Hilfe! Ich komme weder vor noch zurück!

Beitrag Nr. 15 wurde als beste Antwort markiert.

TGN
TGN
...
Hallo Leute,

ich gebe zu, der Titel schreit zum Himmel, aber eigentlich drückt er genau den Zustand aus, in dem ich mich mit meinem aktuellen Musikprojekt befinde:

Seit ca. einem Jahr arbeite ich an einer 90s-House-EP.
Ich nutze dazu verschiedene Geräte im MIDI-Verbund ohne PC. Das Herzstück ist eine Rpland MC 505 als Master, daran angeschlossen sind verschiedene Sythesizer und Sampler, u.a. Monologue, Xoxbox, Digitakt. Das Ganze geht in ein Mischpult und durch einen Alesis 3630 für Side-Chain-Kompression. In den Computer nehme ich nur die Stereo-Spur auf.
Ich nutze keinen Song-Modus, sondern schreibe mir das Arrangement auf und spiele das dann live für die Aufnahme. Die Idee dahinter ist, dass ich so auch Live-Gigs spielen kann.

Ich habe nun 4 gute Tracks, deren Pattern in der 505 gespeichert sind. Das Gear-Setup ist dementsprechend fest, das MIDI- und Audio-Routing unveränderbar, da ich ansonsten die Tracks nicht mehr so spielen kann, wie sie konzipiert sind.

Also, was ist nun das Problem?

Ich würde sagen, es gibt mehrere Probleme:

1. Immer wenn ich mit einem der vier Tracks "fertig" , d.h. grundsätzlich erstmal zufrieden war, hab ich eine Stereoaufnahme gemacht. Mir gefallen die Aufnahmen vom Vibe ganz gut, allerdings haben sie teilweise Längen - wenn ich ein Pattern zu lang gespielt habe, z.B.. Auch fehlt hier und da noch ein Aufbau, ein Vocal-Sample, ein Instrument, ein gutes Ende, etc.. Und ich habe den Kompressor erst vor Kurzem gekauft und muss quasi jedes Pattern der 4 Tracks reworken, für den Side-Chain-Effekt.
Also noch ei Haufen Arbeit - und nicht dieses "Ah Geil - ich setz mich an die Geräte und bau 'nen geilen Track"-Gefühl. Teilweise merke ich, dass ich den Vibe auch nicht mehr so fühle, wenn ich einen Track vor Monaten gemacht hab, aber mich da nun wieder reinbegeben muss. Ich weiß nicht mehr, auf welchen Instrumenten damals mein Fokus lag, wie genau ich die Übergänge gemacht hab. Es steht zwar Alles in meinem Arrangement-Heft, aber da wieder reinzukommen braucht Zeit und Disziplin. Dazu kommt,...

2. Die Bedienung der 505 ist natürlich alles andere als intuitiv. Ich liebe das Teil, wegen den Sounds und dem Groove, den man superleicht herausbekommt ( - da kann sich der Digitakt mal 'ne Scheibe von Abschneiden, den nutz ich für Vokalsamples), aber mittlerweile vergeht mir immer wieder die Lust, weil ich mit der Ollen so langsam vorankomme. Ich denke dann daran, mein Setup umzustellen, den Digitakt als Master zu benutzen, aber ich zerschieße mir dann eigentlich mein Projekt.

3. Ich nehme jeden Track an einem Stück auf. Das heisst, jeder Handgriff muss sitzen, jede Reglerbewegung muss stimmen, ich hab mein Heft, aber ich muss auch viel auswendig wissen. Abends nach der Arbeit habe ich oft nicht mehr die Energie und die Konzentration dafür. Am Besten klappt das morgens, aber als teil der 40-Stunden-Lohn-Arbeitenden Bevölkerung im Home-Office hab ich da auch ein Zeitproblem.

Im Endeffekt glaube ich, bin ich an einem Punkt in meinem Musikprojekt, den Viele von Euch auch kennen. Ein Punkt, an dem es schwerfällt weiterzumachen, an dem Musikmachen sich nach Arbeit anfühlt, an dem die "Leichtigkeit des Musizierens" irgendwie verloren gegangen ist. Man kommt nicht voran, aber steckt schon zu tief drin, um aufzuhören.

Vielleicht geht es nur darum, sich jetzt zusammenzureissen, sich da durchzubeissen, dranzubleiben. Weil es sich ja lohnt, weil man am Ende seine EP in den Händen hält und denkt, "Geil, das hab ich geschafft/geschaffen!"

Ende des Mimimis.

Hier mal ein Track von mir - unbearbeitete Aufnahme, ohne Sidechain:

 
marco93
marco93
Moderator
Eventuell wuerde es helfen die Einzelspuren (falls möglich) in eine Daw zu laden und dort zu finalisieren. Muss man aber auch Spass daran haben.

Wuerde da Ardour oder Reaper empfehlen. Ersteres ist sehr einfach zu bedienen und du kannst dich auf die Musik konzentrieren. Schneiden, umstellen, und eventuell einige Elemente zufügen, etc.
 
