Bin Heute Nachmittag zum Musicstore in Köln mit dem Fahrrad und habe mal zum ersten Mal den Moog Muse auf Herz und Nieren geprüft.
Den bestmöglichen fettesten Sound mit allen drei VCO,s, Sägezahn und Dreieck gleichzeitig,alles im Mixer auf Anschlag und Drive auf Maximum, mit beiden Filtern weit geöffnet und VCA mit max. Volumen, komplett ohne Delay Effekt und ohne Spread der Stimmen.
Es wird ja dokumentiert, erzählt, es wären Moog Voyager angelehnte VCO Oszillatoren oder sogar ,, Die VCO,s vom Voyager !
Es springt beim bespielen des Gerätes nicht der Funke über, da ist nichts mit Voyager Oszillatoren,
es fehlt das Kraftvolle, die Direktheit, das Lowend, das charakteristische Sirren, Flirren, Singen im Sound.
Ich habe direkt mit meinem eigenem Lieblings Kopfhörer, den ich mir extra mitgenommen habe, einem Beyerdynamic DT 990 mit 600 Ohm Systemen abgehört, mit dem ich Zuhause Musikinstrumente wie alles mit HiFi abhöre.
So den Besten Vergleich habe.
Ich habe sofort an einem Moog Matriarch gespielt, klingt gleich viel Seidiger und Direkter, Klarer und im Anschluss an einem Sequential Trigon gespielt, dieser auch Sofort im Sound Direkter, Analoger, kräftiger, welches direkt mehr Spielspaß bedeutet.
Ich habe einen Moog Voyager RME, mit Rudi Linhards Slew Rate Modifikation, bis vor kurzem noch einen Moog Matriarch und um 2002 noch einen Moog Minimoog Model D mit Seriennummer
10800 auch mit Lintronics MIDI und einen Moog Memorymoog LAMM besessen, welcher im Moment in den Fabrikhallen in China im Besitz von Uli Behringer ist.
Ich habe diese Geräte bisher bis zum Äußersten betrieben und weiß wie ein Moog zu klingen vermag und hat. Hatte auch einen Subsequent 37 dieser klang auch kräftig und Direkt aber recht Linear Modern, hat nichts mit den Klassischen Moog zu tun.
Mit all dem im Hinterkopf, und vor allem im Sound ist der Moog Muse recht hinterher laufend.
Er bemüht sich, schafft es eine Breite Wand aufzumachen, die aber immer gedämpft und etwas kraftlos dasteht und ohne dieses Lowend, welches bei Analogen Synthesizern doch recht wichtig ist.
Ich möchte Besitzern und Neukäufern eines Moog Muses nichts Schlecht machen, aber es sind nunmal Tatsachen Bestände, die nicht abzutun sind.
Auch mein Dreadbox ARTEMIS hat eine Tiefe im Sound und eine Analoge Qualität, die ich beim
Moog Muse direkt vermisse.
Ich weiß es hat heutzutage immer etwas mit Preis Leistung und Modernerem Sound zu tun, der meist verwendet wird.
Ich wollte hier nur mal Darstellen, welches Sound Empfinden ich selber festgestellt habe.
Diese Art Feststellungen und Beschreibungen sind hier in diesem Thread über den Moog Muse kaum gefallen.
In den einschlägigen Testberichten wird der Muse eigentlich auch immer nur zum Vorteil des Herstellers in ein Glanzlicht gerückt und nicht in konstruktiver Kritik beschrieben.
Vielleicht kennen viele die Originalen Moogs nicht, oder die Organische Kraft eines Analog Gerätes, geschuldet der Neuzeitlichen Sounds in Modernen Musikproduktionen, wo der Wert nicht mehr die Qualität ist.
Es ist immer auch eine Geschmacksfrage, was einem Wichtig ist.
Aber es gibt Spezifische Grundlagen in Sound und Qualität, die immer bestätigen, wie hochwertig
etwas gestalten ist.
Das ist meine Meinung zu der ich stehe und eben auch doch recht viele Erfahrungswerte habe,
im Umgang mit Synthesizern, Mischern und Effektgeräte, jeglicher Art.
Und das seit 1982, wo ich mit einem Rehberg VCS 3 in der Schule, danach mit einem Oberheim OB 8 angefangen habe Musik zu erstellen.
Mein eigener erster Synthesizer war 1983, ein Neu gekaufter Roland Jupiter 6 mit speziell eingebautem, separatem erweitertem MIDI.
Unten Bilder vom Muse beim Musicstore
,, Vox Humana ,, ein Factory Sound im Muse habe ich abgewandelt und mir daraus meinen Test Sound gemacht um dieses beschriebene abhörbar zu machen.
Anhang anzeigen 296969
Anhang anzeigen 296968