Neu

Moog Muse - 8 Voice polyphonic Synthesizer V1.4

  • #2.191
oder subjektives Empfinden...
Genau das.
Es gibt derzeit gefühlt (vielleicht sogar real) mehr hochwertige polyphone Analogsynthesizer als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit deren Erfindung. Und die gibt es in allen Preiskategorieren von ein paar hundert bis zu vielen tausend Euro - und die alten Klassiker gibt es ja auch noch, was aber wieder eine andere Baustelle ist.
Wir können wohl davon ausgehen, dass jedes einzelne dieser Instrumente sehr gezielt und mit allen Kräften in Richtung "Klangqualität versus Herstellungskosten" optimiert worden ist. Und danach kann es nur noch darum gehen, dass Instrument und Käufer zusammenfinden, wobei erstens das Budget und zweitens die völlig subjektiven klanglichen/haptischen/ästhetischen Vorstellungen des Käufers mit denen des Herstellers (der ja im Idealfall auch einen sehr persönlichen klanglichen Geschmack hat, den er versucht, umzusetzen) im Einklang stehen müssen. An einen (für Analogpolys) mittelpreisigen (was immer noch viel Geld ist - nicht falsch verstehen!) den Anspruch des klanglichen Nonplusultras zu stellen, kann zwangsläufig nur zu Unzufriedenheit führen. Und diese Unzufriedenheit dann mit "Chinesen" oder "keine Mühe gegeben" auf den Hersteller zu projizieren, führt meiner Meinung nach in die falsche Richtung.

Der Muse hat ganz andere Qualitäten und eine sehr unterschiedliche Klangästhetik im Vergleich mit dem viel teureren One aus gleichem Hause. Raunchy versus vornehm, aggressiv versus majestätisch, Vielfalt gegen Style, so könnte man es grob vereinfachend zusammenfassen. Ganz ähnlich, wie übrigens der Vergleich Messenger mit Minimoog ausfallen würde - es sind einfach sehr unterschiedliche Instrumente, und ganz offenbar ist jener edle Schmelz, jene letzte analoge Power nur mit viel Aufwand bereitzustellen, der sich dann letztlich im Preis niederschlägt. Frecher Rotz scheint günstiger herzustellen sein, was ich aber nur anhand der Preise annehmen kann - wohl dem, der das mag!

Wir können alle nicht viel mehr tun, als mit der Kohle, die uns zur Verfügung steht, den für uns am besten passenden Synthesizer zu kaufen, zu lernen, mit ihm umzugehen und die beste uns mögliche Musik damit zu machen. Wer mehr will, muss den Kontakt zu den Herstellern suchen und sie dazu bewegen, die eigenen Ideen/Vorstellungen umzusetzen (und "Gebt euch mehr Mühe!" wird da nicht zielführend sein).

Übrigens habe ich in diesem Post ganz bewusst nicht gegendert, und zwar weil ich die paar Frauen, die ich als Elektronikmusikerinnen kenne und schätze, noch nie an irgendwelchen Synthesizern herumzukritteln gehört habe; das scheint eine eher männliche Gewohnheit zu sein.

Schöne Grüße
Bert (in puncto günstige Edelness im Team GS Music)
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Steril, Darwinian, MartYATARI und 5 andere
  • #2.192
Ein Synthesizer ist nur ein Werkzeug. Es macht keine Musik.
 
  • Daumen hoch
  • Hmm
M.i.a.u.: Cord und MartYATARI
  • #2.193
Ein Synthesizer ist nur ein Werkzeug. Es macht keine Musik.
ich hab dich als Bühnenmusiker wahrgenommen. Verständlich das du das so siehst. Aber es gibt hier einige - nach meiner Wahrnehmung - für die ein Synth einfach ein spannendes Gagdet für ein interessantes Hobby ist. da nerdet man dann mal über unterschiedliche Spitzen bei Squarewaves ab ;-)
 
  • Daumen hoch
  • wunderbar
M.i.a.u.: VEB Synthesewerk, 5511823sUbbSC und MartYATARI
  • #2.194
  • Daumen hoch
  • Gute Idee
  • HaHa
M.i.a.u.: MartYATARI, verstaerker und 5511823sUbbSC
  • #2.196
Genau das.
Es gibt derzeit gefühlt (vielleicht sogar real) mehr hochwertige polyphone Analogsynthesizer als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt seit deren Erfindung. Und die gibt es in allen Preiskategorieren von ein paar hundert bis zu vielen tausend Euro - und die alten Klassiker gibt es ja auch noch, was aber wieder eine andere Baustelle ist.
Wir können wohl davon ausgehen, dass jedes einzelne dieser Instrumente sehr gezielt und mit allen Kräften in Richtung "Klangqualität versus Herstellungskosten" optimiert worden ist. Und danach kann es nur noch darum gehen, dass Instrument und Käufer zusammenfinden, wobei erstens das Budget und zweitens die völlig subjektiven klanglichen/haptischen/ästhetischen Vorstellungen des Käufers mit denen des Herstellers (der ja im Idealfall auch einen sehr persönlichen klanglichen Geschmack hat, den er versucht, umzusetzen) im Einklang stehen müssen. An einen (für Analogpolys) mittelpreisigen (was immer noch viel Geld ist - nicht falsch verstehen!) den Anspruch des klanglichen Nonplusultras zu stellen, kann zwangsläufig nur zu Unzufriedenheit führen. Und diese Unzufriedenheit dann mit "Chinesen" oder "keine Mühe gegeben" auf den Hersteller zu projizieren, führt meiner Meinung nach in die falsche Richtung.