THOGRE
THOGRE
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Genau, ich denke dabeibleiben ist das Zauberwort! Ich schaffe es z.B. gar nicht Tracks zu machen, ich habe 100e geile Loops und angefangenes, aber ich schaffe es nicht mal ein Lied zu machen. Ich jamme einfach und freue mich und hoffe irgendwann einfach mal so einen "klick" Moment zuhaben, wo ichs dann auch mal schaffe. Aber ich hab das auch teilweise schon krampfhaft versucht und da war Musik machen einfach kein Vergnügen mehr, das war für mich eben der Punkt was anderes zu machen.
 
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THOGRE
THOGRE
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Eventuell wuerde es helfen die Einzelspuren (falls möglich) in eine Daw zu laden und dort zu finalisieren. Muss man aber auch Spass daran haben.
Das kann man natürlich machen, aber er möchte ja die Songs auch live spielen und das deshalb nicht machen, wenn ich das richtig verstanden hab.
 
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Noise-Generator
Noise-Generator
Preset-User
Ja, ich würde das erstmal alles filmen und die Tracks aufnehmen, so das du es festgehalten hast. Dann erstmal entschleunigen. Immer mal wieder anhören und selektieren.
 
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C
Chris
||||
Kann dein "Dilemma" sehr gut nachvollziehen. Eine Ratschlag habe ich leider keinen, denn ich denke du mußt selber für dich herausfinden, ob es dir das "Produkt" in den Händen zu halten wert ist, daß du, wie du es ja beschreibst, dein Musik machen dann als Arbeit empfindest.
Manchmal lohnt es sich im Leben sich bei einer Sache durchzubeißen, manchmal leider auch nicht, und man könnte sich befreien, wenn man das Vorhaben los läßt. Leider weiß man das oft hinterher.
Vielleicht könntest du versuchsweise probieren dir zu sagen, ich lasse es jetzt einfach sein, und mache nur zum Spaß für mich Musik, und jamme einfach rum wie es mir gerade gefällt. Nach einer gewissen Zeit wirst du merken ob dich das befreit, du dich besser fühlst, oder ob du ständig daran denkst, das nicht abgeschlossen zu haben. Dann könnstes du ja auch wieder weitermachen.

Mir geht es gerade änlich, wobei ich noch mit keinem Projekt angefangen habe. Aber mein Setup ist gerade fertig geworden, und ich denke mir immer, oder glaube auch, daß ich , wenn ich eben die Mühe nicht scheue, durchaus ein paar anständige, zumindst für mich, Tracks, produzieren könnte. Doch sobald ich meine Geräte am laufen habe, merke ich, daß ich spontan sein will und eben die Musik mache, nach der mir gerade ist. Dabei kommen oft Sachen raus, von denen ich denke, sie wären es wert wären daraus etwas zu machen. So dreht sich das etwas im Kreis.

Oft speicher ich das dann nicht mal ab, um beim nächsten mal wieder frisch und frei etwas neues anzufangen.
 
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A
AC1
||
Denke in so einer, oder einer ähnlichen Situation steckt jeder ab und an fest.
Sich zu zwingen bringt hier, meiner Einschätzung nach, leider überhaupt nichts.
Abstand gewinnen, Pause und erst wieder weiter machen wenn man mag.
(sofern hier keine Deadline im Raum steht, sonst ist es natürlich schnell (nur noch) Arbeit)

Habe selbst oft und manchmal sogar für lange diesen Punkt erreicht,
so wie Thogre es ebenso beschreibt, hunderte angefangene Sachen, Ideen, Material.
Wenn es nicht "klick" macht hängt man oft fest, geht vllt. zum nächsten über.

Nichts gegen den Ansatz oder das Perfektionismus Ideal, ein jeder möchte das Seine Sachen sitzen.

Der Wunsch es so zu halten, dass Du es dann auch Live 1:1 so abfeuern kannst,
ist vllt. der Grund für den Druck den Du dir damit selbst machst?
"Jeder Handgriff muss sitzen" etc. Eben das raubt einem schnell den Spaß.
 
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JanTenner
JanTenner
|||||
Nö, zwingen darf man sich nicht. Und zwischendurch muss Abstand rein. Wenn ich "fertige" Stücke ein paar Tage nicht höre und dann wieder reinhöre klingen die ganz anders. Im Eifer des Gefechts ist die Wahrnehmung eine ganz andere. Das kann dann sowas wie gefühlte Längen auch entschärfen. Ich merke beim basteln immer wieder, dass ich da viel in einen kurzen Zeitraum reinpacke, damit es ja nicht langweilig wird. Im Nachhinein ist das vollkommen übertrieben.
 
MvKeinen
MvKeinen
||||
Ich find deinen Ansatz sehr cool. Grundsätzlich mache ich das auch ähnlich und kann mich gut in die Problematik reinversetzen.

Was ich in so einer Situation mache ist, dass ich mal ganz von der technik weggehe und versuche mich auf das Musizieren zu konzentrieren. Inspiration holen aus gaaanz anderen Ecken, mal einen guten Schlagzeuger bei der Arbeit zusehen bewirkt wunder. Also die Art von Balance die der hat beim Spielen.

Was nicht einfach ist, ist der Anspruch ein komplettes Musikstück live abzuliefern. Da kommt man schnell in eine Spirale des unzufrieden-seins.
 
ganje
ganje
Fiktiver User
Ich behaupte einfach mal, dass du dir das Leben unnötig schwer machst. Einen Track aus einem Take und nur als Stereosumme aufzunehmen, bringt dir mehr Nach- als Vorteile.

