Ich such ne Kalendersoftware für Android UND Windows

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von Schneefels, 29. Oktober 2018.

  1. Schneefels

    Schneefels (-_(-_(-_-)_-)_-)

    Kann mir jemand eine Kalendersoftware empfehlen die sowohl auf Windows (10) wie auch auf Android läuft, und wo sich die Termine synchronisieren lassen - und das ganze NICHT über einen Online-Dienst läuft dem ich meine Daten anvertrauen muss? Darf auch was kosten meinetwegen, wenn´s nicht gleich 3stellig wird.

    Ich möchte also sowohl von meinem Smartfön wie auch von meinem Desktop PC die Möglichkeit haben meinen Terminkalender einzusehen und zu aktualisieren. Und ich möchte nicht das meine Termine irgendwo online abgelegt sind. Es sei denn es wäre auf meinem eigenen Webserver.
     
  2. tichoid

    tichoid Maschinist

    Für Thunderbird gibts einen Kalender-Zusatz mit Namen 'Lightning'. Da kannst Du Kalender im iCal-Format importieren, bearbeiten und exportieren. Für Android sollte es auch irgendwas geben was iCal benutzt, da kenne ich mich nicht so aus. Evtl. nicht im Google Playstore suchen sondern bei F-Droid.. da gibts mehr so Open Source Sachen..
     
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  3. Summa

    Summa hate is always foolish…and love, is always wise...

    Im Moment nutze ich das Teil von Google und lass mir bei wichtigen Ereignissen 'ne Mail schicken, den kann ich im Browser und unter Android sehen.
     
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  4. haebbmaster

    haebbmaster Lötknecht

    Wenn du einen eigenen Server hast, wären vielleicht ownCloud oder NextCloud was für dich.
     
  5. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Haha, ich hab ewig lang genau das gleiche für meinen Papa gesucht, da er bis vor etwa einem Monat nen Palm hatte und das Ding langsam auseinandergefallen ist. Die Synchronisierung übers Internet (oder ganz krass die Daten bei irgend einem US Konzern ablegen) kam für ihn nicht in Frage. Kluger Bursche. Irgendwann hat er sich dann mal in Eigenregie ein Android Handy von nem Bekannten schenken lassen, aber das war so alt (Android 2.0), dass man nicht wirklich von Smartphone sprechen konnte. Ich hab ihm daher geraten sich irgend ein aktuelles Android Telefon zu kaufen und ihm versprochen, dass ich mich dann darum kümmern würde. Als er das Ding dann hatte und ich mein Versprechen einlösen wollte, dachte ich, das würde ewig dauern. Erstmal Cygwin installieren, dann Apache, MySQL und PHP und irgend ein Cloudprogramm. Dann stundenlang rumkonfigurieren und so weiter. Ich hab eine Nachtschicht erwartet, war aber dann inklusive Recherche fertig, bevor mein Papa mein Auto über die Grube fahren konnte.

    Unser neuer Heiland nennt sich jedenfalls MyPhoneExplorer

    Probier's aus, das ist genau das, was du suchst (und sogar ein kleines bischen mehr).
    Mein Papa startet das Programm, drückt auf "Extras -> Multisync" und dannach sind
    - Sein Handy
    - Sein MyPhoneExplorer
    - Sein Outlook
    sowohl in Kalender, Aufgaben und Kontakten über WLAN synchronisiert. Statt Outlook kannst du auch noch anderes Zeugs auswählen (dieses Email Teil von Mozilla geht auch), aber mein Papa hat vor Urzeiten mal Outlook gekauft und das läuft halt immer noch...

