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Gibt es hier noch jemand der an der Hardware scheitert!?

Palindrom

e. g. u.
Das sich die ausfälle und auch die betrügereien häufen in letzter zeit bei mir, ist eine sache.

Eine andere und wichtigere sache ist:
das ich mich seid jahren mit der hardware im kreis drehe: Kaufen, lernen, verkaufen und so weiter - zwischen durch habe ich wieder alles vergessen, was ich vorher gelernt habe... Wieder von vorne sich eine neue routine ausdenken - nach drei tagen wird alles wieder umgebaut oder verkauft...

Ich möchte nicht wissen was meine nachbarn von mir denken: Wenn die mich seid monaten immer auf den knien und unter den geräten sehen...

Ich bekomme da keine struktur rein ( Ich erwarte schon längst nicht mehr irgend etwas tolles - aber funtionieren muss es mal.
Kann den fehler nicht finden ausser einen psychologischen: Wenn einem früher immer die sandburg zerschossen wurde - aus reiner willkür - macht man es als erwachsener selbst - oft ohne es zu merken - das nennt man dann "selbstsabotage".

Ich mache seid 15 jahren hardware und weil die sich immer ändert, ist meine lernkurve auch sehr flach... ärgert mich.

Wenn sich morgen herausstellen sollte, das ich wieder übers ohr gehauen wurde, werde ich die hardware ganz einstellen
und mich auf das konzentieren was ich ganz gut kann und das ist Ableton und besser noch die MPC 4000.

Obwohl auch da die DRUMS ein problem sind, das ich nicht gelöst bekommen (zu schlap und brav).
aber so hardware EQ , Compr und Mixer kann ich echt vergessen...

Es gibt noch eine andere sache und das ist: Ich erlebe oft an mir eine art von "reizübeflutung" bei der hardware - das ist mir oft alles zu viel - selbst wenn es mal gut läuft!!!

EDIT: DIe liste der geräte die in den letzten 5 jahren hier durchgegangen sind passt auf eine DINA4 seite.

ps: Musik machen kann ich, das ist nicht das problem...
 
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M.i.a.u.: Zeitfraktur
Hardware ist Mittel zum Zweck. Wenn du mit Ableton und oder MPC4000 an (dein) Ziel kommst, dann bleib dabei.
Hardware ist weder schneller noch besser (Stichwort Latenzen, Rauschen, Brummen, Wandler, geht kaputt etc.)
Ich bin in einem ähnlichen Ding wie du… mache seit 15+ Jahren Musik mit Hardware und hatte schon zu ziemlich alles im Studio. Geblieben ist sehr wenig und der Zugang ist inzwischen sehr restriktiv. Wenn das Gerät keinen speziellen Nutzen hat, dann wird’s einfach nicht mehr gekauft.
Zudem hab ich für mich rausgefunden, das ich mit simplen Geräten - 1 Knopf / Funktion, kein Patch Memory etc. besser klarkomme, als mit sehr tiefen.
Ausserdem hab ich den Anspruch mit Hardware irgendwas “besser” machen zu können schon länger aufgegeben. Nimm mir alles weg und ich mach mit nem Laptop weiter… nur sitz ich da schon den ganzen Tag vor für die Arbeit, da macht es Abends mehr Spaß an Knöpfen zu drehen ;)

In kurz: am Ende ist es ein Hobby, und das soll Spaß machen. Zerbrich Dir nicht den Kopf darüber, geh mit dem Flow und gut ist’s.
 