Bei Liveauftritten kann man stellenweise schummeln, indem man schwierige Passagen fertig abspielt oder einfach mal eine andere Version vom Track bringt. Dem Publikum dürfte das egal sein, solange deine Tracks keine Welthits sind und die Leute sie auswendig kennen.

Die Aufnahme der Summe setzt voraus, dass du am Mixer schon alles angepasst hast und dort kein Handlungsbedarf mehr besteht. Keine Anpassungen von EQs, Lautstärken, Effekten und auch keine Änderungen im Arrangement und den Filterverläufen.
Du kannst praktisch nur noch Mastering machen, was aber nur Sinn macht, wenn alles davor in Ordnung ist und das kann man getrost anzweifeln.

Kurz gesagt: Ich würde zur Einzelspuraufnahme raten und nicht alles in einem Take aufnehmen. Liveperformance kannst du üben, wenn der Track einmal sitzt.
 
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bruderkong
bruderkong
goth - stuck in moodymann’s headphones
hinzu kommt:
die live-versionen meiner stücke sind eh IMMER anders als die originalmixe. da kommt allein der faktor der zeitwahrnehmung hinzu, die in einem club oder auf einem konzert eine ganz andere ist. das geht mir auch als besucher im club bei einem live-event so.
die dynamik des augenblicks führt oft dazu, das die einzelnen passagen eines tracks z.b. viel länger dauern (dürfen). diese parts wirken trotz ihrer länge nicht langweilig. weil der club und die besucherInnen die lücken füllen (klingt fast esoterisch).
mit diesem live-ansatz entkrampfst du vlt deine haltung zu den originalmixen zu hause. bei den originalmixen find ich zudem die fehler in den einzelnen handgriffen oft spannend.
ich arbeite ähnlich wie du. also stereomix aufzeichnen. wenn der track dann prepaired und armed ist, zeichne ich drei improvisationen auf. die strukturell oft ähnlich sind.
nach einer woche abstand mach ich das nochmal.
einer der so enstandenen 6 versionen ist dann meist der beste, wird also zum originalmix.
 
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Kaffimusic
Kaffimusic
....
Dafür sind DAW´s erfunden worden. Wenn man genug Übung mit einer hat, geht das eigentlich auch ziemlich zackig. Der Weg dahin ist aber echt Arbeit und hat mit einem kreativen Tun erst mal nichts zu tun. Es ist ein Werkzeug das man lernen muss, zu beherrschen. Wenn das drin ist, geht das wie geschmiert und erspart Dir etliche Stunden mit Gefummel an den Geräten.
 
Zuletzt bearbeitet:
bruderkong
bruderkong
goth - stuck in moodymann’s headphones
p.s.: es ist manchmal pures gift für den track, wenn du auf einer minutiös ausgearbeiteten struktur BESTEHST. diese haltung killt den track nicht selten. ein guter track lebt oft davon, daß er hier und dort passagen enthält, die sich wie ein fehler im ablauf anhören. dieser überraschungsmoment ist unglaublich wichtig. sonst kannst du ja auch gleich mit einer daw arbeiten. #mutzufehlern
live-versionen im club, die ich manchmal mit aufzeichne, klingen zu hause oft zu lang. die erinnerung daran, wie er sich im club aber entfaltet hat, ist oft ein beweis dafür, daß er trotzdem funktioniert hat.
 
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LLS34X
LLS34X
LLS34X
ich kann alles gut nachfühlen was du schreibst. und es gab schon echt gute ratschläge hier.

ich selber prokrastiniere seit über einem jahr an einem verbastelten home studio rum und habe auch nur unfertige jam sessions.
tod einen familienmitgliedes kam noch hinzu letztes jahr. arbeite durschnittl. 50h die woche - nehme ich alles mal als ausrede.

die drei dinge dir mir trotzdem helfen weiter zu machen & an den gefühlt schneckenhaften fortschritten nicht zu verzweifeln:
  1. paretoprinzip (einfach in die suchmaschine eingeben)
  2. druck erzeugt gegendruck - konzentriere dich auf das hier und jetzt nicht das ergebnis (sehr schwer umzusetzen aber sehr hilfreich)
  3. vergleiche dich nur mit dir selbst, nicht mit anderen. bedeutet: was hast du gelernt, wo warst du vor 1 jahr, 6 monaten, 6 wochen
richtig angewandt wirst du sehen du entwickelst dich konstant weiter, selbst gefühlte rückschritte und blockaden sind nötige zustände.
gerade da sehen wir am wenigsten das trotzdem was passiert ist. stay on it.
 
Bernie
Bernie
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Und ich habe den Kompressor erst vor Kurzem gekauft und muss quasi jedes Pattern der 4 Tracks reworken, für den Side-Chain-Effekt.
Nein, musst du nicht.
Nur, weil du jetzt einen Kompressor hast, musst du ihn doch nicht zwangsweise einsetzen, das ist Blödsinn.
Side Chain kann man natürlich auch mal einsetzen, ist aber nicht nötig.
In meinem Technoset hatte ich nie einen Kompressor live dabei und das hatte immer genug Druck.

