Midi Thru kommt am Ende der Kette nicht mehr an

Du brauchst vom Modular kram zur Patchbay genau 1 Kabel
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Du hast Dir aber jetzt nicht sinnerfassend durchgelesen, wofür ich 3 Kabel benötige? Da hilft Dir Dein Super-Trooper-Hightech-Patchbay auch nix. Ich habe jetzt auch nur ein Midi-Kabel zum "Modular kram", wie Du das so respektvoll bezeichnest.

Bzgl ERM zeugs: die ERM+ liefert kontinuierlich für alle Geräte eine sehr tighte MidiClock, das kriegst Du in der Qualität definitiv nicht von einem Patchbay.
 

[Artinus]

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Bzgl ERM zeugs: die ERM+ liefert kontinuierlich für alle Geräte eine sehr tighte MidiClock, das kriegst Du in der Qualität definitiv nicht von einem Patchbay.
Warum sollte eine Patchbay überhaupt eine MIDI Clock senden? Diese kommt doch normalerweise vom Sequencer oder einem ähnlichem Gerät
Ich habe jetzt auch nur ein Midi-Kabel zum "Modular kram", wie Du das so respektvoll bezeichnest.
Du hast den Kram an einer Kette, da ist es nicht nur ein Kabel. Da sind es technisch 3 Kabel wo es durchgereicht wird. Anstatt es also durchzureichen was Probleme liefern kann, macht es doch mehr Sinn es an nen Verteiler zu geben anstatt durchzuschleifen.
 
Mit 2 Eingängen ist es dann eine Midi Merge Box, genauer gesagt eine Merge Box und eien Thru Box in einem,
also 2 Signale werden gemischt und an beiden ausgegeben.
Ich denke, dass die M-Audio Midi Sport 2x2 das kann, da müsstest du aber am besten vorher nochmal ins Hanbuch schauen.
Sonst dann eben die Kenton, kostet aber das doppelte.

OffTopic:

Ich habe gerade mal meine Midi Merger Box rausgekramt und folgendes Problem:

Auf dem Merger steht 5V DC aber ich fand daneben nur ein 12V Netzteil dessen Anschluss aber passt!?
Trau mich nun nicht das zu testen, habe ich dazumal vielleicht das Netzteil beim sortieren vertauscht?
 
Ich werde es nicht machen :stop:
aber eigentlich wird die CPU im Merger doch sicher mit 12V betrieben.. stehen die 5V DC oben drauf vielleicht nur für die Stromversorgung der Midi-Ports (2*in/1*out)?

Ich kann mir nciht vorstellen das ich das vertauscht habe und finde auch kein 5V Netzteil mehr.
Aber ich habe damals auch einiges entsorgt?!

Hat jemand sone Box und könnte eventuell mal sein Netzteil anschauen?
 

microbug

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Hat jemand sone Box und könnte eventuell mal sein Netzteil anschauen?
Weil es ja auch nur EINE auf den Weltmarkt gibt ... Du müßtest schon den Hersteller nennen.

Eine CPU wird maximal mit 5V betrieben, niemals mit 12V. Standard wären 9V, wenn in der Box ein 7805 Längsregler verbaut ist, 12V würde nur mehr Wärme erzeugen, was aber je nach Regler und ob er an einem Kühlkörper oder dem Gehäuse, wenn denn Metall, angeschraubt ist, seinen Tod bedeuten KANN.

Also entweder aufschrauben und reinschauen oder ein 9V Netzteil suchen - oder zukünftig seine Netzteile BESCHRIFTEN. Sorry, aber für Schlampereien dieser Art habe ich wirklich Null Verständnis!
 
Weil es ja auch nur EINE auf den Weltmarkt gibt ... Du müßtest schon den Hersteller nennen.

Eine CPU wird maximal mit 5V betrieben, niemals mit 12V. Standard wären 9V, wenn in der Box ein 7805 Längsregler verbaut ist, 12V würde nur mehr Wärme erzeugen, was aber je nach Regler und ob er an einem Kühlkörper oder dem Gehäuse, wenn denn Metall, angeschraubt ist, seinen Tod bedeuten KANN.

