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Kann man mit einem trad. Moogsystem experimentelle Klänge erzeugen!? versus "mein gear" für Experimente

  • Ersteller Ersteller Formfaktor
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  • #33
Ja, deswegen such ich ja immer noch :-)
... ich spekuliere ja auf so eine MOOG boxx, aber der 2600 wäre eine gute alternative und günstiger - aber dann von korg
(Der hat mehr druck, plastizität)
Du kannst den Sound auch mit etwas weniger Aufwand bekommen - also die Moog* Reaktion meine ich - die neueren Moogs sind nicht 1:1 - aber es gibt da schon sehr viel, was auch damit geht. Mother, Mavis und Co machen einen Sound, der durchaus in die Ecke gehört. ARP2600 reagiert etwas anders, aber das weisst du natürlich - du hattest ja den B-2600. Und dennoch hat das eine gewisse Qualität.

Es gibt natürlich auch HiEnd Clones - zB Synthwerk und Co - machen sowas.
Auch ein Minimoog kann schon einiges abdecken, etc. - oder möchtest du bewusst modular arbeiten mit den Moog* Modulen? Oder eben doch mit dem 2600?
Der klingt auch super mit FM - aber verhält sich natürlich anders. Das wird immer so sein - immer ist da was - aber das macht dein Ergebnis nicht schlecht oder unmöglich. Nur zum nachdenken..
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #34
Mein liebster analog Synth für experimentelle Sounds, abseits von modular Stuff (dagegen war mein ex Roland System 700 harmlos) : Kawai /Teisco 100F ; ich nannte meinen immer "Damian" ... der klangliche Son of Satan. :teufelsblitz::teufelsblitz::teufelsblitz:
 
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M.i.a.u.: dubsetter, Audiohead und exitLaub
  • #35
Kawai /Teisco 100F
Scheint auf den ersten Blick kaum was zu können. Aber super-farziger Sägezahn, schnappige Envelopes, liquid resonance ähnlich Roland und eine Filter-FM zum Niederknien. Wenn man dann noch ein bisschen CV zur Filtermodulation zuführt ...

Der 100F ist ein super Beispiel dafür, daß es nicht nur auf die Menge der zur Verfügung stehenden Features ankommt.
 
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M.i.a.u.: Audiohead und 5511823sUbbSC
  • #36
Der Link geht direkt auf die Performance. Ich finde es aber durchaus lohnenswert, sich das ganze Video mal anzuschauen.
 
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M.i.a.u.: Sulitjelma
  • #37
ps: Ich suche immer noch den synth zum experimentieren)

...

Ziel ist es sich in eine situation zu bringen in der etwas neues passieren kann/darf...
Was ich ganz vergessen hatte:
Ich hatte Anfang des Jahres mal dem Künstler und Elektronikmusiker Hans Castrup, der bei mir in der Nähe wohnt, ein kleines Theis TMSS-System (ein sehr traditionell nach Moog*-Manier ausgelegtes Modularsystem) ausgeliehen, weil er eine Session für "Modulisme" aufnehmen wollte.
Er hatte vorher noch nie Berührung mit Modularsynthesizern gehabt, und nach einem ganz kurzen Crashkurs in Sachen Modular hat er das System für ein paar Wochen mit nach Hause genommen und wild drauflos experimentiert; vor allem hat er Audiomaterial damit in Echtzeit bearbeitet, er hatte aber auch meinen Keystep Pro mitbekommen.
Vom Ergebnis habe ich eine CD bekommen, die anders klingt als alles, was ich bisher so aus Modularsystemen (und Synthesizern überhaupt) gehört habe. Solange die Session nicht auf Modulisme veröffentlicht ist, darf ich hier natürlich nichts daraus teilen - aber glaub mir: Wenn man die VCO-VCF-VCA-Pfade verlässt, kann man selbstverständlich die experimentellsten Sachen (was immer man darunter versteht) mit einem moogesken Modularsystem veranstalten!

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: betadecay, Audiohead, fcd72 und 2 andere
  • #38
oder möchtest du bewusst modular arbeiten mit den Moog Modulen? Oder eben doch mit dem 2600?
Ist ne frage des geldes...

Ich bin da auch eher "strategisch" unterwegs - als das ich einen bestimmten sound suche.
Ich suche eher eine "situation".

