Brainstorm Guess the Synth(type): Sawtooth-Edition (Hardware vs. Software)

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Die oszillatoren habe ich zum besseren Vergleich auch auf 50% aufgedreht, so wie du.
unten habe ich noch mal zwei Beispiele verlinkt, einmal mit 50% Osc Level und einmal mit 100%.
Detune von Osc2 wird dabei jeweils langsam von 0 höher gedreht.

Den Filtermixer habe ich aber ziemlich runtergedreht, dass weiß ich nicht mehr. Unter 70% auf jeden Fall.
Ich habe (wie beim Init-Patch) beide Oszillatoren in Filter 2 laufen lassen, und dessen Output auf 100%. Bin mir nicht sicher, ob es da auch noch mal eine relevante Ausgangssättigung gibt - müsste man ggf. noch mal versuchen.

50% Osc-Level:
Anhang anzeigen Polybrute Retest 50.mp3

100% Osc-Level:
Anhang anzeigen Polybrute Retest 100.mp3

Hinweis: Damit man überhaupt ein einheitliches "Flanging" bzw. "Beating" hört, betreibe ich den PB hier im Monomode, also nur mit einer Stimme. Ansonsten würde bei jeder Note eine andere Startphase (und auch ein leicht unterschiedliches Detune) greifen.

EDIT: so klingt es Polyphon und mit etwas Release:
Anhang anzeigen Polybrute Retest Poly.mp3

Meine Stimmen sind auch nicht alle gleich in tune, aber wenn man nur eine benutzt, fällt es natürlich weniger auf. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
unten habe ich noch mal zwei Beispiele verlinkt, einmal mit 50% Osc Level und einmal mit 100%.
Detune von Osc2 wird dabei jeweils langsam von 0 höher gedreht.


Ich habe (wie beim Init-Patch) beide Oszillatoren in Filter 2 laufen lassen, und dessen Output auf 100%. Bin mir nicht sicher, ob es da auch noch mal eine relevante Ausgangssättigung gibt - müsste man ggf. noch mal versuchen.
Das weiß ich auch nicht. Ich mach das nach Gefühl, bilde mir ein "Ja". Sollte aber einen ziemlich hohen headroom haben.
50% Osc-Level:
Anhang anzeigen 262332

100% Osc-Level:
Anhang anzeigen 262333

Hinweis: Damit man überhaupt ein einheitliches "Flanging" bzw. "Beating" hört, betreibe ich den PB hier im Monomode, also nur mit einer Stimme. Ansonsten würde bei jeder Note eine andere Startphase (und auch ein leicht unterschiedliches Detune) greifen.
Ja. Da hört man den Unterschied gut.
Ich verstehe echt nicht warum das bei der ersten Aufnahme so gedrückt klang. Sicher das die oszillatoren bei 50% waren?
EDIT: so klingt es Polyphon und mit etwas Release:
Anhang anzeigen 262334

Meine Stimmen sind auch nicht alle gleich in tune, aber wenn man nur eine benutzt, fällt es natürlich weniger auf. ;-)
Ja so klingt das. Gar nicht soo weit weg von einem rev2. Ich mache das ja total gerne beim ob6 und polybrute. Saw und extrem langes release. Da muss man auch nachhelfen, mit vinatgeknob, lfo, etc. Das lingt mit einem oszillator oder halt zwei, dann auch schon sehr schön.
Aus meiner Erinnerung, ist ein ob6 auch nicht viel lebendiger als ein juno 6 mit seinen dcos und ein rev2 dann nochmal starrer. Weiß ich aber nicht mehr.

Ich finde jedenfalls, der polybrute hat nicht die aller schönste saw. Square ist aber supergut. Kommt da noch ein square oder triangle thread? :)
Der prophet 5 hat mich ziemlich überrascht. Der fizzelt auch oben nur leicht rum ???
Und der Artemis kommt hier am besten weg von den 3. Der Korg am Ende klingt lebendig aber n bissl dünn. Und die Nummer 1 hat mir auch irgendwie gefallen. Die 7 ist strange.
Wie mans macht ist nicht richtig!

Woran liegt es denn wie stark die Auslöschungen sind bei zwei saws? Bei den analogen wird der pegel nicht exakt gleich sein. Warum sind manche oszillatoren "phasiger" sind als andere?
geil, 20 verschiedene synths und sie klingen alle gleich. nur gut, dass man 20 hat!
Würde meine Freundin auch sagen.
Wir machen die Unterschiede groß und wiegen die schwer.
Meine Freundin hört da oft keinen Unterschied. Aber einen Oberheim erkennt sie. War ich sehr erstaunt. Mit einer Trefferquote von 8/10. Und das typische Filter mit Resonanz erkennt sie immer.
Zumindest nicht lles aufgeblasen und aus der Luft gegriffen, wenn eine Leihe das auch erkennt. ;-)

Ist ja fast ein Fetisch unter den Foristen. Diese Details....