Der Muse hat ganz andere Qualitäten und eine sehr unterschiedliche Klangästhetik im Vergleich mit dem viel teureren One aus gleichem Hause. Raunchy versus vornehm, aggressiv versus majestätisch, Vielfalt gegen Style, so könnte man es grob vereinfachend zusammenfassen. Ganz ähnlich, wie übrigens der Vergleich Messenger mit Minimoog ausfallen würde - es sind einfach sehr unterschiedliche Instrumente, und ganz offenbar ist jener edle Schmelz, jene letzte analoge Power nur mit viel Aufwand bereitzustellen, der sich dann letztlich im Preis niederschlägt. Frecher Rotz scheint günstiger herzustellen sein, was ich aber nur anhand der Preise annehmen kann - wohl dem, der das mag!

Wir können alle nicht viel mehr tun, als mit der Kohle, die uns zur Verfügung steht, den für uns am besten passenden Synthesizer zu kaufen, zu lernen, mit ihm umzugehen und die beste uns mögliche Musik damit zu machen. Wer mehr will, muss den Kontakt zu den Herstellern suchen und sie dazu bewegen, die eigenen Ideen/Vorstellungen umzusetzen (und "Gebt euch mehr Mühe!" wird da nicht zielführend sein).

Übrigens habe ich in diesem Post ganz bewusst nicht gegendert, und zwar weil ich die paar Frauen, die ich als Elektronikmusikerinnen kenne und schätze, noch nie an irgendwelchen Synthesizern herumzukritteln gehört habe; das scheint eine eher männliche Gewohnheit zu sein.

Schöne Grüße
Bert (in puncto günstige Edelness im Team GS Music)
GS ist gearsl.. äh Space ?
 
  • #2.200
Nur interessehalber:

Woran machst Du 'schlechte Qualität' fest? Am Schaltungsdesign? Bauteilqualität? PCB Routing? Mit wieviel Pegel ins VCF gegangen wird?


Jenzz

Man hört es im Klangverhalten zu Geräten, die man gut kennt, auch Übersteuerungsfestigkeit ist ein Thema. Man positioniert Geräte, deren Eigenschaften, Frequenzverhalten, das Gefühl beim Spielen, Bespielbarkeit auch wichtig, daraus erkenne ich mitunter auch eine Qualität direkt am Gerät.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.201
Hat das nicht auch mit der persönlichen Erwartung zu tun? Der Subsequent-37 wurde auch von vielen als schlecht klingend abgetan, nur weil er nicht typisch vintage- oder Minimoog-Vibes hat.
Trotzdem ist es ein sehr guter Synth mit Charakter und war doch sehr erfolgreich.
Der Muse wäre jetzt auch nichts, was ich dringend bräuchte, aber das heißt ja nicht, dass er deswegen schlecht wäre.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI, Darwinian, Scenturio und 2 andere
  • #2.202
Zu Tom Noise,

die Moog* Voyager Oscillatoren klingen schon sehr Tight und Massiv, es gibt da YouTube Videos von ,, Synthetic Machine ,, mit einem Moog* Voyager RME eingespielt, mal reinhören, da hört man den Charakter und die Qualität, die Kraft im Sound.

Zu Jeltz,

jeder Oscillator klingt verschieden, das hat nicht nur etwas mit dem Obertongehalt zu tun, damit er Charakter bekommt. Somit hat jeder Oscillator seinen Charakter.
Der Obertongehalt unterstützt diesen und man kann erfassen ob er Muffiger, oder Klarer definiert klingt.

Nicht Alles was im Oscilloskop ( wird das so geschrieben ? ) sichtbar ist kann man als gehört definieren. Man hört es mit den eigenen Ohren, diese sind am empfindlichsten dafür.
Ist halt auch eine Geschmacksfrage. Auch Digitale Oszillatoren klingen immer anders.

Es kommt da aber auch auf eine Art Gehörschulung an, ob man es selber überhaupt wahrnimmt und einschätzen kann.


Zu Jelzz,

Qualität nehme ich war in der Fertigungsart, Materialien, Klang von den jeweiligen Einzelkomponenten, Oscillator, Filter, Envelopes, VCA usw. der Gesamtklang, die Bedienbarkeit,
vor allem der Höreindruck ob es für mich Gut klingt.

Hochwertigere Geräte klingen kräftiger, definierter, machen mehr Sound sind oft unstetiger.

SSL Studiotechnik, SPL, Universal Audio*, Apogee, Antelope Wandler usw. sind zwar eindeutig Teurer, aber machen Sound. Preiswerte Geräte können das aber auch in Ähnlichkeit, wenn Sie gut gefertigt wurden.


Auch ein Minimoog klingt immer etwas anders, je nach Revision, Voiceboard usw.
Auch wenn er gut durchgestimmt wurde macht im Sound viel aus.


Zu Verstaerker !! ,

wenn Leutchen ! mein Text zu ,, Holprig ,, erscheint und sogar noch ,, übersetzt ,, liegt das wahrscheinlich an der Schreibweise eines Jeden hier, der sich eigens in seiner Identität anders verhält und anders etwas beschreibt, sich ausdrückt.
So wie jeder eine andere Haarfarbe hat, einenanderen Tonfall usw.