Also noch ei Haufen Arbeit - und nicht dieses "Ah Geil - ich setz mich an die Geräte und bau 'nen geilen Track"-Gefühl. Teilweise merke ich, dass ich den Vibe auch nicht mehr so fühle, wenn ich einen Track vor Monaten gemacht hab, aber mich da nun wieder reinbegeben muss. Ich weiß nicht mehr, auf welchen Instrumenten damals mein Fokus lag, wie genau ich die Übergänge gemacht hab. Es steht zwar Alles in meinem Arrangement-Heft, aber da wieder reinzukommen braucht Zeit und Disziplin. Dazu kommt,...
Mein Liveset spiele ich immer komplett durch, denn die Übergänge gehören ja schließlich auch dazu, besonders bei Tempowechseln.
So bekommst du mehr Routine und du merkst viel besser, wo etwas nicht zusammenpasst.

Ich denke dann daran, mein Setup umzustellen, den Digitakt als Master zu benutzen, aber ich zerschieße mir dann eigentlich mein Projekt.
Genau, du fängst dann wieder bei Null an.

3. Ich nehme jeden Track an einem Stück auf. Das heisst, jeder Handgriff muss sitzen, jede Reglerbewegung muss stimmen, ich hab mein Heft, aber ich muss auch viel auswendig wissen. Abends nach der Arbeit habe ich oft nicht mehr die Energie und die Konzentration dafür. Am Besten klappt das morgens, aber als teil der 40-Stunden-Lohn-Arbeitenden Bevölkerung im Home-Office hab ich da auch ein Zeitproblem.
Wenn du dir täglich 1-2 Stunden Zeit nimmst und dein Liveset morgens komplett durchspielst, brauchst du keine Notitzen mehr.
Man nennt das üben.
Dann bleibt eben der Fernseher eben mal aus.
Das solltest du aber zeitlich immer fest einplanen, auch wenn du keinen Bock hast, denn der Knoten löst sich nach einer Woche ganz von selbst.
Stelle dir einfach vor es wäre dein Job und du hast bald einen Gig ...

Im Endeffekt glaube ich, bin ich an einem Punkt in meinem Musikprojekt, den Viele von Euch auch kennen. Ein Punkt, an dem es schwerfällt weiterzumachen, an dem Musikmachen sich nach Arbeit anfühlt, an dem die "Leichtigkeit des Musizierens" irgendwie verloren gegangen ist. Man kommt nicht voran, aber steckt schon zu tief drin, um aufzuhören.

Vielleicht geht es nur darum, sich jetzt zusammenzureissen, sich da durchzubeissen, dranzubleiben. Weil es sich ja lohnt, weil man am Ende seine EP in den Händen hält und denkt, "Geil, das hab ich geschafft/geschaffen!"
Musik machen ist manchmal auch Arbeit, es läuft ja nicht immer so flüssig.
Diese Selbstdisziplin hat mir damals immer gut geholfen, wenn ein täglicher Zeitrahmen fest eingeplant war.
JETZT wird Musik gemacht und nichts anderes, ob dir das gerade passt oder nicht.
Solltest du mal einen fest gebuchten Livegig haben, kannst du auch nicht kneifen, nur weil dir gerade nicht danach ist. Da musst du auf die Bühne rauf und abliefern..
 
Hi-Tech Music
Hi-Tech Music
|||||||||
Ich glaube du würdest weiter kommen wenn du dein Stil ändern würdest. Als Dj würde ich den Track nicht spielen. Da ist einfach zu viel geratter und gestotter. Ständig hört irgendwas auf und irgendwas setzt ein. Und die Sirene ist ergibt keinen Sinn. Du machst es dir selbst schwer. Hör dir doch mal die alten Houseplatten an. Da ist alles simpel gehalten.
 
Kaffimusic
Kaffimusic
....
hinzu kommt:
die live-versionen meiner stücke sind eh IMMER anders als die originalmixe. da kommt allein der faktor der zeitwahrnehmung hinzu, die in einem club oder auf einem konzert eine ganz andere ist. das geht mir auch als besucher im club bei einem live-event so.
die dynamik des augenblicks führt oft dazu, das die einzelnen passagen eines tracks z.b. viel länger dauern (dürfen). diese parts wirken trotz ihrer länge nicht langweilig. weil der club und die besucherInnen die lücken füllen (klingt fast esoterisch).
mit diesem live-ansatz entkrampfst du vlt deine haltung zu den originalmixen zu hause. bei den originalmixen find ich zudem die fehler in den einzelnen handgriffen oft spannend.
ich arbeite ähnlich wie du. also stereomix aufzeichnen. wenn der track dann prepaired und armed ist, zeichne ich drei improvisationen auf. die strukturell oft ähnlich sind.
nach einer woche abstand mach ich das nochmal.
einer der so enstandenen 6 versionen ist dann meist der beste, wird also zum originalmix.
Ich hatte Dich so verstanden daß Es dir um das fertige Ergebnis geht, das festzuhalten, aufzuzeichnen und ggf. aufzuhübschen. Da ist ein Stereomix ziemlich schwierig weil da keine Spuren sind die abgemixt werden können. Die Nutzung einer DAW muss überhaupt nichts damit zu tun haben, wie die Nummer entstanden ist. Es sollten halt nur von jedem Instrument Einzelspuren da sein, mit denen man was mischen kann. Die Fehler oder Zufälle dürfen gerne alle drin bleiben. Im Computer"studio" kann man so weit Nachbearbeiten wie man will, oder es auch lassen.
 