Find ich schon Interessant die Beispiele. Hab hier auch was gelernt und aufgepasst.
Ich bin immer noch sehr enttäuscht, dass der Virus nicht gar nicht gezwitschert hat. Das muss ich heute für ihn erledigen.
 
Zwitschern war nie Ziel, sondern mit den gleichen Parametern auf die schnelle dahinbiegen bis es passt. Zuviel Reso hätte alles übertönt.

Aber das alle, bis auf Serum vlt, Filter können zeigt es schon ganz gut.

Auch das Korg Plugin ist nicht so mega,
die Softubes ... naja, nicht ganz scheisse, aber auch nicht wirklich gut.
 
Ich verstehe echt nicht warum das bei der ersten Aufnahme so gedrückt klang. Sicher das die oszillatoren bei 50% waren?
ziemlich sicher. 50% Osc Level und Monomode. Kann natürlich sein, dass ich da eine andere Stimme erwischt habe - bin nicht sicher, ob der im Monomode immer Voice 1 nutzt, oder die, die zuletzt dran war. ;-)

Ich finde jedenfalls, der polybrute hat nicht die aller schönste saw. Square ist aber supergut. Kommt da noch ein square oder triangle thread? :)
ich hatte ja angeboten, noch ein paar Beispiele mit Pulsewellen nachzuliefern. Aber dieses Wochenende muss ich mich erst mal ums D&B-Battle kümmern. ;-)

Der prophet 5 hat mich ziemlich überrascht. Der fizzelt auch oben nur leicht rum ???
Mir gefällt der beim reinen Osc-Sound mit am besten ...

Und der Artemis kommt hier am besten weg von den 3. Der Korg am Ende klingt lebendig aber n bissl dünn.
... zusammen mit dem Artemis und dem miniKorg 700FS (hört man bei dem Beispiel vielleicht nicht so gut). Beim Artemis war ich positiv überrascht vom Osc-Grundklang - aber das scheint Geschmackssache zu sein (siehe Artemis-Thread).

Wie mans macht ist nicht richtig!
👍

Woran liegt es denn wie stark die Auslöschungen sind bei zwei saws?
das hängt von Pegel, Startphase und Detuning ab. Komplette Auslöschungen gibt es bei Saw m.E. nur, wenn einer der Oszillatoren einen "umgedrehten" Sägezahn verwendet (wie z.B. beim Minimoog möglich):

1756544458435.png

die Softubes ... naja, nicht ganz scheisse, aber auch nicht wirklich gut.
ich fand bei den Vintage-Emulationen Cherry immer etwas besser als Softube. Aber auch das scheint Geschmackssache zu sein.
 
Puh, die find ich auch nicht wirklich gut - zumindest danach zu beurteilen, was ich so hörte. Überhaupt widerspricht es mir eigtl Emulationen zu verwenden. Das sind für mich nur Platzhalter, die später durch Hardware ersetzt werden - soweit es geht
 
Überhaupt widerspricht es mir eigtl Emulationen zu verwenden.
das geht mir eigentlich auch so. Verwende ja zu 75-90% analoge Hardware. Der Model 77 hat mich interessiert, weil ich mir keinen CS80/60 leisten kann, und vor dem 2-XM hatte ich auch kein SEM-Modul zur Hand.
Den TH8 hatte ich mir eigentlich als Struktur-Ersatz für den Super-6 (bzw. für einen Jupiter 6) besorgt - setze ich aber auch nur punktuell ein. Wenn ich die Möglichkeit habe, mit entsprechender Hardware (bzw. mit analogen/hybriden) zu arbeiten, bevorzuge ich diese. Das liegt aber nicht unbedingt am Sound (sofern man nicht in bestimmte Extrembereiche vorstößt).
 
Mir ists eigtl bumms ob analog, digital, akustisch oder plugin - Im Gegenteil. Ich würde eigtl lieber 100% Itb arbeiten. Mir gehts immer um verwertbaren Sound und Plugins, die was emulieren sollen oder eigtl die meisten Plugins wirken immer etwas seltsam.

Manchmal nicht so offensichtlich. Mal merke ichs erst nach einiger Einarbeitungszeit, mal erst im direkten Vergleich.