Wie klingt denn bei Dir !! ,, Schnappig ,, ist das ein ausgewähltes Wort, heißt doch eigentlich,
wie Schnell die Hüllkurven eines Synthesizers arbeiten, oder !

Viele Leute hier verwenden oft verschiedene Slangs in Wortwahl, na und, jeder so wie er will !!

Ich finde nur Schade, das man an solcher Stelle hier im Forum kritisiert.
Es geht hier um die Sache, die Geräteschaften oder.

Und auch noch dabei —-

Ich finde nicht, das der Moog* Muse bisher auch Kritisch abgehandelt wurde und Testergebnisse bisher immer so ungemein Positiv verfasst wurden.

Sicherlich muss man Abwägen was man sich auch für sein Teuer Geld für Equipment kauft, 3000 Euro kann sich nicht jeder leisten. Oft verteidigt man sich aber auch um das gekaufte, um es gut dastehen zu lassen.

Habe ich in meinem Text für den Moog Muse, diesen nur Schlecht machen wollen, nein bestimmt nicht, aber ich habe erfasst was mir persönlich auch nicht so an Ihm gefällt.

Muss ich mich jetzt wieder, wegen meiner Schreibweise offen legen !

Ich kann es gar nicht leiden, wenn sich Personen hier im Tread überkandidelt gegen anderer
in Ihrer Schreibweise äußern, muss das sein, Nein !!!!
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.203
Das korrekte Wort für schnelle Hüllkurven und Maßeinheit ist Schnapptizität. Es gibt auch eine Geschwindigkeitsangabe - das ist die Flupptizität.

Hey, noch schnell zu Kritik und Frieden - das ist alles gut und richtig - auch wenn man etwas liebt - ist nicht falsch zu sagen, was jeden daran freut oder nicht - aber am Ende - war meine Entscheidung etwa definitiv der Zugang und das sehr spontane Moment des Zugriffs auf alles - einen guten Sound vorausgesetzt.

Da wird man schon wegen der sehr verschiedenen Ansprüche und Musikstile nicht einig. Das ist ein wichtiges Grunddenken - wenn ich jetzt sage, dass der gut ist - ist das für andere lange nicht so.
Es gibt Leute, die mögen sogar den Matrix 12 nicht, für mich der schönstklingenste und breiteste Sound, in den all.time-Charts.
Mitnehmen würde ich ihn nie - bei ihm sind Flupp/Schnapptiztät allerdings gering - klingt nur aber sensationell. Kann auch viel.

Wenn ihr eure Instrumente sucht, dann wollt ihr das Optimum.
Ich habe mein langjähriges Konzepte für Live deshalb zB massiv umgestellt, weil der Muse das kann was er kann und wie er es kann - er hat sehr viel Hands-On Faktor. Das zählt. Es gibt auch einige Dinge, die andere nicht können, die mir wichtig sind - aber sicher gibt es viel was mir wichtig ist, was anderen weniger wichtig sein kann.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI, Whych und 5511823sUbbSC
  • #2.204
Ich selber finde die Technischen Möglichkeiten im Moog Muse Toll, die max. 3 VCO,s, zwei Filter, 8 Stimmen, Duo Timbralität, ein schön gemachtes Digitales Delay, für diese 3000 Euro absolut OK

Und trotzdem ist da etwas für mich, eben der Gesamtklang, der für mich nicht optimal genug ist,
und da hätte man es besser machen können als Hersteller, auch für den Preis.

Das ist aber meine eigene Einschätzung, ,, Besser machen ,, ist für mich, der schon so viele Analoge Synthesizer benutzt hat, kennen gelernt, gehabt hat, dieses Besondere am Analogen,
die besondere Wärme, Klarheit in den Obertönen, das Direkte, der Envelopes ( hier ,, Schnappiness ,, ) , Kraft in allen Frequenzbereichen. Das muss man sich bei den alten Analogen Kisten mal anhören, da ist Magisches drin. Dieses fehlt mir oft bei Modernen Neueren Synthesizern. Sicher, nicht jeder Synth soll gleich klingen, jeder hat seinen Charakter.
Aber um etwas noch Exakter, Hochwertiger klingen zu lassen ist der Hersteller gefragt, der
noch mehr daran arbeiten, entwickeln könnte, das dies Möglich wird.
Andere Kondensatoren, Wiederstände, Wandler, SMD Bestückung usw.

Ich bin voll Moog geprägt seit jeher, darum kenne ich alle und auch alle Begebenheiten und trenne Spreu vom Weizen, gehe daran etwas genauer ins Blickfeld, wie klingt es.

Insgesamt kann man mit diesem Synthesizer sehr zufrieden sein und dessen Möglichkeiten.

Ich möchte hier keinen vor dem Kopf stoßen, Ihrer Wahl für den Muse,man hat ja auch viel Geld dafür bezahlt, ich wünsche jedem vielen Spaß mit diesem Gerät, den man auch haben kann und Gut ist.