Mein "weltbild" von "experimenteller sound" ist geprägt von wavetable-synth besonders Waldorf (und natürlich von der Superbooth!)
und ich überlege ob ich mich nicht ganz bewusst dagegen entscheide und etwas "traditionelles" suche.
Das wäre für mich der Moog* (irgendeiner) (gerne als kleines modular, falls ich mir das leisten könnte) oder ein 2600m von Korg.

Das sind wie immer bei mir erstmal überlegungen und ich bekomme ja hier auch anregungen,
die meine entscheidung beeinflussen können...

(Im hinterkopf habe ich immernoch den Waldorf M oder den 3rd Wave - auch kein Iridium, weil er für mich zu viel kann)

: Minimal ziel hier: Den typischen Moog*-sound mal anders sehen/hören...
 
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  • #40
Das wäre für mich der Moog (irgendeiner) (gerne als kleines modular, falls ich mir das leisten könnte)
Zwei Stück Behringer Model 15 zum gegenseitig verschalten wäre zum einen moogartiger Sound und zum anderen kein großer finanzieller Akt. Nicht vollmodular, weil man den Signalfluß nicht beliebig aufbrechen kann. Nur mal als Gedankenspiel, falls Moogsound eine große Rolle spielen sollte. Auf der Habenseite wäre die Vorverschaltung. Bei einem klassischen Moogsystem muß alles - und damit meine ich wirklich alles - gepatcht werden. Deshalb braucht man schon für relativ einfache Sounds wesentlich mehr Module und Patchkabel als z.B. bei einem klassischen Rolandsystem.
 
  • #41
(gerne als kleines modular, falls ich mir das leisten könnte)
Ich will hier nicht in eine andere Richtung lenken, aber hast du schon mal ein Plaits / Clone Modul näher angesehen? Wenn es um Vielfalt geht, auch weil du Wavetables angesprochen hast. Geht zwar nicht immer bis zum klanglichen Nukleus runter, wem aber bei der Vielfalt noch langweilig wird, dem kann man vermutlich nicht mehr helfen.
Zumal die Synthesemodelle mittlerweile per Firmware erweiterbar / austauschbar sind.
 
  • #42
Meine strategie hier:
Suche etwas trationionelles, was alle langweilt und mach was draus!
und nicht:
Suche das abgefahrenste experimentellste werkzeug und experimentiere damit.
Warum? Weil das "experiment" schon für dich vorverschaltet wurde!

Das ist einfach ein gedanken-ansatz und mir geht es nicht um richtig oder falsch.
(Ich bin ja auch hier um mich über das neueste zeugs zu informieren)
 
  • #43
Sehr sicher. Die Behringer sind klasse, aber es gibt meiner erfahrung nach eine soundwand gegen die alles fährt wenn man experiemntiert und in die extreme geht... dann wird es unangenehm und der grundsound wird dann unangenehm, während sich andere geräte genau da öffnen und man grosse ohren bekommt.

Das heisst nicht das man mit den Bs nicht auch tolle musik machen kann!
 
  • #44
NIcht vergessen: Es geht hier nur um den traditionellen moogsynth sound und seine clones
Es geht mir nicht um alternativen. ( Wenn ihr das macht ist das aber ok für mich.- ich kann dann nur nicht darauf reagieren)
 
  • #45
@Formfaktor Kannst du denn mit solchen Synthesizern umgehen?
 
  • #46
Was ich ganz vergessen hatte:
Ich hatte Anfang des Jahres mal dem Künstler und Elektronikmusiker Hans Castrup, der bei mir in der Nähe wohnt, ein kleines Theis TMSS-System (ein sehr traditionell nach Moog-Manier ausgelegtes Modularsystem) ausgeliehen, weil er eine Session für "Modulisme" aufnehmen wollte.
Er hatte vorher noch nie Berührung mit Modularsynthesizern gehabt, und nach einem ganz kurzen Crashkurs in Sachen Modular hat er das System für ein paar Wochen mit nach Hause genommen und wild drauflos experimentiert; vor allem hat er Audiomaterial damit in Echtzeit bearbeitet, er hatte aber auch meinen Keystep Pro mitbekommen.
Vom Ergebnis habe ich eine CD bekommen, die anders klingt als alles, was ich bisher so aus Modularsystemen (und Synthesizern überhaupt) gehört habe. Solange die Session nicht auf Modulisme veröffentlicht ist, darf ich hier natürlich nichts daraus teilen - aber glaub mir: Wenn man die VCO-VCF-VCA-Pfade verlässt, kann man selbstverständlich die experimentellsten Sachen (was immer man darunter versteht) mit einem moogesken Modularsystem veranstalten!

