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Moog Muse - 8 Voice polyphonic Synthesizer V1.4

  • #2.161
Also ich mag es eher driftiger - das ist wohl eher weniger gut für FM. Allerdings klar, dass viele was stabiles erwarten. Da stellt sich in der Tat die Frage, welche Synths da eher für den und den Zweck geeignet sind. Muse habe ich vom Sound schon eher "tight" vom Klang her gespeichert - trotzdem mit genug analogem Mojo, dass er nicht als "Digitalo" durch geht. Es ist schon ein individueller Synth, kann ihn noch nicht ganz in eine Schublade stecken. Ich denke (nach längerer Zeit) das ist was Gutes!
Er ist ja analog. Du meinst, wenn er sich nicht verstimmt, wirkt er wie ein digitaler ?
 
  • #2.162
Was mir jetzt noch fehlt ist ein Patch Editor (live als VST wirds wohl nicht gehen, aber zumindest "Offline") bzw. zumindest Visualisierer, mit dem man die EInstellungen sehen kann.
Weshalb sollte das nicht als VST gehen? Moog* war ja einer der wenigen Hersteller, die ihre Synths konsequent mit umfangreichen VST Editoren versorgt haben (Minitaur, Subs etc.). Und ausgerechnet beim Flaggschiff schwächeln sie. 🙃
 
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M.i.a.u.: nicogrubert und claudio
  • #2.163
Hab das hier grad gefunden:

So ich hab mal ein wenig rumprobiert.
An sich eine gute Sache aber scheinbar muss man jeden einzelnen Patch auswählen und dann kopieren. Einfach mehrere Patches markieren oder eine ganze Bank nehmen und rüberschieben geht nicht. Ich habe es auch nicht geschafft eine importierte Bank wieder zu löschen.
Aber praktisch um mal den Überblick zu haben und immer noch komfortabler als die Dinger im Explorer rumzuschieben sollte es nicht eine ganze Bank sein.
 
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  • #2.164
das glaube ich dir, das liegt daran das das Gainstaging recht empfindlich ist und die entstehende Sättigung nicht direkt samtig ist. Aber tatsächlich bekommt man damit auch sehr sehr sanfte, wohlklingende Sounds hin.
Ich finde die Stärke ist die Flexibilität und Möglichkeiten im Sounddesign. Würde ich einem CS80 oder Jupiter-8 bei weitem vorziehen.
Ja ich weiß, das war meine erste Amtshandlung, finde den Post grade nicht wieder aber haben wir damals alles ausführlich diskutiert. Aber richtig seidig wurde es bei mir ja trotzdem nicht :D
Dafür gehen ja viele andere coole Sounds - das wäre so für mich der Grund die Muse nochmal anzuschaffen, wie du sagst, Charakter hats ja und Flexibilität ist groß. Hab neulich Aufnahmen einiger eiskalten analog FM-Bells wiedergefunden :)
Jupiter-8 hätte ich trotzdem gerne 😬
 
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M.i.a.u.: verstaerker
  • #2.165
Schon älter aber kannte ich noch nicht.

 
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M.i.a.u.: Paradiddle, Teiko und Lauflicht
  • #2.166
Er ist ja analog. Du meinst, wenn er sich nicht verstimmt, wirkt er wie ein digitaler ?