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M.i.a.u.: studio-kiel, Koude, robworld und 8 andere
Es gibt noch eine andere sache und das ist: Ich erlebe oft an mir eine art von "reizübeflutung" bei der hardware - das ist mir oft alles zu viel - selbst wenn es mal gut läuft!!!
Ich wäre früher fast daran gescheitert, aber ich hab mich wie so viele auch nur durchgebissen.
Also wenn ich z.B für alle Effekte meiner Audiospuren eines Song extra Hardwaregeräte bräuchte würde mich das auch überfordern.
Da ist ne Computer DAW ein wahrer Segen. Ich muß allerdings sagen daß Aufnehmen über einen Hardwaremixer und eventuell
das nutzen von Hardwareeffekten währenddessen eine Sache ist die mir Spaß macht und die ich nicht missen möchte auch wenn ich den Mix und die meißten
Effekte in einem Song im Synth oder in der Daw mache weil es für mich am praktischsten ist. Nur Hardwareeffekte würde mir zudem zu sehr rauschen.
Teilweise rauschen finde ich aber wichtig. Das gibt der Musik Leben und mehr Elektrizität. Nur Hardwäre, wäre mir ein Graus.
Ich mache seid 15 jahren hardware und weil die sich immer ändert, ist meine lernkurve auch sehr flach... ärgert mich.
Mein Set up wie es heute steht und womit ich zufrieden bin war vor 15 Jahren ,als ich schon seit 15 Jahren Musik machte auch
noch nicht fertig und es änderte sich ständig irgendwas. Erst in den letzten Jahren hab ich meinen Frieden gefunden und
es gab kaum mehr Veränderungen. Und ich muß sagen ich bin froh jetzt. Ich kann deinen Unmut verstehen aber sehe es
einfach als Prozess zum Ziel. Die Tatsache daß du nie komplett aufgegeben hast zeigt daß es dir wichtig ist. Viele kommen gar nicht so weit,
geben nach ein paar Jahren auf und haben dann auch nicht viel gelernt. Ich denke schon daß du in den 15 Jahren was gelernt hast und
drücke die Daumen daß du dein Setup finden wirst und zufrieden sein wirst damit. Das wichtigste ist, ohne Eile zum Ziel und Hobbymäßig
nicht nur Eingleisig fahren.
Es ist halt auch so daß man versuchen muß sich nicht dauernd zu fragen was man noch besser machen kann
und was noch fehlt. Das muß man irgendwie ausblenden. Mein Tip wäre sich vorzustellen so gut wie nix zu besitzen und dann die Augen aufmachen
und sehen was man tatsächlich besitzt. Dann wirkt das gleich alles sehr sehr brauchbar. Stell dir ne alte Ruine vor und sei froh mit der Burg die
du gebaut hast und optimiere langsam aber stetig und niemals zu schnell. Bei Reizüberflutung decke ich teile meines Gear ab, das hilft.
Ich habe auch mehr als nötig aber man will auch Sachen die man selten nutzt in Reichweite wissen weil man weiß daß man sie brauchen wird.
Es hilft sie einfach mal wohin zu stellen wo man sie nicht sieht oder einfach mit nem Tuch abzudecken und dann irgendwann mal das Tuch
hochzuheben und zu denken "hey cool was ist das denn?" ;-) Das ist etwas wo man sich psychologisch austricksen kann. Das alte neu entdecken.
Geht nur mit etwas Abstand. Ist doch besser als Burgen aufzubauen und wieder zu zerstören. Ich finde generell daß ein großer Reset, also komplett alles auf null einen Gedanken den man nie hegen sollte. Klar hat jeder so Gedanken, aber ich geh die dann durch und komme zum Entschluß
daß bei einem Reset die Mühe umsonst war. Also man darf so Gedanken halt nicht zu schnell in die Tat umsetzen denke ich.
Vieleicht bin ich deshalb so beständig weil ich mir das irgendwann mal zu einem Grundprinzip gemacht habe eher Träge zu handeln.
Aber da ist halt auch jeder Mensch anders und manchmal ändert man sich auch im Laufe der Zeit.
 
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M.i.a.u.: robworld, oli, dhinda und eine weitere Person
Scheitern? Nein, scheitern würde ich es nicht nennen. Aber ich bin trotzdem jedesmal aufs neue überrascht, wie wenig ich mit Hardware funktioniere und wie sehr es immer nur zusätzlicher Ballast, Arbeit und finanzieller Einschlag ist. Wenn ich mich daran erinnere, wie ich damals von der Burg auf gefühlt zehn Quadratmetern auf Laptop mit Masterkeyboard dran gewechselt habe, wie gross das Zimmer plötzlich war und wie frei ich mich seither fühle...

