Neu

Newbie-Fragen zum MacBook Pro M5

  • #151
Was spricht gegen command + space?
Das ich es nicht kannte ... ? 🫣
Die Umstellung der Funktionstaste ich echt eine Herausforderung. Wenn man 30 Jahre lang am PC arbeitet, ist das ins Rückenmark implementiert. Das wird echt noch dauern!

Das machen alle durch, die von Windows in die Apple Welt wechseln... ich bin diesen Pfad vor ~ 2,5 Jahren auch gegangen, war aber gut vorbereitet und wusste, worauf ich mich einlasse.
Ich arbeite auch mit Amiga OS oder TOS. Bei Linux kenne ich so ziemlich alle Derivate - Ubuntu und Kali mag ich am liebsten.
Auf Mac steige ich nicht um, sondern erweitere lediglich meinen Horizont. Die GUI ist aber trotzdem Kacke, sorry. Da hat Windows die Nase vorn.

Aber das OS ist sowas von unintuitiv.....
.... möglicherweise bin ich aber auch nur von ein paar Jahrzehnten Windows falsch geprägt worden.
Ich bin u.a. im Bereich UX (User Experience) unterwegs und habe schon GUIs für Applikationen entwickelt. Natürlich finden hier alle Windows doof, aber ich vergleiche das völlig neutral. Und Windows hat einfach mal die bessere GUI. Da ist vieles intuitiv und über Dekaden entwickelt worden. Das sind doch keine Dilettanten, sondern Profis. Und ein OS für sämtliche Hardware zu entwickeln, als für ein geschlossenes System ist eine GANZ andere Hausnummer.

Wir sollten einfach diese ungleichen Dinge nicht gegeneinander aufspielen.
Ein Mac mit Windows-GUI wäre für mich der Oberkracher. So popelt man sich halt durch.


Stimmt schon. so richtig schlecht wurde meine Stimmung eigentlich auch erst, als ich gezwungen, wurde ein Microsoft Account zur Fertigstellung der Neuinstallation hinterlegen zu müssen.
Bei Mac brauchste Du doch einen Apple-Account. Fand ich auch richtig Scheiße. Das unterscheidet doch die Geräte in keiner Weise mehr. Diese Vergleichsdiskussion ist völlig obsolet. Es geht dabei immer persönliche Glaubenskonstrukte.


Ich hab mich in den letzten Wochen beispielsweise in Affinity eingearbeitet und bin überrascht, dass sie viele Sachen deutlich besser machen als Adobe. Und bin positiv beeindruckt.

Man muss vermutlich auch immer etwas flexibel und offen für Neues sein. Bis ans Lebensende mit derselben Software zu arbeiten. Also mit deren ständiger Weiterentwicklung. Das kann dann unter Umständen recht teuer werden ;)
Ich habe dafür noch richtig Geld bezahlt vor paar Jahren. Auch ich bin überzeugter Affinty-User in gewissen Bereichen. Der Designer ersetzt den Illustration recht gut. Bei Photoshop bin ich allerdings noch bei Adobe - es ist ein Industriestandard und ich arbeite beruflich damit. Für 11€ ist das aber vertretbar. Für private Anwender gibt es derzeit nichts Besseres!
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Comandante und rblok
  • #152
@Solar Chrome

Ne, brauchst du nicht. Du kannst auf einem frischen Mac alles installieren und nutzen, solange es nicht über AppStore oder deren Angebote geht wie zb der Cloud Speicher.

Und das man für eine Store und die Leistungen über Apple einen Account braucht, ist ja selbstverständlich.