Doch er verstimmt sich natürlich und die einzelnen Stimmen haben auch alle eine Verstimmung gegeneinander.
Weshalb sollte das nicht als VST gehen? Moog war ja einer der wenigen Hersteller, die ihre Synths konsequent mit umfangreichen VST Editoren versorgt haben (Minitaur, Subs etc.). Und ausgerechnet beim Flaggschiff schwächeln sie. 🙃
Weil der Muse kein SysEx kann. MIDI ja zum schrauben, aber digitaler Transfer von Patches nach meinem Verständnis aktuell nicht. Ich hoffe seehr, dass sie das und ja - einen Editor/VST - nachliefern. Aber leider ist es auch hier schon lange still seit dem letzten Firmware Update. Das finde ich sehr schade.
So ich hab mal ein wenig rumprobiert.
An sich eine gute Sache aber scheinbar muss man jeden einzelnen Patch auswählen und dann kopieren. Einfach mehrere Patches markieren oder eine ganze Bank nehmen und rüberschieben geht nicht. Ich habe es auch nicht geschafft eine importierte Bank wieder zu löschen.
Aber praktisch um mal den Überblick zu haben und immer noch komfortabler als die Dinger im Explorer rumzuschieben sollte es nicht eine ganze Bank sein.
Danke für deinen Erfahrungsbericht! Ja es ist nicht perfekt und es gibt noch einen weiteren Patch Editor eines Users, allerdings ist der noch rudimentärer. Immerhin ETWAS ...
Schon älter aber kannte ich noch nicht.


Danke, ich schaue immer gerne jegliche Videos solcher Art, weil man bei jedem etwas Neues erfahren/mitnehmen kann :)
 
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M.i.a.u.: Whych
  • #2.168
Bin Heute Nachmittag zum Musicstore in Köln mit dem Fahrrad und habe mal zum ersten Mal den Moog* Muse auf Herz und Nieren geprüft.
Den bestmöglichen fettesten Sound mit allen drei VCO,s, Sägezahn und Dreieck gleichzeitig,alles im Mixer auf Anschlag und Drive auf Maximum, mit beiden Filtern weit geöffnet und VCA mit max. Volumen, komplett ohne Delay Effekt und ohne Spread der Stimmen.

Es wird ja dokumentiert, erzählt, es wären Moog* Voyager angelehnte VCO Oszillatoren oder sogar ,, Die VCO,s vom Voyager !

Es springt beim bespielen des Gerätes nicht der Funke über, da ist nichts mit Voyager Oszillatoren,
es fehlt das Kraftvolle, die Direktheit, das Lowend, das charakteristische Sirren, Flirren, Singen im Sound.

Ich habe direkt mit meinem eigenem Lieblings Kopfhörer, den ich mir extra mitgenommen habe, einem Beyerdynamic DT 990 mit 600 Ohm Systemen abgehört, mit dem ich Zuhause Musikinstrumente wie alles mit HiFi abhöre.
So den Besten Vergleich habe.

Ich habe sofort an einem Moog* Matriarch gespielt, klingt gleich viel Seidiger und Direkter, Klarer und im Anschluss an einem Sequential Trigon gespielt, dieser auch Sofort im Sound Direkter, Analoger, kräftiger, welches direkt mehr Spielspaß bedeutet.

Ich habe einen Moog Voyager RME, mit Rudi Linhards Slew Rate Modifikation, bis vor kurzem noch einen Moog Matriarch und um 2002 noch einen Moog Minimoog Model D mit Seriennummer
10800 auch mit Lintronics MIDI und einen Moog Memorymoog LAMM besessen, welcher im Moment in den Fabrikhallen in China im Besitz von Uli Behringer* ist.

Ich habe diese Geräte bisher bis zum Äußersten betrieben und weiß wie ein Moog zu klingen vermag und hat. Hatte auch einen Subsequent 37 dieser klang auch kräftig und Direkt aber recht Linear Modern, hat nichts mit den Klassischen Moog zu tun.

Mit all dem im Hinterkopf, und vor allem im Sound ist der Moog Muse recht hinterher laufend.
Er bemüht sich, schafft es eine Breite Wand aufzumachen, die aber immer gedämpft und etwas kraftlos dasteht und ohne dieses Lowend, welches bei Analogen Synthesizern doch recht wichtig ist.

Ich möchte Besitzern und Neukäufern eines Moog Muses nichts Schlecht machen, aber es sind nunmal Tatsachen Bestände, die nicht abzutun sind.

Auch mein Dreadbox ARTEMIS hat eine Tiefe im Sound und eine Analoge Qualität, die ich beim
Moog Muse direkt vermisse.