    Die Installation und Einrichtung von MyPhoneExplorer könnte übrigens wirklich nicht einfacher sein. Echt krass, ich war selber schwer beeindruckt. Wenn alle Computerprobleme so einfach zu lösen wären, würde ich das auch gerne wieder in Vollzeit machen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2018
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  6. noir

    noir ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    Also ich würde mir an Deiner Stelle erstmal einen Provider für Mails suchen dem Du vertraust. Die meisten Provider haben CalDAV, CardDAV usw. für die Synchronisation von Terminen, Kontakten und ähnlichen. Es gäbe da z. B. Posteo und mailbox.org die komplett in Deutschland hosten und bei denen Privatsphäre und Transparenz ein Verkaufsargument ist. Da könntest Du sogar anonym bezahlen wenn Du willst. Ja sie kosten Geld (1 Euro im Monat), weil sie eben kein Geld mit Deinen Daten verdienen. Beide oben genannte Anbieter verwenden OpenExchange. Da hättest Du schon mal ein sehr gutes Webinterface.

    Hat den Vorteil das Du Dich nicht um die Administration von Servern und Software kümmern musst. ([Sicherheits-] Patches einspielen, Konfiguration, Härtung etc.) Davon abgesehen musst Du ja dann auch einen eigenen Server hosten oder musst an dieser Stelle einem Anbieter vertrauen. Wenn Du das eh schon alles routinemäßig machst oder es lernen willst dann nur zu! Will das jetzt nicht schlecht reden.

    Wenn Du selber hosten willst kannst Du wie @haebbmaster schon sagte NextCloud (Von ownCloud würde ich ehr absehen) als Backend probieren. OpenExchange ginge natürlich auch, ist aber ziemlich sicher Overkill.

    Egal was Du dann nimmst: In Android kannst Du die normale Kalender-App nehmen und die App DAVdroid als Schnittstelle verwenden. DAVdroid integriert dann die Serverlösung Deiner Wahl als Provider für die Synchronisation.
     
  7. MyPhoneExplorer macht das alles einfach und lokal ohne cloud und trallala...sehr gute lösung.
     
  8. tichoid

    tichoid Maschinist

    Sorry fürs OT: ich überlege gerade.. gibt es eigentlich einen vernünftigen Grund, seine persönlichen Termine bei einem Online-Dienstleister hochzuladen? Angenommen ich hab einen stationären Rechner zuhause und ein Händl das ich immer bei mir habe. Wenn ich zuhause Termine/Telefonnummern usw. eintrage und mit dem Mobile synchronisiere hab ich auf beiden den aktuellen Stand. Wenn ich unterwegs bin und was im Hendie eintrage, wird das beim Syncen auch im 'stationären' Kalender zuhause nachgetragen. Ich habe also immer den aktuellen Stand.
    Wot (the f*ck) sollte mich dazu bringen, das alles irgend einem Heini zu überlassen, der mir hoch&heilig Privacy verspricht. Ob der seine Server gut genug abdichtet, kann ich mit meinem Laienwissen nicht feststellen.. vllt um Speicherplatz zu sparen?? Das kanns ja wohl auch kaum sein, selbst der vollste Terminkalender ist nur ein paar kbyte groß.
    Für mich bleibt da nur ein großes Fragezeichen.. :dunno:

    Arbeit/Job/Business is was anderes, das weiß ich.. das meine ich auch nicht
     
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2018
  9. ckoe

    ckoe ......

    Ich nutze den Google Kalender, den kann man in den Windows Kalender integrieren, somit habe ich den dann im Browser, auf dem Smartphone und nochmal im Betriebssystem.
     
  10. haebbmaster

    haebbmaster Lötknecht

     
  11. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Die Frage lesen du musst kleiner Padawan
     
  12. haebbmaster

    haebbmaster Lötknecht

    Ich weiß nicht, was DICH dazu bringen könnte, das zu tun, aber viele Leute haben gute Gründe dafür.

    z.B. eine/e Partner/in, dem man gegenseitige Kalendereinsicht gewähren möchte.
    Mitgliedschaft in einem Orchester, dessen Termine automatisch in eigenen Kalender erscheinen
    Abgleich mit anderen Diensten wie Doodle, Evernote, Todoist.

    Sind diese Gründe vernünftig genug? Wenn nicht, dann bin ich halt einfach dämlich.
     