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bruderkong
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Ich glaube du würdest weiter kommen wenn du dein Stil ändern würdest. Als Dj würde ich den Track nicht spielen. Da ist einfach zu viel geratter und gestotter. Ständig hört irgendwas auf und irgendwas setzt ein. Und die Sirene ist ergibt keinen Sinn. Du machst es dir selbst schwer. Hör dir doch mal die alten Houseplatten an. Da ist alles simpel gehalten.
nee diggi. mach da weiter, wo du grad bist. du mußt deinen frust ertragen und weitermachen. bernie hat dazu auch ein paar kluge dinge gesagt.
du könntest vielleicht die digitakt-bitch righter treaten und an den vocalsamples in echtzeit rumnerden 🤓
aber weitermachen !
 
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bruderkong
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Ich hatte Dich so verstanden daß Es dir um das fertige Ergebnis geht, das festzuhalten, aufzuzeichnen. Da ist ein Stereomix ziemlich schwierig weil da keine Spuren sind die abgemixt werden können. Die Nutzung einer DAW muss überhaupt nichts damit zu tun haben, wie die Nummer entstanden ist. Es sollten halt nur von jedem Instrument Einzelspuren da sein, mit denen was mischen kann. Die Fehler oder Zufälle dürfen gerne alle drin bleiben. Im Computer"studio" kann man so weit Nachbearbeiten wie man will, oder es auch lassen.
ich achte einfach vorher darauf, das alles gut genug klingt. die beschränkung auf den stereomix ist ein psychologisches stilmittel. an der daw mit einzelspuren kann ich unendlich lange rumschrauben und mich tothören. am steromix kann ich ggf. zu lange passagen rausschneiden oder umgekehrt. die beschränkung der möglichkeiten ist wichtig. dann verliert man auch nicht den fokus aufs wesentliche.
 
Henk Reisen
Henk Reisen
Ist doch so. Oder?
Mir ist dieser "live-so-wie-im-Studio"-Ansatz ein wenig fremd, deshalb kann es sein, dass mein Ratschlag für dich unpassend ist, aber spricht etwas dagegen, die beiden Sphären etwas mehr zu trennen? Mit etwas Abstand und mehrfachem Hören fallen einem ja immer noch Dinge auf, die nicht passen, die sich live einfach versenden würden, aber die man so nicht für die Ewigkeit festhalten will. Deshalb ist dein Ansatz des Liveaufnehmens bei gleichzeitigem Perfektionsanspruch sehr anspruchsvoll. Das ist selbst für gut eingespielte Profibands eine gewaltige Aufgabe. Deshalb wird so oft nacheinander aufgenommen, geschnitten, overdubt oder sonst wie getrickst.

Wenn du dich beim Aufnehmen mehr aufs Aufnehmen konzentrierst und die Bühnenreproduzierbarkeit hinten an stellst, könntest du Druck heraus nehmen. Den von @marco93 eingebrachten Vorschlag mit den Einzelspuren finde ich z. B. super. So könntest du Spontaneität des Livespiels haben, die Session aber später noch schneiden und optimieren. Und du müsstest nicht bei jedem Track nach Tagen oder Monaten mühsam das Feeling wieder herstellen. Das wäre für mich der Horror und kaum leistbar.
 
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D-Joe
D-Joe
...versucht zu seyn...
kommt das beim hören der obigen Nummer nur mir so vor, oder ist da was im Panorama zuviel nach rechts ...???
 
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LLS34X
LLS34X
LLS34X
ja vll waren meine esoterischen ausführungen auch nicht zielführend: stimme zu, guter tipp von marco93 & Henk Reisen, multitracke doch deine live perfomance mit geräten wie tascam model 12 oder ähnl. geräten.

dann hast du später die einzelspuren und das beste aus beiden welten.

hier ging es schon mal um dafür geeignete gerätekombis ohne pc:
 
sushiluv
sushiluv
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Hallo Leute,

ich gebe zu, der Titel schreit zum Himmel, aber eigentlich drückt er genau den Zustand aus, in dem ich mich mit meinem aktuellen Musikprojekt befinde:

Seit ca. einem Jahr arbeite ich an einer 90s-House-EP.
Ich nutze dazu verschiedene Geräte im MIDI-Verbund ohne PC. Das Herzstück ist eine Rpland MC 505 als Master, daran angeschlossen sind verschiedene Sythesizer und Sampler, u.a. Monologue, Xoxbox, Digitakt. Das Ganze geht in ein Mischpult und durch einen Alesis 3630 für Side-Chain-Kompression. In den Computer nehme ich nur die Stereo-Spur auf.
Ich nutze keinen Song-Modus, sondern schreibe mir das Arrangement auf und spiele das dann live für die Aufnahme. Die Idee dahinter ist, dass ich so auch Live-Gigs spielen kann.

Ich habe nun 4 gute Tracks, deren Pattern in der 505 gespeichert sind. Das Gear-Setup ist dementsprechend fest, das MIDI- und Audio-Routing unveränderbar, da ich ansonsten die Tracks nicht mehr so spielen kann, wie sie konzipiert sind.

Also, was ist nun das Problem?