Ich weiß es hat heutzutage immer etwas mit Preis Leistung und Modernerem Sound zu tun, der meist verwendet wird.

Ich wollte hier nur mal Darstellen, welches Sound Empfinden ich selber festgestellt habe.
Diese Art Feststellungen und Beschreibungen sind hier in diesem Thread über den Moog Muse kaum gefallen.
In den einschlägigen Testberichten wird der Muse eigentlich auch immer nur zum Vorteil des Herstellers in ein Glanzlicht gerückt und nicht in konstruktiver Kritik beschrieben.

Vielleicht kennen viele die Originalen Moogs nicht, oder die Organische Kraft eines Analog Gerätes, geschuldet der Neuzeitlichen Sounds in Modernen Musikproduktionen, wo der Wert nicht mehr die Qualität ist.

Es ist immer auch eine Geschmacksfrage, was einem Wichtig ist.
Aber es gibt Spezifische Grundlagen in Sound und Qualität, die immer bestätigen, wie hochwertig
etwas gestalten ist.

Das ist meine Meinung zu der ich stehe und eben auch doch recht viele Erfahrungswerte habe,
im Umgang mit Synthesizern, Mischern und Effektgeräte, jeglicher Art.
Und das seit 1982, wo ich mit einem Rehberg VCS 3 in der Schule, danach mit einem Oberheim OB 8 angefangen habe Musik zu erstellen.
Mein eigener erster Synthesizer war 1983, ein Neu gekaufter Roland Jupiter 6 mit speziell eingebautem, separatem erweitertem MIDI.

Unten Bilder vom Muse beim Musicstore

,, Vox Humana ,, ein Factory Sound im Muse habe ich abgewandelt und mir daraus meinen Test Sound gemacht um dieses beschriebene abhörbar zu machen.


IMG_4989.webp

IMG_4990.webp
 
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M.i.a.u.: Lauflicht, 5511823sUbbSC, dilettant und 3 andere
  • #2.169
Bin Heute Nachmittag zum Musicstore in Köln mit dem Fahrrad und habe mal zum ersten Mal den Moog Muse auf Herz und Nieren geprüft.
Den bestmöglichen fettesten Sound mit allen drei VCO,s, Sägezahn und Dreieck gleichzeitig,alles im Mixer auf Anschlag und Drive auf Maximum, mit beiden Filtern weit geöffnet und VCA mit max. Volumen, komplett ohne Delay Effekt und ohne Spread der Stimmen.

Es wird ja dokumentiert, erzählt, es wären Moog Voyager angelehnte VCO Oszillatoren oder sogar ,, Die VCO,s vom Voyager !

Es springt beim bespielen des Gerätes nicht der Funke über, da ist nichts mit Voyager Oszillatoren,
es fehlt das Kraftvolle, die Direktheit, das Lowend, das charakteristische Sirren, Flirren, Singen im Sound.

Ich habe direkt mit meinem eigenem Lieblings Kopfhörer, den ich mir extra mitgenommen habe, einem Beyerdynamic DT 990 mit 600 Ohm Systemen abgehört, mit dem ich Zuhause Musikinstrumente wie alles mit HiFi abhöre.
So den Besten Vergleich habe.

Ich habe sofort an einem Moog Matriarch gespielt, klingt gleich viel Seidiger und Direkter, Klarer und im Anschluss an einem Sequential Trigon gespielt, dieser auch Sofort im Sound Direkter, Analoger, kräftiger, welches direkt mehr Spielspaß bedeutet.

Ich habe einen Moog Voyager RME, mit Rudi Linhards Slew Rate Modifikation, bis vor kurzem noch einen Moog Matriarch und um 2002 noch einen Moog Minimoog Model D mit Seriennummer
10800 auch mit Lintronics MIDI und einen Moog Memorymoog LAMM besessen, welcher im Moment in den Fabrikhallen in China im Besitz von Uli Behringer ist.

Ich habe diese Geräte bisher bis zum Äußersten betrieben und weiß wie ein Moog zu klingen vermag und hat. Hatte auch einen Subsequent 37 dieser klang auch kräftig und Direkt aber recht Linear Modern, hat nichts mit den Klassischen Moog zu tun.

