In der DAW in 32 oder 24 Bit recorden?

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von Anonymous, 2. Juni 2014.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo!
    Ein immernoch umstrittenes Thema.
    In der DAW mit 32 oder 24 Bit recorden?
    Reicht ein Recording mit 24 Bit aus und dann ein Export ohne Dithering für die Weiterbearbeitung in 32 Bit?

    Friedemann Tischmeyer hat gezeigt, dass klangliche Unterschiede schon bei der Wandlung in eine niedrigere Bitzahl mit der falschen DAW oder Audio Editing Software schon klangliche Unterschiede bringen kann.


    Wie recorded Ihr und was hält Ihr davon?
     
  2. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    wo gibt es denn 32bit interface???
     
  3. Mr. Roboto

    Mr. Roboto positiv eingestellt

    Kenne auch kein 32-bit Interface aber wenn Du eins hast, mach einen Vergleichstest. Wenn Du einen Unterschied hörst, nimm das bessere Format.
    Deine digitalen Hardware Synths können jedenfallls nicht mit 32bit ausgeben.
     
  4. Thx2

    Thx2 Tach

    Es geht um die DAW Interne Bittiefe, die ist 32 fießkomma, und sollte man DAW-Intern (zur Berechnung von Software Synthis z.b.) auch benutzen, wenn man übers interface was aufnimmt dann ganz normal mit 24bit

    lg
    Michael
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Irgendwie verstehst du was ganz falsch.
    Ich rede davon in Cubase, Logic oder sonstige DAW 24 oder 32 Bit einzustellen.
    Also in Cubase kann ich mal auf alle Fälle 32 Bit einstellen.
     
  6. atol

    atol Tach

    Zur Beantwortung dieser Frage sind folgende W-Wörter von Bedeutung:
    WAS? (soll aufgenommen werden)
    WOMIT? (Mic, Pult, Verstärker, Wandler etc.)
    WOZU? (was soll mit dem Material passieren? (z.B. analoge Schallplatte, Radiosendung, etc.))

    ...
     
  7. Zotterl

    Zotterl Guest

    Der war gut!
     
  8. Bragi Vän

    Bragi Vän Tach

    Ich glaube Du verstehst was falsch, die Aufnahme kann in unterschiedlichen Bit Raten erfolgen, die Verarbeitung in Cubase intern, erfolgt aber Immer! in 32Bit Float. Was soll da umstritten sein?
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich kappier das alles, sonst hätte ich den Thread nicht eröffnet.
    Ist mir vollkommen klar, dass Cubase intern sowieso in 32 Bit arbeitet.
    Ist auch total logisch, dass ich kein 32 Bit Interface habe.

    Es geht rein nur um die Einstellung bevor man ein Projekt startet.

    32Bit 96KHz oder 24Bit 96KHz???

    Was von beiden stellt Ihr ein?
    Darum geht es.
    Dass dabei automatisch vom Interfae aufgenommenen Sachen von 24 Bit in 32 gewandelt werden ist mir auch vollkommen bewusst.
     
  10. powmax

    powmax bin angekommen

    Die 32Bit nimmste, wende ein Interface mit interner FX Berechnung, welches 32bit I/O auch verarbeiten kann, dran hast...

    grüsslies
    Ilse float
     
  11. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel bin angekommen

    Ich würde 8 oder 64 Bit nehmen, 8x8 ist 64, da kuckste wa?
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Warum nimmt man nicht gleich 32Bit?
    Auf die Frage hätte ich gerne mal eine vernünftige Antwort von jemanden der weiß um was es geht.
     
  13. powmax

    powmax bin angekommen

    Ja, ja - wieder schön ein auf La-Paloma pfeifen und selbst nicht wissen wo Dein Audiointerface angeschaltet wird - dätte ham wa gerne - wa' :lollo:

    bussi
    olga
     
  14. BBC

    BBC Tach

    Ich halte mich an die Empfehlung von Tischmeier und stelle das Projekt grundsätzlich auf 32 Bit 44 khz ein. Die Aufnahme erfolgt zwar in 24 Bit, die Weiterverarbeitung in cubase aber in 32 Bit floating Point. Falls Du reichlich Bearbeitungsprozesse in cubase an dem Audiomaterial durchführst, bleibt dann alles im 32 Bit Format. So wie ich das verstanden habe empfiehlt Tischmeier das deswegen.
    Falls Du 24 Bit einstellst wird wohl jedesmal nach einer (32bit)-Bearbeitung das audiofile wieder auf 24 Bit runtergespeichert und das kann nach vielen Bearbeitungsschritten dann zu Klangeinbußen führen. So hab ich Tischmeier auf jeden Fall verstanden.
     