So ergehts mir eigtl mit allen Plugins.
Ob mun Klangerzeuger, Sampler, reverbs, delay usw usf. Egal was man nimmt, aus der Hardware klingt es untenrum dicker, angenehmere Harmonische, Transienten angenehmer geformt und auch irgendwie transparent, ohne kühl zu wirken.
Ich hab da nen paar Tools, sowohl in Hard- als auch Software, um dem entgegenzuwirken, aber hier wirkt dann doch alles wie aufgesetzt.

Gefällt mir halt nicht - und was mich wundert, dass die kritischen Ohren in der Minderheit sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, wenn man sich davon frei macht, woher ein Klang stammt, dann kommt man auch wieder zum "Musizieren" / Jammen / Komponieren/ Arrangieren im weitesten Sinne. Hat zumindet für funktioniert bzw. tut es das im Moment bzw. schon seit einiger Zeit.

Das war für mich alles auch schon mal wichtig. Welcher Synth schwebt besser beim Detuning? Welche PW ist fetter? Wo klingt die Filtersaturation am analogsten? usw ...
Dabei habe ich festgestellt, daß ich da nur noch am vergleichen war und daß das vor allem höchst abhängig von der Tagesform war, wie ich was empfunden hatte.
Es nutzt mir auch eher wenig, wenn ich mich bei Einzelklängen so reinsteigere, bis es für sich total gut klingt, aber sich nicht im Track einbetten lässt oder heraussticht wie so eine Zahnlücke.

Für mich gibt es nicht nur genau diesen einen Klang, wenn ich z.B. eine Bassline mache. Wenn der verwendete Synth kein zufriedenstellendes Beating der Sägezähne macht, dann nehme ich z.B. einen PWM-Bass evtl. mit Suboktave vom gleichen Synth, bevor ich zum nächsten Synth renne. Oder einen 2-OP FM-Bass ganz ohne Schwebungen. Dabei stelle ich meistens fest, daß es gar nicht am verwendeten Synth liegt, sondern daß der anvisierte Sound schlicht nicht im Zusammenhang funktioniert, wie ich mir das so vorgestellt hatte.

Zumindest bin ich total davon weg, es auf das Werkzeug zu schieben, wenn etwas nicht klingt. Und mit etwas Erfahrung und Mühe kann ich viele Synths zum Klingen bringen, aber auch den besten Synth total scheiße klingen lassen.

Wenn dann Musikerkumpels bei mir waren und sagten, daß man das schon hört, daß ich die vielen Analogsynths und Eurorack verwende, dann konnte ich mit teilweise das Lachen nicht verkneiffen, wenn der Track ausschließlich mit Ableton stock Instrumenten und Effekten gemacht wurde, ;-)
 
Ob mun Klangerzeuger, Sampler, reverbs, delay usw usf. Egal was man nimmt, aus der Hardware klingt es untenrum dicker, angenehmere Harmonische, Transienten angenehmer geformt und auch irgendwie transparent, ohne kühl zu wirken.
ohne die Diskussion von nebenan hier zu sehr weiterzuführen: Gerade bei FX sehe ich bei Hardware kaum noch Vorteile. Bin da seit einiger Zeit auf 80% ITB umgestiegen und bereue nichts.
Lässt sich natürlich schwer anhand A:B-Vergleichen zeigen, dazu müsste man schon das jeweilige Hard- und Softwarependant parat haben. Ich kann jedenfalls für Big Sky und Black Hole sagen, dass die Software sich vor der Hardware nicht zu verstecken braucht.

Bei Synths bevorzuge ich nach wie vor analoge vor VAs. Das das eine subjektive Entscheidung ist, ist mir klar, aber für mich "fühlen" sie sich anders an beim Schrauben und Spielen.
Das hält mich natürlich nicht davon ab, auch digitale Synths zu nutzen, aber bei VA reicht mir eigentlich der Virus.
Allerdings: viele digitale fügen sich durchaus einfacher in einen Mix ein als analoge (zumindest kann ich das u.a. für Virus TI, Minifreak, D50 und SH-4d sagen). Es stört mich aber nicht, den Originalinput von Analogsynths mit EQs, Kompressoren und Transientshapern "herauszuarbeiten".
 
Lässt sich natürlich schwer anhand A:B-Vergleichen zeigen, dazu müsste man schon das jeweilige Hard- und Softwarependant parat haben. Ich kann jedenfalls für Big Sky und Black Hole sagen, dass die Software sich vor der Hardware nicht zu verstecken braucht.

Meiner Erfahrung nach verklebt sich ein Hardwaresignal mMn besser mit dem Ursprungssignal, während Software wie Fremdkörper wirken. Damit das nicht so ist, muss man penibler bei Plugins mit Predelay und uU auch mit Ducking und am Ende Kompression/Sättigung arbeiten, damit es gut klingt.