Mit all dem im Hinterkopf, und vor allem im Sound ist der Moog Muse recht hinterher laufend.
Er bemüht sich, schafft es eine Breite Wand aufzumachen, die aber immer gedämpft und etwas kraftlos dasteht und ohne dieses Lowend, welches bei Analogen Synthesizern doch recht wichtig ist.

Ich möchte Besitzern und Neukäufern eines Moog Muses nichts Schlecht machen, aber es sind nunmal Tatsachen Bestände, die nicht abzutun sind.

Auch mein Dreadbox ARTEMIS hat eine Tiefe im Sound und eine Analoge Qualität, die ich beim
Moog Muse direkt vermisse.

Ich weiß es hat heutzutage immer etwas mit Preis Leistung und Modernerem Sound zu tun, der meist verwendet wird.

Ich wollte hier nur mal Darstellen, welches Sound Empfinden ich selber festgestellt habe.
Diese Art Feststellungen und Beschreibungen sind hier in diesem Thread über den Moog Muse kaum gefallen.
In den einschlägigen Testberichten wird der Muse eigentlich auch immer nur zum Vorteil des Herstellers in ein Glanzlicht gerückt und nicht in konstruktiver Kritik beschrieben.

Vielleicht kennen viele die Originalen Moogs nicht, oder die Organische Kraft eines Analog Gerätes, geschuldet der Neuzeitlichen Sounds in Modernen Musikproduktionen, wo der Wert nicht mehr die Qualität ist.

Es ist immer auch eine Geschmacksfrage, was einem Wichtig ist.
Aber es gibt Spezifische Grundlagen in Sound und Qualität, die immer bestätigen, wie hochwertig
etwas gestalten ist.

Das ist meine Meinung zu der ich stehe und eben auch doch recht viele Erfahrungswerte habe,
im Umgang mit Synthesizern, Mischern und Effektgeräte, jeglicher Art.
Und das seit 1982, wo ich mit einem Rehberg VCS 3 in der Schule, danach mit einem Oberheim OB 8 angefangen habe Musik zu erstellen.
Mein eigener erster Synthesizer war 1983, ein Neu gekaufter Roland Jupiter 6 mit speziell eingebautem, separatem erweitertem MIDI.

Unten Bilder vom Muse beim Musicstore

,, Vox Humana ,, ein Factory Sound im Muse habe ich abgewandelt und mir daraus meinen Test Sound gemacht um dieses beschriebene abhörbar zu machen.


Anhang anzeigen 296969
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Du hast deinen Moog an Uli weitergegeben?
 
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M.i.a.u.: 5511823sUbbSC
  • #2.170
Nen Polysynth mit einem der druckvollsten Mono Synths zu vergleichen finde ich IMHO wenig sinnvoll.
Hatte lange Zeit ein Model D mit altem Voiceboard und da hatte auch ein Memorymoog Probleme, an den Sound ranzukommen.

Ich finde es im Poly Kontext sogar logisch, dass die Oszis nicht so viel Gas geben...
 
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M.i.a.u.: Synthesilent, Teiko, MartYATARI und 2 andere
  • #2.171
Ich denke, der MUSE soll und will sich ganz klar von seinen Ahnen abgrenzen u.a. um die mögliche Klangpalette in Richtung moderner zu erweitern und auch die Leute anzusprechen, die nicht unbedingt 100% Freunde des typischen Moogsounds sind (u.a. ich selbst).

Komplett außer Acht werden die Möglichkeiten gelassen, wo die Vorgänger nicht mithalten können, z.B. die ganzen umfangreichen Mod-OSC / FM-Funktionen oder die LFOs bis in den Audiobereich. Eine, wie ich finde, sehr wohltuende Erweiterung des Klangraums raus aus der Moogsound-Komfortzone in polyphon und ohne eine Redundanz zu erzeugen.
 