  15. powmax

    powmax bin angekommen

  16. Möbius

    Möbius bin angekommen

    Ich verwende seit Ewigkeiten 32bit zum Aufnehmen.
    Mein Zielformat ist CD-Qualität (16bit, 44khz). Theoretisch lässt sich das von 32bit leichter konvertieren.
    Ich habe aber keine Ahnung ob das so relevant ist.
    Auf der anderen Seite verschwendet man im schlimmsten Fall nur Speicherplatz, der ja billig zu haben ist.
     
  17. Moogulator

    Moogulator Admin

    wer viel mit dem Material herumrechnet (mixt, processed), EQ't und so weiter und das mit dynamischen Lautstärken sollte 32bit nehmen.
     
  18. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Wenn man mit einem 24 Bit Wandler aufnimmt, ist das Signal doch 24 Bit integer, oder? Da wäre es eine Verschwendung von 25% im 32 Bit Format zu speichern. Die Engine einer einigermaßen aktuellen Computer-DAW arbeitet so oder so mit mindestens 32 Bit fp. Erst wenn man das bearbeitete Signal zwischenspeichern möchte, wird man mit dem 32 Bit Format die maximale Qualität und die minimalen Verluste haben. Dithering macht erst am Schluss Sinn, wenn man einen fertig gemasterten Mix auf 16 bit oder 24 bit runter rechnet. Wobei bei 24 bit sich die Sinnhaftigkeit des Dithering wieder relativiert.
     
  19. BBC

    BBC Tach

    nein ist keine Verschwendung. Die Engine in cubase arbeitet wohl in 32 bit, aber die zwischenspeicherungen erfolgen danach scheinbar in dem eingestellten Format. Wenn man viel Bearbeitungen durchführt und neue files rendert innerhalb des Projektes sollte man dann eben die 32 bit einstellen.
    Wenn das Audiomaterial nicht bearbeitet würde, wärs vielleicht eine Platzverschwendung, ja.

    genau. Und darum sollte man das Projekt in cubase auf 32 bit stellen, damit cubase eben nicht das bearbeitete Audiofile jedesmal nach 24 bit runterrendert/speichert.

    Und richtig, dithern erst ganz zum schluss und nur einmal im gesamten Prozess sofern man das machen will.

    So habe ich Tischmeier auf jeden Fall verstanden
     
  20. mink99

    mink99 bin angekommen

    da ich Friedemann Tischmeyer nicht kenne, bleib ich bei 24 bit extern, intern ist eh 64 bit float....
     
  21. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Die Frage wurde halt allgemein gestellt: "In der DAW in 32 oder 24 Bit recorden?" Wenn der A/D-Wandler 24 Bit ist, dann wird auch 24 Bit aufgenommen. Wenn eine DAW auf diese Aufnahmen zugreift und nicht-destruktiv 32 Bit Prozessing betreibt, hat man erst mal keinen Bedarf an 32 Bit Dateien. Anders verhält es sich, wenn man nativ erzeugte bzw. bearbeitete Signale in Audiodateien umrechnet. Dann hat man mit 32 Bit eine höhere Präzision.

    Aber klar, irgendwas wird sich Steinberg dabei gedacht haben, wenn sie die Umschaltung zwischen 24 bit und 32 bit anbieten. Steht bestimmt in der Dokumentation drin, was und warum. Ich habe schon lange nicht mehr upgegradet. Z.B. wenn man in Cubase beginnt die Audiodateien destruktiv zu bearbeiten? Speichert die Freeze-Funktion immer in 32 bit, oder auch davon abhängig, was eingestellt ist? Naja, besser wäre die Dokumentation zu lesen statt zu spekulieren. Vielleicht gibt es ja Szenarien, wo 24 bit doch sinnvoller wäre? Z.B. wenn man Projekte in andere DAW's übertragen möchte, die nur 24 bit und keine 32 bit Formate lesen können? Warum sollte Steinberg die Option denn sonst anbieten? Die Frage ist also, was schreibt Steinberg selbst dazu.
     

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