Hardware rein-raus ist nett. Aber eine funktionierende Produktionsumgebung ist viel angenehmer.
 
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M.i.a.u.: Palindrom, formton, ganje und 2 andere
Scheitern ist ein fester Bestandteil des Lernprozesses. Wenn man viele Fehlkäufe tätigt, scheitert man wohl bei der Einschätzung und Erwartungshaltung.

Um als Dritter dein Leiden nachvollziehen zu können, müsste man wissen um welche Symptome es sich genau handelt.

Ich weiß zum Beispiel, dass du die RD-9 übersprüht hast, damit sie sein kann, was sie ist, um sie anschließend irgendwo hinter anderen Geräten zu verstecken, damit ihre Anwesenheit dich künstlerisch nicht beeinflusst.

Welche Geräte gab es denn noch so und wie lautet die Geschichte dahinter?
 
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Ich bin jetzt hart: Was ist das eigentliche Ziel Deines Handelns?

Soll das ein Stück Musik sein, das du anderen vorspielst und das den anderen gefällt (das Ziel ist das Ziel)? Oder soll es deine Zufriedenheit mit der Beschäftigung "Musikstücke erzeugen" sein (der Weg ist das Ziel)?
Klar, die Welt ist nicht schwarz/weiß. Sicher wird es irgendwie eine Mischform sein, eine Graustufe. Aber ziehe bitte mal für Dich vor deinem inneren Auge den Kontrast auf 100% und sehe nach ob die schwarze "Ziel"-Fläche, oder die weiße "Weg"-Fläche überwiegt. Wenn der "Weg" der gewichtigere Teil ist (also die Hardware), dann musst Du eine Haltung dazu finden, dass die schönen Wege oft die mühsameren sind.

Wenn die schwarze "Ziel"-Fläche überwiegt, dann lass das mit der Hardware. Warum? Weil keinem einzigen von Deinen Rezipienten der Qualitätsunterschied wichtig ist, der durch Hardware X gegenüber Hardware Y erzielt wird. Die Welt tanzt sich glücklich zu Stardust-Nummern, die auf einem Gesamt(!!!)-Studio-Equipment für 4000 Euro erstellt wurde (und das auch nur, weil es damals noch nicht so richtig in Software möglich war). Die Musik klingt sowieso nur dadurch besser, dass man beim Tanzen in das Lächeln des anderen schaut: "Music sounds better with you".
 
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M.i.a.u.: NicGrey, weinglas, Hans Olo und 14 andere
Ist es die Hardware oder der andauernde Wechsel der Hardware? Für mich liest es sich so raus, dass du mit den Umbauten und Eingewöhnungen unzufrieden bist.
Ich fahre nur auf Hardware, habe aber seit über zwei Jahren keine Hardware aus dem Setup rausgeworfen. Dazu kam nur Neues, wenn ich mir sicher war, eine Lücke schließen zu können. Für mich funktioniert das super. Ist zwar manchmal eine kleine Überwindung, weil ich Interesantes nicht selbst antesten kann. Aber am Ende gewinne ich, weil ich mich nicht überfordert oder gezwungen, das Neue auch zu benutzen, fühle.
 
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M.i.a.u.: Palindrom, RustyChuan und AcidDiver
Ich bin jetzt hart: Was ist das eigentliche Ziel Deines Handelns?
Das ist nicht hart !

Früher war mir alles egal - und habe einfach gemacht und hatte nach zwei jahren VÖs auf international anerkannten labels.
Die musik war so wie ich bin - stark und auch schwach und etwas anders als das übliche - aber trotzdem pop!
Ich weiss dass das eine stärke ist!

Das fürte dazu das MOVE D nach meinem track (in einem live set) das set unterbrechen müsste, weil er nach meinem track nicht mehr weiter kann.
Weil es zu sehr rausfiel... (Hab ich hier schonmal zum besten gegeben)

Das wollte ich ändern - bisher ohne erflog.

Dazu gehört halt das man wenigstens einen beständigen workflow hat - was das ist ist völlig egal!!!

und ja: Ich denke das ich ´was zu sagen habe und das ich den leuten spass machen kann (Das habe ich in meinen eignen live-sets schon bewiesen.