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M.i.a.u.: Synthesilent, notreallydubstep, Teiko und 4 andere
  • #2.172
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M.i.a.u.: MartYATARI und 5511823sUbbSC
  • #2.173
Alles auf Eleven?
 
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M.i.a.u.: Miks, MartYATARI und 5511823sUbbSC
  • #2.175
Zu Mart Vatari, ich habe Damals den Moog Memorymoog abgegeben, weil er zu viele Technische Probleme hatte, vor allem Thermische. Da hast Du keinen Spaß mit, wenn immer wieder etwas am Gerät ist. Ich bin auch kein ,, Überstolzer Mensch ,, da der Gebrauchsmarkt Gegenwert eines Memorymoog so überkandidelt ist.

Hast Du Altes Gerät, hast Du Technischen Service und anfallende Kosten, damit muss man leben.

Zu Frixion, ich hatte Damals mit dem Mini Moog, genauso wie Heute mit dem Voyager immer mehr Druck im Sound als beim Memorymoog, standen beide immer nebeneinander, man hört es sofort.

Es geht aber darum, das gesagt wird, im Muse wären die Oscillatoren vom Moog Voyager, ob nun angelehnt oder Original verbaut, das ist aber Leider nicht so.
Wenn solche verbaut wären, wäre erst mal das Gerät sehr viel teurer und man könnte es sofort auch im Besserem Sound abhören.

Im gesamten ist es ja auch Normal, das ein Polyphoner Synthesizer in seiner Stimmenzahl, die man bespielt nicht Zuviel Kompression und Verzerrungen erzeugt und daran angeglichen ist.

Und trotzdem fehlt dem Moog Muse Einiges an Qualität, Kraft, Obertongehalt im Sound.
Das kann man nicht wegreden.

Auch habe ich festgestellt das dieser Moog Muse leidiger Weise recht Schwer und unzulänglich
mit der Stimmung der einzelnen VCO,s, wie auch bei der Gesamtstimmung aufgestellt ist.
Bei einem Modernen Gerät mit heutigen technischen Möglichkeiten einfach unausgereift auf den Markt geworfen.

Beispiel, hört Euch mal zb. einen Roland Jupiter 8 oder den Roland MKS 80 mit modernerer Elektronik bestückt an, die haben einen Brachialen, Direkten, obertonreichen Sound, geschweige eines Oberheim OBX, da geht die Post ab im Poly Kontext, da ist nichts abgemildert bei den VCO,s.
Und funktioniert trotzdem sehr Gut, mal abgesehen, wieder bei Service und Kosten der Unterhaltung solcher Geräte, kann man mehr und weniger Glück mit haben.

Und selbst wie beschrieben und angehört beim Spielen, wenn ich jetzt mal Monophone Synths außen vor lasse, ein Sequential Trigon, Dreadbox Artemis klingen direkt druckvoller und Klarer wie ein Moog Muse verbaut wurde, da sollte man sich mal überlegen warum das sein soll !!

Ach und gleich dabei, auch ein Heutiger auf dem Neumarkt befindlicher Sequential Prophet 5/10
V4 oder ein Oberheim OBX8 klingen deutlich kräftiger und Klarer im Sound als Muse.
Zwar nicht mehr so schön Analog wie Früher, aber Modern und Stabil.


Preis, Leistung, Aufwand, Gewinn Mage, heutige moderne Klanggewohnheiten.
Dies macht die Qualität der Synthesizer aus.

Ich wünschte mir, das sich die Hersteller mehr Mühe bei der Gesamtkonzeption eines solchen Synthesizers machen würden, auch für etwas geringeren Einsatz an Material und Kosten das
Maximale herausarbeiten, auch wenn es mehr Mühe macht.
Es sind oft nur Kleinigkeiten, wie andere Kondensatoren, Wiederstände, Wandler usw. Notwendig, die einen viel besseren Klang ausmachen.
Siehe man mal an so vielen Modifikationen, die an solchem Gerät ausgeführt werden !
Ein grosser Kostenfaktor ist das überhaupt nicht.