Also entweder aufschrauben und reinschauen oder ein 9V Netzteil suchen - oder zukünftig seine Netzteile BESCHRIFTEN. Sorry, aber für Schlampereien dieser Art habe ich wirklich Null Verständnis!
Jawohl Herr General!

Melde gehorsamst das sie nur "MIDI Merge Box" heißt! Und eine Leuchtdiode für die CPU besitzt. Plastegehäuse in schwarz...
Mehr ist nicht zu entdecken...
 
Da war wohl schonmal jemand dran... hat an der Seite minimale Schraubenzieherspuren.
Jetzt da ich den Deckel am Boden abgeschraubt habe sehe ich das die Platine mit Heißkleber fixiert ist.
Ich müsste sie mit einer heißen Rasierklinge rausschneiden.

Gibts nen alternativen Weg? ...vielleicht erkennt jemand das Teil wieder. DSC_0002.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:

microbug

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Da steht doch ganz deutlich: 5V DC, also 5V Gleichstrom. Wenn da nichts zur Polarität vermerkt ist, gehe mal von Pluspol innen aus.
 
Gut dann nehm ich mal so ein schaltbares Netzteil...

Hätte schwören können das 12V war dabei... kann ja sein das das intern dann von 12v auf 5v gebracht wird...
 

mikesonic

Moderator
Wenn es für jemanden funktioniert seinen abgerissenen Auspuff mit einem Kabelbinder am Chassis zu fixieren und es beim Fahren keine Probleme macht, sollte man das dann in einem Forum anderen als Reparaturmaßnahme für abgerissene Auspuff(e/s ?) empfehlen?
exakt dieses beispiel will ich seit einigen post bringen :)
mehr muss mann zu dem verschachtelten setup eigentlich nicht sagen.
vielleicht noch: schön wenn es läuft.
 

geo909

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Denk immer dran, daß nicht jeder in der Lage ist, solche Timingschwankungen auch wahrzunehmen. Bei USB tritt das IMMER auf, denn USB ist ein Block Device, da wird nur gesendet, wenn der Block voll ist, im Gehensatz zu MIDI, welches jedes Byte sofort sendet.
Sooo, damit hast du im Prinzip natürlich recht. Bei der bisherigen MIDI-Programmierung kam das bisher nicht zum tragen. Aber soeben hab ich mal die 707 mit einer 1/16-Folge von HiHats angesteuert. Und da hört man deutlich, ich hör es deutlich, dass da eine gewisse Schwankung um einen Mittelwert herum erfolgt in deren Folge die Tonfolge nicht exakt so läuft, wie sie laufen würde, kämen die Noten aus dem Geräteeigenen Sequencer. Ferner kam es an manchen Stellen zu kleinen Tonaussetzern. Hier wird denke ich die Schwäche des USB-Protokolls deutlich. Ich meine, der Takt an sich -der ist in der Summe schon ziemlich synchron, so synchron dass ich keine Abweichung feststellen kann. Aber innerhalb eines Takes schwank es.

Damit einen Drumcomputer anzusteuern verbietet sich eigentlich :sad: Einen Synthie - kein Problem. Aber keinen Drumcomputer, der präzises Timing benötigt. So, was mache ich nun? Ich wollte mir eigentlich ein USB-MIDI-Interface besorgen. Aber das hat sich somit erledigt. 'So kann isch net arbeite' 🐇

Also gibt es derzeit überhaupt eine reale Möglichkeit Jitterfrei den PC als DAW-Sequenzer zu missbrauchen oder bin ich doch tatsächlich auf einen Hardware-Sequencer angewiesen? Ich hab hier zwar noch einen Desktop-PC aber mehr als einen MIDI-Port bieten ja auch die hunderte Euro teuren Karten nicht an. Eine externe Masterclock bringt ja auch nichts, wenn der Sequencer dann wieder über USB des MIDI-Interfaces senden muss. Was mach ich nun? MPC?
 

microbug

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Also gibt es derzeit überhaupt eine reale Möglichkeit Jitterfrei den PC als DAW-Sequenzer zu missbrauchen oder bin ich doch tatsächlich auf einen Hardware-Sequencer angewiesen?

