IK Multimedia Uno Synth Pro Desktop Analog Synthesizer (3 OSCS, paraphon)

ich weiss nur noch nicht, welchen ich mir in den Warenkorb lege... Eigentlich habe ich genügend Keys... also wohl eher den Desktop. Gerade Nick's Review hatte mich auch überzeugt, aber auch ein zwei andere; loopop war nicht so thrilled though. Das muss man schon sagen - Optik und Output passen nicht, aber in dem Fall mal richtig rum ;-)
 
I mean it's not so much fun to edit, but it sounds ab-so-lute-ly amazing!
naja, ich habe (bedientechnisch) schon schlimmeres gesehen - man wählt die Section und bedient dann über die Potis ... das Grundprinzip ist wie beim Hydrasynth, allerdings gibt es keine Encoder und daher Parametersprünge. Das ist das, was mich am meisten nervt; das Auffinden der bzw. der Sprung zur richtigen Funktion geht allerdings recht gut.

Das Menü brauche ich hauptsächlich für die Einstellungen der Effekte. Viele Funktionen, die sonst im Menü liegen, lassen sich auch mit Shortcuts über die Step-Tasten erreichen.

Beim Klang kann ich allerdings zustimmen: ich besitze ja so einiges an monofonen Analogsynths, aber der UNO Synth pro wird vermutlich noch länger Teil meines Setups bleiben. Mit den beiden Filtern und der Kombination aus Paraphonie mit Sync, FM und Ringmod ist er klanglich tatsächlich sehr interessant, und es gehen Sounds, die nur mit wenigen vergleichbaren Geräten so möglich sind.

und meint, der Uno Synt Pro sei ein Typhon mit drei VCOs und besseren Effekten.
Hm - mit dem Typhon würde ich ihn nicht unbedingt vergleichen. Nach meinem Geschmack sind die FX des Typhon (vor allem das Reverb) deutlich besser als die des UNO Synth pro (bei dem das Reverb m.E. der schwächste Effekt ist). Die Oszillatoren und das Filter klingen auch sehr unterschiedlich - ich finde nicht, dass beide Geräte viel Überschneidung haben. :dunno:

Ich habe übrigens das Modell mit großer Tastatur: die ist wirklich gut, aber wenn es an Platz mangelt, spricht natürlich auch nichts gegen die kleine Variante.

Was mich am UNO im Moment am meisten stört, ist die Anfälligkeit der Software: Das Gerät reagiert sehr empfindlich auf Midi-Schleifen (schon das Drehen an den Potis erzeugt in Verbindung mit einer DAW, die Events zurück an den Synth leitet solche Midi-Grütze, dass teilweise auch Note-On Events entstehen), es gibt (anscheinend) noch keinen Local Off-Modus, und die Wheels sind nach meinem Empfinden bei kleinen Ausschlägen schlecht skaliert. Ich hoffe, dass hier zeitnah softwaremäßig nachgebessert wird.

Schade ist auch, dass es keinen Ein/Aus-Schalter gibt, und die Stromversorgung nur an einem nicht sehr festen Stecker ohne Zugsicherung hängt.
 
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Du kannst ihn aber zumindest über die Hold-Taste ausschalten.
ja, das nutze ich auch. Ich fänds allerdings besser, wenn man ihn damit einschalten könnte, denn wenn man keine eigene schaltbare Steckerleiste für den UNO hat, geht er halt immer an, auch wenn man ihn nicht braucht. :dunno:
 
Was mich am UNO im Moment am meisten stört, ist die Anfälligkeit der Software: Das Gerät reagiert sehr empfindlich auf Midi-Schleifen (schon das Drehen an den Potis erzeugt in Verbindung mit einer DAW, die Events zurück an den Synth leitet solche Midi-Grütze, dass teilweise auch Note-On Events entstehen), es gibt (anscheinend) noch keinen Local Off-Modus, und die Wheels sind nach meinem Empfinden bei kleinen Ausschlägen schlecht skaliert. Ich hoffe, dass hier zeitnah softwaremäßig nachgebessert wird.

