit aber leider nicht ganz erreichen.
Die einer Q2 (47MP Vollformat mit 28mm/1.7 Summilux) schon mal gar nicht. Grundsätzlich ist aber µFT vollkommen ok. Ich selbst empfinde meine Olympus M1.1 besonders mit den kompakten 1.8er Olympus Objektiven (17/1.8, 25/1.8, 45/1.8) als sehr kompakt, leicht und gut tragbar. Eine Leica Q2 ist da aber schon eine andere Nummer.

Letzten Endes ist der Fotograf aber wichtiger/entscheidender als die verwendete Kamera.
Gefolgt vom verwendeten Objektiv.
 
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rz70

öfters hier
Also ich seh ehrlich gesagt beim fotografieren keinen Unterschied zwischen APS-C und µFT. Da ist aus Erfahrung das Objektiv weitaus wichtiger. Ich nutz ja die GX9 als kleine Alternative zu meiner G9 und die beiden tun sich in Sachen Bildqualität gar nichts.
Aber ich will hier keine Diskussion zwischen den Formaten anfangen, da ich ja auch weiß das du positiv zu µFT stehst. Wollte nur eine schöne, kleine und vor allen Dingen preiswerte Alternative aufzeigen.
 

rauschwerk

pure energy noise
Also ich seh ehrlich gesagt beim fotografieren keinen Unterschied zwischen APS-C und µFT. Da ist aus Erfahrung das Objektiv weitaus wichtiger. Ich nutz ja die GX9 als kleine Alternative zu meiner G9 und die beiden tun sich in Sachen Bildqualität gar nichts.
Aber ich will hier keine Diskussion zwischen den Formaten anfangen, da ich ja auch weiß das du positiv zu µFT stehst. Wollte nur eine schöne, kleine und vor allen Dingen preiswerte Alternative aufzeigen.


Das verwendete Glas ist (auch heute noch) das wichtigste Bindeglied des Systems (wichtiger als die Kamera). Lieber in gutes Glas investieren, als eine neue Kamera. Vollformat (auch APS-C) punktete in Sachen Bildqualität noch vor ca. 10 Jahren ggü. der kleineren Sensoren. Seit her haben alle dermassen aufgeholt, dass man getrost (je nach Einsatzgebiet) alles quer durch verwenden/empfehlen kann. Die Fuji X100V soll besonders beim Objektiv etwas ggü. der Vorgängermodellen zugelegt haben (auch, wei inzwischen ein 26MP-X-Trans Sensor aus der X-T3 zum Einsatz kommt). Die 5.te Gen. der X100 ist jetzt noch schärfer und bildet hervorragend ab. Dabei ist die Kamera rel. klein und handlich <- man muss nur eben den 35mm-Bildwinkel (35mm equivalent zum VF) mögen. Eine typische Brennweite für Reportagen (Streetphotography).

-> https://www.dkamera.de/news/fujifilm-x100v-und-fujifilm-x100f-im-vergleich


Ein Pendant zu dem Fujinon 23mm/F2.0 (=35mm an VF) in der µFT-Welt, wäre vielleicht das kleine 17mm/1.8. Schaut man sich jedoch die Ergebnisse der X100V (oder auch X100T/F) an, so müsste eher das grössere Olympus 17mm/F1.2 ran.
Aber grundsätzlich ja .. man kann mit µFT Fotos schiessen, die kaum bis gar nicht von den grösseren Sensoren zu unterscheiden sind.

Seit dem ich das Leica Nocticron 42.5/1.2 an meiner Olympus M1 habe, greife ich kaum bis gar nicht mehr zum VF.
Was man da an Schärfe, Freistellung, Bokeh, Farben uvm. rausbekommt, stellt selbst ein teures G-Master in den Schatten !
-> https://onfotolife.com/de/lens_sample_photos?lens_id=693&page=1&focal_min=0&focal_max=800&aperture_min=0&aperture_max=32


(Themabezogen): Test Leica Nocticron 42.5/1.2 µFT
-> https://neunzehn72.de/panasonic-leica-nocticron-425-mm-f1-2-test
 
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