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Memotron Mk1 vs. M2k

Deep6

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Zur Zeit kreisen meine Gedanken um den Erwerb eine Memotrons, das ist in vielerlei Hinsicht "unsinnig" ... aber man kennt das ja: unsinnige Sachen machen halt oft auch Spaß ;-)

Ich schwanke dabei zwischen der Möglichkeit mir ein gebrauchtes original (also "Mk1") inklusive vieler Sounds oder ein neues m2k zu holen.

Die mir bekannten Unterschiede sind die zusätzlichen zwei Tasten und die schnellere Ladezeit des m2k und das neue ist auch etwas kleiner.

Was mir nicht klar ist: hat das Original im Laufe der Zeit Sotware-Seitig durch Updates zum mk2 aufgeschlossen? Also wurde die Effekt-Sektion des mk1 auch erweitert, oder sind die erweiterten FX-Funktionen nur dem m2k vorbehalten?

Beim alten Memotron kann man die Samples auch von der CF-Karte laden -oder? Ich würde es als ungut empfinden mit Disks hantieren zu müssen...

Wie würdet Ihr das Sehen: ist das M2k technisch ein echter Mehrwert gegenüber dem Mk1 ..oder kann man das eher vernachlässigen und hat mit dem älteren Memotron incl. Soundlibrary den Vorteil eine Menge zusätzlicher Sounds gleich mit dabei zu haben?
 
Keine Updates beim MK1. Ach nicht bei den Effekten. Ich nutze ohnehin meist nur ein Delay (das ist bei meinem MK1 gut genug für live) und einen Schulte Phaser bzw. Clone davon.

Ich nutze nur die CF-Karte bei meinem. Mit viel Material drauf.

Konnte mich nie zu einem "Update" auf MK2 durchringen. Nur die Ladegeschwindigkeit würde mir was bringen. Die zusätzlichen Tasten wären natürlich gut, sind aber nicht wirklich authentisch. Die meisten Sounds nutzen für diese dann digital transponierte Klänge, da es die nicht im Original Mellotron gab.

memotrons.webp

Die Breite ist minimal unterschiedlich. Das ist nur beim Bestellen eines Flightcases wichtig.
Mein MK1 hat von mir montierte original vintage Minimoog Poti Knöpfe bzw. Chickenhead für die Spurwahl.
Beachte das der Encoder beim MK2 links vom Display ist.
Der untere MK2 ist von @Cello.

Tatsächlich nutzen die meisten Nutzer zu 99% die immer gleichen max. 10 Klänge. Immer mit den drei wichtigsten Chören, Cello, DIE Flöte, zwei bis drei Streicher und dann vielleicht Bläser und die tiefen Noten eines Flügels. Die von @Vintage Dream und mir gemachten Klänge von Streicherkeyboards hingegen habe ich noch bei niemandem rausgehört.

Probespielen ist bei mir möglich.
 
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M.i.a.u.: Deep6
Es gibt beim Mk. 1 offenbar noch Revisionen, was die interne Klagerzeugung angeht. Frühe Geräte (mit Encoder rechts vom Display, wie das obere der beiden abgebildeten Geräte) scheinen Probleme mit dem Frequenzgang zu haben, weswegen wohl etwas ausgetauscht werden mußte. @Bernie weiß da evtl. etwas mehr.

Mein Mk. 1 mit frühem Panel Layout hat mir diesbezüglich noch nie (für mich merkbare) Probleme gemacht.

Ich habe allerdings auf artfremde Moog-Knöpfe verzichtet, sondern mir originale Mellotron-Potikappen von Bulgin aus Ole Blighty besorgt. Das sieht viel netter aus und spielt sich auch viel netter, psychologisch:

memotron.webp


Selbiges habe ich dem Resch M4000 auch angedeihen lassen, da die Minaturversionen der Mk. 2 Knöpfe irgendwie unfreiwillig komisch aussahen.

Stephen
 
Zuletzt bearbeitet:
Da werd ich doch direkt hellhörig! Kann man sich Klänge selber machen, oder hatte @Vintage Dream die bei Manikin eingereicht?

