Linux als DAW ... Selbstversuch .. Tagebuch

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Und für ~professionelles Audio:
  • "performance"

    Prima danke für den link gut zu wissen! 😊
  • limits.conf

    Uhhhaaarg .. Muss das sein um "professionell" was zu machen? Das jetzt lesen.. Alles in Englisch? Och nö 😂.. Obwohl auch sehr... sehr sympathisch da scheinbar gut und offen dokumentiert.

    Danke! 😊👍
 

haebbmaster

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
Muss das sein um "professionell" was zu machen?
Das Schreiben in Kofigurationsdateien ist die einfachste Möglichkeit. Hauptproblem ist ja rauszukriegen, was man machen muss. Ob man das dann in eine Datei einträgt oder in ein fenster mit fünfzig Checkboxen ist dann kein so großer Unterschied mehr.
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Uhhhaaarg .. Muss das sein um "professionell" was zu machen? Das jetzt lesen.. Alles in Englisch? Och nö 😂.. Obwohl auch sehr... sehr sympathisch da scheinbar gut und offen dokumentiert.

Danke! 😊👍
German (trage statt "99" "95" ein):
==>
Code:
echo "@audio      -   rtprio      95" >> /etc/security/limits.conf && echo "@audio      -   memlock      unlimited" >> /etc/security/limits.conf

Erklärung:
memlock
maximum locked-in-memory address space (KB)
rtprio
maximum realtime priority allowed for non-privileged processes (Linux 2.6.12 and
higher)

<--- Ob du das brauchst/willst kA, entscheide selbst.

Das Internet ist oft in .en - nimm halt z. B.
 
Das Schreiben in Kofigurationsdateien ist die einfachste Möglichkeit. Hauptproblem ist ja rauszukriegen, was man machen muss. Ob man das dann in eine Datei einträgt oder in ein fenster mit fünfzig Checkboxen ist dann kein so großer Unterschied mehr.
Wenn ich mich beim schreiben nicht verschreibe in einer wichtigen Systemdatei sollte das bestimmt dann nicht passieren. Oder was aus versehen lösche.
Hat bestimmt beides vor- und nachteile :)
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Zur Not mach ich immer ein ~Backup, z. B. die limits.conf:
Code:
cp /etc/security/limits.conf /etc/security/limits.conf.BAK
(BAK == backup, kannst du benennen wie du willst.)
(Was "cp", "echo" macht kannst du hier nachlesen (Terminal):
Code:
man cp
Code:
man echo
)

Statt "echo" kannst du auch im Terminal mit "nano" editieren/eintragen:
Code:
man nano
Code:
nano /etc/security/limits.conf
nano-limits.conf.png

In der "audio" Gruppe solltest du sein - ist man heutzutage bei einer Installation automatisch - nachschauen mit
Code:
groups
im .... Terminal. \o/
 
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khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Vi (man vi) ist ~etwas komplizierterer u. a. Editor, kann man glaube ich auch zum Surfen nehmen - wenn man das will. ;-)
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Meine Güte! Ich labert dem Jungen den Thread dicht, dabei wollte er doch ein Tagebuch draus machen. Aber was solls, bin ja dahingend auch nicht besser... Hoffe jedenfalls es geht irgendwie vorarran! Ich habe leider keinen 2ten Rechner, sonst hätte ich mitgemacht. Ich habe früher immer den letzten Rechner als Server für Backups im Win-Netz genommen, also dann unter Linux per Samba, ging gut und hat soweit auch immer funktioniert.
Tzja, das ist ein Forum. Da müssen wohl die Moderatoren mal hart durchgreifen in dem Blog. ;-)

 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Naja ein Forum ist kein Blog und somit kannst und musst du damit rechnen das dort jemand auch was schreibt/antwortet/... . IMHO

Fasse es doch am ende deines testet die Erfahrungsschnipsel zusammen.
Oder alles löschen was wir schreiben, auch gut.
FZ - Does humor belongs in Music?

Btw. helfen wir ihm ja bei Fragen/Erfahrungen/... die er sammelt IMHO, also ich hätte mich vor 20 Jahren darüber gefreut. Damals hatte ich aber nur wenige Linux^Audio User im www.inter.net angetroffen ... darum hatte ich die Manpage'ES gelesen. YT/FB/... war auch nicht. :sad:
 
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haebbmaster

Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst.
ach ja, das Topic. Hat jetzt auch nix direkt mit dem Tagebuch zu tun, ist aber vielleicht doch für den einen oder anderen nützlich

Also ich habe eine ganze Weile gebraucht, bis alle Applikationen tatsächlich Töne ausgegeben haben, ohne dass ich immer wieder etwas umschalten musste
Geholfen hat mir dann die jack-Bridge. Da hab ich auch eine Menge rumprobiert, bevor es funktioniert hat. Was letztendlich den Ausschlag gegeben hat weiß ich bis heute nicht. Das ist dann etwas unbefriedigend.
Aber es gibt halt wirklich einen Haufen Möglichkeiten, wie man unter Linux Audio machen kann, weil es nicht wirklich Teil des Betriebssystems ist. Da hat man es unter Windows dann doch etwas leichter.