Da jetzt für Moog, die Music Inc. zuständig ist, komplett in Chinesischer Hand könnte man sich ja an der Hand abzählen was daraus werden kann ! Es wird günstiger, das ist Sicher aber bleibt die Qualität ! Kann ich mir nicht vorstellen.

Ich möchte hier nicht nur Rumnörgeln, Dinge nur Schlecht Reden, sondern darauf aufmerksam machen, was sich tut.
 
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M.i.a.u.: Lauflicht, Darwinian und 5511823sUbbSC
  • #2.176
Nen Polysynth mit einem der druckvollsten Mono Synths zu vergleichen finde ich IMHO wenig sinnvoll.
Hatte lange Zeit ein Model D mit altem Voiceboard und da hatte auch ein Memorymoog Probleme, an den Sound ranzukommen.

Ich finde es im Poly Kontext sogar logisch, dass die Oszis nicht so viel Gas geben...
Genau.
Bei Moog wird jeder synth mit dem minimoog verglichen.
Bei Polyphonen geht die massive fettheit 😄
Nicht....
Ein altes Problem...
Abgesehen davon, dass nicht jeder sündie gleich klingen sollte.
 
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M.i.a.u.: Whych und 5511823sUbbSC
  • #2.177
Ich denke, der MUSE soll und will sich ganz klar von seinen Ahnen abgrenzen u.a. um die mögliche Klangpalette in Richtung moderner zu erweitern und auch die Leute anzusprechen, die nicht unbedingt 100% Freunde des typischen Moogsounds sind (u.a. ich selbst).

Komplett außer Acht werden die Möglichkeiten gelassen, wo die Vorgänger nicht mithalten können, z.B. die ganzen umfangreichen Mod-OSC / FM-Funktionen oder die LFOs bis in den Audiobereich. Eine, wie ich finde, sehr wohltuende Erweiterung des Klangraums raus aus der Moogsound-Komfortzone in polyphon und ohne eine Redundanz zu erzeugen.
Ja und das wunderschöne etwas an Jupiter 8 und cs80 erinnernde Design!
Hab ihn Mal getestet.
Aber der Messenger ist euch gut.
Den werde ich mir irgendwann kaufen.
Bei Moog sind die polys hat ziemlich teuer. 😁
Obwohl der minimoog auch.
Wie als ob VW einen neuen Golf 1 (hoffentlich mit weniger Rostproblemen) teurer als einen Audi verkaufen würde. 😄🤔
Obwohl mit diesen sehr teuren neuen Bussen ist es ähnlich.
Pseudo retro Hippie VW Bus Design.
Der neue T6 ist sogar gar kein echter VW mehr weil einfach zugekauft.
Zumindest manche Versionen.
Weil die Consumer und proversionen unterschiedlich sind..
 
  • #2.178
,,Gas geben,, bei Oscillatoren ist gemeint, wie Kräftig und Obertonreich diese klingen können.

Und das muss man nicht ableiten von, wie klingt ein alter Minimoog und das sollte der Standard sein.
Es ist Gut, das jeder Synthesizer für sich anders klingt, wäre sonst ja doch recht Langweilig !!

Aber eine gewisse Klangqualität sollte schon vorhanden sein.
Der eine ist mit Weniger zufrieden und der andere braucht oder möchte eben Mehr !

Und solche VCO,s oder andere Oscillatoren werden Heutzutage leider oft in zu mangelhafter schlechterer Qualität verbaut und da sind wir auch schon wieder bei Gewinn und Mage der Hersteller.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.179
,, Massive Fettheit ,, bei Synthesizern geht erstaunlich Gut, nur, man muss diese erst mal als Hersteller bereitstellen.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.180
Rudi Linhard der Moog Papst macht die Slew Rate Modifikation bei den Moog Voyager, diese erzeugt weitere Harmonische Verzerrungen in den VCO Oscillatoren, so das diese Besser erklingen können.