Mit einem wort: Die musik muss!? professionelller klingen... (sprich produziert werden) und ich möchte auch mal wieder etwas veröffentlichen.
Hab mir aber vorgenommen das erstmal zu tun, wenn ich meine aufgaben erledigt habe!
 
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M.i.a.u.: JanTenner
Bitte nicht missverstehen: Ich erwarte hier keine beratung!

Möchte einfach nur wissen ob es hier auch leute gibt die mit folgenden themen zu tun haben:

a) Selbstsabotage
b) Reitzüberflutung - das gefühl was man gerade hört ist einfach zu viel ( auf einmal ) so das man abbrechen muss.
c) das musikmachen zu strukturien.
d) das ständige umbauen und optimieren halte ich auch für einen "tick"
e) Sich zu leicht ablenken lassen
edit:
f) falsche glaubenssätze und erwartungshaltungen
 
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  • #10
Hardware ist Mittel zum Zweck. Wenn du mit Ableton und oder MPC4000 an (dein) Ziel kommst, dann bleib dabei.
Hardware ist weder schneller noch besser (Stichwort Latenzen, Rauschen, Brummen, Wandler, geht kaputt etc.)
Ich bin in einem ähnlichen Ding wie du… mache seit 15+ Jahren Musik mit Hardware und hatte schon zu ziemlich alles im Studio. Geblieben ist sehr wenig und der Zugang ist inzwischen sehr restriktiv. Wenn das Gerät keinen speziellen Nutzen hat, dann wird’s einfach nicht mehr gekauft.
Zudem hab ich für mich rausgefunden, das ich mit simplen Geräten - 1 Knopf / Funktion, kein Patch Memory etc. besser klarkomme, als mit sehr tiefen.
Ausserdem hab ich den Anspruch mit Hardware irgendwas “besser” machen zu können schon länger aufgegeben. Nimm mir alles weg und ich mach mit nem Laptop weiter… nur sitz ich da schon den ganzen Tag vor für die Arbeit, da macht es Abends mehr Spaß an Knöpfen zu drehen ;)
Yes!
 
  • #12
Hardware ist Mittel zum Zweck. Wenn du mit Ableton und oder MPC4000 an (dein) Ziel kommst, dann bleib dabei.
Hardware ist weder schneller noch besser (Stichwort Latenzen, Rauschen, Brummen, Wandler, geht kaputt etc.)
Sehe ich genauso. Früher habe ich mir Hardware gekauft weil ich anders keine Elektronische Musik machen konnte. Das war unheimlich teuer und hatte sehr viele Nachteile. Moderne DAWs und Plugins sind für mich ein Segen gewesen, endlich nur noch ein Midi-Controller und ein Bildschirm, ein Traum wurde wahr. Jetzt ist Hardware bei mir nur ein nice to have und das macht die Sache wesentlich entspannter.

Nutze doch das womit du am besten zum Ziel kommst. Für mich macht die Wahl der Gerätschaften ca 2% vom Endergebnis aus, der Rest ist Talent, Erfahrung und Motivation. Ich will sagen, was du nutzt ist sowas von unwichtig für dein Endergebnis, nur wohl fühlen musst du dich damit.
 
  • #13
Mit leuten die meinten mich mal veralbern zu müssen rede ich nicht! Das verstehst du ne!?
Gib dir einen Ruck.

Mit einem wort: Die musik muss!? professionelller klingen... (sprich produziert werden) und ich möchte auch mal wieder etwas veröffentlichen.
Hab mir aber vorgenommen das erstmal zu tun, wenn ich meine aufgaben erledigt habe!
Schon mal dran gedacht Mix und Mastering outzusourcen? Du machst den ganzen kreativen Kram und den letzten Schliff soll der Profi übernehmen.
 
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M.i.a.u.: NicGrey und sllk
  • #14
Aber ich bin trotzdem jedesmal aufs neue überrascht, wie wenig ich mit Hardware funktioniere und wie sehr es immer nur zusätzlicher Ballast, Arbeit und finanzieller Einschlag ist. Wenn ich mich daran erinnere, wie ich damals von der Burg auf gefühlt zehn Quadratmetern auf Laptop mit Masterkeyboard dran gewechselt habe, wie gross das Zimmer plötzlich war und wie frei ich mich seither fühle...
Yes!
 
