[Holz] Arbeiten / Basteln mit Holz, DIY, Behandlungsmethoden usw.

Bei Holzkonstruktionen außen ist es ziemlich wichtig, dass sie nach dem Regen von allen Seiten wieder völlig abtrocknen können.
Sprich drunter möglichst viel Raum und auch von den Seiten eine Luftzirkulation ermöglichen.
Wenn das nicht ist der Fall ist, dann fault es.

Viele Konstruktionen sind einfach konstruktionsbedingt problematisch und könnten wesentlich länger halten, wenn sie diese Trocknung ermöglichen.
Allgemein gilt natürlich, dass es Hölzer gibt, die mehr Feuchtigkeit aushalten, andere weniger. Trotzdem fault irgendwann auch das resistenste Tropenholz, wenn die Abtrockung nur schlecht möglich ist.

Gibts auch viele Infos und Details dazu. Unter dem Stichwort "Konstruktiver Holzschutz".

Interessant in dem Zusammenhang ist, dass es 600 Jahre und ältere Fachwerkhäuser aus Eichenbalken gibt, die einfach konstrukiv so ideal gebaut sind, so dass sie heute noch stehen. Und nicht mal einen Anstrich brauchen.
 
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gefällt mir. Habe mir sowas ähnliches gebaut, aus schwarz beschichtetem MPX (sündhaft teuer und immer mal wieder schwer zu bekommen), normale Flachdübel statt Domino, statt Rollen habe ich übrigens nur so Silikon-Gleiter drunter - auf Parket geht das recht gut.
Wie hast Du das Mulitplex oberflächenbehandelt? Oel, Lasur? Was ist das? (und was für eine Säge ist das - da werd ich ja neidisch mit Tauchsäge und OF... ;-) )
 
gefällt mir. Habe mir sowas ähnliches gebaut, aus schwarz beschichtetem MPX (sündhaft teuer und immer mal wieder schwer zu bekommen), normale Flachdübel statt Domino, statt Rollen habe ich übrigens nur so Silikon-Gleiter drunter - auf Parket geht das recht gut.
Wie hast Du das Mulitplex oberflächenbehandelt? Oel, Lasur? Was ist das? (und was für eine Säge ist das - da werd ich ja neidisch mit Tauchsäge und OF... ;-) )
Die Maschine ist eine CNC von HolzHer.
Oberfläche:
Wasserbeize und dann zweimal mit Acryllack seidenmatt gerollert. „Zwischenschliff“ mit 0000 Stahlwolle abgezogen.
 
aber der dazugehörige Staubsauger war Mist. Die Dinger scheinen sie nicht zu können ;-)
Staubsauger sind ja nicht so schwer zu bauen, da bekommt man heute schon brauchbares von den 'Billiganbietern' á la Einhell und Co. Also, das wird Festool nicht unbedingt schlechter machen, ob es dann den Preis rechtfertigt, sollen andere entscheiden. Ich mäkele da mehr mit dem Abscheidersystem, das Festool da partout flach und viereckig halten will und damit nie ganz an ein Abscheidersystem mit einem gescheit gerechneten Zyklonabscheider heran kommt, selbst im Hobbybereich nicht.

Ansonsten habe ich an Festool aber nichts auszusetzen, ich habe ein paar Werkzeuge davon und die machen was ich von ihnen erwarte. (Aber ich habe auch Zeugs von Bosch, Makita, selbst Einhell und Parkside ist dabei, für daheim & ab und zu mal reicht das, solange der Kram halbwegs präzise funktioniert)
 
Staubsauger sind ja nicht so schwer zu bauen, da bekommt man heute schon brauchbares von den 'Billiganbietern' á la Einhell und Co. Also, das wird Festool nicht unbedingt schlechter machen, ob es dann den Preis rechtfertigt, sollen andere entscheiden. Ich mäkele da mehr mit dem Abscheidersystem, das Festool da partout flach und viereckig halten will und damit nie ganz an ein Abscheidersystem mit einem gescheit gerechneten Zyklonabscheider heran kommt, selbst im Hobbybereich nicht.

