Gutes Mikro für "Natur"Sounds?

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von CO2, 6. April 2011.

  1. CO2

    CO2 bin angekommen

    ich suche ein gutes mikro für aufnahmen von sounds. hauptsächlich aber eher "punktuelle" aufnahmen mit möglichst wenig nebengeräuschen, zb. von einzellnen drums oder gegenständen die man als solche zweckentfremdet, oder irgendwelches geknarze usw. perfekt wäre, wenn man am ende auch sprache damit aufnehmen könnte, weiß aber nicht, ob das dann wieder zu speziell ist (für sprache gibt es ja auch wieder spezielle teile....)
    welche charakteristik brauche ich für solche aufnahmen? hab ihr evtl tipps o. kaufempfehlungen. der preis sollte schon unter 1000,- bleiben, ich hab keinen plan in welchem preisbereich mikros "gut" sind......
     
  2. snowfall

    snowfall Tach

    Direkt auch Sprache?
    Da wäre angeblich das Shure SM 7 B ein Geheimtip (Charakteristik: Niere).
    Soll auch sehr gut sein, wenn es um wenig Nebengeräusche geht.
    Ist aber kein Kondensatormikro!

    Selbst habe ich es nie getestet.
    Informiere dich halt mal drüber, ob das nicht vielleicht etwas für dich ist...
    Kostenpunkt ca 350 - 400 Euro
     
  3. CO2

    CO2 bin angekommen

    guck ich mir mal an, danke
    prinzipiell brauch ich es aber eher für percussive sounds und andere geräusche.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Auf jeden Fall Niere.
    Kondensatormikro würde ich vorziehen. Bei stark
    perkussiven Sounds wäre eher ein dynamisches Mikro gut.
     
  5. snowfall

    snowfall Tach

    Punktuelle Aufnahmen von bsp. Gegenständen, wenig Nebengeräusche?
    Was damit gemeint?
    Richtmikrofon wär da vielleicht auch gut, kenn mich da aber leider auch nicht speziell mit aus...
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    ...oder Superniere
     
  7. CO2

    CO2 bin angekommen

    hab gerade mal ein bisschen gestöbert, von zb neumann gibt es ja einiges. sowas wie das KM184.....
    möglichst halt nur die geräusche direkt vor dem mikro. evtl überschätze ich das aber auch, kenn mich damit nicht gut aus. im moment benutze ich ein altes akg-teil mit eher mäßiger klangqualität.
     
  8. j-lite

    j-lite Tach

    Wenn möglichst wenig nebengeraeusche aufgenommen werden sollen, für Sprache ein richtmicrophon und für drums ein dynamisches Mikrophon.
     
  9. tom f

    tom f Moderator

    das klingt als würdest du ein electrovoice re20 brauchen - das ist eines der besten dynamischen mics das zwar auch detaliert ist aber schön die umgebung draussen lässt
     
  10. andreas

    andreas Tach

  11. Guest

    Guest Guest

  12. CO2

    CO2 bin angekommen

    danke für den tipp, ist ja auch richtig günstig. schade, dass man mikros so schlecht "vorhören" kann. evtl mal den T.-Money-Back Service etwas in anspruch nehmen :lol:
    hab noch das sennheiser md441 entdeckt, das scheint ja ein richtiger klassiker zu sein, und gebraucht auch recht günstig zu haben.
    gibts zu dem teil meinungen? hab gelesen, das soll einen recht niedrigen ausgangspegel haben??
     
