Klinkenstecker, mono/stereo?

Dieses Thema im Forum "Lötkunst" wurde erstellt von marco93, 29. August 2009.

  1. marco93

    marco93 Tach

    Ich setze die Frage mal hier rein, da es ja um Technik geht.

    Ganz simpel: Ich möchte von einer 6.3 mm Monoklinkenbuchse Output (Microkorg) in eine 3.5 mm Stereo line-in Buchse eines z.B. Multitrackers. Ich hatte letztens dafür ein normales Monoinstrumentenkabel mit einem 6.3 mm (female) - 3.5 mm (male) Klinkenadapter verwendet. Kann man das problemlos machen? Mir ist natürlich klar, dass bei der Miniklinke dann kein Stereosignal rauskommt, aber ich frage mich (auch in Hinblick auf andere Konfigurationen), ob man Gefahr läuft durch einen Kurzschluss irgendwas zu zerschiessen. In diesem Fall schliesse ich ja im Multitracker den rechten Kanal mit der Masse kurz, oder? Multitracker sowie Korg funktionieren aber noch ;-) .
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das ist richtig so - der rechte Kanal bekommt dann kein Signal. (Masse = kein Signal)

    Plan B ist ein Kabel, bei dem Rechts und Links miteinander verbunden sind - das ist im wesentlichen etwas praktischer, weil man dann das Monosignal gleich auf beiden Kanälen hat.
     
  3. marco93

    marco93 Tach

    Danke.

    Ok, aber kaputtgehen kann dadurch nichts, oder? D.h. man kann in Stereobuchsen und Monobuchsen sowohl Stereoklinken als auch Monoklinken anschliessen? Ich habe da früher nie daraufgeachtet.

    Das macht der Tracker offenbar intern, da ich auf beiden Kanälen das Monosignal des Korgs höre. Hat so ein Kabel einen speziellen Namen? Eigentlich bräuchte ich ja nur soetwas https://www.thomann.de/de/the_sssnake_1834_adapter.htm in anders herum :gay: , also female 6.3 mono auf male 3.5 stereo.
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    Kaputtgehen kann da bei Eingängen nie was (für die ist ein "Kurzschluss" einfach "keine Eingangsspannung"), selbst Ausgänge müssen schon von echten Nappsülzen gebaut worden sein, damit sie das nicht abkönnen.

    Wenn der Eingang mono, aber symmetrisch ist (glaub ich eher nicht, Anleitung fragen), dann *muss* das "rechte" Signal sogar kurzgeschlossen werden.
     
  5. marco93

    marco93 Tach

    Alles klar, danke. Dann wäre das ja geklärt. :nihao:
     
  6. marco93

    marco93 Tach

    Habe doch noch eine kurze Zwischenfrage. Ich vielen Manuals zu Geräten (Z.B. auch für die Alesis - SR1:cool: steht, dass man Klinkenkabel nur im ausgeschalteten Zustand ausstecken / einstecken soll. Das gälte dann ja auch für Kopfhörer, aber wer fährt schon jedesmal den Rechner runter, um am USB-Interface den Kopfhörer umzustecken? Achtet da jemand drauf oder sichern sich die Hersteller hier nur ab, damit man nicht versehentlich die Boxen zerschießt, weil z.B. der Volumenregler beim Anschließen auf Maximum stand?
     
  7. theorist

    theorist Tach

  8. marco93

    marco93 Tach

    @Fetz oder andere: Ich wollte eben meinen Alesis SR18 Drumcomputer versuchsweise an 0815-Brüllwürfel betreiben (was ziemlich mies klingt, wie sich herausgestellt hat). Die Verstärkerbox hat hinten 3 Cinchbuchsen (links, recht, und einen Ausgang für die zweite Box). Nun habe ich Volltrottel die Phonebuchse des Alesis mit einem Input-Kanal sowie mit dem Output-Kanal des Brüllwürfels verbunden (Stereo-Klinke auf Cinch). Passiert ist offenbar nichts, ausser dass ich nur mono gehört habe.
    Trotzdem: Kann da etwas kaputt gehen? Von Line-Out-Buchsen in Line-In-Buchsen zu gehen ist gefühlsmässig wohl keine gute Idee. :roll:

    Das nächste Mal kontrolliere ich wirklich alles zweimal, bevor ich etwas einschalte. Ich weiß nicht, was für eine Spannung an dem Output-Buchse der Brüllwürfel anlag, aber gemessen habe ich danach um die 5 V. Komischerweise geht die Spannung nach dem Ausschalten sogar noch hoch. Da lädt sich wohl irgendein Kondensator auf.

    Danke, Marco

    edit:

    Das muss ja Wechselspannung sein, fällt mir gerade auf...
     

Diese Seite empfehlen