Wer weiß, ich selber ändere auch immer wieder mal meine Meinung, bekomme eine andere Sichtweise, vielleicht kaufe ich mir einen solchen Moog Muse doch irgendwann mal, er ist wie er ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: SOUNDDIGGER, Stue, TommNoise und eine weitere Person
  • #2.205
YouTube Videos von ,, Synthetic Machine ,,
ich mag den - hatte aber bisher den Eindruck, dass der quasi jedes Gerät gutklingen lassen kann. ;-)

Nicht Alles was im Oscilloskop ( wird das so geschrieben ? ) sichtbar ist kann man als gehört definieren.
das würde ich anzweifeln - wenn das Oszilloskop hinreichend auflöst (sprich: alles was man hört, sollte theoretisch auch messbar sein - umgekehrt natürlich nicht).
Allerdings: unsere Sinne (z.B. die Ohren) maskieren/verändern allerdings viele Signale, und das Nervensystem tut sein übriges, und es kommt zu psychoakkustischen Effekten ... also können objektives Signal und subjektiv gewonnener Eindruck durchaus divergieren.
 
  • #2.206
Ich hoffe, es kam rüber, dass jeder hier sich da anders kommuniziert - die meisten setzen ihre Vorstellung als Basis, was kein Problem ist - das ist so in einem Forum. Der eine freut sich ernstlich über Top40 Originalität und 80er - der andere einen neuen unerhörten Sound - schon allein das macht eben so einen Monsterdrift in allen Threads. Das könnte überall stehen.

Das wird also nie Schluss-Striche gehen - alle werden immer alles immer wieder neu anfassen. Du hast niemandem vor den Kopf gestoßen, deine Meinung ist absolut nachvollziehbar - zudem ja nicht über Musik gesprochen wurde - ist das alles einfach ein Eindruck. Ich kann da auch mehr mit anfangen, wenn ich weiss, welche Schwerpunkte man hat.

Helfen tut aber JEDE Idee.
Also für jeden Bericht bin ich immer dankbar. Auch über Kritik und Lob. Das sammelt am Ende einen Teil der Wahrheit, so es die gibt.

Synthetic Maschines - ja, kann man nicht oft genug drauf hinweisen. Immer schön.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.207
Zu Tom Noise,

die Moog Voyager Oscillatoren klingen schon sehr Tight und Massiv, es gibt da YouTube Videos von ,, Synthetic Machine ,, mit einem Moog Voyager RME eingespielt, mal reinhören, da hört man den Charakter und die Qualität, die Kraft im Sound
Ich hatte selbst einen Voyager, einen der ersten 50 Exemplare der Signature Edition und daneben einen Vintage Minimoog. Die VCOs des Voyager waren im Vergleich doch eher obertonarm (womit wir wieder bei persönlichen Erwartungen wären;-) )
Nicht wirklich schlecht, aber mir fehlte da der letzte Biss. Darum hatte ich die Modifikation auch von Linhard machen lassen.
Es gibt ja einen Grund, dass es die Modifikation überhaupt gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #2.208
Lustig ist, dass manchmal das davor stehen oder das erleben sogar noch andere Einschätzungen mitbringen.
Ich hatte den RME V'ger - aber irgendwie fand ich ihn nur gut, die Bedienung ok - aber in Teilen nicht optimal - den Sound ok - aber wenn man Minimoog und Co misst, dann ist es oft ein anderes Urteil - und wenn ich dann hier und da V'ger gehört habe auf Bühnen - war das schon sehr gut.

Was ich hier sagen möchte - es ist nicht immer die Technik, die Sachen die wir so bereden - man muss das Gefühl des zufriedenen haben, egal wie gut das Filter reagiert oder die Obertöne verteilt sind - die müssen eh immer perfekt sein.

Der Muse hat beim Filter auch sowas zahmeres als ich das gern hätte. Hier und da - etwas, was zB ein Andromeda ggf. hat - und 2 Filter - da wäre das ein oder andere noch cool - aber vielleicht wollte ich eine Art MS20 Moog. Das ist er nicht, nur weil er 2 Filter hat. Das klingt schon eher clean für einen Moog. Ein Magnolia zB klingt deutlich dreckiger und wäre ggf. sogar "besser" diesbezüglich.
Anders aber sowieso.

Hoffe es kommt rüber, warum ich dies aufschrieb. Ist eher allgemein. Die Moogs fand ich bisher immer schieriger für Live außer Mini (den ich aber nie besaß) - Messenger und Muse finde ich für die Bühne und spontanes "Tun" ziemlich gut gelungen, ich kenne aber auch Synths, die bei einigen Elementen noch idealer wären.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI und TommNoise
  • #2.209
Danke an unserem Admin Moogulator, der versucht, verschiedene Charakter und Meinungen unter einen Hut zu bringen, damit es sachlich bleibt.

Ich hatte Schlussstrich geschrieben, weil ich nicht noch mehr Unruhe in das Thema Moog Muse einbringen wollte.

Natürlich gibt es immer wieder Neues, Erfahrungen, Tipps, Tricks, die hilfreich dienen können.
Ich beschäftige mich mehr mit Sound Rumschrauben und diese erstellten Sounds aber auch gut bespielbar zu gestalten, um sie abwechslungsreicher, interessanter klingen zu lassen.
Das können so Feinheiten sein, wie Filterfrequenz, VCA anschlagdynamisch, Filterfrequenz Modulationen usw. Ich mache im Verhältnis wenig Musik mit den Geräten.
Vielleicht ist es deshalb so, das ich so genau auf das einzelne Gerät schaue, als wie auf das Gesamte Arrangieren und den Vorteilen in der Bedienbarkeit.