  • #15
Das wollte ich ändern - bisher ohne erflog.
Warum? hast Du Angst nicht gefällig genug zu sein? Ich sehe es als Auszeichnung, dass Move D deinen Track auswählt. Dass ihm danach nix mehr einfällt, ist da eher das Problem seiner Plattenkiste.
a) Selbstsabotage
G.A.S. ist immer Selbstsabotage. Ja, damit habe ich zu tun. Bin seit einiger Zeit leidlich erfolgreich dabei es abzustellen.

b) Reitzüberflutung - das gefühl was man gerade hört ist einfach zu viel ( auf einmal ) so das man abbrechen muss.
Ja, kenne ich.

c) das musikmachen zu strukturien.
Hatte ich mal. Davon bin ich weg ich lasse es inzwischen einfach wieder laufen. Wenn's nicht läuft, läuft's halt nicht.

d) das ständige umbauen und optimieren halte ich auch für einen "tick"
Das Problem habe ich nicht. Meines ist eher, dass ich eine sehr klare Vorstellung von der Studio-Funktion/Austattung habe (einfach aus tradierter Erfahrung) als in Zukunft zu realisierendes Ziel habe, aber garnicht mehr beurteilen kann, ob diese Art von Studio wirklich noch für mich passt. Das ganze wird hoffentlich dieses Jahr über die Bühne gehen, da der Day-Job wegfällt - dann werde ich sehen.

e) Sich zu leicht ablenken lassen
Ja ist, so, aber das nehme ich hin. Gehört inhaltlich zum Topic c).
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #16
Ja, das geht das kann ich!
OK

ps: was ich mit der RD 9 gemacht habe hast du garnicht verstanden bzw was dahinter beabsichtigt wurde.
Ist egal. Aber hast schon mal dran gedacht Mix und Mastering outzusourcen? Du machst den ganzen kreativen Kram und den letzten Schliff übernimmt der Profi.
 
  • #17
a) Selbstsabotage
b) Reitzüberflutung - das gefühl was man gerade hört ist einfach zu viel ( auf einmal ) so das man abbrechen muss.
c) das musikmachen zu strukturien.
d) das ständige umbauen und optimieren halte ich auch für einen "tick"
e) Sich zu leicht ablenken lassen
Ist ja heute auch megaleicht sich überfluten zu lassen. Wenn das der Fall ist, einfach mal Internet und Smartphone aus, sich eine Sache vornehmen, sich auf ein zwei Plugins oder Hardwaregeräte konzentrieren und eine halbe oder ganze Stunde nur die eine Sache machen.

Am Anfang ist das ungewohnt, aber früher haben wir das ja auch hinbekommen, da hat man maximal einmal kurz in die Tageszeitung geschaut und einmal im Monat sich ein Synthesizer Magazin geholt und das war es an Infos. Der Rest wurde probiert was geht.

Vorallem hatte man kein Forum oder YouTube Video was einem dann gesagt hat was falsch läuft oder wie man es heute zu machen hat. Man hat einfach selbst probiert und ist von Fehler zu Fehler gestolpert, was meiner Meinung nach immer noch der beste Weg ist um zu lernen.

Gut, ein wenig mehr Anleitung wäre schon gut gewesen, aber mehr Spaß hat es allemal gemacht.
 
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M.i.a.u.: Hans Olo
  • #18
Ja, geht mir in allen Punkten auch so, abzüglich der Veröffentlichungen und von Move D gespielt zu werden. Ich versuche das für mich in den Griff zu kriegen, indem ich Hard- und Softwaresetup relativ klar trenne. Das Aufnahmesetup ist sehr übersichtlich und permanent verkabelt. Es hat ein passendes Ableton Live Template. Zum Dudeln schließe ich wechselnde Geräte an die Patchbay an. Meine Lust auf Neuanschaffungen hat sich durch eine mehrtägige Verkabelungsaktion stark gelegt.

