Modularsynths + Erwartungen

damals wars hipp, paar jahre spaeter konnte das jeder MIDI expander besser.
Gute Arbeit.
Mit Tomita kann ich mehr anfangen, oder einer echten Kirchenorgel, die haut weit mehr rein. Oder gerne auch auf dem Klavier gespielt sehr fein.
Der sound ist fuer meinen Geschmack schlecht programmiert, matscht z.B. in der Tiefen viel zu sehr und die spielweise laesst stellenweise zu wuenschen uebrig.
 
...und nochmals Danke, für die Info über die schlechte Programmierung..und das es ein paar Jahre später, ich denke so um 76, jeder Midi-Expander besser konnte! Wer is Tomita, ne Pflanze in deinem Garten?
 
Das lohnt sich Tomitas Werke zu kennen, sie sind klanglich oft ausgefuchster als die von Carlos.
Such danach bei deinem Musikhändler und hör mal rein.
 
dowser schrieb:
...und nochmals Danke, für die Info über die schlechte Programmierung..

TIP: Toccata mal in echt auf einer guten Orgel hoeren, ist auch gar nicht so leicht zu spielen.

Tomita ist Kunst, Carlos Handwerkskunst, so meine Meinung.
 
Tomita, ist auch nur eine Notenschreiber und daher nicht besonders interessant für mich. Ich habe M. Hankinson nur im Kontext zu Switched on Bach geposted, thats all.
 
dowser schrieb:
Tomita, ist auch nur eine Notenschreiber und daher nicht besonders interessant für mich. Ich habe M. Hankinson nur im Kontext zu Switched on Bach geposted, thats all.

Bei Tomita passen sich die Sounds vollstaendig dem Kontext an, das ist meines Erachtens eine Ebene hoeher im Abstraktionsgrad, ob man das eine oder andere vorzieht bleibt eine Frage des Geschmacks.
 
dotterl schrieb:
WC hatte Sequencer eingesetzt, aber nicht als Solche wahrnehmbar (also keine
handelsüblichen 8-Step-Sequencen). Ob dies bei SOBach der Fall war, weiß ich nicht.

Laut eigenem Bekunden hatte Carlos immer eine Abneigung gegen Sequenzer und Rhythmusgeräte, da sie klängen wie die Webstühle in der Textilfabrik ihres Vaters... rata-zong... rata-zong. Ist irgendwo aus einem alten KEYBOARD-Interview aus den frühen 1980ern. Sie sagte dort auch, daß sie einen Sequenzer lediglich mal für einen "burst of notes" am Anfang der Wassermusik (aus "Well-tempered Synthesizer") verwendet habe (und "Timesteps" ist ebenfalls mit Sicherheit mit Sequenzern aufgenommen worden), aber das wird´s wohl auch gewesen sein.

Ich traue Carlos genügend manuelles Geschick zu, sämtliche Ostinati timingsicher von Hand spielen zu können.

Stephen
 
Es gibt von Wendy Carlos ja auch diese schöne CD "Secrets of Synthesis", die zwar immer auf eine leicht schnöselige New Yorker Art vorgetragen wird, aber wirklich faszinierende Einblicke in ihre Arbeitsweise ermöglicht. Und ich glaube, wer einmal diese CD gehört hat, wird den Namen "Moog" nie wieder wie eine Kuh aussprechen ;-).

Stephen
 
C0r€ schrieb:
TIP: Toccata mal in echt auf einer guten Orgel hoeren, ist auch gar nicht so leicht zu spielen.

Also die Toccata ist noch nicht so schwierig hab ich schonmal gespielt, die Fuge ist da schon ne Nummer schwieriger.

Nur so als Info, weils mir grad einfällt:
Bach hat 2 Toccaten & Fugen in d-moll geschrieben die allseits bekannte mit der Nr. 565 und die weniger bekannte Nr. 538 auch genannt die "dorische".
Beide absolut hörenswert wenngleich mir von den Toccaten & Fugen die Nr. 564 in C-Dur eigentlich am besten gefällt.

http://www.youtube.com/watch?v=wLVGLr-3_2A

Ich finde das so goldig wie am Anfang die schnellen Läufe mit einem Basston ausgebremst werden, wie wenn der Bass einem ununterbrochenem Wortschwall einhalt gebietet. Dann kommt ein Basssolo und dann läuft das Stück zwar "nur" noch gleichmäßig durch aber auch das ist noch schön durchkomponiert. Dazu kommt noch dass das Stück erst vor einigen Jahren entdeckt worden ist. Wäre wirklich Schade gewesen, wenn man es nicht gefunden hätte. Ich finde es eines der schönsten Stücke von Bach für die Orgel.
 
Möglicherweise ist diese Antwort hier schon gefallen, aber ich hab erstmal nur eine Erwartung an ein Modularsystem: Das ich mir nen Synthesizer zusammenbauen kann, wie er mir gefällt ... bei nicht-modularen Synthesizern stösst man ja (irgendwann) immer an Grenzen (die bei Modular eben n ganzes Stück flexibler sind) ...

Also eine rein technische Erwartung (bei mir).

mfG Bruce
 
Viele der Abteilung "Polysynth etwas anpassen" erfüllt ein Gerät wie der Origin sehr gut, denn ein Jupiter 8 mit mehr LFOs oder sowas kann der durchaus erfüllen, auch mal nen OSC mehr oder sowas. Diese kleineren Anpassungen quasi, so sie sich auf Baugruppenanzahl oder Funktion beziehen ist das generell keine so schlechte Idee oder man baut gleich ausreichend viel rein, ab einer gewissen Zahl der LFOs und Hüllkurven ist die Mehrheit zufrieden. Der Rest wäre dann ja Luxus. Und ab hier beginnt dann wirklich das freie bauen von anderen Strukturen als den typischen Kompaktsynthesizer mehr oder weniger gut zu übernehmen.
 


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