Ich würde sagen, es gibt mehrere Probleme:

1. Immer wenn ich mit einem der vier Tracks "fertig" , d.h. grundsätzlich erstmal zufrieden war, hab ich eine Stereoaufnahme gemacht. Mir gefallen die Aufnahmen vom Vibe ganz gut, allerdings haben sie teilweise Längen - wenn ich ein Pattern zu lang gespielt habe, z.B.. Auch fehlt hier und da noch ein Aufbau, ein Vocal-Sample, ein Instrument, ein gutes Ende, etc.. Und ich habe den Kompressor erst vor Kurzem gekauft und muss quasi jedes Pattern der 4 Tracks reworken, für den Side-Chain-Effekt.
Also noch ei Haufen Arbeit - und nicht dieses "Ah Geil - ich setz mich an die Geräte und bau 'nen geilen Track"-Gefühl. Teilweise merke ich, dass ich den Vibe auch nicht mehr so fühle, wenn ich einen Track vor Monaten gemacht hab, aber mich da nun wieder reinbegeben muss. Ich weiß nicht mehr, auf welchen Instrumenten damals mein Fokus lag, wie genau ich die Übergänge gemacht hab. Es steht zwar Alles in meinem Arrangement-Heft, aber da wieder reinzukommen braucht Zeit und Disziplin. Dazu kommt,...

2. Die Bedienung der 505 ist natürlich alles andere als intuitiv. Ich liebe das Teil, wegen den Sounds und dem Groove, den man superleicht herausbekommt ( - da kann sich der Digitakt mal 'ne Scheibe von Abschneiden, den nutz ich für Vokalsamples), aber mittlerweile vergeht mir immer wieder die Lust, weil ich mit der Ollen so langsam vorankomme. Ich denke dann daran, mein Setup umzustellen, den Digitakt als Master zu benutzen, aber ich zerschieße mir dann eigentlich mein Projekt.

3. Ich nehme jeden Track an einem Stück auf. Das heisst, jeder Handgriff muss sitzen, jede Reglerbewegung muss stimmen, ich hab mein Heft, aber ich muss auch viel auswendig wissen. Abends nach der Arbeit habe ich oft nicht mehr die Energie und die Konzentration dafür. Am Besten klappt das morgens, aber als teil der 40-Stunden-Lohn-Arbeitenden Bevölkerung im Home-Office hab ich da auch ein Zeitproblem.

Im Endeffekt glaube ich, bin ich an einem Punkt in meinem Musikprojekt, den Viele von Euch auch kennen. Ein Punkt, an dem es schwerfällt weiterzumachen, an dem Musikmachen sich nach Arbeit anfühlt, an dem die "Leichtigkeit des Musizierens" irgendwie verloren gegangen ist. Man kommt nicht voran, aber steckt schon zu tief drin, um aufzuhören.

Vielleicht geht es nur darum, sich jetzt zusammenzureissen, sich da durchzubeissen, dranzubleiben. Weil es sich ja lohnt, weil man am Ende seine EP in den Händen hält und denkt, "Geil, das hab ich geschafft/geschaffen!"

Ende des Mimimis.

Hier mal ein Track von mir - unbearbeitete Aufnahme, ohne Sidechain:

Aus all diesen Gründen wurden DAWs entwickelt:)
Nimm jams in Einzelspuren auf und schneide sie dann, fertig. Mach dir dein Leben nicht so unnötig schwierig.
 
TGN
TGN
...
Liebe Leute,

1000 Dank für Eure konstruktiven und mutmachenden Antworten! Sie bewirken, dass ich weitermache. Ich sitze sogar gerade an einem neuen Track dran. :)

Eventuell wuerde es helfen die Einzelspuren (falls möglich) in eine Daw zu laden und dort zu finalisieren. Muss man aber auch Spass daran haben.

Wuerde da Ardour oder Reaper empfehlen. Ersteres ist sehr einfach zu bedienen und du kannst dich auf die Musik konzentrieren. Schneiden, umstellen, und eventuell einige Elemente zufügen, etc.

Ich behaupte einfach mal, dass du dir das Leben unnötig schwer machst. Einen Track aus einem Take und nur als Stereosumme aufzunehmen, bringt dir mehr Nach- als Vorteile.

Bei Liveauftritten kann man stellenweise schummeln, indem man schwierige Passagen fertig abspielt oder einfach mal eine andere Version vom Track bringt. Dem Publikum dürfte das egal sein, solange deine Tracks keine Welthits sind und die Leute sie auswendig kennen.

Die Aufnahme der Summe setzt voraus, dass du am Mixer schon alles angepasst hast und dort kein Handlungsbedarf mehr besteht. Keine Anpassungen von EQs, Lautstärken, Effekten und auch keine Änderungen im Arrangement und den Filterverläufen.
Du kannst praktisch nur noch Mastering machen, was aber nur Sinn macht, wenn alles davor in Ordnung ist und das kann man getrost anzweifeln.

Kurz gesagt: Ich würde zur Einzelspuraufnahme raten und nicht alles in einem Take aufnehmen. Liveperformance kannst du üben, wenn der Track einmal sitzt.

Dafür sind DAW´s erfunden worden. Wenn man genug Übung mit einer hat, geht das eigentlich auch ziemlich zackig. Der Weg dahin ist aber echt Arbeit und hat mit einem kreativen Tun erst mal nichts zu tun. Es ist ein Werkzeug das man lernen muss, zu beherrschen. Wenn das drin ist, geht das wie geschmiert und erspart Dir etliche Stunden mit Gefummel an den Geräten.