Man solle es mir nachsehen, habe andere Herangehensweisen an das Equipment.
Mache auch sehr viel mit verschiedensten Effektierungs Geräten, ich bin da wirklich ein
Probier Nerd.

Man lernt aber viel daraus, mit dem Umgang und dem Bedienen der Geräte.

Der Rudi Linhard musste einige Male an meinem ehemaligen Memorymoog Hand anlegen,
immer wieder mal war er Out of Tune.
Er hat ja Damals als Elektronik Fachtechniker bei der Firma Thomann gearbeitet, bin ein paar Mal dorthin gefahren, das war Damals ein Hübsches Bauernhaus mit einem Teich dran.
Meist aber bei Ihm Privat Zuhause, wo er die meisten Reparaturen an den Moogs gemacht hat und es immer noch heutzutage tut. Ich rufe ihn immer mal an, er ist immer sehr behilflich, muss natürlich im Rahmen bleiben.

Ich vermisse den Memorymoog, habe jetzt von Cherry Audio sogar schon die V2 Version als Software Synth, jetzt sogar mit zweimal 16 Stimmen, man kann zwei getrennte Memorymoogs auf einmal verwenden und daraus einen Soundpatch machen.

Immerhin ein etwas tröstlicher Ersatz zur Hardware.

Irgendwie bin ich aber auch etwas Stolz, das mein ehemaliger MM jetzt bei Behringer in den Firmenhallen steht. Er hat ja Später vor diesen Memorymoog auch mal zu Klonen.
Und wenn man dann einen Neuen, sogar bezahlbaren Nachbau mit hoffentlich akzeptablen Klang
bekommt ist das eine Schöne Sache.

Ich wollte jetzt aber auch nicht zu sehr abschweifen von dem eigentlichen Thread Thema
Moog Muse.

Ich habe beim Musicstore gestern mal versucht ein General Tuning am Muse zu aktivieren, da kam erst mal nur die momentane Temperatur angezeigt und es lief weiter und weiter, braucht er so sehr Lange, bis er im Intensiv Tuning komplett durchlaufen ist oder habe ich da etwas Falsch angewählt ! Das kurze Direkt Tuning geht ja schnell.
 
  • #2.210
bis er im Intensiv Tuning komplett durchlaufen ist
Wo im Menu fandest du das denn? Ich finde nur das Quick tuning (das leider nur kurzfristig hilft)

Das was hier im Manual gezeigt und beschrieben wird , find ich nicht
1788968237481.webp


ah in den letzten Release notes stehts:
TUNING/CAL hidden until outer soft buttons held
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.211
Ich habe den letzten Eintrag genommen mit Start Tune and Cal, dann kam ein Temperatur Fenster wo ca. 42 Grad angezeigt wurde, aber auch nach längerem Warten, etwa 5 Minuten ging es nicht weiter. Dann habe ich abgebrochen.

Den ersten Job mit Quick Tune habe ich auch gemacht, das ging sehr schnell.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.212
Hast Du auch Schwierigkeiten die einzelnen VCO,s möglichst Exakt zu Stimmen, marginales extremes feinfühliges drehen am Tune Knopf verändert es sofortig und ist wieder verstimmt.
So war ich recht lange damit beschäftigt diese drei VCO,s auf einigermaßen Oktavreinheit zu bringen. Bei FM Sounds stelle ich mir es recht schwierig vor damit umzugehen.
Vielleicht muss Moog noch mit weiteren Firmware Updates daran arbeiten, oder !
 
  • #2.214
Bin Vorhin um 13:00 Uhr am 10. September 2026 nochmals zum Musicstore Köln und habe mir den Moog Muse mit meinem eigenem Besten Kopfhörer nochmals angehört und bespielt, wie schon vor zwei Tagen. Ich hatte ja vor Ihn mir zu kaufen, daher ist mir der Eindruck wichtig.

Das Gefühl des Unbehagen lässt mich nicht los.
Er klingt, wie beschreibt man es am besten, Glasig und Hohl, nicht Extrem, aber gut wahrnehmbar. Die VCO,s lassen sich einfach nicht ordentlich Durchstimmen, das alle verwendeten VCO,s relativ gleich stehen und der Ton möglichst gerade ist ohne Zuviel Verstimmung.

Dann auch immer wieder, je nach angeschlagener Taste auf den 5 Oktaven teils sehr extrem.
Auch nach mehrmaligem Quick Tuning wird es nicht viel Besser.

Das ist auch bei Alten Synth Klassikern so, mehr oder weniger, aber bei einem solch
Modernen Gerät, heutiger Zeit viel Zuviel. Es stört regelrecht.

Über die Stimmprobleme des Moog Muse wurde hier im Thread ja schon oft gesprochen.
Auch bei YouTube ist da einiges darüber zu sehen.

Ich kann nur hoffen, das in dem Modell, welches ich getestet habe vielleicht die Alte Firmware
noch aufgespielt ist, das habe ich Leider nicht Nachgesehen.

Frage an Besitzer und User des Moog Muse, hat sich das bis seit letzter Firmware, ich glaube das ist 1.40 Mai 2025, wesentlich verbessert. ?