Das ärgerliche ja bei einer Neuinstallation (windows11!) ist, das ich zwar derjenige bin, der den Rechner komplett installiert, aber nicht derjenige , der den Rechner nutzt. Es geht über Umwege, den Rechner in Erstauslieferungszustand zu bekommen, wenn man weiß wie
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #153
Ja, bin bisher noch ohne Account bei MacOS / Appstore ausgekommen und versuch das auch weiterhin. Einfach aus Datenschutzgründen. Und mal schaun, wie lang das durchzuhalten ist. Bisher konnt ich alles auch direkt von den Herstellern der Software bekommen. Find das schon ganz gut, dass MacOS es wenigstens versucht, mit dem Datenschutz. Da trauere ich echt den Zeiten vor 20 Jahren hinterher, als es Standard war, dass die Softwarehersteller nicht ständig Daten abgegriffen haben. Heute musst du dich da sehr aktiv dagegen wehren und oft geht es auch gar nicht ohne Abfluss von Daten. Win11 hab ich aber bspw auf der VM auch ohne Internetverbindung installieren können. Wenn auch mit einigen Tricks.

Und mit den unterschiedlichen GUIs: Da geb ich dir recht. Hätt ich nicht gedacht, dass Windows da die Nase vorm hat. Eine ganz einfache Funktion, alle Fenster zu minimieren, das wäre super. Und nicht nur dieses temporäre Ausblenden.

Insgesamt muss man sich schon ganz schön umgewöhnen. Und ganz neue Workflows entwickeln, die halbwegs produktiv sind. Aber dafür funktionieren andere Dinge super.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Solar Chrome und Plasmatron
  • #154
Mit Option Command M minimierst du alle Fenster einer App, mit Option Command W schließt du alle Fenster. Ansonsten finde ich, ist das Ausblenden zur Seite schon cool ..

Also bei Windows ist das Betriebssystem an manchen Stellen nervig, Mac OS an anderen. Was mich persönlich im Alltag unter Windows nervt, ist die 365 Umgebung, die Aufmachung der Programm und diese nervigen Cloud Daten als Speicher. Das hat sich doch der Teufel persönlich ausgedacht.. Es ist ja nicht so, als ob ich Mac User wäre und daher Windows prinzipiell scheiße finde. Ich finde Windows Scheiße, Weil ich damit täglich umgehe . So , jetzt noch ein bisschen was arbeiten - oh der Rechner macht gerade ein Update , oh, ja doof das der am Bitlocker hängenbleibt.. usw ..
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Synthesilent
  • #155
Ein Mac mit Windows-GUI wäre für mich der Oberkracher. So popelt man sich halt durch.
Jeder Intel-Mac kann direkt Windows booten (und andere OS auch) - nach dem Einschalten einfach nur die Option (ALT) Taste halten bis sich der Bootloader meldet - dann OS auswählen und bäm.
Ich würde aber keine Mac-Hardware kaufen um ausschliesslich, oder vorwiegend Windows zu nutzen - dann lieber selbst einen potenten PC zusammenbauen.

Bei Mac brauchste Du doch einen Apple-Account. Fand ich auch richtig Scheiße.
Das letzte mal, als ich Win (7 und 10) installiert habe, ist es schon ein paar Jahre her - aber: Braucht man bei der Installation/Einrichtung von Win-10 und 11 keinen MS-Account ?
Die Apple-ID kannst du während der Installation schnell erstellen und kannst diese dann für andere Geräte nutzen - gerade wegen Synchro der Daten und bei hin&her kopieren (WLAN/BT) ist das super.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Audiohead
  • #156
Jeder Intel-Mac kann direkt Windows booten (und andere OS auch) - nach dem Einschalten einfach nur die Option (ALT) Taste halten bis sich der Bootloader meldet - dann OS auswählen und bäm.
Ich würde aber keine Mac-Hardware kaufen um ausschliesslich, oder vorwiegend Windows zu nutzen - dann lieber selbst einen potenten PC zusammenbauen.


Das letzte mal, als ich Win (7 und 10) installiert habe, ist es schon ein paar Jahre her - aber: Braucht man bei der Installation/Einrichtung von Win-10 und 11 keinen MS-Account ?
Die Apple-ID kannst du während der Installation schnell erstellen und kannst diese dann für andere Geräte nutzen - gerade wegen Synchro der Daten und bei hin&her kopieren (WLAN/BT) ist das super.

