Novation UltraNova

Ich denke dass mit dem EQ im Reverb lässt sich durch die Kombination von Effekten parallel zum Signalweg regeln, muss aber erst 'nach 'nem neuen langen USB Kabel suchen (ein verpacktes muss in irgend 'ner Kiste sein, die Kisten haben in den letzten Tagen auch schon ein paar mal ihren Platz gewechselt) um das ausprobieren zu können, brauchte das lange Kabel für den TI, der seit dem wieder am Rechner läuft. Bin mit einigen Synths gerade am umziehen, falls es mir hier mal wieder zu laut wird ;-)
 
Summa schrieb:
Ich denke dass mit dem EQ im Reverb lässt sich durch die Kombination von Effekten parallel zum Signalweg regeln
Stimmt, allerdings könnte man dann die restlichen 3 Effekte nur noch parallel verwenden und keine weitere Effekt-Kette mehr bilden. 1>2>3 + Dry/Wet*(4>5) scheint nicht zu gehen.

Summa schrieb:
muss aber erst 'nach 'nem neuen langen USB Kabel suchen
Ist dein Gerät nicht direkt editierbar? :agent:
 
Doch, aber ich bin nicht mehr schlank genug um zwischen Wand und Synth zu passen, steht im Moment alles was ungünstig.
 
Ich habe die Ultranova ja am Arbeitsplatz und möchte sagen, dass sie eigentlich mit Nord Lead & Co. nicht vergleichbar ist, da sie auf einem anderen Konzept basiert. Theoretisch müsste die Ultranova ein ganz toller Synth sein. In der Praxis klingt die alte K-Station, die wir auch haben, oft besser.
 
SynthUser0815 schrieb:
Theoretisch müsste die Ultranova ein ganz toller Synth sein. In der Praxis klingt die alte K-Station, die wir auch haben, oft besser.

Ist natürlich subjektiv, möchte ich aber gar nicht in Frage stellen. Woran kann das liegen?
 
nox70 schrieb:
SynthUser0815 schrieb:
Theoretisch müsste die Ultranova ein ganz toller Synth sein. In der Praxis klingt die alte K-Station, die wir auch haben, oft besser.

Ist natürlich subjektiv, möchte ich aber gar nicht in Frage stellen. Woran kann das liegen?
Ich weiß das auch nicht, aber gegenüber der K-Station klingt ein Patch, das man dafür programmiert hat, so ähnlich zu klingen, ganz oft so, als hätte man irgendein komisches Material über den Lautsprecher gelegt. Die KS-Synths und die K-Station sind vielleicht etwas "schwurbelig", wie Moogulator früher oft zu sagen pflegte, die Ultranova dagegen klingt oft wie hinter einem "Vorhang" abgespielt - und dabei nicht minder künstlich, aber dafür weniger durchsetzungsfähig.
 
Ist das auch so, wenn man digital ausspielt, z.B. per S/PDIF? Weil es könnte evtl. auch an den Wandlern liegen. Müssten dann allerdings schon ganz billige sein, um so einen krassen Unterschied zu bewirken.
 
Michael Burman schrieb:
Ist das auch so, wenn man digital ausspielt, z.B. per S/PDIF? Weil es könnte evtl. auch an den Wandlern liegen. Müssten dann allerdings schon ganz billige sein, um so einen krassen Unterschied zu bewirken.
Das haben die beiden ja gar nicht.
 
tichoid schrieb:
Ich finde die Ultranova sehr überraschend, nur der eingebaute Hall überzeugt mich nicht, der neigt zu komischen Flattergeräuschen bei Basstönen. Da sollte man ein externes Hallgerät verwenden.
Die internen Effekte haben wir kurz angetestet, aber da wir Dank Cubase's Hardwareintegration Plugins verwenden, stellen wir die internen bei jedem Synth immer aus.
Ich hab im übrigens noch keinen Synth gespielt, an dem die internen Effekte hochwertig klangen.
 
Ich finde den Thread jetzt nicht, aber den hatte ich extra mit dieser Frage gestartet, und jemand meinte dort, der Kronos hätte (auch) einen guten Reverb drin. 8)

Ops... Habe ich den Thread hier gar nicht gestartet, sondern nur im Musiker-Board?... Habe jetzt ergoogelt:

http://www.musiker-board.de/threads...genden-true-stereo-reverbs-integriert.633666/

Evtl. tatsächlich nur dort aufgemacht, weil das Thema "Workstation" hier nicht so populär ist. :agent:

Den Kronos kann man aber schon als Synthesizer bezeichnen, auch wenn er nicht für jeden Parameter eigenen Regler hat und so. :P
 
Bei VAs verwende ich das Reverb (vorsichtig im Zusammenspiel mit 'nem Chorus eingesetzt) fast nur um den Stimmenklau bei Pads zu kaschieren, gute Modulationseffekte sind für diese Art von Synths imho sehr viel wichtiger. Bin mir nicht so sicher ob es bei Produktionen sinnvoll ist wenn jeder Klangerzeuger seinen eigenen Hallraum mitbringt, wegen Tiefenstaffelung etc.
 
Michael Burman schrieb:
SynthUser0815 schrieb:
Das haben die beiden ja gar nicht.
Ich meinte ja die UltraNova.
Weiß nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wandler Schuld sind. Das sind doch heute Standard-Bauteile.