Er macht sich Nachträglich also die Arbeit etwas Besser zu machen, als ab Werk gemacht.

Ich sehe schon kommen, das Bald auch Modifikationen beim Moog Muse in Betracht gezogen werden. Würde ihn auf jeden Fall Besser machen.

Ich finde das Konzept beim Moog Muse ja Gut, bis drei Oscillatoren, zwei Filter, Modulations Matrix, Duo Timbralität, Aufbau aber die Klangqualität der Oszillatoren ist wirklich ernüchternd.
Wem es reicht, Gut, aber es geht weitaus mehr.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.181
Ich habe Damals, 2002 den Memorymoog LAMM nicht an Uli Behringer verkauft, sondern an den Damaligem ,, Touched by Sound ,, Inhaber Michael Torpe, diese hat dann Später den Memorymoog an Uli Behringer verkauft gegen Gegenleistung.

Ich hätte diesen gerne behalten, jedoch wie beschrieben, hatte zu viele Thermische Probleme.
Diese sind bei jedem Memorymoog, je nachdem wieviel Toleranzen in den elektrischen Bauteilen
vorhanden sind immer unterschiedlich. So das mehr oder weniger Nachjustierung erforderlich wird. Auch ein Bi Timbraler Modus hätte ihm gut gestanden.
Er war aber technisch eh schon sehr vertrackt zusammen geschustert worden ab Werk.
Ich kenne kaum schlimmer aufgebaute Synthesizer wie den Moog Polymoog und Memorymoog,
bei öffnen dieser sind das extreme Kabegewirr Gewitter, die man da vor sich hat.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und 5511823sUbbSC
  • #2.182
Rudi Linhard der Moog Papst macht die Slew Rate Modifikation bei den Moog Voyager, diese erzeugt weitere Harmonische Verzerrungen in den VCO Oscillatoren, so das diese Besser erklingen können.
Fairerweise muss man sagen, dass die Voyager VCOs ohne diese Modifikation aber auch einiges an Strahlkraft vermissen ließen.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI und exitLaub
  • #2.183
....Oscillatoren werden Heutzutage leider oft in zu mangelhafter schlechterer Qualität verbaut.....
Nur interessehalber:

Woran machst Du 'schlechte Qualität' fest? Am Schaltungsdesign? Bauteilqualität? PCB Routing? Mit wieviel Pegel ins VCF gegangen wird?


Jenzz
 
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M.i.a.u.: Teiko, MartYATARI, Whych und eine weitere Person
  • #2.184
aber es sind nunmal Tatsachen Bestände, die nicht abzutun sind.
oder subjektives Empfinden...

Ich bin auf jeden Fall äusserst zufrieden mit meinem Muse, auch wenn er ganz sicher nicht wie ein Minimoog klingt. Wer das sucht, nun der kauft am besten einen Minimoog.

Ist dein Text eigentlich aus einer anderen Sprache übersetzt? Du schreibst teilweise ganz schön holprig oder versucht gewählt.
 
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M.i.a.u.: VEB Synthesewerk, MartYATARI, Whych und 2 andere
  • #2.185
aber die Klangqualität der Oszillatoren ist wirklich ernüchternd.
Wem es reicht, Gut, aber es geht weitaus mehr.
Mir reicht das....

Welchen Polyphonen mit vergleichbarer Architektur gibt es denn für um die 3k der signifikant besser klingt?

Ich hab mich kürzlich zwischen Prophet-10 und dem Muse entscheiden müssen. Ich hab mich für den Muse entschieden. Ja der P-10 klingt brillianter bei weit offenem Filter und die Hüllkurven haben einen besseren Schnapp. Dafür hat signifikant weniger Sounddesign und Steuerungs möglichkeiten.

Man muss das für sich abwägen wofür man den Synth einsetzt.