Bei Windows brauchste einen Account. Zumindest meines Wissens. So oft installiere ich kein OS, weil ich sie nicht kaputt mache. Das letzte war Windows 98 auf einem Pentium 166. 😆

Ich kaufe mir ja keinen Apple, um dann einen Intel-Prozessor zu haben. Es ging mir ja einzig um den M-Prozessor und nichts anderes. Der M5 hat mich hier voll überzeugt. Es ist leise und er hat viel Leistung. Das OS ist mir da auch erstmal egal - Hauptsache ich kann alles machen.

Es geht mir ja nicht um Windows an sich, sondern dass es ein paar gute Features hat, die ich haptisch gut finde. Das Suchfeld in der unteren Leiste ist ein solch ein Feature. Kann MacOS sicherlich irgendwie auch (Shortcut gibts ja) - aber dazu muss man sich erst durch System wurschteln und/oder Dinge anpassen. Vielleicht ist es auch nur eine reine Gewöhnungssache.

Früher gab es mal Zeiten, als man den Computern noch Handbücher beilegte, dem Käufer zum Kauf gratulierte und viele Jahre Freude wünschte. Heute gibt selbst Apple nur noch 1 Jahr Garantie (warum???) und legt nicht mal ein Netzteil bei. Die Ausrede, dass man damit Ressourcen sparen möchte, könnte nicht alberner sein. Wir vermüllen so viel Papier - da kann man so einem Gerät auch ein Handbuch für 5€ Materialpreis beilegen. Aber die Konzerne reduzieren Kosten an jeder Ecke. Das hat nichts direkt mit dem OS zu tun, aber zeigt, dass Apple auch nur mit Wasser kocht und nicht irgendeine Heiligenstätte ist.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: rauschwerk
  • #157
Natürlich finden hier alle Windows doof, aber ich vergleiche das völlig neutral. Und Windows hat einfach mal die bessere GUI. Da ist vieles intuitiv und über Dekaden entwickelt worden. Das sind doch keine Dilettanten, sondern Profis. Und ein OS für sämtliche Hardware zu entwickeln, als für ein geschlossenes System ist eine GANZ andere Hausnummer.
Genau so sollte man auch an die Sache ran gehen, völlig neutral. Und jeder zieht dann einen anderen Schluß für sich. Das beste System gibt es eh nicht. Gibt Leute die würden einen Mac aus dem Fenster werfen und welche die das mit einem PC gern tun, so what? Am Besten kommt man mit beiden Systemen gut klar und kennt die Stärken und Schwächen der jeweiligen Architekturen.

Noch ein Tipp für Windows. Einfach das Tool O&O ShutUp10++ installieren und man hat unter Windows11 seine Ruhe, fertig ist die Kiste. Gut bei der Installation ohne Onlinekonto musst man eine Tastenkombo drücken und einen Befehl eingeben, das hätte man auch anklickbar lassen können. Ist nicht alles toll bei Windows, aber ich kann mir meine Hardware wenigstens selbst aussuchen.

Für Audio hat Windows schon immer bei mir dicke gereicht, da ich eh fast alles ITB mache, mir Latenzen um die 10ms nicht wehtun und ich auch nie mehr als ein Audiointerface nutze. Daher würde mir ein Mac hier überhaupt keinen Vorteil bringen beim Musikmachen.

Das MacOS an sich finde ich fürchterlich, habe ich mal bei einem Kollegen ausprobiert. Was Effizienz angeht, das wäre das einzige was ich an Apple Computer toll finde. Aber die Konkurrenz ist da auf einem sehr guten Weg. Am Ende wird man in der Windows Welt beides haben, sehr effiziente x86 und dazu noch ARM. Apple hat durch den M1 geholfen den PC besser zu machen, ist doch auch was.

Gut, die nächsten 2 Jahre werde ich aufgrund der perversen Speicherpreise eh nichts kaufen. Ich zahle nicht für 32GB Ram über 200,-EUR, die spinnen ja wohl.