Ich hatte Dich so verstanden daß Es dir um das fertige Ergebnis geht, das festzuhalten, aufzuzeichnen und ggf. aufzuhübschen. Da ist ein Stereomix ziemlich schwierig weil da keine Spuren sind die abgemixt werden können. Die Nutzung einer DAW muss überhaupt nichts damit zu tun haben, wie die Nummer entstanden ist. Es sollten halt nur von jedem Instrument Einzelspuren da sein, mit denen man was mischen kann. Die Fehler oder Zufälle dürfen gerne alle drin bleiben. Im Computer"studio" kann man so weit Nachbearbeiten wie man will, oder es auch lassen.

Mir ist dieser "live-so-wie-im-Studio"-Ansatz ein wenig fremd, deshalb kann es sein, dass mein Ratschlag für dich unpassend ist, aber spricht etwas dagegen, die beiden Sphären etwas mehr zu trennen? Mit etwas Abstand und mehrfachem Hören fallen einem ja immer noch Dinge auf, die nicht passen, die sich live einfach versenden würden, aber die man so nicht für die Ewigkeit festhalten will. Deshalb ist dein Ansatz des Liveaufnehmens bei gleichzeitigem Perfektionsanspruch sehr anspruchsvoll. Das ist selbst für gut eingespielte Profibands eine gewaltige Aufgabe. Deshalb wird so oft nacheinander aufgenommen, geschnitten, overdubt oder sonst wie getrickst.

Wenn du dich beim Aufnehmen mehr aufs Aufnehmen konzentrierst und die Bühnenreproduzierbarkeit hinten an stellst, könntest du Druck heraus nehmen. Den von @marco93 eingebrachten Vorschlag mit den Einzelspuren finde ich z. B. super. So könntest du Spontaneität des Livespiels haben, die Session aber später noch schneiden und optimieren. Und du müsstest nicht bei jedem Track nach Tagen oder Monaten mühsam das Feeling wieder herstellen. Das wäre für mich der Horror und kaum leistbar.

Natürlich wäre es gut die Einzelspuren in die DAW aufzunehmen - Dann könnte ich meine Tracks besser Editieren und Arrangieren - auch Spur für Spuraufnahmen machen. Allerdings bräuchte ich da dann ein neues Audio Interface oder dieses neue Tascam-Mischpult, mit dem ich tatsächlich auch schon geliebäugelt habe. Ich probiere aber für diese EP jetzt zumindest, wirklich nur die Stereosumme für's Mastering aufzunehmen. Deshalb habe ich mir den Stereo-Kompressor überhaupt auch gekauft, damit ich mein Sidechaining out-of-the-box machen kann.

Genau, ich denke dabeibleiben ist das Zauberwort! Ich schaffe es z.B. gar nicht Tracks zu machen, ich habe 100e geile Loops und angefangenes, aber ich schaffe es nicht mal ein Lied zu machen. Ich jamme einfach und freue mich und hoffe irgendwann einfach mal so einen "klick" Moment zuhaben, wo ichs dann auch mal schaffe. Aber ich hab das auch teilweise schon krampfhaft versucht und da war Musik machen einfach kein Vergnügen mehr, das war für mich eben der Punkt was anderes zu machen.

Nein, musst du nicht.
Nur, weil du jetzt einen Kompressor hast, musst du ihn doch nicht zwangsweise einsetzen, das ist Blödsinn.
Side Chain kann man natürlich auch mal einsetzen, ist aber nicht nötig.
In meinem Technoset hatte ich nie einen Kompressor live dabei und das hatte immer genug Druck.


Mein Liveset spiele ich immer komplett durch, denn die Übergänge gehören ja schließlich auch dazu, besonders bei Tempowechseln.
So bekommst du mehr Routine und du merkst viel besser, wo etwas nicht zusammenpasst.


Genau, du fängst dann wieder bei Null an.


Wenn du dir täglich 1-2 Stunden Zeit nimmst und dein Liveset morgens komplett durchspielst, brauchst du keine Notitzen mehr.
Man nennt das üben.
Dann bleibt eben der Fernseher eben mal aus.
Das solltest du aber zeitlich immer fest einplanen, auch wenn du keinen Bock hast, denn der Knoten löst sich nach einer Woche ganz von selbst.
Stelle dir einfach vor es wäre dein Job und du hast bald einen Gig ...


Musik machen ist manchmal auch Arbeit, es läuft ja nicht immer so flüssig.
Diese Selbstdisziplin hat mir damals immer gut geholfen, wenn ein täglicher Zeitrahmen fest eingeplant war.
JETZT wird Musik gemacht und nichts anderes, ob dir das gerade passt oder nicht.
Solltest du mal einen fest gebuchten Livegig haben, kannst du auch nicht kneifen, nur weil dir gerade nicht danach ist. Da musst du auf die Bühne rauf und abliefern..

Ich glaube Bernie, Du hast wirklich recht. Wenn ich an einem neuen Track sitze und kontinuierlich dabei bleibe, d.h. fast jeden Tag daran weitermache, dann übe ich ja immer auch die Live-Performance. Ich entwickle den Track Pattern für Pattern weiter und spiele ihn immer wieder von vorn. So kann ich den Track irgendwann auswendig (mit Spicks meinem Arrangement-Heft) und wenn er fertig ist, mach ich die Aufnahme. Dann ist der Track noch frisch in Fleisch und Geist. Das Problem beginnt dann, wenn ich den (angefangenen) Track dann mal eine Weile liegen lasse. Dann komme ich da nicht mehr so gut rein.