Die hat Klaus Hoffmann-Hoock aufbereitet für die Mellotron-Soundsets.

Von mir wollte er CS80-Fanfaren und RMI Keyboard Computer Glocken haben... das wurde mir dann doch ein bißchen zu schräg und schoß geringfügig über das Ziel hinaus.

Stephen
 
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M.i.a.u.: Deep6
Da werd ich doch direkt hellhörig! Kann man sich Klänge selber machen, oder hatte @Vintage Dream die bei Manikin eingereicht?
Die ELKA Rhapsody Klänge hat Manikin in den Soundset "Berlin School" eingebaut.
Selber machen ist nicht. Das Dateiformat ist ein proprietäres.
 
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M.i.a.u.: Bernie und MacroDX
Es gibt beim Mk. 1 offenbar noch Revisionen, was die interne Klagerzeugung angeht. Frühe Geräte (mit Encoder rechts vom Display, wie das obere der beiden abgebildeten Geräte) scheinen Probleme mit dem Frequenzgang zu haben, weswegen wohl etwas ausgetauscht werden mußte. @Bernie weiß da evtl. etwas mehr.

Mein Mk. 1 mit frühem Panel Layout hat mir diesbezüglich noch nie (für mich merkbare) Probleme gemacht.

Ich habe allerdings auf artfremde Moog-Knöpfe verzichtet, sondern mir originale Mellotron-Potikappen von Bulgin aus Ole Blighty besorgt. Das sieht viel netter aus und spielt sich auch viel netter, psychologisch.

Selbiges habe ich dem Resch M4000 auch angedeihen lassen, da die Minaturversionen der Mk. 2 Knöpfe irgendwie unfreiwillig komisch aussahen.

Stephen
Sorry, ich kann da nicht weiterhelfen, mein Mk. 1 hat immer perfekt funktioniert.
Ich hab es dann aber wegen der Größe wieder verkauft und überlege mir ein kleines Desktop zu besorgen.
 
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M.i.a.u.: Deep6
Es gibt beim Mk. 1 offenbar noch Revisionen, was die interne Klagerzeugung angeht. Frühe Geräte (mit Encoder rechts vom Display, wie das obere der beiden abgebildeten Geräte) scheinen Probleme mit dem Frequenzgang zu haben, weswegen wohl etwas ausgetauscht werden mußte.
Ich habe eine einstellige Seriennummer des MK1, so wie Bernie es auch hatte. Keine Probleme mir bekannt.
Und überhaupt: Es kann sich ja wenn schon nur um einen zu guten Frequenzgang handeln, schließlich ist ja das echte Mellotron nach längerer Benutzung kein HiFi Wunderwerk.
 
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M.i.a.u.: Bernie
Keine Updates beim MK1. Ach nicht bei den Effekten. Ich nutze ohnehin meist nur ein Delay (das ist bei meinem MK1 gut genug für live) und einen Schulte Phaser bzw. Clone davon.

Ich nutze nur die CF-Karte bei meinem. Mit viel Material drauf.

Konnte mich nie zu einem "Update" auf MK2 durchringen. Nur die Ladegeschwindigkeit würde mir was bringen. Die zusätzlichen Tasten wären natürlich gut, sind aber nicht wirklich authentisch. Die meisten Sounds nutzen für diese dann digital transponierte Klänge, da es die nicht im Original Mellotron gab.

Anhang anzeigen 281589

Die Breite ist minimal unterschiedlich. Das ist nur beim Bestellen eines Flightcases wichtig.
Mein MK1 hat von mir montierte original vintage Minimoog Poti Knöpfe bzw. Chickenhead für die Spurwahl.
Beachte das der Encoder beim MK2 links vom Display ist.
Der untere MK2 ist von @Cello.

Tatsächlich nutzen die meisten Nutzer zu 99% die immer gleichen max. 10 Klänge. Immer mit den drei wichtigsten Chören, Cello, DIE Flöte, zwei bis drei Streicher und dann vielleicht Bläser und die tiefen Noten eines Flügels. Die von @Vintage Dream und mir gemachten Klänge von Streicherkeyboards hingegen habe ich noch bei niemandem rausgehört.

Probespielen ist bei mir möglich.