Am Ende sollte man weder MacOS noch Windows nutzen in der heutigen Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • HaHa
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: verstaerker und Solar Chrome
  • #158
Die bezahlst aktuell für 32 GB DDR 5 5600 schon je nach Marke 400-450€ . Das war auch der Grund zu Hause den Laptop zu verkaufen und noch rechtzeitig jetzt etwas besseres zu holen. Also einen gebrauchten Marken Rechner mit 32 GB und eine 4070Ti - NVIDIA hat angekündigt die GraKa Produktion um 40% zu drosseln und die 3080 wieder neu aufzulegen- die brauchen die Chips für die KI Blase 🤦‍♀️. Also es gibt schon auch Gründe, gerade jetzt zu versuchen an den letzten Stand der Texhnik zu kommen und eher mal auf 4 Jahre zu denken..

Vielleicht lebe ich auch in einer IT Blase. Mich gängeln die 365 Anwendungen täglich und MacOS ist da eine Erholung. Nun gut , ich nutze den Mac nicht für Office , eventuell verdreht das meine Sicht .
 
  • Daumen hoch
  • hilfreich
M.i.a.u.: Synthesilent, robworld, electric guillaume und eine weitere Person
  • #159
Ich hoffe nur, dass diese KI-Blase wirklich platzt. Mit 365 habe ich noch nie was gemacht, was aber wirklich nervt ist diese Default Speichern in die Cloud und das man erstmal rumklicken muss um lokal was zu sichern. Egal, privat habe ich eh LibreOffice, das ist auch nicht perfekt, aber zumindest von keinem US-Hersteller, was ich immer begrüße.

Cool wäre wirklich wenn Linux sich immer mehr durchsetzt und es ganz normal wird dass es Treiber und Software nativ für Linux gibt. Ich bin dann der erste der Windows in die Tonne kloppt.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Plasmatron
  • #160
Weiterer random Funfact zu MacOS:
Wenn man nicht will, dass bestimmte Ordner oder Dateien automatisch in die ICloud gesichert werden, gibt man ihnen einfach die Endung „.nosync“.
 
  • Daumen hoch
  • hilfreich
M.i.a.u.: robworld und Plasmatron
  • #161
@Solar Chrome

Ich komme ebenfalls aus der Windows-Welt (vorher AmigaOS und C64, mit den ich neben Musik, teils auch ASM programmiert habe - aber das weißt du ja alles ;)). Der Umstieg auf OSX bzw. macOS war anfangs auch für mich gewöhnungsbedürftig, da viele Sachen nicht dem entsprachen, was ich gewohnt war (sowas ist immer doof und nervt, gerade beim Filesystem). Doch mit der Zeit stellte ich fest, dass ich unter macOS praktisch all das machen kann, was ich unter Windows auch machen konnte .. wenn es sein muss, auch mit "sudo". Das OS ist nicht wirklich zu, zumindest nicht mehr als das heutigen Win (Linux lassen wir mal außen vor).

Ich kaufte mir im 2013 den ersten iMac 27", weil ich damit effizient arbeiten und nicht spielen wollte (obgleich auch das selbst heute absolut brauchbar geht), Mit der Zeit stellte ich fest, dass der Umgang mit macOS sowie den im OS implementierten Befehlen, Tools und allgemeinen Möglichkeiten (inkl. Performance) - zumindest für mich, der ein alter Windows-Hase ist - vollständig (bis auf sehr wenige Ausnahmen) aufgegangen ist.
Mit einem Mac kann ich heute viel schneller und eleganter an meine Ziele kommen, als dies unter Windows der Fall ist, bzw. wäre.

Ein Apple Silicon M5 (oder M4 Pro) ist schon was feines - jedoch kauft man hier wirklich ein SoC = heißt: wenn hier was einen Defekt erleidet, dann war's das im Grunde. Gemessen an der Performance (und auch der Eleganz dieser Geräte) samt macOS und all dem, was bez. Software kostenfrei mitgeliefert wird, halte ich die Preise keinesfalls für hoch oder zu hoch. Alleine was man mit dem PRG "Vorschau" (bez. editieren/erstellen und nicht nur anzeigen) anstellen kann, benötige man unter Windows mehrere kostenpflichtige Programme.