Ganz weg ist das nicht, das weiß ich. Das ist halt so mit diesem Analogen.

Aber Ihr könnt mich ruhig Hassen oder verspotten, ich bleibe bei meinem eigenem Urteil, wie ich obig den Klangcharakter beschrieben habe. Er klingt etwas Glasig und Hohl im Sound und die Filter sind nicht die Kräftigsten, das ist so.

Es ist ein recht ansehnlicher, gut durchdachter Synth, mit vielen Möglichkeiten, für mich sogar, mit seinen gesamten Komponenten Optimal gestalten, aber, wie beschrieben !
Da fehlt etwas, aber ich wünschte mir es wäre anders, bei immerhin einem Polyphonen Moog.
Das ärgert mich regelrecht, ich weiß, ich muss Ihn ja nicht kaufen.

Bei vielen modernen anderen Synthesizern, wie Sequential, Oberheim ist es wiederum so, das die VCO,s immerzu im gleichen Beat Tönen, da gibt es keine Abweichungen, das Stört eventuell auch, es klingt zu Steril.

Beim Muse ist das aber Leider Zuviel Verstimmung.

Wenn Du da dran bist und die Regler für VCO Tuning immerzu in Micromillimeter gefühlt rauf und runter und zueinander bewegst und es ist immer noch Zuviel Unterschied, das Nervt regelrecht.

Ich kenne das an meinem Dreadbox Erebus V3, da ist das auch Tricky, aber das ist ein Kleiner Mono Synth.

Es kommt bestimmt ein Kommentar : Ja dann kauf Ihn halt nicht, wenn er nicht gefällt und Gut ist.
Aber Laber nicht immerzu alles Schlecht, oder mache es Schlecht. Andere sind zufrieden.
Ja, da Freue ich mich drüber, wenn Andere zufrieden sind, soll so sein !

Ich finde aber, Andere wären Alle noch Zufriedener, wenn er Besser funktionieren würde.
Und das Alles mit diesen ,, Kleinen Acht aufgesteckten Boards und Main Platine ,,
Da sollte Moog nun wirklich ernsthaft schleunigst nachbessern.

Beim Arturia Polybrute, den ich auch gehabt habe war das alles nicht, da Funzte es aber !!
Außer, der Aftertouch war, wie er Mechanisch und Elektronisch aufgebaut war zu Schlecht mit zu wenig Nachruck. Und das Preset Speichersystem war unnötig umständlich.

Für mich wird dat Nix, ziehe den Hut, das es einen solchen Moog gibt, jedoch mit Dingen, die einem das Aus-Leben mit diesem Gerät erschweren.
 
  • Hmm
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.215
Ich glaube, dein Dilemma würde nicht existieren, wenn der Muse nicht den Moog Schriftzug hätte. 😉
 
  • HaHa
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Archivicious, Synthesilent, MartYATARI und eine weitere Person
  • #2.216
Auch nach mehrmaligem Quick Tuning wird es nicht viel Besser.
Frage an Besitzer und User des Moog Muse, hat sich das bis seit letzter Firmware, ich glaube das ist 1.40 Mai 2025, wesentlich verbessert. ?
jein, es ist ein bekanntes Problem. Es wird aber nach gut 45 min deutlich besser. Zumindest hier und bei Moogulator dem seinen.

Wenn Du da dran bist und die Regler für VCO Tuning immerzu in Micromillimeter gefühlt rauf und runter und zueinander bewegst und es ist immer noch Zuviel Unterschied, das Nervt regelrecht.
shift drücken hilft, kann man auch latchen

Ich finde aber, Andere wären Alle noch Zufriedener, wenn er Besser funktionieren würde.
Und das Alles mit diesen ,, Kleinen Acht aufgesteckten Boards und Main Platine ,,
Da sollte Moog nun wirklich ernsthaft schleunigst nachbessern.
Dann schreib Moog! Ich hätte nichts dagegegn wenn das tuning stabiler wäre
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.217
Zu Frixion,

Nein, mein Dilemma würde nicht existieren, wenn der Moog Muse besser verarbeitet worden wäre

Ein Dilemma aus dem Alt Griechischen heißt: Doppelter Vorschlag, man ist in einer Zwangslage.

Darin bin ich aber gar nicht, ich erzähle nur von Tatsachen die ich selber angewendet habe.

In dem ich das Gerät persönlich getestet habe.

Und mir selber ist es ziemlich Egal welche Firma da involviert ist.

Vielleicht klingt er ja besser, wenn man eine Micky Maus drauf kleben würde !

Ein Geräte Emblem hat mit der Signalfluss Qualität eines Gerätes glaube ich nichts zu tun.

Mal Ehrlich, wie denkt man sich sowas, Der Moog Hersteller hat bisher, seit Veröffentlichung des Muse jetzt schon ganze zwei Jahre Zeit gehabt und dieses Tuning Problem immer noch nicht in den Griff bekommen, diente zu keinerlei Lösungen aber die Hoffnung bleibt ja, oder ?

Naja, ein Uli Behringer hat es ja vorzüglich geschafft mit Nachbesserungen zb. Seinen UBXa
auf einen Makellosen technischen Stand zu bringen, dient das nicht der Wahrheit !

Und vor Allem, ich selber bin ja gar nicht im Besitz dieses Gerätes, geschweige, hätte gut 3000 Euro dafür bezahlt. Also, kann mich das gar nicht selber so Ärgern.

