Korg 700FS Minikorg Reissue

Blöd ist nur, das es die Original für 1/3 gibt und die auch Niemand haben will.
Wer kauft denn bitteschön heute noch einen 700s für 2000 Eus? Das Ding muss doch floppen.
Ja, gebe ich Dir recht. Vielleicht war es eine Panikreaktion auf Behringers Mono/Poly? Den Namen "Trident" hat sich Behringer auch schon reserviert... vielleicht musste man was rausbringen, was schnell zu realisieren war und was Behringer noch nicht wirklich auf dem Schirm hat. So ein wenig Rahm abschöpfen. Vielleicht kann man mit dem Teil in Japan ein gutes Geschäft machen, mir fehlt da der Einblick in den Markt. Irgendwas wird man sich bei Korg wohl schon dabei gedacht haben.
 
Ja, gebe ich Dir recht. Vielleicht war es eine Panikreaktion auf Behringers Mono/Poly? Den Namen "Trident" hat sich Behringer auch schon reserviert... vielleicht musste man was rausbringen, was schnell zu realisieren war und was Behringer noch nicht wirklich auf dem Schirm hat. So ein wenig Rahm abschöpfen. Vielleicht kann man mit dem Teil in Japan ein gutes Geschäft machen, mir fehlt da der Einblick in den Markt.
Es war mir damals schon ein Rätsel, warum man bei Korg die ARP Oddyssey Synthesizer gecloned hat, statt den eigenen Mono/Poly neu aufzulegen. Das haben sie jahrelang schlicht verpennt und jetzt hat eben Behringer dazwischen gefunkt.
Der Korg 770 wäre jedenfalls für die Käufer viel interessanter gewesen, als der 700S, der ja damals schon mit dem improvisiert oben aufgepappten zweiten VCO keine Schönheut war.
Der legendäre 800DV ist extrem gesucht und technisch nicht so weit vom 700S entfernt, warum haben sie nicht den genommen?
Ich kanns nicht nachvollziehen ...
Irgendwas wird man sich bei Korg wohl schon dabei gedacht haben.
Das bezweifle ich aber.
 
Korgs Erster als Neuauflage mit dezentem Facelifting. Sportlicher Preis, aber ein hübsches Teil. Gefällt mir richtig gut! Neben der ganzen Clone Invasion ein schönes Statement von Korg. Ein verdientes Denkmal. Irgendwie sexy..

Und speicherbar ...ich flipp aus! :cool:
 
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Also wenn Korg den schon raus bringt, dann dauert es nicht mehr bis die richtigen Hämmer raus kommen.

Aus meiner persönlichen Sicht hat Korg den Hammer mit dem ARP 2600 rausgelassen. Kann gar nicht besser kommen.

Na ja, es ist vielleicht zu viel Geld unter Synthsizer Fans im Umlauf. Vielleicht hängt es auch mit dem Durchschnittsalter zusammen, viele sind jetzt in einem Alter, wo man ein wenig mehr Kohle übrig hat... der 2600 FS wurde ihnen für 4.000€ quasi aus den Händen gerissen. Nun haben sie ihren ersten Synthesizer neu aufgelegt - natürlich auch als limitierte Version. Die limitierten Versionen sind einer der billigsten Verkaufstricks überhaupt, künstliche Verknappung regt einige zum Kauf an, ohne großartig nachzudenken. Kitaro einzubinden ist sehr geschickt. Er ist mit der bekannteste Anwender des 700s und in Japan unter den Älteren immer noch sehr bekannt. Von daher passt das sehr gut.

Es scheint mir das Korg's Erwartungen relativ übersichtlich fuer den 700s sind, und da liegen sie wohl richtig. Kleine Serie ist immer teurer. Es ist ihr erster Synth und warum sollten sie den nicht anbieten. Mehr fuer die Leute ueber 60! :) Aber da sie Programspeicher dazugegeben haben, sollte man vielleicht annehmen, das sowas in einer anderen Form, deutlicht billiger, vielleicht in der Zukunft erscheinen wird.
 
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Aber da sie Programspeicher dazugegeben haben, sollte man vielleicht annehmen, das sowas in einer anderen Form, deutlicht billiger, vielleicht in der Zukunft erscheinen wird.

Alleine der Zusatz „FS“ läßt die Vermutung zu, es könne eine „M“ Version folgen, siehe 2600. beim Odyssey war es ja genau umgekehrt.
 
Ich gehe auch jede Wette ein, dass noch eine kleinere Version folgen wird - dann allerdings erst 2022 zur NAMM, denn sonst kauft niemand den 2000€ Nachbau.
 