Anmerkung:
Wie bereits w.o. vorgeschlagen, lässt sich die Suche, welche man unter Win unten links üblicherweise vorfand, unter macOS (inkl. Online-Suche) über cmd+spacetaste realisieren. Die Suche läuft hier nicht linear Ordner für Ordner, sondern bedient sich einer Datenbank, welche im Vorfeld von OS angelegt wird und stets updated wird, wenn sich was ändert. Timemachine ist übrigens auch ein Segen - sowas (so in der Form und zudem so sauber im Hintergrund laufend) gibt es imho unter Win nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: noise_level_11, robworld, deeptune und 2 andere
  • #162
Die bezahlst aktuell für 32 GB DDR 5 5600 schon je nach Marke 400-450€ . Das war auch der Grund zu Hause den Laptop zu verkaufen und noch rechtzeitig jetzt etwas besseres zu holen. Also einen gebrauchten Marken Rechner mit 32 GB und eine 4070Ti - NVIDIA hat angekündigt die GraKa Produktion um 40% zu drosseln und die 3080 wieder neu aufzulegen- die brauchen die Chips für die KI Blase 🤦‍♀️. Also es gibt schon auch Gründe, gerade jetzt zu versuchen an den letzten Stand der Texhnik zu kommen und eher mal auf 4 Jahre zu denken.. .

Die Speicherpreise sind aktuell jenseits von Gut und Böse. Das ist aber keiner dauerhafter Zustand. Was bringen tolle KI-Anwendungen, wenn die User plötzlich 500€ für bisschen Speicher blechen müssen? Das wird so nicht funktionieren. Mein MacBook hat 16GB und bisher hat das alles gereicht.


@Solar Chrome

Ich komme ebenfalls aus der Windows-Welt (vorher AmigaOS und C64, mit den ich neben Musik, teils auch ASM programmiert habe - aber das weißt du ja alles ;)). Der Umstieg auf OSX bzw. macOS war anfangs auch für mich gewöhnungsbedürftig, da viele Sachen nicht dem entsprachen, was ich gewohnt war (sowas ist immer doof und nervt, gerade beim Filesystem). Doch mit der Zeit stellte ich fest, dass ich unter macOS praktisch all das machen kann, was ich unter Windows auch machen konnte .. wenn es sein muss, auch mit "sudo". Das OS ist nicht wirklich zu, zumindest nicht mehr als das heutigen Win (Linux lassen wir mal außen vor).

Ich kaufte mir im 2013 den ersten iMac 27", weil ich damit effizient arbeiten und nicht spielen wollte (obgleich auch das selbst heute absolut brauchbar geht), Mit der Zeit stellte ich fest, dass der Umgang mit macOS sowie den im OS implementierten Befehlen, Tools und allgemeinen Möglichkeiten (inkl. Performance) - zumindest für mich, der ein alter Windows-Hase ist - vollständig (bis auf sehr wenige Ausnahmen) aufgegangen ist.
Mit einem Mac kann ich heute viel schneller und eleganter an meine Ziele kommen, als dies unter Windows der Fall ist, bzw. wäre.

Ein Apple Silicon M5 (oder M4 Pro) ist schon was feines - jedoch kauft man hier wirklich ein SoC = heißt: wenn hier was einen Defekt erleidet, dann war's das im Grunde. Gemessen an der Performance (und auch der Eleganz dieser Geräte) samt macOS und all dem, was bez. Software kostenfrei mitgeliefert wird, halte ich die Preise keinesfalls für hoch oder zu hoch. Alleine was man mit dem PRG "Vorschau" (bez. editieren/erstellen und nicht nur anzeigen) anstellen kann, benötige man unter Windows mehrere kostenpflichtige Programme.

Anmerkung:
Wie bereits w.o. vorgeschlagen, lässt sich die Suche, welche man unter Win unten links üblicherweise vorfand, unter macOS (inkl. Online-Suche) über cmd+spacetaste realisieren. Die Suche läuft hier nicht linear Ordner für Ordner, sondern bedient sich einer Datenbank, welche im Vorfeld von OS angelegt wird und stets updated wird, wenn sich was ändert. Timemachine ist übrigens auch ein Segen - sowas (so in der Form und zudem so sauber im Hintergrund laufend) gibt es imho unter Win nicht.