Du könntest eins mit Ethernet nehmen und es über RTP MIDI ansteuern. Ich biete zufällig gerade mein MIO4 hier im Forum zum Verkauf an, das kann genau sowas. Man sollte da jetzt nicht gleichzeitig Downloads oder Streams laufen lassen, osnst könnte es eng werden, aber RTP MIDI funktioniert verdammt gut. Wer es perfekt machen will, nimmt eine zweite Netzwerkkarte dafür zB.

Andere Alternative wäre, schon USB MIDI, aber die DAW als Slave laufen zu lassen, was aber bei den Wenigsten überhaupt geht. Bei Ableton sehr wohl, auch wenn man da einen Parameter in einer Datei anpassen muß (gab mal einen Link hier im Forum dazu, müßte ich selbst suchen).
 

geo909

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Okay, also wenn dann würd ich schon die große neue Variante mit 20 DIN-Ports wählen. Mit MIDI over Ethernet hab ich noch gar keine Erfahrungen, weiß aber dass Netzwerkadapter über eine direkte PCI-Express-Anbindung verfügen die extrem zeitstabil ist (was jabei IP-Kommunikation ja auch nötig ist). Okay, das wäre wohl ein guter moderner Ansatz, wenn auch nicht ganz billig.
 

geo909

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Also bevor ich hier einen Schnellschuss mache, überlege ich mir das lieber nochmal ganz genau.
Die Frage die sich mir stellt - ist es überhaupt sinnvoll einen Drum-Computer per MIDI anzusteuern selbst wenn kein PC zum Einsatz kommt. Ist es nicht so, dass gerade Drumcomputer wie sich am HiHat BSP zeigte erstens: äußerst prözises Timing benötigen und zweitens: es immer wieder vorkommt, dass mehrere Noten auf einen Taktschlag kommen - das kann MIDI aber prinzipbedingt nicht leisten, da die Übertragung halt zu lahmarschig ist und es dadurch imemr zu kleinen Zeitversätzen kommt.

Für Synthi's würde wahrscheinlich das simple USB-Interface reichen. Aber für einen Drumcomputer erscheint mir die Nutzung des internen Sequenzers doch die beste Lösung zu sein. Selbst ein externer Sequencer dürfte so seine Schwierigkeiten haben 3-4 Noten gleichzeitig zu übertragen - jeder natürlich noch mit Velocity und unterschiedlichen CC-Werten. Ich glaub das kann garnicht sinnvoll funktionieren. Deswegen haben wohl auch alle Drumcomputer eigene Step-Sequencer anboard. Da reicht dann das starten des Sequencers und eine MIDI-Clock. Allenfalls noch ProgramChange für Patternwechsel oder so. Drumcomputer müssten eigentlich für jedes Instrument eine eigene MIDI-Leitung haben.

Wie ist denn das mit MIDI-USB? Ist das performanter? Neue Drumcomputer wie die Boutique von Roland haben ja ein MIDI-USB-Interface - das ich noch nicht ausprobiert habe.

Vllt ist's aber auch die 707 - ich muss das noch weiter testen.
 
Zuletzt bearbeitet:

geo909

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Offenbar - hab soeben nochmal die 16erHH-Sequenz von der TR-09 zur 707 geschickt und siehe da - trotz MIDi-Verbindung synchron und absolut präzises Notentiming. Es muss wohl doch am USB bzw. PC liegen. Das mact mir etwas Hoffnung - auch für die Ansteuerung von Drumcomputern doch auf die MIDI-Schnittstelle über Hardwaresequencer zugreifen zu können. Okay - MIDI over Ethernet wäre ein völlig anderer Ansatz.
 

microbug

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USB ist halt nicht echtzeitfähig, weil es einerseits die Blockstruktur hat und Andererseits noch erst durch Treiber, Layer, Hintergrunddienste durchmuß und immer die CPU braucht, während andere Schnittstellen wie Firewire zB DMA-fähig sind, also direkt aus dem Speicher lesen oder in den Speicher schreiben können.