Einfach in der DAW das Mithören auf der entsprechenden Spur ausschalten, dann wird auch nix durchgeschleift. Mach ich seit Cubase Atari so und habe noch nie Local Off gebraucht.
heißt bei manchen DAWs auch Soft Thru.
 
Einfach in der DAW das Mithören auf der entsprechenden Spur ausschalten, dann wird auch nix durchgeschleift.
ja, so mache ich es beim UNO. Man muss aber dran denken, denn Logic schaltet bei mir die Spuren beim aktivieren automatisch auf "thru". Ich kann damit arbeiten, aber es wäre dennoch schöner, wenn hier mal nachbessert werden würde. z.B. wechsel ich beim Schrauben und Einspielen oft zwischen mehreren Tastaturen hinterher (direkt am Synth zum Programmieren, und dann mal wieder eine Aufnahme mit einer anderen Tastatur, die in der Nähe des Bildschirms steht und vielleicht ein paar mehr Oktaven bietet ...

Ich betreibe zwar ein paar Synths idr. auch mit Local On, aber in den meisten Fällen will ich in der Lage sein, mit jeder Tastatur jeden anderen Synth zu steuern, und da ist halt die DAW in der Regel der Hauptverteiler.
 
So, mittlerweile ist der UNO Synth Pro zum Schnäppchenpreis überall erhältlich. 301€ für den Desktop, 490€ für das Keyboard. Ist das nun ein „Schläfer“? Oder auf neudeutsch „underrated“? Ich fand den Klang in den Videos durchweg gut. Auch das Festureset ist geil für den Preis. Dual Filter mit Spacing, gibts erst wieder beim Matriarch. Aber es gibt kaum Videos abseits der üblichen „Synthfluencer…“. Also wie sieht’s aus? Ladenhüter oder heißes Gerät?
 
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Ich bin so ein "Synthfluencer" und ich mag den auch heute noch. Die Bedienung und Interface ist umständlich aber der Uno Synth Pro bietet vieles was andere zum dem Preis nicht bieten: 3 Oscillatoren, Dual Analog Filter mit verschiedenen Routings, tolle Effekte, Stereo output... Der Sound ist fett und hat viel Charakter. Wenn du ihn holst nur das Keyboard da der kleine USB Noise hat was nicht so schön ist.
Hier ist mein Review: https://www.synthanatomy.com/2021/0...pro-review-paraphonic-analog-synthesizer.html
 
Danke Tom. Der Designer „Sound Machines“ scheint ja einschlägige Erfahrungen im Eurorack Bereich gesammelt zu haben. Jedenfalls deuten Videos von 2016/2017 darauf hin. Auf welches „italienische“ Synthesizer Design berufen sich den die Marketingleute im Uno Synth Pro Ankündigungsvideo schätzungsweise? Elka? Siel? Klingt der USP vergleichbar in die Richtung? Starsky Carr erwähnte den sehr Vintagemässigen Charakter in seinem Test…
 
Davide von Sound Machines ist der Designer der analogen Engine. Er hat eine Reihe an Eurorack Modulen schon veröffentlicht und hat das schon eine größere Expertise. Er war auch der Designer des ersten Uno Synth. IK Multimedia sind hingegen die Entwickler des User Interface und der Effekte. Ka aber ich finde der USP kann sehr vintage aber auch sehr modern klingen. Je nach dem wie man hin programmiert. Er ist aber weniger brachial als der kleine Uno Synth. Er ist etwas runder, sanfter aber dafür deutlich fülliger. Mit dem eingebauten Ensemble Effekt und der Paraphonie kannst du sogar String Machine ähnliche Sounds designen.
 
Je nach Anwendungsfall sollte man auch die Tastatur erwähnen, die sucht man m.E. in dieser Preisklasse vergeblich (finde die Sounds auch geil, kann aber mangels Wissen nichts dazu beitragen). Was mich genervt hatte, waren die Parametersprünge.
 