Zuletzt hat dann alles funktioniert, aber Jack sink war nie eingestellt nach dem Booten.

1593530544627.png

Auch hier massig Tutorials und Tips im Internet, nix hat geholfen. Problem war wohl dass zu dem Zeitpunkt, wo der Standard gesetzt wird, der jack noch gar nicht aktiv ist, weil ich jack über qjackctl starte.

Ich lasse deshalb nach dem Start von qjackctl dieses Skript hier ausführen (macht man in den Einstellungen), seither ist alles gut. Das ist ein Befehl für Pulseaudio
Code:
pacmd set-default-sink jack_out
 
  • Gute Idee
Reaktionen: khz

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Pulseaudio hatte ich das erste mal vor 1 Jahr kennengelernt dank wechsel vom coolen Gentoo zum konservativen Debian - Krebsgeschwür hatte ich es immer bezeichnet und das stimmt nach 1 Jahr kennenlernen.

Echte Männer nehmen Gentoo ohne USE-Flag pulseaudio, also nur ALSA und jackd für Audio!
 
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maak

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frage.... was spricht den gegen UbuntuStudio oder AVLinux? kommen beide mit low latency kernel (was das auch immer ist;-) kein Grund an limits.conf rumzupfuschen....
 

dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
limits.conf muss ggf. editiert werden, um echtzeitmöglichkeiten für eine Nutzergruppe freizuschalten. mit echtzeitkernel oder nicht hat das nichts zu tun. ein echtzeitkernel bietet ggf. geringere latenzen bei Verwendung der echtzeitmöglichkeiten. diese sind aber auch in einem normalen kernel verfügbar.
 

maak

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totaler quatsch, was du da erzählst...
wer ich ? was genau meinst du?


achso


aber ich geh mal davon aus dass ubuntustudio ne group policy schon fertig eingerichtet hat wo man sich darum nicht zu kümmen braucht. Ich würde schon mal die beiden ins Auge nehmen anstatt jeden Parameter einzeln ausm Netz z ufischen, packste die distro drauf und gut ist. Nagut wenn OP einfach bock hat zu basteln ist das auch ok. Es geht jednfalls einfacher
 
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limits.conf muss ggf. editiert werden, um echtzeitmöglichkeiten für eine Nutzergruppe freizuschalten. mit echtzeitkernel oder nicht hat das nichts zu tun. ein echtzeitkernel bietet ggf. geringere latenzen bei Verwendung der echtzeitmöglichkeiten. diese sind aber auch in einem normalen kernel verfügbar.
Wieviel ms bringt der dann genau?
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
ein echtzeitkernel bietet ggf. geringere latenzen bei Verwendung der echtzeitmöglichkeiten.
Eher die 100% Sicherstellung einen Prozess in einer fest vorgegebenen Zeit abzuarbeiten. Wenn dies nicht erfüllt ist hat er versagt!
Anno 2008
http://www.linux-magazin.de/ausgaben/2008/06/gerade-echtzeitig/

Ohne LL/RT Kernel wäre dann Jitter angesagt oder in anderen OS'ES würde man es ~Swing nennen. ;-P

Die optionalen Optimierungen bringen die geringere Latenzen.
IMHO
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Passiert aber bei anderen Systemen bestimmt auch.
das nachen einige notebooks unter windows auch.. Dem Stromsparen sei dank
Ich habe u. a. einen Lenovo T530 mit interner Soundkarte - die ist niemals so gut wie ein "echtes" Audio/MIDI Interface -, da knackst nichts.
Hat auch geklappt. Mein "knacksen" scheint weg zu sein.
\o/
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Ich filtere übrigens so gut es geht aus den Kommentaren. Dad meiste kann ich tatsächlich nicht verwenden da fehlt mir die Erklärung warum so. Zumindest die Quelle. [...]
Unübersichtlich ist es jetzt aber da muss sicherlich ein Moderator ran.
OK, wenn meine Beiträge gelöscht werden dann werde ich mich hier nicht mehr beteiligen, ist dann vergeutete Zeit und somit total sinnlos. :huhu:
 
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maak

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Wieviel ms bringt der dann genau?
Das kann man echt schwer sagen und hängt wahrscheinlich von Hardware und zig anderen Sachen ab. Aber Im Grunde gehts ja nur darum, dass die Audio Prozesse optimal abgearbeitet werden. Zb kann kein Pozess der DAW ressourcen wegschnappen und die DAW muss immer darauf warten und warten, weil so jeder andere Prozess Vorrang bekommt. Es gibt in dem Fall eine Garantie dass die DAW max. nach x us dran kommt, egal wer dafür warten muss, audio geht vor. So in etwa. Bin auch kein RT Experte.

Aber der Grund für AVLinux / UbuntuStudion ist gar nicht mal low latency sondern dass alles wichtige zum Musik machen schon mal konfigueriert ist (sein sollte) und man sich Arbeit sparen kann bzw. auch nichts grob kaputt konfiguriert. Ich habs selbst aber keins von den beiden benutzt, deswegen die Frage was dagegen spricht.
 


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