Ansonsten habe ich an Festool aber nichts auszusetzen, ich habe ein paar Werkzeuge davon und die machen was ich von ihnen erwarte. (Aber ich habe auch Zeugs von Bosch, Makita, selbst Einhell und Parkside ist dabei, für daheim & ab und zu mal reicht das, solange der Kram halbwegs präzise funktioniert)
Für mich ist wichtig, dass ein Staubsauger einen Rüttler für den Filter hat. So wie Festool. Ansonsten macht der Filter viel zu schnell dicht.
 
Für mich ist wichtig, dass ein Staubsauger einen Rüttler für den Filter hat. So wie Festool. Ansonsten macht der Filter viel zu schnell dicht.
Oder Du hast einen Zyklonabscheider vorne dran. Wenn der gut gerechnet ist bzw die Strömungsleistung des Saugers dazu passt, dann hast Du verschwindend gering Staub im Filter. Aber, das ist natürlich immer eine Frage, wieviel Aufwand man da treiben will bzw, wie transportabel das ganze sein muss. Die Absauganlage, die ich selbst gebaut habe, hat in Punkto Abscheidevermögen und Reststaub im Filter recht gute Werte, ist aber nicht mehr transportabel, sondern steht stationär in der Hobbywerkstatt. Sie eignet sich auch nur für Schleifstaub und Säge/Frässpäne, nicht für Hobelspäne.
 
Oder Du hast einen Zyklonabscheider vorne dran. Wenn der gut gerechnet ist bzw die Strömungsleistung des Saugers dazu passt, dann hast Du verschwindend gering Staub im Filter. Aber, das ist natürlich immer eine Frage, wieviel Aufwand man da treiben will bzw, wie transportabel das ganze sein muss. Die Absauganlage, die ich selbst gebaut habe, hat in Punkto Abscheidevermögen und Reststaub im Filter recht gute Werte, ist aber nicht mehr transportabel, sondern steht stationär in der Hobbywerkstatt. Sie eignet sich auch nur für Schleifstaub und Säge/Frässpäne, nicht für Hobelspäne.
Soweit ich mich erinnere, ist der Zyklon aber für die schwereren Partikel zuständig!
Das Leichtere landet dann im Staubsauger.
Von Festool gibt es auch einen Vorabscheider:

 
Soweit ich mich erinnere, ist der Zyklon aber für die schwereren Partikel zuständig!
Das Leichtere landet dann im Staubsauger.
Nicht ganz. Schwere Partikel bekommst Du schon aus der Saugluft mit einem tangentialen Einlass in ein größeres Rohr heraus. Die typische Trichterform eines Zyklonabscheiders aber sorgt dafür, dass die Rotationsgeschwindigkeit nach unten hin immer mehr zunimmt, also auch leichtere Partikel in Rotation gehalten werden.
Das ist aber nur die halbe Miete, denn im Inneren des Zyklons (wie schon öfter genannt, wenn er gut gerechnet ist) entsteht ein Sekundärwirbel, der dafür sorgt, dass bis dahin mirgerissene Feinpartikel wieder nach außen in den Primärwirbel geschleudert werden. Dabei können Trennschärfen von über 99% erreicht werden.

1685045550256.png

Deswegen sag ich ja, ein Zyklon- oder Fliehkraftabscheider muss eine gewisse Geomentrie haben, damit er zufriedenstellend funktionieren kann.
Selbst ein Vortex (als Beispiel für eine flache Bauweise) arbeitet im Grunde nicht mit so hoher Trennschärfe, verdankt seinen guten Ruf aber der Tatsache, dass er zumeinst bei groben Hobelspänen zum Einsatz konnt, da setzen sich Filter ebenfalls nicht sehr schnell zu.

1685045796915.png
 
Ich wollte mal einen "Superzyklon" entwerfen, bauen...nur dieses obere Segment wäre ca. 5m hoch gewesen mit einem Rohrdurchmesser von ca. 450mm.
Bei diesem hätte ein Grossteil der Partickelabscheidung schon im Lufteinlauf stattfinden sollen...
Ist aber aus fertigungstechnischen Gründen nie dazu gekommen. Und je länger die Rohrleidung desto höher der Leistungsverlust des Gebläses.
Hurrican.3.jpgHurrican.2.jpgHurrican.jpg
Kennt ihr eine Software die den Wirkungsgrad Simulieren könnte?
 