Im übrigen wurde der Muse hier schon sehr sehr kritisch beleuchtet... deine Argumentation das der nur gehypt wurde, kann ich nicht bestätigen.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI, Whych, TommNoise und eine weitere Person
  • #2.186
Ich wünschte mir, das sich die Hersteller mehr Mühe bei der Gesamtkonzeption eines solchen Synthesizers machen würden, auch für etwas geringeren Einsatz an Material und Kosten das
Maximale herausarbeiten, auch wenn es mehr Mühe macht.
ja schwierig heutzutage... ich glaube was dir vorschwebt würde heutzutage eher 10k kosten .
Die Leute kaufen auch gern Behringer, da bekommt man n Polyphonen mit ordentlichem Klang für 800€ . Ist nichts was mir persönlich gefällt, aber es ist wie es ist.
Verbleiben für den der den 10k Synth baut nur sehr wenige Interessenten.
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: MartYATARI, Whych, TommNoise und 2 andere
  • #2.187
Ich meinte "druckvollere" VCOs wie beim alten Minimoog Model D mit altem Voiceboard.
"Druckvoll" im Sinne von Pegel?

,,Gas geben,, bei Oscillatoren ist gemeint, wie Kräftig...
OK - Pegel :cool:

... und Obertonreich diese klingen können.

Obertonreich bedeutet, das der Oszillator kein perfekte Wellenform ausgeben sollte, damit etwas eigner Charakter im VCO entsteht? (sonst würden alle Oszis gleich klingen)
Das ist bei digitalen ja "kein" Problem, bei analogen technisch nur schwer (bis gar nicht) machbar. Und das ist irgendwie auch gut so...

Sorry für mein nerviges OT :hasi:
:wegrenn:
 
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M.i.a.u.: Jenzz und MartYATARI
  • #2.188
"Druckvoll" im Sinne von Pegel?
Nicht nur...leider hab' ich den Model D nicht mehr, um die Wellenformen direkt per Oszilloskop zu vergleichen, aber meine Ohren nahmen den "puren" Sound (sprich VCF ganz offen) immer als "viel mehr von allem" in vergleich zu meinen anderen analogen Synths warm . Egal, ob mein ex Roland System 700, der SCSI Pro One oder Roland MKS-80 etc.
Allerdings klingt das alte Voiceboard bisschen anders als spätere SNs.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #2.189
Ich habe Damals, 2002 den Memorymoog LAMM nicht an Uli Behringer verkauft, sondern an den Damaligem ,, Touched by Sound ,, Inhaber Michael Torpe, diese hat dann Später den Memorymoog an Uli Behringer verkauft gegen Gegenleistung.

Ich hätte diesen gerne behalten, jedoch wie beschrieben, hatte zu viele Thermische Probleme.
Diese sind bei jedem Memorymoog, je nachdem wieviel Toleranzen in den elektrischen Bauteilen
vorhanden sind immer unterschiedlich. So das mehr oder weniger Nachjustierung erforderlich wird. Auch ein Bi Timbraler Modus hätte ihm gut gestanden.
Er war aber technisch eh schon sehr vertrackt zusammen geschustert worden ab Werk.
Ich kenne kaum schlimmer aufgebaute Synthesizer wie den Moog Polymoog und Memorymoog,
bei öffnen dieser sind das extreme Kabegewirr Gewitter, die man da vor sich hat.
Danke ! Interessant 👍
 
  • #2.190
oder subjektives Empfinden...

Ich bin auf jeden Fall äusserst zufrieden mit meinem Muse, auch wenn er ganz sicher nicht wie ein Minimoog klingt. Wer das sucht, nun der kauft am besten einen Minimoog.

Ist dein Text eigentlich aus einer anderen Sprache übersetzt? Du schreibst teilweise ganz schön holprig oder versucht gewählt.
ja schwierig heutzutage... ich glaube was dir vorschwebt würde heutzutage eher 10k kosten .
Die Leute kaufen auch gern Behringer, da bekommt man n Polyphonen mit ordentlichem Klang für 800€ . Ist nichts was mir persönlich gefällt, aber es ist wie es ist.
Verbleiben für den der den 10k Synth baut nur sehr wenige Interessenten.
Der pro 800 gefällt dir nicht?
 

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