Ich versuche jetzt, jeden Tag an meinem Track weiterzumachen.

Ich glaube du würdest weiter kommen wenn du dein Stil ändern würdest. Als Dj würde ich den Track nicht spielen. Da ist einfach zu viel geratter und gestotter. Ständig hört irgendwas auf und irgendwas setzt ein. Und die Sirene ist ergibt keinen Sinn. Du machst es dir selbst schwer. Hör dir doch mal die alten Houseplatten an. Da ist alles simpel gehalten.
Du hast natürlich recht, dieser Track gehört nicht in die klassische 90s-House-Ecke. Trotzdem wird er auf der Platte sein. Die anderen Tracks sind vll. eher das, was Dir gefällt. Ich hab die hier mal angehängt. Aber wie gesagt, die sind auch noch unfertig.
 

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TGN
TGN
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Ich werde die 3 Tracks aber auch erstmal liegen lassen und diszipliniert am neuen Track weitermachen. Ich werde dann später die 3 Tracks Stück für Stück "reworken".
 
ganje
ganje
Fiktiver User
Man kann auch eine Spur auf Solo stellen und so Einzelspuraufnahmen machen 🤷‍♂️
 
Rolo
Rolo
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Vielleicht geht es nur darum, sich jetzt zusammenzureissen, sich da durchzubeissen, dranzubleiben. Weil es sich ja lohnt, weil man am Ende seine EP in den Händen hält und denkt, "Geil, das hab ich geschafft/geschaffen!"
Ja, genau das ist es :cool:
Musik machen ist devinitiv nicht reiner Spaß. Es ist auch harte Arbeit am Ende sein Album in der Hand halten zu können. Wird jemandem der Filme produziert oder Schauspieler ist auch nicht anders gehen.
Es ist teils fun, und teils harte arbeit wenn's richtig gut werden soll. Ich male momentan an einem Coverbild. Ich muß das machen weil ich niemanden habe der mir das macht...vor allem günstig macht und mich nicht ewig
hinhält bzw. ich nicht ewig betteln muß bis ich es bekomme.
Jetzt habe ich mir gedacht daß ich es selber male, dann wirds auch so wie ich es mir Vorstelle.
Es ist mein sechster Entwurf. Jedesmal wurde es besser. Ich werde ihn diesesmal
wohl ein letztes mal verwerfen und dann ein letztesmal anfangen. Erst mit Bleistift und viel Radierungen und Schattenschrafur und dann Buntstifte und Acrylstifte. Macht echt Laune eigene Visionen umzusetzen, aber
als nicht Profi ist es halt viel Arbeit bis man am Gewünschten Ziel ist und zufrieden ist. Für mich muß ein Kunstwerk nicht einmal Professionell und Amtlich sein. Ich finde Kunstwerke von Nicht Profis irgendwie
sogar geiler wenn man sieht daß viel Mühe in sie gesteckt wurde und sie von interessanten und außergewöhnlichen Visionen getragen werden. Gewisses Talent sollte natürlich vorhanden sein ,und ein gewisser Grad an Skills.
Aber aufgeben darf man nie, und selbstzweifel muß man von Bord kicken. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Das merkt man immer wieder wenn man sich mal länger ins Hobby und die Leidenschaft reinkniet
wieviel man Stunde für Stunde dazulernt und immer weiterkommt.
 
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Rolo
Rolo
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Ich werde die 3 Tracks aber auch erstmal liegen lassen und diszipliniert am neuen Track weitermachen. Ich werde dann später die 3 Tracks Stück für Stück "reworken".
Ja genau, mach das. Du wirst dann nach längerer abstinenz von diesen Tracks sofort Fehler wie unpassende Volumeamplituden oder Dinge die evtl. "wegradiert" werden müssen, oder
wo etwas dazugefügt werden muß, direkt heraushören und eliminieren können. "Loslassen können"...sich darauf freuen später daran weiterzuarbeiten. Damit trage ich mich schon seit 30 Jahren durchs leben.
Aber nicht zu viele Tracks anfangen.:opa: "sich in selbst den Arsch treten" um Werke zu vollenden ist oberstes Gebot. Sonst wird es so wie bei einem Bekannten von mir der hunderte unfertige Tracks
zu Hause hat. Das prickelt nicht gerade und kann frustrieren. Ein Album vollendet zu haben ist dagegen die Frucht der Leidenschaft an der man immer wieder zehren kann und seine Freude hat.
Muß natürlich jeder machen wie er denkt, aber für mich gibt es eigentlich keine unfertigen Sachen. Wenn ich etwas nicht abhaken kann dann habe ich es immer im Genick, und das will ich nicht. So vollende ich selbst den
beschissensten Song von mir so gut wie es geht. Hab aber natürlich auch jedes Jahr ein paar Pattern übrig aus denen rein gar nix geworden ist. Meißtens benutze ich die dann auch nie wieder weil ich immer neue Ideen habe.
Dann und wann stöber ich doch mal bei den alten,stillgelegten Pattern oder Audiospuren und entdecke manchmal was aus den Vorjahren woran ich mich doch nochmal hochziehe.
 
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