Vielen Dank für die Info !

Ich hatte mich ja schon vorab ein bisschen auf deiner Seite https://till-kopper.de/memotron.html informiert...
:-)


Aber die Frage mit der Software stand für mich noch im Raum ..hätte ja sein können, dass das original Memotron softwaremäßig nachgerüstet wurde.

Meine Vermutung ging schon in die Richtung, dass meistens die von dir erwähnten ca. 10 Sounds zur Verwendung kommen.. FX -Sounds und "NeBandspieltaufeinerTaste-Sounds" werden sicher die Wenigsten öfter benutzen.
Im m2k sind ja die Sounds der Vintage 1 und Studio Collection enthalten,.
Andererseits hat man vielleicht die Sorge, dass einem vielleicht genau der Wahnsinns-Chor-Sound entgehen könnte, weil gerade dieser sich auf Library xy befindet.
Auf der anderen Seite waren die längeren Ladezeiten des Originals für mich vermutlich nicht so problematisch , da ich als reiner Hobbydudler eh keine relevanten Live-Auftritte mache.

Insgesamt ist es wohl letztendlich ein Frage des Preises ob man sich für ein gebrauchtes original oder ein neues M2k entscheidet.

Ein bisschen reizt mich ja das schwarze M2k - vermutlich ein "Sakrileg" für echte Fans des m400 ;-)
Ich fände das schick in schwarz.

Na, ich muss noch ein bisschen in mich gehen..

Danke nochmals!
 
  • #10
Sorry, ich kann da nicht weiterhelfen, mein Mk. 1 hat immer perfekt funktioniert.
Ich hab es dann aber wegen der Größe wieder verkauft und überlege mir ein kleines Desktop zu besorgen.

Ach so?

Ich meinte mich erinnern zu können, daß ich irgendwo mal über dein Memotron gehört / gelesen hatte, dass da irgendwas nicht so 100% stimmig mit war.

Habe ich das wohl falsch abgelegt. Vielleicht weiß ja @Axel Jungkunst was?

Vielen Dank für die Info !

Ich hatte mich ja schon vorab ein bisschen auf deiner Seite https://till-kopper.de/memotron.html informiert...
:-)


Aber die Frage mit der Software stand für mich noch im Raum ..hätte ja sein können, dass das original Memotron softwaremäßig nachgerüstet wurde.

Meine Vermutung ging schon in die Richtung, dass meistens die von dir erwähnten ca. 10 Sounds zur Verwendung kommen.. FX -Sounds und "NeBandspieltaufeinerTaste-Sounds" werden sicher die Wenigsten öfter benutzen.
Im m2k sind ja die Sounds der Vintage 1 und Studio Collection enthalten,.
Andererseits hat man vielleicht die Sorge, dass einem vielleicht genau der Wahnsinns-Chor-Sound entgehen könnte, weil gerade dieser sich auf Library xy befindet.
Auf der anderen Seite waren die längeren Ladezeiten des Originals für mich vermutlich nicht so problematisch , da ich als reiner Hobbydudler eh keine relevanten Live-Auftritte mache.

Wechsel mal live die Rahmen im Original, dann kannst Du mit den Ladezeiten leben (und weißt, warum TD seinerzeit vier oder fünf von den Dingern auf der Bühne stehen hatten).

Insgesamt ist es wohl letztendlich ein Frage des Preises ob man sich für ein gebrauchtes original oder ein neues M2k entscheidet.

Nein, es ist die Frage, ob man ein Musikinstrument haben möchte, das man spielen muß, oder man mit einem Plug-In genauso leben kann.

Ein bisschen reizt mich ja das schwarze M2k - vermutlich ein "Sakrileg" für echte Fans des m400 ;-)

Wieso?

black mellotrons 3.webp



Ich fände das schick in schwarz.

Na, ich muss noch ein bisschen in mich gehen..

Du lebst nur einmal.


Da nicht für.