Aus meiner persönlichen Sicht hat Korg den Hammer mit dem ARP 2600 rausgelassen. Kann gar nicht besser kommen.

Der hatte sich ja schon vor einem Jahr angekündig, von daher ist das keine wirkliche Überraschung. In meinen Augen ist das eine Zweitverwertung der Entwicklungsarbeit, die sie bereits für den 2600 FS gemacht haben.
Eventuell ist das beim 700s ja auch geplant, erst als limitierte Fassung in Originalgrösse rausbringen und ein Jahr später als geschrumpfte Version in günstiger zweitverwerten.
 
Seltsame Entscheidung, da stimme ich der allgemeinen Meinung sofort zu. Wen spricht das Gerät für diesen Preis an? Klanglich ist der nun gar nicht mal so übel, aber Korg hat interessantere Geräte in der eigenen Historie. Eine Neuauflage des Polysix oder des Mono/Poly für 2000 - 2500 Euro würde positiver aufgefasst werden. Bauchgefühl sagt mir aber, da stehen wir erst am Anfang. Diese Re-Issues kommen bestimmt...
 
Diese Re-Issues kommen bestimmt...
Sehe ich auch so. Korg wäre dumm, wenn sie es nicht machen und damit B. das Feld überlassen.
Selbst Dave Smith ist über seinen Schatten gesprungen.

Und Korg dürfte das noch etwas leichter fallen, in der Umsetzung, als Dave Smith (von der Unternehmensgröße her betrachtet)
 
Darf ich mal zusammenfassen?
Korg hat, um möglichst viel Geld zu verdienen, einfach so und total unbedacht einen völlig überteuerten Synthesizer wiederbelebt, den kein Mensch haben will.
Soso.

Ich finde gerade solche Reissues, ob limitiert oder nicht, im Grunde großartig!
Ein wunderschönes Instrument (sogar schöner als das Original, finde ich), musikalisch sinnvoll ergänzt mit Speicherbarkeit, Arpeggiator und Aftertouch, dazu gibt's einen edlen Koffer.
Wenn jemand genau das braucht - einen ausdrucksstarken Monosynth, der einfach in der Handhabung ist und einen unverwechselbaren Sound hat (den eben nicht jeder andere auch hat), dann nützt ihm der 700s viel mehr als ein Kronos oder was immer.
Meine Minimoog-Reissue war teurer, der Patch-SEM war günstiger (der hat auch keine Tastatur und kein aufwendiges Gehäuse), und einen gebrauchten Fusion kriegt man für 500 Euro - na und? Das hat doch alles nichts mit dem 700s zu tun.
Wer Lust auf das Teil hat und bereit und in der Lage ist, dafür 1800 Euro zu bezahlen, der kauft ihn sich und hat seinen Spaß dran - es ist ja nicht so, dass es, gerade von Korg, nicht parallel dazu einen Haufen günstiger Vielkönner gäbe, die eine andere Gruppe von Musikern glücklich machen. Und die kaufen ihn dann halt nicht, fertig.

Bei mir persönlich ist es so, dass es hin und wieder ein Instrument gibt, das bei mir irgendeinen Knopf drückt und eine Gänsehaut erzeugt, und dabei ist es völlig unerheblich, was das ist (es waren z. B. Chroma Polaris, Yamaha SY-2, Electroplankton für den Nintendo DS, Vermona 14, Korg Trident, Folktek Elysian Drum Scape und Reface CS) und wie alt oder wie teuer es ist. Andere hervorragende Instrumente lassen mich kalt, aber ich freue mich, wenn (gerade in meinem Umfeld) Leute damit wunderbare Musik machen.
In welche Gruppe der 700s gehört, weiß ich frühestens dann, wenn ich drauf gespielt habe. Und dann schaumermal.

Schöne Grüße,
Bert
 
die hochgradig versierten synthesizer-experten von engadget haben die neuauflage jedenfalls schonmal fuer "ueberfaellig" erklaert. ?
 
Selbst KORG muß sich an gewisse Mechanismen wie z. B. Nachfrage und Angebot ausrichten.
Daher verunsichert mich dies zutiefst. Einerseits kenne ich diese Gurke von Synth recht gut,
andererseits kenne ich nicht die Verkaufszahlen von damals. Orientiert sich KORG
daran und versucht an die damaligen Stückzahlen anzuknüpfen? Bei MS20 & Co.
war die Nachfrage offensichtlich. Ich kenne aber niemand, der sich den Minikorg - selbst
zum halben Preis - kaufen würde.