Solch Sätze, wie ,, Mein Dilemma ,, gehören hier in diesem Portal, Thread überhaupt nicht rein
Aus Anstand wegen.


Zu Verstärker,


Danke Dir, das Du wenigstens mit positiven Lösungsvorschlägen entgegen kommst.

Und ja, ich hoffe, das sich vielleicht der Hersteller Betrieb auch diese Seiten anschaut,
damit Dinge verbessert werden können.

Ansonsten habe ich kein Problem damit, mich an den Hersteller zu wenden.

Habe das Damals auch schon die Firma Sequential kontaktiert, diese haben dann extra für mich
die letzte verfügbare Firmware für den Sequential Pro 2 geschrieben, und es wurde ermöglicht das sich jeder User diese dann Herunterladen konnte.

Und ich habe noch vor zwei Jahren einen Moog Rogue komplett zerlegt und wieder Einwandfrei, mit Toller Optik und Elektrisch aufgearbeitet.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: SOUNDDIGGER, jack4life und 5511823sUbbSC
  • #2.218
jein, es ist ein bekanntes Problem. Es wird aber nach gut 45 min deutlich besser. Zumindest hier und bei Moogulator dem seinen.
Ja, bestätigt - ich lasse ihn vor Gigs hochformell mit Strom versorgen, ab da geht es - aktuell ist mein Set aber "recht atonal" - dennoch gibt es natürlich melodische Sounds, die wichtig sind.
Also - es ist schon etwas, was man wollen muss - früher hatte ich den Andromeda dabei - der war stabiler. Aber - schwerer. Und hat natürlich nicht das was Muse kann - aaaaber.

wir könnten alle 3 ne Mail mit Bitte verfassen - ich hätte gern etwas mehr Stabilität nach einschalten, 10 Min statt 45 wären mir lieber, ich muss halt überall Extrawurst beantragen.
Hab meinen Muse beklebt, steht jetzt Moogulator drauf, was total anderes. Aber wenn ich Support bekomme, mach ich den auch ab.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: verstaerker
  • #2.219
Er klingt, wie beschreibt man es am besten, Glasig und Hohl, nicht Extrem, aber gut wahrnehmbar. Die VCO,s lassen sich einfach nicht ordentlich Durchstimmen, das alle verwendeten VCO,s relativ gleich stehen und der Ton möglichst gerade ist ohne Zuviel Verstimmung.
Sorry, ich weiß nicht was ihr meint. Bei meinem ist das nicht so, oder ich weiß nicht, worauf ich achten soll.
Ich würde mir ja wünschen, dass es dazu mal ein Beispiel Video oder zumindest Audio Aufnahme Inkl. der Vorgehensweise zum Nachmachen gibt.

Dann auch immer wieder, je nach angeschlagener Taste auf den 5 Oktaven teils sehr extrem.
Meinst du chromatische Unreinheit oder was genau? Was hast du denn gespielt: Immer ein C auf jeder Oktave nacheinander?

Über die Stimmprobleme des Moog Muse wurde hier im Thread ja schon oft gesprochen.
Auch bei YouTube ist da einiges darüber zu sehen.
Beispiel Link ?

Aber Ihr könnt mich ruhig Hassen oder verspotten, ich bleibe bei meinem eigenem Urteil, wie ich obig den Klangcharakter beschrieben habe.
Dafür nicht, alles gut, jeder achtet da auf was anderes und hört ggf. anders.


Es ist ein recht ansehnlicher, gut durchdachter Synth, mit vielen Möglichkeiten, für mich sogar, mit seinen gesamten Komponenten Optimal gestalten, aber, wie beschrieben !
Da fehlt etwas, aber ich wünschte mir es wäre anders, bei immerhin einem Polyphonen Moog.
Das ärgert mich regelrecht, ich weiß, ich muss Ihn ja nicht kaufen.
Das ist halt deine Erwartungshaltung. Ich hatte anfangs ebenfalls was anderes erwartet und war von dem Klang etwas vor den Kopf gestoßen.
Allerdings hat sich das mit der Zeit geändert, als sich auch mein Horizont zwischenzeitlich erweitert hat.
Wenn man ihn so nimmt wie er ist, dann ist der Sound in vielen Patches richtig richtig gut.

Es macht doch auch keinen Sinn, dass jeder Moog gleich klingt. Das ist bei anderen Herstellern genauso.
Dann gefällt er DIR zwar, aber dann kommt wieder die andere Hälfte die dann sagt: "Schon wieder alter Wein in neuen Schläuchen".
Wie willst du es denn als Hersteller nun möglichst vielen recht machen?

Er klingt nicht wie die üblichen Moog Brummer - ein Mono ist aber auch einfach anders und lässt sich nicht vergleichen - das musste ich auch erstmal verinnerlichen.
Ich finde er hat genug Wumms untenrum, wenn man will. Und in den Höhen hat er definitiv Charakter, wo er sich gegenüber meinen anderen abhebt und ein Alleinstellungsmerkmal hat. Genau deswegen habe ich ihn letztenendlich doch gekauft.