Das ist ja der Grund, warum ein Atari ST auch heute noch als der Beste Rechner für MIDI gilt: Der ist wie Hardware, da die Programme aufgrund der schrottigen Routinen im BIOS die MIDI Schnittstelle direkt ansprachen - und selbst die mit Trickschaltung realisierten Interfaces am ROM-Port, die eine Treibersoftware brauchten, verwässerten das nicht.

Vor USB, als MIDI noch entweder über Gameport oder seriell angebunden war, gab es das Problem nicht, weil direkter eingebunden und bei seriell das Ganze letztlich nur eine Wandlung in der Hardware war (115k2 auf 31,25), auch da wurden die Schittstellen nahezu direkt angesprochen.
 

geo909

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Also nach reichlich Überlegen, werde ich das mit Ableton lassen und mich wieder auf einen MPC einschießen. Die neuen Geräte sind ja auch über PC-Software steuerbar, sodass ich auf das kleine Display nur im Live-Betrieb angewiesen bin. Von Timing-Problemen von MPCs hab ich jedenfalls noch nichts gelesen. Aber es muss dann schon eine mit mind 2 MIDI-OUT-Ports werden. Und dann kommen nur simple THRU und MERGE-Geräte zum Einsatz bzw. die Drumcomputer können u.U. auch direkt per USB angesschlossen werden wie beim MioXM.
Ich wollte sowieso auf DAW's verzichten. Das mit Ableton war ja eh nur ein Test weil ich notgedrungen noch keinen Hardwaresequencer habe. Aber bevor ich hier nochmal ein dreistelligen Betrag in etwas investiere, das ohnehin fraglich ist und eben auch gegen meine ursprüngliche Idee spricht, gehe ich lieber gleich den direkten Weg über einen MPC/Groovebox (die Grenzen verschwimmen ja zusehends).
 

microbug

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Und dann kommen nur simple THRU und MERGE-Geräte zum Einsatz
reine Verschwendung von Zeit und Geld. Ein MIO XM oder eine kleine MIDITemp ist da deutlich besser, die alte MP44 sogar günstiger mit mehr Speicher und direkt am Gerät programmierbar, kann wie die Großen alle Ports mergen. Mir wäre das jedenfalls zu blöd, bei jeder Änderung umstöpseln zu müssen, das ist nicht der Sinn der Sache.

Ableton Live ist in Puncto MIDI Sync eh die schlechteste DAW überhaupt.
 

geo909

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Wieder einen Schritt weiter - aber nicht unbedingt schlauer: Es liegt an Ableton!
Ein Test mit Pre Sonus Studio One zeigte dass die 16tel HiHat-Sequenz quasi Jitterfrei übertragen wird. Ob auch langfristig das Timing hinhaut und nicht auseinanderdriftet muss ich noch prüfen - bin aber guter Dinge. Jedenfalls war es schon vom Hören her ein deutlicher Unterschied zu dem fragilen Ableton-Zeug, dass sich zwar gut bedienen lässt, aber eben im konkreten Fall, der Ansteuerung eines Drumcomputers, versagt.

Somit suche ich wieder nach einem gewöhnlichen Interface wie das ESI M8U eX - MPC steht natürlich trotzdem weiterhin auf der Liste :) Mal sehen wo ich am Ende in Sachen MIDI wirklich lande :) Was für ein Krampf das ganze und unglaublich dass diese Schnittstelle nicht schon vor 20 Jahren ein Update auf moderne Kommunikation erfahren hat, wie z.B. die direkte Einbindung ins Ethernet. Jetzt nach kanapp 40 Jahren kommt mal eine grundlegende Revision, die in Hardware noch immer auf sich warten lässt.
 


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