Edit: abgesehen von ein, zwei Forumsmitgliedern
 
...die müssen aber nicht zwangsweise doofer oder weniger wählerisch sein.

Wie gesagt: suche selbst nach einer Erklärung; ist ... faszinierend!
 
Darf ich mal zusammenfassen?
Korg hat, um möglichst viel Geld zu verdienen, einfach so und total unbedacht einen völlig überteuerten Synthesizer wiederbelebt, den kein Mensch haben will.
Soso.

Ich finde gerade solche Reissues, ob limitiert oder nicht, im Grunde großartig!
Ein wunderschönes Instrument (sogar schöner als das Original, finde ich), musikalisch sinnvoll ergänzt mit Speicherbarkeit, Arpeggiator und Aftertouch, dazu gibt's einen edlen Koffer.
Wenn jemand genau das braucht - einen ausdrucksstarken Monosynth, der einfach in der Handhabung ist und einen unverwechselbaren Sound hat (den eben nicht jeder andere auch hat), dann nützt ihm der 700s viel mehr als ein Kronos oder was immer.
Meine Minimoog-Reissue war teurer, der Patch-SEM war günstiger (der hat auch keine Tastatur und kein aufwendiges Gehäuse), und einen gebrauchten Fusion kriegt man für 500 Euro - na und? Das hat doch alles nichts mit dem 700s zu tun.
Wer Lust auf das Teil hat und bereit und in der Lage ist, dafür 1800 Euro zu bezahlen, der kauft ihn sich und hat seinen Spaß dran - es ist ja nicht so, dass es, gerade von Korg, nicht parallel dazu einen Haufen günstiger Vielkönner gäbe, die eine andere Gruppe von Musikern glücklich machen. Und die kaufen ihn dann halt nicht, fertig.

Bei mir persönlich ist es so, dass es hin und wieder ein Instrument gibt, das bei mir irgendeinen Knopf drückt und eine Gänsehaut erzeugt, und dabei ist es völlig unerheblich, was das ist (es waren z. B. Chroma Polaris, Yamaha SY-2, Electroplankton für den Nintendo DS, Vermona 14, Korg Trident, Folktek Elysian Drum Scape und Reface CS) und wie alt oder wie teuer es ist. Andere hervorragende Instrumente lassen mich kalt, aber ich freue mich, wenn (gerade in meinem Umfeld) Leute damit wunderbare Musik machen.
In welche Gruppe der 700s gehört, weiß ich frühestens dann, wenn ich drauf gespielt habe. Und dann schaumermal.

Schöne Grüße,
Bert

Wahre Worte, gelassen geschrieben.
 
Bei den Erweiterungen des neuen 700s hatte ich den Joystick, den MIDI-und-CV/Gate-Eingang und den Federhall noch gar nicht auf dem Schirm gehabt, und auch der Ringmodulator (wohl schon beim Original vorhanden gewesen) war mir entgangen.
Das scheint mir ein unglaublich nuanciert spielbarer Synthesizer zu werden (was bei langweiligem Grundsound natürlich nicht viel helfen würde), und ich werde immer gespannter. Hoffentlich ist er nicht SO limitiert, dass er überhaupt nie in irgendeinem Laden auftaucht...

Schöne Grüße,
Bert
 
Darf ich mal zusammenfassen?
Korg hat, um möglichst viel Geld zu verdienen, einfach so und total unbedacht einen völlig überteuerten Synthesizer wiederbelebt, den kein Mensch haben will.
Soso.
Ich finde es ja grundsätzlich prima, das Korg seine eigenen alten begehrten Synthies wieder aufleben läßt.
Aber warum gerade dieses ungeliebte Kind?
 
Gab es denn von Korg offiziell eine Aussage zum Preis angeblich soll er jetzt schon vergriffen sein und nicht mehr produziert werden? Dort steht ja dass man jetzt mehr Platz im Gehäuse hat durch die neue Fertigung sprich das Ding ist in SMD Technik gefertigt, ja? Dann wird er bestimmt nicht so klingen wie das Original.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst KORG muß sich an gewisse Mechanismen wie z. B. Nachfrage und Angebot ausrichten.
Daher verunsichert mich dies zutiefst. Einerseits kenne ich diese Gurke von Synth recht gut,
andererseits kenne ich nicht die Verkaufszahlen von damals. Orientiert sich KORG
daran und versucht an die damaligen Stückzahlen anzuknüpfen? Bei MS20 & Co.
war die Nachfrage offensichtlich. Ich kenne aber niemand, der sich den Minikorg - selbst
zum halben Preis - kaufen würde.