Interessehalber und OT: welcher Track war es, der Move D derart ins Schleudern gebracht hat? (eigentlich habe ich bei ihm immer das Gefühl, dass er sich weitgehend in musikalisch sicheren Gefilden bewegt).
 
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M.i.a.u.: Palindrom
  • #22
Es ist primär die Perspektive. Eine Mehrheit kauft inzwischen Hardware nicht um damit Songs zu machen, sondern eher wie eine Modeleisenbahn oder Lego. Man baut und schraubt, hat Spass daran das Gerät kennenzulernen, klimpert ein wenig rum, freut sich über die tollen features usw. Das Ziel ist nicht wirklich Musik machen, es ist nur der Pretext, um zu kaufen.

Du musst eher im speziellen die fragen, die mit Hardware das erreichen was du gerne machen möchtest, wie haben die das geschafft, würde dich das auch befriedigen? Davon gibt es hier nur noch sehr wenige.

Ich persönlich würde dir raten dich an Ableton zu setzen und genau eine Hardware damit zu verbinden und damit dann einen Song zu produzieren. Aber das ist eben meine Perspektive. Mein Fokus ist eher etwas zu schaffen, ich brauche keine Hardware-Beschäftigungstherapie.
 
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M.i.a.u.: Dagalos, Palindrom und Hans Olo
  • #23
Ich habe mal eine konkrete frage:

Bisher bin ich hiervon ausgegangen:
a) Die sounds die ich auf der MPC4k nicht hinbekommen (vorallem drums) mit "toller" hardware aufzufüttern, um diese dann in der DAW zu recorden und auch schon weiter zu verarbeiten.
Dafür habe ich teure 500er filter und auch pultecstyle filter hier stehen.

Scheitere schon an folgender frage: "Alle für einen oder einen für alle"
Habe 5x drumspuren: gehen diese jeweils alle in den selben filter (wie halt in einem mischpult - dort sind ja auch alle filter erstmal gleich)
Ich liebe den Trident 80B - also müssten hier 5x Trident 80B stehen.

oder sollte ich lieber 5 unterschiedlich filter haben - für mehr flexibilität!?

Mein trend ist: lieber 5x mal den selben - weil 5x verschiedene wieder fragen aufwerfen "Welchen nehme ich denn jetzt?"

b)
Vielleicht ist das ja der falsche ansatz:
und ich sollte lieber solange auf der MPC4k arbeiten - bis ich wirklich den sound habe, den ich mir vorstelle. (Was mir mit synth-sounds gelingt)
( Es sit vielleicht falsch zuviel von einem pultec style eq zu erwarten)

Ich könnte ja auch die hardware nur zum resamplen nutzen ( was auch günstiger wäre, weil ich nur einen kanal zum resamplen brauche.
und solange daran arbeiten bis ich den sound habe!

- Es hat mal jemand gesagt: Die MPC muss schon den sound habender dir vorschwebt (Weil die MPC nur für die wiedergabe gut ist und nicht um sounds zu stricken)

Hat da jemand eine meinung zu?
 
  • #24
Mein aktuelles setup:
links + M rechts: ist nur ne spass ecke - für gehörbildung und rhythmische experimente, die dann auf die MPC übersetzt werden...
rechts: im rack sind ein paar filter - es fehlen noch die STAM compressoren API 500

alle geräte im rack sind mit der patchbay verbunden und diese wieder mit der MPC und dem interface/rechner

SAM_1512.webpSAM_1513.webp

ps: Den tollen Soundcraft Mixer habe ich gestern wieder aus der kette herausgenommen, weil ich ihn nicht wirklich nutze.
ausserdem ein filter reicht.
 
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  • #25
Ich habe mal eine konkrete frage:

Bisher bin ich hiervon ausgegangen:
a) Die sounds die ich auf der MPC4k nicht hinbekommen (vorallem drums) mit "toller" hardware aufzufüttern, um diese dann in der DAW zu recorden und auch schon weiter zu verarbeiten.
Dafür habe ich teure 500er filter und auch pultecstyle filter hier stehen.