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Ich wollte mal einen "Superzyklon" entwerfen, bauen...nur dieses obere Segment wäre ca. 5m hoch gewesen mit einem Rohrdurchmesser von ca. 450mm.
Bei diesem hätte ein Grossteil der Partickelabscheidung schon im Lufteinlauf stattfinden sollen...
Ist aber aus fertigungstechnischen Gründen nie dazu gekommen. Und je länger die Rohrleidung desto höher der Leistungsverlust des Gebläses.
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Kennt ihr eine Software die den Wirkungsgrad Simulieren könnte?
Eine Software kenne ich leider nicht, vllt haben wir ja einen Maschinenbau Ingenieur aus dem Bereich Verfahrenstechnik/Stofftrennung hier in unseren Reihen?
Was ich aber stark vermuten würde (bin selbst Industriemeister/Chemie und habe u.a. mit solchen Stofftrennungen zu tun), in Deinem Design, im oberen Bereich wird ja der Luftstrom lediglich durch das Schneckenrohr geleitet, da findet nicht wirklich eine Stofftrennung statt. Du willst ja in einem Fliehkraftabscheider, dass der Feststoff von der Luft getrennt wird. Solange die Luft also in einem Rohr gefördert wird, im Grunde egal mit welcher Geometrie findet diese Trennung nicht statt. Oder salopp gesagt, Du musst dafür sorgen, dass die Förderluft 'am Feststoff vorbei kann'. Du hast aber recht, je aufwändiger so ein Einbau in einem Luftstrom wird, also, je öfter die Förderluft umgelenkt wird, desto höher wird der Druckverlust sein.
 
Okay, also die Zentrigugalkraft in der Helix würde die Stoffe nicht oder nur unzureichend trennen...Hm...Die leichteren Gase können ja inwendig passieren...oder würde es gar eine rücklaufende Strömung bzw. grosse Wirbel geben wegen des Druckunterschieds innerhalb des Rohrquerschnites der Helix-Sektion?
Soweit habe ich das nicht durchstudiert...bei schweren Partikel würde es sicher funktionieren...
...aber obs der Aufwand wert ist...vorerst ist's ja nur eine CAD Vision... :denk:
 
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Okay, also die Zentrigugalkraft in der Helix würde die Stoffe nicht oder nur unzureichend trennen...Hm...Die leichteren Gase können ja inwendig passieren...oder würde es gar eine rücklaufende Strömung bzw. grosse Wirbel geben wegen des Druckunterschieds innerhalb des Rohrquerschnites der Helix-Sektion?
Soweit habe ich das nicht durchstudiert...bei schweren Partikel würde es sicher funktionieren...
...aber obs der Aufwand wert ist...vorerst ist's ja nur eine CAD Vision... :denk:
Nun, der obere Teil ist ja im Grunde nur ein gewendeltes Rohr, da trennt sich nichts. Erst im unteren Sektor käme es zu einer Abscheidung der groben Partikel. Also von daher, Deine Idee würde, man sie z.B. aus dem 3D-Drucker laufen lässt und anschließt sicherlich funktionieren, nur eben mit niedrigerem Wirkungsgrad. Aber das ist nur meine Einschätzung.
Willst du ein System mit hoher Effizienz schaffen, schau Dir, so dumm wie es klingt, man einen Staubsauger von Dyson an. Das ist im Abscheidersystem eine ganze Batterie von kleinen Zyklonen. In kleinen Zyklonen erreicht man eine recht hohe Rotationsgeschwindigkeit und um den Rohrquerschnitt nicht einzuengen sind da eben mehrere, viele Zyklone in paralleler Anordnung verbaut. Weiterhin gilt, man kann einen Zyklon kaum überlasten, im Gegenteil, erhöht man die Strömungsgeschwindigkeit durch ein stärkeres Gebläse, erhöht sich sogar die Trennschärfe im Zyklon.
 