Schöne Grüße
Bert
die meisten patchen halt immer nur den Minimoog
 
  • #47
NIcht vergessen: Es geht hier nur um den traditionellen moogsynth sound und seine clones
Es geht mir nicht um alternativen. ( Wenn ihr das macht ist das aber ok für mich.- ich kann dann nur nicht darauf reagieren)

Mit einem Model 15 bist du ein paar Monate lang gut beschäftigt.
Günstigere Alternativen gibt es von Synthwerk oder MotM

# Moog Model 15 Re.webp
 
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M.i.a.u.: tandem und Formfaktor
  • #50
@Formfaktor Kannst du denn mit solchen Synthesizern umgehen?
die meisten patchen halt immer nur den Minimoog
Möglicherweise besteht hier sogar ein Zusammenhang:
Die meisten von uns beherrschen die subtraktive Synthese und kennen den Minimoog, zumindest ungefähr. Sie können also im Grunde mit einem traditionellen Modularsystem umgehen, bleiben jedoch häufig auf der sicheren Seite. Ergebnis: langweilige traditionelle Klänge.
Hans Castrup dagegen konnte mit Sicherheit nicht die Bohne mit dem Theis umgehen (und ohne ihm nahetreten zu wollen: Ich glaube, er interessiert sich ohnehin kaum für den "korrekten" Gebrauch elektronischer Musikinstrumente) und hat deshalb den üblichen Weg noch nicht mal wahrgenommen. Ergebnis: schräge experimentelle Klänge.
Aber natürlich kann man sich auch ganz bewusst von den ausgetretenen Pfaden entfernen (selbst mit einem Minimoog übrigens) und experimentieren.

OT:
Ich tue mich etwas schwer mit der Bezeichnung "experimentell" in Bezug auf Klänge oder Musik.
Wenn ich Sounds schraube, dann tue ich das doch, von einem gewissen Grundwissen ausgehend, fast immer experimentell: So ganz sicher kann ich mir ja nie sein, was gleich für ein Sound aus den Lautsprechern kommt. Und da wird es Richard Devine nicht viel anders gehen als Mr. Firechild, Hainbach oder Jexus, und doch kommen bei allen vieren komplett unterschiedliche Klänge heraus.
Mit wem oder was experimentieren denn "experimentelle" Musiker (provokante These: mit ihrem Publikum, weil sie erst während der Aufführung experimentieren und selbst noch nicht wissen, was sie den Leuten gleich vorspielen werden?)?

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: Formfaktor
  • #51
offtopic:
Ich experimentiere gerade mit einem einzigen VCO modul: Instruo C-sl und einem delay: Da mit komme ich auch schon sehr weit in dem was ich machen möchte. (Das ist wird schon so complex das ich meinen Slim Phatty da schon nicht mehr unterbekomme!
Es kann auch sein das ich nur noch einen looper brauche und ich wäre mit dem thema durch...
 
  • #52
Ja, das scheint mir auch der richtige Weg zu sein. Erstmal wirklich mit dem experimentieren, was da ist. 😊👍
 
  • #53
Möchte gerne auf die ursprüngliche frage zurückkommen und gerne hinweise* für ungewöhnliche moog-sounds bekommen.
... Moog einmal anders... (Tradition in einem anderen licht)

Edit*: Ich meinte hinweise auf videos.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #54
ich frage mich gerade, ob es irgend ein Geräusch gibt, das noch niemand auf einem beliebigen Modularsystem erzeugt hat. ;-)
... zumal die Einstufung eines Sounds als "ungewöhnlich" höchst subjektiv sein dürfte.
 
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M.i.a.u.: TommNoise
  • #55
Hab jetzt selbst nicht geschaut / gehört, aber vielleicht mal bei YT die Sachen von der Lisa Bella Donna raussuchen.
 
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M.i.a.u.: Bernie
  • #57
ich frage mich gerade, ob es irgend ein Geräusch gibt, das noch niemand auf einem beliebigen Modularsystem erzeugt hat. ;-)
... zumal die Einstufung eines Sounds als "ungewöhnlich" höchst subjektiv sein dürfte.
Scheinbar hast du meinen vorangestellten kommentar nicht gelesen! #53
 
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