Wenn der Muse wie z.b. eine Neuauflage eines Prophet oder Oberheim auf einmal ganz anders klingt, dann wäre das Argument (klingt nicht wie er soll) auf jeden Fall angebracht. So aber denke ich muss sich der Muse doch nicht rechtfertigen, weil er einfach was Neues/Eigenes ist. Wenn man ihn nicht mag, dann ist das so und dann auch gut. Das wäre dann aber eher zu vergleichen mit völlig fremden Synths, die einfach nicht so klingen - "WIE DU ES MAGST"
Also halt nur mal als Gegenargumente für die Waagschale...

Bei Moog schwingt halt wohl eine gewisse Grunderwartung mit, was den Sound anbetrifft. Aber ich kenne auch nicht alle Moogs und ihren Klang...

Bei vielen modernen anderen Synthesizern, wie Sequential, Oberheim ist es wiederum so, das die VCO,s immerzu im gleichen Beat Tönen, da gibt es keine Abweichungen, das Stört eventuell auch, es klingt zu Steril.
DAS kann ich nun gar nicht nachvollziehen und würde sogar sagen das ist definitiv nicht korrekt.
Ich habe bei meinen verschiedenen Synths viel getestet und das Beating ist immer anders. Gerade deswegen, weil die (neueren?) Synths alle mit extra verstimmten Stimmen ausgeliefert werden- GERADE bei Sequential und Oberheim. Auch beim Muse gibt es immer unterschiedliches Beating - natürlich nur dann, wenn auch die Stimmen durch wechseln. Wenn du immer die selbe Taste drückst, dann klingt auch immer die selbe Stimme (sieht man ja im Display). Das kann man mit einem langen Release ganz einfach aushebeln. Richtig krass abnormal driftend ist es aber imho nie ab Init Patch.

Das unterschiedliche Beating ist doch am Ende auch eben das, was den "analogen" Charakter ausmacht. Das will man ja.

Und daher finde ich deine bisherigen Argumente auch irgendwie verwirrend - einmal sagst du, der Muse ist "steril", dann wieder dass er sich gar nicht stimmen lässt (Gegenteil von steril?).. jetzt oben die Aussage, dass alle anderen selbes Beating haben (alle anderen steril) ... was denn nun ????

Beim Muse ist das aber Leider Zuviel Verstimmung.
Kannst du das irgendwie quantifizieren - in Cent +/- ? So theoretisch und auch ohne Beispiele ist das halt schwierig. Ich weiß du besitzt das Teil nicht, aber evtl. kannst du ja nen field recorder oder sowas mitnehmen und aufnehmen.
Vielleicht liegts ja auch nur an dem Modell?

Eigentlich müssten mal mehrere Leute ihr Modell nach dem gleichen Verfahren durch testen, am besten mit Video von einem Tuner, der die Abweichungen anzeigt.. aber das ist halt Aufwand, klar ..

Wenn Du da dran bist und die Regler für VCO Tuning immerzu in Micromillimeter gefühlt rauf und runter und zueinander bewegst und es ist immer noch Zuviel Unterschied, das Nervt regelrecht.
Du kannst mit gehaltener/aktivierter Shift Taste auf Fine Tuning für jegliche Regler umswitchen (nur Ausschalten danach nicht vergessen ;) )
Ich meine aber auch mal gelesen zu haben, das der Muse in der Tat intern nur ein relativ grobes Raster hat? Will aber keine Verschwörungstheorien verbreiten ..

Es kommt bestimmt ein Kommentar : Ja dann kauf Ihn halt nicht, wenn er nicht gefällt und Gut ist.
Aber Laber nicht immerzu alles Schlecht, oder mache es Schlecht. Andere sind zufrieden.
Ja, da Freue ich mich drüber, wenn Andere zufrieden sind, soll so sein !

Ich finde aber, Andere wären Alle noch Zufriedener, wenn er Besser funktionieren würde.
Und das Alles mit diesen ,, Kleinen Acht aufgesteckten Boards und Main Platine ,,
Da sollte Moog nun wirklich ernsthaft schleunigst nachbessern.
Besser/schlechter ist relativ, so wie vom Vorredner oben schon angerissen. Was du als "Bug" siehst, muss nicht unbedingt einer sein - und kann eben nur dein "Geschmack" sein. Da gibt es glaube ich keine festgeschriebene Wahrheit.

Beim Arturia Polybrute, den ich auch gehabt habe war das alles nicht, da Funzte es aber !!
Den Klang vom Polybrute finde wiederum ICH gerade im Vergleich zu Sequential, Oberheim und auch zum Muse deutlich anders und geht imho eher in die Richtung der Kritik, die du oben beschreibst - aber das ist auch nur mein Geschmack.

Außer, der Aftertouch war, wie er Mechanisch und Elektronisch aufgebaut war zu Schlecht mit zu wenig Nachruck.
AT ist leider bei den allermeisten - warum auch immer - eher mies, als gut... aber man kann ja die Sensitivität einstellen -- wie so vieles beim Muse, was ja seine Stärke ist (Einstellmöglichkeiten).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Pantograph und 5511823sUbbSC
  • #2.220
Ich würde hier ja lieber mal was über den Editor/Librarian (Standalone und als Plugin) lesen.😊
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Whych und Peterle

Ähnliche Themen

T
Antworten
772
Aufrufe
66K
hairmetal
H
×
Dir gefällt Sequencer.de? ❤️ Lasse dir unsere neuesten Inhalte in der Google-Suche ganz oben anzeigen!

Zurück
Oben