Edit: abgesehen von ein, zwei Forumsmitgliedern


Exakte Stückzahl damals kenne ich nicht, man hat mir bei Korg allerdings von einigen Tausend berichtet, die vor allem in Japan und USA verkauft wurden. In Deutschland hat der Verkauf nicht so geklappt, was möglicherweise an der damals ungünstigen Handelssituation lag. Das Instrument kostete nur die Hälfte eines Odyssey bzw. Minimoog, der Sound aber kann sich hören lassen. Dazu ist der 700S erstaunlich stimmstabil, ein großer Vorteil. Dazu sind die Regler und Schalter geschickt und übersichtlich angeordnet, man kann tatsächlich während des Spielens eine Menge damit anfangen.

Wer sowas heute kauft, ist aus Musikersicht gar nicht einzuschätzen, dazu muss man ganz simpel an der Front (= Kasse) stehen und lernt es da ganz konkret im bodenständigen Alltag. Und dass es Leute gibt, die eben nicht auf Dreimarkfuffzich sehen müssen oder wollen und 2K einfach kein Thema sind, wenn die Kiste ein neues Zuhause kriegen soll. In Deutschland ist der Verkaufspreis immer die letzte Instanz der Abteilung Einwand, die vorletzte ist "Wer kauf denn sowas?" :)
 
Exakte Stückzahl damals kenne ich nicht, man hat mir bei Korg allerdings von einigen Tausend berichtet, die vor allem in Japan und USA verkauft wurden. In Deutschland hat der Verkauf nicht so geklappt, was möglicherweise an der damals ungünstigen Handelssituation lag. Das Instrument kostete nur die Hälfte eines Odyssey bzw. Minimoog, der Sound aber kann sich hören lassen. Dazu ist der 700S erstaunlich stimmstabil, ein großer Vorteil. Dazu sind die Regler und Schalter geschickt und übersichtlich angeordnet, man kann tatsächlich während des Spielens eine Menge damit anfangen.

Wer sowas heute kauft, ist aus Musikersicht gar nicht einzuschätzen, dazu muss man ganz simpel an der Front (= Kasse) stehen und lernt es da ganz konkret im bodenständigen Alltag. Und dass es Leute gibt, die eben nicht auf Dreimarkfuffzich sehen müssen oder wollen und 2K einfach kein Thema sind, wenn die Kiste ein neues Zuhause kriegen soll. In Deutschland ist der Verkaufspreis immer die letzte Instanz der Abteilung Einwand, die vorletzte ist "Wer kauf denn sowas?" :)
Da bin ich bei Dir.
Ich habe den Status eines Gerätes vor mir, der sich im Laufe der Zeit bildet.
(im Extremfall z. B. Minimoog; weiter "unten" angesiedelt z. B. MS20).
Beim Minikorg fehlt das irgendwie; bzw. kenne ich nur meine eigene Einschätzung ;-)
 
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Hoffentlich ist er nicht SO limitiert, dass er überhaupt nie in irgendeinem Laden auftaucht...
Beim 2600 war ja zwei Tage nach Ankündigung weltweit quasi nix mehr vorbestellbar. Beim 700s wird das wahrscheinlich eher nicht so sein, aber ich bin gespannt. Vermute aber eher es wird sich so entwickeln wie beim Minimoog Reissue, der ein oder andere (kleinere) Laden wird wohl noch einen rumstehen haben.
 
Exakte Stückzahl damals kenne ich nicht, man hat mir bei Korg allerdings von einigen Tausend berichtet, die vor allem in Japan und USA verkauft wurden ...
Als 1974 der 700 erschien, waren das doch ganz andere Zeiten, es gab ja nicht so viele Alternativen in dieser Preisklasse.
Aber es wird genug Käufer dafür geben, die Serien sind ja niedrig.
 
Ich vermute noch eine (mir) Unbekannte (was bei MS20, Prodigy, Odyssey nicht der Fall wäre),
die diesen Synth rechtfertigt.

Evtl. bringt KORG noch viel mehr von den wirklichen Oldies heraus und dies ist nur der Anfang?
So nach dem Motto: "Wir können noch älter!" :opa:
 
Gab es denn von Korg offiziell eine Aussage zum Preis angeblich soll er jetzt schon vergriffen sein und nicht mehr produziert werden? Also
Es ist mir schleierhaft, warum sich dieser Unsinn immer noch hält.
Weil SMDbauteile einen anderen Wirkungsgrad /Kennlinie haben als die alten Bauteile von früher und im ungünstigsten Fall neigen sie mehr zu Verzerrungen.
 


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