Nachdem unsere arschteure Douglasie Terasse nach 8 Jahren völlig verfault war, ist es nun Bangkirai geworden.
Auf den Fotos sieht man sofort, warum das passieren musste: Es fehlt die allseitige, unverschlossene, großzügige Durchlüftung. Hier kommt Luft nur von oben rein. Das ist zwar nicht luftdicht, aber so ergibt sich nur bei Sturm eine wirkliche Luftzirkulation. Wenn ich das als Zimmermeister machen würde, so hätte der nächste Gutachter sofort Recht und ich das Nachsehen. Des Weiteren sind die Schrauben von oben immer ein wunderbares Wasserloch. Auf Dauer wird das auch ein Tropenholz nicht aushalten. Douglasie erst recht nicht. Überhaupt ist Holz bei unserem deutschen Klima und so absolut ungeschützt wie hier als Terrasse meist nicht so lange haltbar wie man es aus anderen Ländern kennt. Feuchte ist der Feind von Holz. Und konstruktiver Holzschutz bringt mehr als jede Chemie. Und manchmal ist Holz einfach für bestimmte Sachen ungeeignet. So z.B. bei bestimmten Situation als Unterkonstruktion für solche Terrassen.

Und nie Pflanztöpfe oder Gewichte von Sonnenschirmen direkt auf dem Holz bei Regen stehen lassen. Dadrunter trocknet es viel zu langsam und das Holz fault dort als erstes. Deshalb kleine Distanzen (gibt es u.a. Ton; Holz wenig geeignet) mit mind. 2 cm Höhe unter Pflanzkübel. Und die Distanzen wenigstens jährlich um einige Zentimeter umsetzen.
 
@qwave

Schön was du alles sofort siehst. 🙂
Die Terrasse davor hatte keine Schrauben von oben.
Eine weitere Terasse, ein paar Meter neben dieser auf dem Bild, wurde zeitgleich mit der alten Douglasieterasse aus Bangkirai gebaut.
Von oben verschraubt übrigens.
Die Luftzirkulation ist bei beiden Terrassen quasi gleich.
Die alte Bangkirai Terasse hat aber Null Schäden.
 
Hidiho
hab nach Jahren endlich aus einer Lufthupe ( Orgel mit Lüfter) ein Eurorack gebastelt und ausschließlich das Holz was über war verarbeitet, leider habe ich kein Originalfoto mehr vom Urzustand der Orgel und weiß auch nicht mehr wie das Teil hieß...lag Jahre lang auf einem Schrank....
das zu Thema Recycling

StormB
 

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Wenn man den angepinnten Post hier Glauben schenkt, dann kommt die CSC SYS 50 EBI wohl bald mit Netzkabel.

"Hi Peter, Had the Festool guys here this week, and regarding the battery/cord issue I can only say... Patience, they may surprise you."

 
Wenn man den angepinnten Post hier Glauben schenkt, dann kommt die CSC SYS 50 EBI wohl bald mit Netzkabel.

"Hi Peter, Had the Festool guys here this week, and regarding the battery/cord issue I can only say... Patience, they may surprise you."



ich vermisse den Stromanschluss nicht. Ich habe mir vor 2 Wochen eine Kapee KSC 60 zugelegt und in der letzten Woche verteilt auf 3 Etagen gearbeitet. Strom ist in dem Gebäude nur in direkter Nähe der Schaltschrankräume vorhanden. Da war es ein Träumchen mit Akkumaschinen zu werkeln


IMG_9382.jpeg
 
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Bei mancher Ausstattung und Know-How hier, kann man nur den Hut ziehen.

Und ich so "schlechte ordinäre Stichsäge 0-skills" und dann schleifen bis es i-wie passt.^^

Controll_Rack_114hp.jpg

114HP, für ein Controll/Performance Rack.
 
Ich suche schon länger nach einer Möglichkeit Bohrlöcher schnell und wiederholgenau zu senken. Aktuell bin ich bei einem Zylinderstift mit Aufstecksenker (Famag) und Tiefenanschlag (ebenfalls Famag) gelandet. Das klappt grundsätzlich auch ganz gut, allerdings habe ich nicht bedacht, dass der Zylinderstift sehr schnell relativ heiß wird.

senken.jpg

Abgeschaut habe ich mir die Idee hier: https://www.feinewerkzeuge.de/counterbore.html
 


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