Ist das nun ein „Schläfer“? Oder auf neudeutsch „underrated“?
ich halte ihn nach wie vor für underrated. Ich habe ja so einige Analogsynths in dieser Preisklasse ausprobiert, und viele mussten auch wieder gehen, aber vom UNO Synth Pro mag ich mich nicht trennen.
Ich nutze ihn vorzugsweise für dynamische und leicht angezerrte Plucksounds; gerade die Verbindung des paraphonen Modus mit den verschiedenen Syncmodi und Ringmod erlaubt sehr interessante Ergebnisse.

paar Beispiele:

Im Track Winter's End stammen die "gezupften" Arpeggios im Vordergrund ab ca. 0:40 (und z.B. 1:54) vom UNO pro:


https://soundcloud.com/user-706408714/winters-end


Bei Centripetal Force hat er u.a. das "Gitarrensolo" ab 2:40 übernommen:


https://soundcloud.com/user-706408714/centripetal-force


Und das Pluck-Arpeggio am Anfang (und dann eigentlich durchgehend) bei Laburnum ist auch vom ihm:


https://soundcloud.com/user-706408714/laburnum


Der Sound ist fett und hat viel Charakter.
Ja, durchaus. Er klingt nicht wie viele andere. Die Bedienung hat man eigentlich auch schnell drauf, obwohl bei dieser Pseudomatrixbedienung Endlosencoder natürlich besser als Potis gewesen wären.

Je nach Anwendungsfall sollte man auch die Tastatur erwähnen, die sucht man m.E. in dieser Preisklasse vergeblich
Stimmt. Seit ich die BassStation II nicht mehr habe, füllt der UNO diese Lücke.
 
Ich habe den Uno Pro Desktop und muss schon sagen, der ist eine kleine positive Überraschung. War vom Sound in den Videos schon ziemlich angetan und hab den daraufhin mal ausprobieren wollen, bei 301 Euro hab ich dann zugegriffen und es bis jetzt nicht bereut. Ich würde sagen unterschätzt.
 
So, ich hab jetzt für 490 auch mal zugeschlagen und werde mir den mal näher anschauen. Ich steh irgendwie auf "Underdog" Synths. Toraiz AS-1 und Minibrute 2 sind auch solche Schläfer...

Update: Gestern ist die Keyboard Variante angekommen! Eure Berichte und Tests haben sehr geholfen. Für den aktuellen Kurs ist das Ding der Knaller. Da war der Moog Sub25 den ich mal da hatte, deutlich schlechter verarbeitet. Bin dann mal weg auf Klangreise. Dankeschön an euch!
 
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So...meiner ist wieder weg. Firmware Update aufgespielt und zack...nix ging mehr so richtig. Buttons und Parameteranzeigen leuchteten entweder dauerhaft, oder gar nicht. Bei Wahl einer Parametersektion (z.B. Filter) wurde die Anzeige darunter nicht beleuchtet, und auch der Button nicht.
Parameter einstellen der Synth Engine ging noch, aber den Sequencer konnte ich gar nicht mehr benutzen. Und Presets waren auch alle verschwunden. Ganz kurios...wenn man den Synth mit "Hold" ausgeschaltet hat, haben alle Anzeigen dauerhaft geleuchtet (siehe Foto). Und das war egal, ob mit Netzteil, vom Rechner Strom, oder beides angeschlossen war...
Schade, das Teil klang schon super. Die Filter Reso schön raspelig knurrig und dabei immer cremig und nicht nervig. Die Oszillatoren musikalisch klingend und sehr flexibel einstellbar durch die stufenlose Wellenformenüberblendung. Das mochte ich schon am Moog Voyager. Wirklich schade. Die schwarze Desktop Version würde mich reizen, aber die gibt´s nur im IK Onlinestore mit Deutschlandaufschlag. Mal abwarten. Steht noch auf der Wunschliste...