Predelay brauchts auch bei der Hardware, aber es funktioniert auch "set&forget".

Die Hallfahnen an sich finde ich extrem ähnlich zwischen blackhole plugin und h9 max pedal, finde das pedal aber ein bisschen dicker/voller, aber ich stehe auch auf diese 90s grainy, billigreverbs, die sich ziemlich gut bei elektronischer musik machen, als plugin nutze ich da das wasted space ganz gerne.

Ich wollte eigtl schon lange einen konsequenten Vergleich machen.

Komplett ITB vorproduzieren, um dann nach und nach jede Spur und jeden Effekt durch Hardware ersetzen.

Es scheiterte am Aufwand, dass die gehypten 909/808 emus komplett anders klingen, als rd8/rd9 und darauffolgend der Bass nicht mehr passte und sich das immer weiter fortsetzte, dass mir der Aufwand zu groß wurde, denn mit einfach nachbauen und ersetzen ists leider nicht getan.

Wäre aber ein interessanter Versuch, da es die Summe der Konsequenz aufzeigt.

Ich halte auch nicht viel davon 1 zu 1 für den Einzelvergleich zu reproduzieren, da diese Art zwar toll für den A/B Vergleich ist, aber Geräte- bzw Pluginbesonderheiten/-Sweetspot komplett ignoriert.

Vlt gehe ich es nochmal an. Aber das wäre nur was, um anderen was "zu beweisen", die die Unterschiede eh nicht hören. Ich habe für mich mit dem Thema abgeschlossen, hab meine Erfahrung gesammelt und weiss worauf ich achten muss und in Folge daraus auch was ich machen muss, um etwas bestimmtes zu erreichen und das schließt pauschal keine Hardware, keine Software, keine Digitalen oder was auch immer kategorisch aus.

Aber es beschönigt auch nichts
 
Ich wollte eigtl schon lange einen konsequenten Vergleich machen.

Komplett ITB vorproduzieren, um dann nach und nach jede Spur und jeden Effekt durch Hardware ersetzen.
ja, das wäre ein interessanter Versuch gewesen. Letztendlich ist es immer schwer zu "beweisen", da sich die Gegebenheiten immer irgendwie unterscheiden.
Auch wenn man mit Szenarien wie Roland Plugout-Hardware vs. Cloud-Plugin, Virus vs. OsTirus, JV-800 vs. JV-800-Plugin vor und beschränkt sich bei FX auch auf die, von denen es mehr oder weniger 1:1 Umsetzungen in Software gibt. Ansonsten sind die Unterschiede zwischen den Geräten/Plugins ansich vermutlich schon zu groß, um den eigentlich zu messenden Effekt nicht zu verdecken.
 
Das war für mich alles auch schon mal wichtig. Welcher Synth schwebt besser beim Detuning? Welche PW ist fetter? Wo klingt die Filtersaturation am analogsten? usw ...
Dabei habe ich festgestellt, daß ich da nur noch am vergleichen war und daß das vor allem höchst abhängig von der Tagesform war, wie ich was empfunden hatte.
Es nutzt mir auch eher wenig, wenn ich mich bei Einzelklängen so reinsteigere, bis es für sich total gut klingt, aber sich nicht im Track einbetten lässt oder heraussticht wie so eine Zahnlücke.

Sowas machst du ja nur, um später intuitiv deine Enzscheidungen treffen zu können. Also ich mach mir darüber dann keine bewussten Gedanken mehr, sondern habe einen Sound im Kopf und weiss intuitiv wie ich den erreiche.

Das Gegenteil wäre, wenn ich ewig herumprobieren muss, bis ich das was ich erreichen wollte vergessen habe
 
ja, das wäre ein interessanter Versuch gewesen. Letztendlich ist es immer schwer zu "beweisen", da sich die Gegebenheiten immer irgendwie unterscheiden.
Auch wenn man mit Szenarien wie Roland Plugout-Hardware vs. Cloud-Plugin, Virus vs. OsTirus, JV-800 vs. JV-800-Plugin vor und beschränkt sich bei FX auch auf die, von denen es mehr oder weniger 1:1 Umsetzungen in Software gibt. Ansonsten sind die Unterschiede zwischen den Geräten/Plugins ansich vermutlich schon zu groß, um den eigentlich zu messenden Effekt nicht zu verdecken.

Und obendrein gibt es sicher dann einige, die einem dann unterstellen mit Absicht eine Seite besser oder schlechter dastehen zu lassen 😂

Dass es klanglich unterschiedlich klingt, ist gar nicht so schlimm. Man könnte ja auch zwei komplett unterschiedliche Titel vergleichen. Bspw was aus 1990 und etwas von 2025
 


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