Ich räume natürlich ein, dass der Umgang mit MacOS noch sehr ungewohnt erscheint. Kali oder Ubuntu finde ich da durchaus zugänglicher und da passiert auch viel über die Shell. BSD - auf dem MacOS basiert mochte ich nie - aber man gewöhnt sich an alles. Ich bin halt Debian-Fan. Ich arbeite mich ein und scheue auch keine Terminal-Operationen. Im Gegenteil - mit Linux kenne ich mich deutlich besser aus, als mit Windows.

Klar, die heutigen "ARM-CPUs" sind SOCs. Das hat einfach die Smartphone-Entwicklung mit sich gebracht. Irgendwann wurden sämtliche Chipsätze mit im Prozessor integriert - Wifi, Grafik, Audio usw. - mit den Raspis hat das ja auch im breiten Development Anwendung gefunden.
 
  • #163
Wirst dich schon an MacOS gewöhnen. Man kann doch sicher auch Linux darauf installieren, oder? Dann hättest du den guten SOC und ein gutes OS.
 
  • #164
Weiterer random Funfact zu MacOS:
Wenn man nicht will, dass bestimmte Ordner oder Dateien automatisch in die ICloud gesichert werden, gibt man ihnen einfach die Endung „.nosync“.
Das der Desktop in die Cloud synchronisiert wird muss man doch gezielt auswählen. Also automatisch wird doch nichts in die Cloud gesynced. Oder hab ich was verpasst?
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: deeptune
  • #165
Beim Ipad hatte ich das, dass Icloud automatisch aktiviert war, ganz am Anfang. Und da musste ich es abschalten. Also generell, hab ich nicht dateispezifisch gemacht.

Bei MacOS hab ich keinen Account angelegt. Da gibts dann logischerweise auch keine Cloud-Synchronisation.
 
  • #166
Beim Ipad hatte ich das, dass Icloud automatisch aktiviert war, ganz am Anfang. Und da musste ich es abschalten. Also generell, hab ich nicht dateispezifisch gemacht.

Bei MacOS hab ich keinen Account angelegt. Da gibts dann logischerweise auch keine Cloud-Synchronisation.
Falls du dich auf meine Aussage beziehst (was ich nur vermuten kann , da du ja von der Kommentarfunktion keinen Gebrauch machst):
Das einschalten der iCloud beim setup fragt ja nach ob man Desktop und Dokumente syncen möchte, damit ging ich nur nur auf Lumms Tip ein das man bestimmte files/Ordner ausschließen kann.

Ganz auf iCloud verzichten würde ich nur , wenn man -heutzutage verständlicherweise - auf die amerikanischen Cloudservices verzichten will. Aber an und für sich, ist ja das geräteübergreifende syncen z.B. von Fotos, Terminen und Notizen ein sehr sinnvolles Feature.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Pete1
  • #167
Falls du dich auf meine Aussage beziehst (was ich nur vermuten kann , da du ja von der Kommentarfunktion keinen Gebrauch machst):
Das einschalten der iCloud beim setup fragt ja nach ob man Desktop und Dokumente syncen möchte, damit ging ich nur nur auf Lumms Tip ein das man bestimmte files/Ordner ausschließen kann.

Ganz auf iCloud verzichten würde ich nur , wenn man -heutzutage verständlicherweise - auf die amerikanischen Cloudservices verzichten will. Aber an und für sich, ist ja das geräteübergreifende syncen z.B. von Fotos, Terminen und Notizen ein sehr sinnvolles Feature.
Stimme dir in allen Punkten zu …
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: verstaerker
  • #168
Ich nutze 2 TB ICloud , damit habe ich für einen 10er im Monate die komplette Familie in der Datensicherung und Systemsicherung. 3 Handys , 2 Tablets und einen Mac… Das sind 2 Clicks und die Sache läuft selbstständig..
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: JayBee, Audiohead und verstaerker
  • #169
Generell ist das schon echt gut gemacht bei den ganzen Apple OS, was iCloud betrifft. Ist supersimpel zu bedienen und erfüllt seinen Zweck. Und ist wohl auch verschlüsselt und Apple kommt nicht ran. (Jedenfalls soweit ich mich erinnere). Deutlich besser, als bei Microsoft, wo es zwar auch verschlüsselt ist, Microsoft aber nochmal einen eigenen Schlüssel hat. (Was die ganze Sache sehr fragwürdig macht.)