  13. tichoid

    tichoid Maschinist

    gut da geh ich wohl zu sehr von mir aus, ich brauch das nicht..
    Evernote..Todoist kenne ich nicht mal.. tja. Davon dass irgend jemand dämlich ist weil er sowas nutzt hab ich nichts geschrieben.. kann ja immer nur von mir ausgehen. Ich würd eher meine Tischplatte aufessen..
    Peace! :kiffa:


    ps. auch im Ausgangspost wurde explizit nach einer Lösung OHNE Onlinedienste gefragt.. von daher.. :dunno:
     
    Zuletzt bearbeitet: 31. Oktober 2018
  14. noir

    noir ( ͡° ͜ʖ ͡°)

    Es ist sehr vernünftig Onlinezwang und Plattformbindung aller Art kritisch zu hinterfragen. Das passiert heutzutage leider zu selten.

    Wenn es darum geht Geräte miteinander zu synchronisieren, ist aber meistens ein Client-Server Modell involviert. Irgendwo muss also eine Instanz laufen zu der sich die Clients verbinden müssen. Lokal im Heimnetzwerk gehostet ist das meistens schnell gemacht und ist im kleinen Rahmen (noch) selten ein Problem.

    Es gibt aber leider genügend Fälle in denen die Anforderungen an solche Lösungen wachsen bzw. größer sind, also z. B. doch der Fernzugriff gebraucht wird. Viele kommen dann auf die Idee einen Port im Router freizugeben oder das auf irgendeinen Webspace/V-Server/Whatever zu kippen. Und dieses Szenario macht mir Sorgen, da die meisten eben nicht in der Lage sind das Ganze sicher zu betreiben. Also die Software sicher zu konfigurieren und auf dem neuesten Stand zu halten. Was soll schon passieren? Warum soll man MICH hacken? Das Ergebnis ist dann ein Haufen infizierte Webdienste die im besten Fall Cryptowährung minen und im schlimmsten Fall für Angriffe missbraucht werden. Denn DU bist 99,999999% der Angreifer scheiß egal, die haben ihre Angriffe aber so sehr automatisiert, dass Du halt einfach ein Opfer von vielen bist.

    Deswegen rege ich an sich mit den Möglichkeiten auseinanderzusetzen wie man solche Dinge realisieren kann. Einem Anbieter sollte man nie blind vertrauen. Jedoch muss man diese Maxime dann auch für alles anwenden, sonst kann man es auch sein lassen. Gerätehersteller, Softwarehersteller, einfach jeder der die persönlichen Daten verarbeitet. Habe auch schon den Arzt gewechselt weil die Praxis massivst fahrlässig mit Patientendaten umging.

    TL/DR; Nur weil Du es selbst hostest heißt es nicht das es sicher ist. Und nur weil es ein Anbieter hostet heißt das nicht das es deswegen unsicher ist. Man muss sich selbst damit befassen und einschätzen lernen. Oder man verzichtet einfach mal aufs Digitale.

    (Ich hoffe es fühlt ich keiner angegriffen, das war nicht das Ziel)
     
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  15. b3nn1

    b3nn1 ..

    Domain mieten und nen Online hostedexchange dazu nehmen.
    irgendwas zwischen 5-10 Euro pro Monat.

    Klar man kann einen Thunderbird Server fertig machen.
    Aber das letztliche Risiko ist schon nicht ohne.
    Viel Spaß beim einrichten der Zertifikate ;-)
    Alle Ports ändern und ne vernünftige Firewall sollte dann auch dahinter.
    OPNSense kann ich da empfehlen.
    Vernünftige Virenabsicherung sollte auch vorhanden sein.
    Da stecken kosten hinter, da kann man sich Jahrzehntelang ein Postfach beim nem Provider gönnen.
    Bzw. es ist nicht mal ein "Postfach" sondern ein Exchange Postfach auf der eigenen Domain, mit gesicherten Servern.
    Wenn das bei einem in Deutschland ansässigen Provider liegt, hätte ich da überhaupt keine Bauchschmerzen mit.
     
  16. spk

    spk ||

    Meine privaten Termine kann ich mir alle merken. :P