2IMG_6830.jpg
 
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... dann sollte ich vielleicht mit dem Firmwareupdate noch etwas warten. 🤔

Allerdings: defekte und fehlgeschlagene Firmwareupdates kommen nun hier und da bei allen möglichen Herstellern vor. :dunno:Gab es keine Möglichkeit, die alte Version wieder zu installieren?
 
... dann sollte ich vielleicht mit dem Firmwareupdate noch etwas warten. 🤔

Allerdings: defekte und fehlgeschlagene Firmwareupdates kommen nun hier und da bei allen möglichen Herstellern vor. :dunno:Gab es keine Möglichkeit, die alte Version wieder zu installieren?
Da hab ich gar nicht dran gedacht…wäre noch eine Möglichkeit gewesen. Tja nu isser weg. Ich glaube ich hatte einfach Pech und ein Montagsgerät. Vielleicht hol ich mir doch die Black Edition? Hmmm. Ist das mit dem USB Noise wirklich so schlimm wenn man nur Strom über ein USB Netzteil zieht?

P.S. Andere scheinen ähnliche Probleme gehabt zu haben https://cgi.ikmultimedia.com/ikforum/viewtopic.php?f=43&t=29418
 
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..hatte den Desktop jetzt Mal eine Woche hier..mein Fazit:
Hätte man mehr ins Case investiert, wäre das der ultimative minisynth. Sound 1a, Features 1aaa+, Case und Folientasten wirken leider wie ein billo-midicontroller.

Tastatur wie beim microfreak und Metalcase wäre ein Traum...
 
Mir fehlt an dem Ding eigentlich nur Filter FM, das wäre schon gut gewesen wenn einer der drei Oszillatoren das Filter modulieren könnte. Habe das gerne am Mopho und der BS2 genutzt, wirklich schade das man daran nicht gedacht hat.
 
Bei T. gibts die Desktop Black Edition mit 2 Wochen Lieferzeit für 379. Die Standard Version für 300.
 
Teste gerade den USP Desktop. Power, Tuning, Touchtasten, Mod.Slider, Aux In, symm. Tonqualität - alles fein, kein Montagsgerät. Bauweise finde ich gar nicht so billig, das ist fast Volca-Qualität.

Er zeigt bei Start OS 2.0.0 - ist das die aktuelle Version?
 
Teste gerade den USP Desktop. Power, Tuning, Touchtasten, Mod.Slider, Aux In, symm. Tonqualität - alles fein, kein Montagsgerät. Bauweise finde ich gar nicht so billig, das ist fast Volca-Qualität.

Er zeigt bei Start OS 2.0.0 - ist das die aktuelle Version?
Wie schaut’s aktuell mit Parametersprüngen beim Schrauben aus? Bei meinem damals schien das sehr willkürlich…
 
Wie schaut’s aktuell mit Parametersprüngen beim Schrauben aus? Bei meinem damals schien das sehr willkürlich…

Parametersprünge beim Schrauben lassen sich vermeiden, indem man den Knob Mode von Absolute (voreingestellt) in Relative oder Pass-Through ändert.

Oder meintest du was anderes?
 
ich kenne das beim UNO Pro, wenn die Reglerbewegungen über die DAW zurück per Midi an den Synth geschickt werden - andere Synths stört das nicht, beim UNO gibt das Parametergrütze ...
 
Wie schaut’s aktuell mit Parametersprüngen beim Schrauben aus? Bei meinem damals schien das sehr willkürlich…

Habe ihn für den Anfang gleich auf Abholen (Pass-Thru) gestellt. Werde mal auf Sprünge achten, bisher nichts aufgefallen. Bei der Menüschrauberei dreht man allerdings, wenns viele Werte gibt, schnell mal drüberweg.

Manchmal sprang der Sequencer eines an Midi-Out angeschlossenen Geräts an, wenn ich am Uno gedreht habe. Habe Sync Out auf Off gestellt, jetzt macht er das nicht mehr.
 
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