Naja, hab mich dann aber dagegen entschieden, weil ich es nicht mag, wenn meine Daten bei einem externen Dienstleister liegen. Die US-Thematik kommt dann noch dazu, aber das brauchen wir hier nicht vertiefen.

Mir reicht ein lokales Backup. Das mach ich seit Ewigkeiten immermal und hat sich bisher bewährt. Ist auch inzwischen kein Aufwand mehr. Wenn ich überlege, was für ein Drama das mit DVDs oder CDs war. Und noch viel früher mit Disketten. Da ist ein SSD Backup das reinste Vergnügen ;)
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Synthesilent und Solar Chrome
  • #173
Das hier hilft ggf. etwas dabei


Naja, Apple-Hardware mit Intel Prozessoren finde ich ziemlich uninteressant, spannend wäre ja vor allem die aktuell besten/schnellsten Prozessoren mit Linux zu kombinieren. Apple ist mit den Mx Chips wirklich was beindruckendes gelungen, wie erwähnt habe ich bei meinem neuen Job nun ein M4 Max Macbook, und nun auch eine eigentlich sehr gut ausgerüstete Intel-based Workstation (mit Intel Ultra 9 285k), und der M4 Max ist bei den von mir durchgeführten Tests 50% schneller. Eigentlich hätte ich gerne mein Macbook nur unterwegs benutzt, aber einen solchen Performancevorteil kann ich schlecht ignorieren.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Moogulator
  • #174
Wirst dich schon an MacOS gewöhnen. Man kann doch sicher auch Linux darauf installieren, oder? Dann hättest du den guten SOC und ein gutes OS.

Aber keine Software. Ich will das OS ja nicht heiraten und wenn es tut, was es soll, passt das schon. Da ich bisschen Shell von Linux kann und auch Linux generell gut kenne, wird das ein und andere auch über die Kommandozeile zukünftig gehen.

Bisher habe ich ausschließlich Musiksoftware drauf und eigentlich soll es so bleiben. Wobei sich bei der CPU auch Videokram anbieten würde. Wobei sämtliche Videosoftware die ich nutze wiederum nur für Windows gibt. Mit dem Mac bin ich so aber echt zufrieden und ärgere mich bisschen, dass ich nicht schon eher im Studio Mac genutzt habe. Andererseits waren Macs auch noch nie so günstig wie jetzt - zumindest die Basisversionen.


Mir reicht ein lokales Backup. Das mach ich seit Ewigkeiten immermal und hat sich bisher bewährt. Ist auch inzwischen kein Aufwand mehr. Wenn ich überlege, was für ein Drama das mit DVDs oder CDs war. Und noch viel früher mit Disketten. Da ist ein SSD Backup das reinste Vergnügen ;)

Machst Du das händisch? Irgendwie gibts doch auch ne Software aufm Mac. Machine ... irgendwas?

Noch eine Frage: Kann ich Programme auch auf einer externen HD installieren?
Letztens hatte ich das probiert und das wollte er nicht.
 
  • #175
Machine ... irgendwas?
Timemachine. Ist natürlich erst mal auch innerhalb des Betriebssystems-Universums (auch wenn vermutlich klassische Unix-Tools dahinter stecken), und somit von Fehlern nicht gefeit. Ich nutze Timemachine für meine tagtäglichen Daten (eher so gegen "oh, Mist, das habe ich vorgestern gelöscht und brauchs heute doch noch mal"). Die "echten" Backups laufen bei mir trotzdem ganz konventionell mit tar auf separate Platten mit Betriebssystem unabhängigem Format, bzw per rsync auf einen Rechner im Netz.

