sondern auch für eine gewisse Instabilität sorgt (echt solide ist das nicht).
… und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich besaß mal kurzzeitig einen Prophet 2000. Der hatte zwar ein Stahlblechgehäuse, aber genauso instabil wie das des P5, weil sich keinerlei Querververstrebungen bzw. Hochkantleisten oder sonstige Stabilisatoren. Da hob man eine Ecke des Gehäuses an und der Rest blieb stehen.
Vor ein paar Jahren dann ein DSI Pro 2. Der hatte einen seltsamen Defekt, woraufhin ich ihn aufschraubte, und da mußte ich feststellen, daß dem die gleiche einfache Blechkonstruktion zugrunde lag wie beim P2000 - einfach gebogene Bodenwanne ohne jegliche Stabilisatoren.
Andere, neuere Synths aus der gleichen Schmiede sind nicht besser, was aber nicht an deren Fertiger liegt, denn OB-X8 und 3rd Wave sind deutlich solider.
Zur gleichen Zeit bzw kurz davor/danach flog hier ein Roland D-5 rum, billigste Kiste mit maximal abgespeckter Klangerzeugung auf Basis der D-10/20 Modelle (und der berüchtigten SK-7 Tastatur mit Folie statt Platine).
Aber: Gehäuseoberteil aus dem gleichen Aluprofil mit eingelassenen Schienen für Blechschrauben wie D-10/20 (und etwas größer beim D-50) und Hochkant-Querstrebe vor der Tastatur. Hob man da eine Ecke an, kam der Rest vom Synth mit. Die späteren JV und XV Modelle sind ähnlich konstruiert, selbst bei Ensoniq nutzte man eine sehr ähnliche Gehäusebauart.
Da ist die Alu- und Stahlblechkonstruktion des JP doch um einiges durchdachter.
Auf jeden Fall, und nicht nur die, konnte nahezu jeder andere Hersteller damals besser.
Rhodes Chroma auf der Bühne hab ich neulich in einem älteren Video von Camel gesehen, 1984/85er Pressure Points live (Total Pressure), mit 3 Keyboardern: Ton Scherpenzeel, Chris Rainbow und der leider schon verstorbene Richie Close, der einen Chroma spielte.