Scheitere schon an folgender frage: "Alle für einen oder einen für alle"
Habe 5x drumspuren: gehen diese jeweils alle in den selben filter (wie halt in einem mischpult - dort sind ja auch alle filter erstmal gleich)
Ich liebe den Trident 80B - also müssten hier 5x Trident 80B stehen.

oder sollte ich lieber 5 unterschiedlich filter haben - für mehr flexibilität!?

Mein trend ist: lieber 5x mal den selben - weil 5x verschiedene wieder fragen aufwerfen "Welchen nehme ich denn jetzt?"

b)
Vielleicht ist das ja der falsche ansatz:
und ich sollte lieber solange auf der MPC4k arbeiten - bis ich wirklich den sound habe, den ich mir vorstelle. (Was mir mit synth-sounds gelingt)
( Es sit vielleicht falsch zuviel von einem pultec style eq zu erwarten)

Ich könnte ja auch die hardware nur zum resamplen nutzen ( was auch günstiger wäre, weil ich nur einen kanal zum resamplen brauche.
und solange daran arbeiten bis ich den sound habe!

- Es hat mal jemand gesagt: Die MPC muss schon den sound habender dir vorschwebt (Weil die MPC nur für die wiedergabe gut ist und nicht um sounds zu stricken)

Hat da jemand eine meinung zu?

Ne, ich würde nur die internen Sounds der MPC nehmen, dafür sind Sampler gedacht und es ist wichtig jeden Filter 5x zu haben. Vielleicht solltest du einfach mal chatgpt fragen.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: Kick
  • #26
Mein aktuelles setup:
links + M rechts: ist nur ne spass ecke - für gehörbildung und rhythmische experimente, die dann auf die MPC übersetzt werden...
rechts: im rack sind ein paar filter - es fehelen noch die STAM compressoren API 500

alle geräte im rack sind mit der patchbay verbunden und diese wieder mit der MPC und dem interface/rechner

Anhang anzeigen 276183Anhang anzeigen 276184

ps: Den tolle Soundcraft Mixer habe ich gestern wieder aus der kette herausgenommen, weil ich ihn nicht wirklich nutze.
ausserdem ein filter reicht.

Sieht wunderschön aus…hab mir schon gedacht, dass es nicht wirklich um Musik geht, nur Vorwand…ich falle halt immer wieder drauf rein.
 
  • #28
Im Grunde ist ja alles (wichtige) bereits gesagt worden - heißt:
Man sollte die eigene "Geräteumgebung" (ob Hardware oder Software) so gestalten, dass man selbst am besten damit klarkommt - sowohl bez. Bedienung, als auch bez. der Zielführung.
Nur "in-the-box" gänzlich ohne Hardware ist keine Schande. Hardware ist keines falls Pflicht - es sind Werkzeuge, genau so auch Software oder Rechner generell.

Pauschalisieren lässt sich das heute nicht.
 
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M.i.a.u.: onepolymer, betadecay und JanTenner
  • #29
Sieht wunderschön aus…hab mir schon gedacht, dass es nicht wirklich um Musik geht, nur Vorwand…ich falle halt immer wieder drauf rein.
Sondern?
Ich wäre bereit mich darauf einzulassen!
...

Ach, du meinst um "Schöner Wohnen"... ja auch... das kreative chaos brauche ich nicht mehr - das ist was für anfänger und romantiker.
Mein beruf ist es sich damit zu beschäftigen wie objekte miteinander kommunizieren.
 
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  • #30
Ging mir nie so.
Mein erster Hardware Synthesizer ist immer noch im Einsatz.
Alles immer noch wie es anfing.
Tracker Programm....ein zwei Hardware plus Drummachinen.
Bin allerdings auch nicht der live Mucker.
Eher der einspieler.
Habe festgestellt ein setup zu finden und aufzubauen plus immer optimieren müssen inklusive der ganzen Kabels liegt mir nicht.
Das ist es wahrscheinlich was viele überfordert.
Habe mich immer so gefühlt als müsste ich da an den Maschienen selbst zum computer oder eine Maschiene werden. :-)
 
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