Noch eine Frage: Kann ich Programme auch auf einer externen HD installieren?
Letztens hatte ich das probiert und das wollte er nicht.
Kommt auf das Programm an. Manchmal gehts, manchmal nicht. Erfahrungswert: Wenn die Installation per "Reinziehen in den Application Folder" abläuft, dann geht es meist; wenn Du das Programm auch von dem gemounteten Image aus aufrufen kannst, dann sollte es auch von einer separaten HD aus gehen). Sobald man aus einem installer.pkg installiert und im Installationsprozess nicht dezidiert separate Laufwerke eingestellt werden können, ist zu erwarten, dass die Pfad-Relationen nicht flexibel sind, und irgendwelches Getrickse (zB symbolic links), um die Installation auf andere Laufwerke zu bekommen, danebengeht.
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: claudio und Solar Chrome
  • #176
Machst Du das händisch? Irgendwie gibts doch auch ne Software aufm Mac. Machine ... irgendwas?
Ja, Time Machine.
Habs getestet. Funktioniert super.
Empfohlen wird eine externe SSD doppelt so groß, wie das Arbeitslaufwerk. Das erste Mal wird alles gesichert. Danach differenziell.

Gesichert wird auch installierte Software mit den Einstellungen, eigene Dokumente, usw.

Und du kannst damit auch später ein neues MacOS einrichten, wenn du zB einen neuen/anderen Rechner kaufst.

Je nachdem ist auch preiswerter, als iCloud.

Time Machine ist im Grunde wirklich eine Backup Lösung. iCloud ja eher eine Cloud-Synchronisierung, die man als eine Art Backup zweckentfremdet. Aber, wenn man eine Datei in der Cloud löscht, dann ist sie auch irgendwann wirklich weg. Ein Time Machine Backup bleibt je nach Konfiguration und Größe der SSD deutlich länger (bis unbegrenzt) erhalten.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Solar Chrome
  • #177
Timemachine. Ist natürlich erst mal auch innerhalb des Betriebssystems-Universums (auch wenn vermutlich klassische Unix-Tools dahinter stecken), und somit von Fehlern nicht gefeit. Ich nutze Timemachine für meine tagtäglichen Daten (eher so gegen "oh, Mist, das habe ich vorgestern gelöscht und brauchs heute doch noch mal"). Die "echten" Backups laufen bei mir trotzdem ganz konventionell mit tar auf separate Platten mit Betriebssystem unabhängigem Format, bzw per rsync auf einen Rechner im Netz.


Kommt auf das Programm an. Manchmal gehts, manchmal nicht. Erfahrungswert: Wenn die Installation per "Reinziehen in den Application Folder" abläuft, dann geht es meist; wenn Du das Programm auch von dem gemounteten Image aus aufrufen kannst, dann sollte es auch von einer separaten HD aus gehen). Sobald man aus einem installer.pkg installiert und im Installationsprozess nicht dezidiert separate Laufwerke eingestellt werden können, ist zu erwarten, dass die Pfad-Relationen nicht flexibel sind, und irgendwelches Getrickse (zB symbolic links), um die Installation auf andere Laufwerke zu bekommen, danebengeht.

Tatsächlich auch rsync ... spannend. Nutze ich auf meinen Linux-Servern ...
Aber bei den aktuellen Speicherpreisen muss ich wahrscheinlich wieder einen alten DVD-Brenner rauskramen. 🫣 :selfhammer:
 
  • HaHa
M.i.a.u.: claudio
  • #178
Tatsächlich auch rsync ... spannend. Nutze ich auf meinen Linux-Servern ...
Du hast die komplette Linux-Welt auf Deinem Mac. In Dateimanagement-Sachen bin ich auf dem Mac zu 90% auf der Kommandozeile unterwegs
 
  • Daumen hoch
  • Zustimmung
M.i.a.u.: claudio, roh'signal, Solar Chrome und eine weitere Person
  • #180
Ja, Dateimanagement ist echt gruselig.
Ich teste momentan Fileside. Von einem Entwickler aus Berlin.
Mit der Zeit finde ich immer mehr Gefallen daran.

Man kann sich fast beliebig viele Verzeichnisse gleichzeitig anzeigen lassen und diese Ansicht speichern. Und beliebig zwischen Ansichten wechseln. Für alle Aktionen gibts Undo.
Außerdem gibt es eine wirklich gute Suchfunktion.

 

Zurück
Oben