Stephen
 
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M.i.a.u.: Deep6
  • #12
Nicht schlecht So`n Memotron. Bin aber mit meiner (kostenlosen)Redtron Emulation eigenlich gut bedient wobei ich natürlich
weiß was für ein tolles Spezialgerät das ist. Letztendlich ist es aber doch auch "nur" eine schicke Emulation mit Hardware außenrum denn das Ur-Ding
funzt ja irgendwie analog mit kleinen Schallplatten die abgetastet werden. So ein echtes Mellotron mal in echt zu sehen und zu
hören wär ja mal was besonderes. Ich muß mal gucken ob es dafür ein Museum gibt wo man das mal vorgeführt bekommen kann.
Schon geil aber irgendwie halt auch sehr weis🤔
 
  • #16
[...]

Angesichts des doch eher fragwürdigen professionellen Gebarens seitens Herrn Resch, dem erratischen Umgang mit seinen Kunden und der doch eher fragwürdigen Unterstützung im Servicefall rate ich vom Erwerb eines Resch Mellotron ab:


Viele Berichten darüber wie freundlich Marcus Resch ist, leider war dies in meinem Fall nicht so.
Nach einigen Monaten muss ich sagen ich bin schwer enttäuscht, weniger über das Produkt selbst, als mehr über den Support.
Marcus Resch, ist das Problem hier.
Ganz offensichtlich ist diese Person die einzige Person die eine Ahnung hat und einzige Support-anlaufstelle.

1. Anleitung
Eine Anleitung ist nicht nur nicht dabei, sie muss von Herrn Resch eingefordert werden und diese wird auf Nachfrage zugeschickt.

2. Unmögliches Update
Herr Resch, riet mir die Firmware zu upgraden dies geht allerdings nur mit einem Apple iPhone welches ich nicht besitze,
da wären wir schon einmal beim ersten Problem.
Man benötigt Hardware von 3. Herstellern um auf sein Gerät zuzugreifen?
Nachdem ich Herrn Resch schrieb, das ich hier in meinem Schwarzwald-dorf keinen Zugang zu einem Apple-store habe und diese Firma auch nicht finanziell unterstützen möchte, wurde mir erstmal eine gehässige und herabwürdigende Nachricht geschrieben in der man wie ein Kind auf mich herabredete, wie schlecht es wäre Android zu unterstützen.
Also, Kein Firmwareupgrade ohne Apple!

3. Gerät ist defekt
Das Gerät zeigt seit 2 Wochen einen SD-Card Error, ich warte seit 2 Wochen auf Unterstützung, ich wurde von der Support-Dame an Herrn Resch verwiesen, dieser ignoriert mich jedoch.
Laut Internet bin ich nicht der einzige mit diesem Problem, kurzes Suchen ergab duzende Threads in denen Herr Resch nicht nur Kindisch agiert, sondern auch Kunden vorwirft deffekte Geräte gezielt kaputt gemacht, oder sich "dumm angestellt" zu haben.

Diese Produkt ist über jeden Zweifel erhaben, jedoch führt der unweigerliche kontakt mit Marcus R. zu allen möglichen Übeln.
Wie und warum ein Produkt funktioniert, sollte nicht von den Launen eines einzelnen fragilen Man-Babys abhängen.

Wer also nicht das divenhafte Verhalten eines alten wohlhabenden Mannes unterstützen möchte... Finger Weg von diesem Produkt.


Das scheint sich wie ein roter Faden durch seine Geschäftspraktiken zu ziehen und beschränkt sich nicht nur auf dieses exemplarische Produkt.

Wie ich andernorts schrieb, ziehe ich den Verkauf meines M4000D in Erwägung, damit ich im Schadensfalle keinen teuren Türstopper hier stehen habe.

Stephen
 
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M.i.a.u.: Rolo
  • #17
Mir gefällt das Memotron m2d recht gut, fand auch die Sounds immer klasse.
 
  • #19
Also, Kein Firmwareupgrade ohne Apple!
Danke!
Ich hatte ernsthaft in Erwägung gezogen das Desk irgendwann mal zu kaufen.
Aber wenn das upgraden der Firmware nur via Apple phone möglich ist
dann sehe ich mal sowas von ab und bleib zufrieden mit meiner kostenlosen Emulation von Redtron. (veräppeln laß ich mich nicht!)
Vieleicht baut Behringer ja mal eins.
 
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