  13. tom f

    tom f Moderator

    es ist eine frage der philosophie was man als "gut" für natursounds erachtet... egal ob dynamisch oder konbesator - die einzige art von mikro die "wirklich" ein natürliches klangbild vermittelt ist ein echtes pressuretransducer mikrphon mit echter kugelcharakteristik .... denn die schaltbaren charakteristiken bei den kondensator mics sind ja auch "nur" annäherungen

    wenn man es ganz puristisch und 1:1 haben will muss man nen stereo kopf oder ne jeccklin scheibe bauen und eben so pt-mics nehmen - denn nur sies funktionieren mehr oder weniger so wie ein trommelfell

    edit: die nehmen dann aber natürlich voel raum mit auf (realistisch ghalt) ein "richtmikro" bzw. niere oder so klingt ja nicht "realsitsich" - da dient man zwei verschiednen idealen

    jedenfalls bin ich überzeugt dass es besser ist sich ein "teures" grossmembran dynasmisches zu kaufen als ein billiges kondensator mic (das sage ich weil díe zwei kategorien preislich ziemlich ident sind ...die "echt guten" kondensator mics sind sau teuer (das hat schon seine gründe) nichts nervigeres as wenn ein billiges kondensator mic in der editierung seine ganzen schwächen offenbart (bei zischlauten oder schwammigen transieneten usw...) es gibt auch mics da kannste rum-eq´en was du wilst und die klingen einfach immer noich öder :)
     
  14. Ludwig van Wirsch

    Ludwig van Wirsch bin angekommen

    Hej Ombre, nutze einen Yamaha Pocketrax ...
    kann ich sehr empfehlen ... Natur, Club, Interviwe´s,
    usb kabel dran, auf n rechner ziehen, verarbeiten.
     
  15. frixion

    frixion Tach

    Ich verwende entweder ein C-414 B-ULS (keine neue Fernost-Serie), bei dem ich die Richtcharakteristik je nach Bedarf ändern kann bzw. ein Sennheiser Mic aus der MKH-Serie.

    Shure SM-7(b) ist zwar genial, aber das nehme ich eher nur für Vox und Amp-Abnahmen.

    Falls guter Preamp, gehen auch Sennheiser Mics aus der MD-Serie bzw. auch günstigere dynamische AKG-Mics.
     
  16. CO2

    CO2 bin angekommen

    wegen niedrigem Ausgangspegel? hatte was in der richtung gelesen, ansonsten finde ich das MD-441 ganz interessant....
     
  17. Nоrdcore

    Nоrdcore Spezialist

    *Die* Universalmikros schlechthin sind Kleinmembran-Kondensator-Mikros.
    Für Stimme brauchste dazu einen Popschutz (diese Stoffscheibe), für draußen einen Schaumpräser. (Bei mehr als Flaute auch eine tote Katze.) Und gegen Handgeräusche ein Stativ.
    Die mittlere Klasse ist schon ziemlich gut, z.B. die hier: https://www.thomann.de/de/haun_mbc660l_mikrofon.htm

    Dynamische Mikros haben eine geringere Empfindlichkeit und sie nie so linear (neutral) wie Kondensator-Mikros. (Ein dynamische Mikro hat prinzipiell einen -6dB/Oktave Frequenzgang, der durch diverse (mechanische!) Equalizer gerade gebogen wird. Daher sind die ideal für nicht-lineare Frequenzgänge, weil man die EQs sowieso schon hat. )

    Großmembran-Kondensatormikros sind in erste Linie Penisverlängerungen, es sei denn man hat mehrere davon und die Erfahrung, für welches Signal welches Mikro die gewünschte Klangfärbung macht.

    Die ursprüngliche Motivation für Großmembran ist die höhere Empfindlichkeit und der damit bessere Störabstand. Die ist heute nicht mehr unbedingt gegeben - und dir ja auch unwichtig, sonst würdest du nicht über dynamische Mikros nachdenken. Geblieben ist damit nur die Verfärbung. Und die muss eben zur Quelle passen. Damit sind sie als Universalmikros nur für Leute tauglich, die auch an jedes Essen Maggi schütten.

    Das MD441 ist recht neutral - und es dazu geeignet in der Hand gehalten zu werden. Für Fieldrekording ist es unpraktisch, da es mit den üblichen Rekordern zu unempfindlich wird.
     

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