Summa schrieb:
Bin mir nicht so sicher ob es bei Produktionen sinnvoll ist wenn jeder Klangerzeuger seinen eigenen Hallraum mitbringt, wegen Tiefenstaffelung etc.
Allerdings!

In der Regel sind die Halleffekte immer das, was ich zuerst ausschalte, wenn ich etwas aufnehme. Ich finde nichts fürchterlicher in einer Abmischung als verschiedene künstliche "Räume", die nicht zueinander passen.
 
SynthUser0815 schrieb:
Michael Burman schrieb:
Ich meinte ja die UltraNova.
Weiß nicht. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die Wandler Schuld sind. Das sind doch heute Standard-Bauteile.

Ich könnte mir vorstellen dass die Ultranova auf 'ner anderen Engine (möglicherweise granular) basiert, schließlich gabs bei den älteren Modellen kein Selfsync und auch keine Wavetables. Der Grundklang macht auf mich auch 'nen eher digitalen Eindruck.
 
changeling schrieb:

und Ensoniq, ab VFX/EPS16plus. Diese Effekte gabs dann auch als eigenes Gerät, DP/4, DP/2 und DP Pro.

Kurzweil mit KDFX, um genauer zu sein. Gabs auch mal als eigenes Gerät.
 
So, der UltraNova ist angekommen.
Bin dabei die Synthesizer-Möglichkeiten auszuprobieren.
Was ich nicht verstehe:
Es gibt ModWheel und AftTouch als Modulationsquellen.
Es gibt LFO, mit dem man Vibrato machen kann, indem man damit den OSC-Pitch moduliert.
Wie wähle ich aber die LFO-Intensität als Ziel der Modulation für ModWheel oder AftTouch aus? Ich sehe als Modulationsziel nur LFO Rate. :dunno:
 
starling schrieb:
Und, schon Schneeblind? Oder hast Du ne Sonnenbrille auf?
Kann ich nicht nachvollziehen und ich hab sogar bei meine inSEQt mühsam die LEDs von blau auf gelb gewechselt. Die UltraNova ist dagegen und gegen manche Eurorack Module harmlos.
 
Michael Burman schrieb:
Was ich nicht verstehe:
Es gibt ModWheel und AftTouch als Modulationsquellen.
Es gibt LFO, mit dem man Vibrato machen kann, indem man damit den OSC-Pitch moduliert.
Wie wähle ich aber die LFO-Intensität als Ziel der Modulation für ModWheel oder AftTouch aus? Ich sehe als Modulationsziel nur LFO Rate. :dunno:
Das hat sich erledigt: LFO und ModWheel oder AftTouch als Source1 und Source2 gemeinsam auswählen, und Ziel bleibt der OSC-Pitch.

starling schrieb:
Und, schon Schneeblind? Oder hast Du ne Sonnenbrille auf?
Äh... Meinst du die Lichter? Was genau soll da stören? Die 3 roten LEDs unter "RATE"? :agent:
Die Beleuchtung der Wheels lässt sich z.B. abschalten. :cool:
Das Display ist eher dezent und im Winkel gerade noch so ablesbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Michael Burman schrieb:
Die Beleuchtung der Wheels lässt sich z.B. abschalten. 8)
Moin... wenn OS 2.0.0.0 installiert ist, gibts auch noch 'dynamic' als Einstellmöglichkeit (je mehr Dreh umso heller), in der Grundstellung ist Licht aus.

Die Helligkeit von Display/LEDs finde ich bei der Ultranova eher dezent, das Lexicon macht da wesentlich mehr Betrieb.. zum Glück nur beim Einschalten.. da denkste uh? is der Fernseher noch an? :D
 
ARNTE schrieb:
aber ich bin eh nicht sooo der ENV junkie. ich brauche immer eher gaaaanz viele LFOs
Nach weiterem Beschäftigen mit dem Synth und dem Manual fällt mir jetzt dazu ein, dass die Hüllkurven eine Repeat-Funktion haben. D.h., wenn du keine 6 ENVs brauchst, dafür aber mehr LFOs, so solltest du - zumindest bei Verläufen, die in Richtung Dreieck oder Sägezahn gehen - die ENVs zu LFOs umfunktionieren können.

Im Übrigen finde ich weitere Parameter der Hüllkurven auf der Page 2 geil, wo die Sustain-Phase in die zweite Decay-Phase (alternativ auch ansteigend) umkonfiguriert oder auch zeitlich begrenzt werden kann. Das Vorhandensein von Slope-Einstellungen ist natürlich auch gut.

Bisher gefallen mir am besten Sounds mit den Glöckchen. :P Bzw. es lassen sich offenbar auch gute E-Pianos, Orgeln usw. machen. Also so typische Keyboard-Sounds, außer einem echten Klavier oder sonstigen Naturinstrumenten, die sehr authentisch klingen sollen. Synth-Nachbildungen, die nicht 1:1 klingen sollen, gehen aber für alles.

Bei vielen Klängen muss ich noch lernen diese überpräsenten wuchtigen Plastik-mäßigen unteren Mitten rauszufiltern. Mit dem EQ geht ein wenig was, der Klang verliert dann aber noch weiter an Definition, und die Regelbereiche scheinen nicht weit genug zu gehen. Zwei Encoder sind nicht belegt. Da hätte man ein weiteres semi-parametrisches Mittenband oder ein voll-parametrisches Mittenband machen können. Aber Glöckchen-Sounds funktionieren auch ohne EQ ganz gut. :P Werde noch weiter die Kombinationen aus zwei Filtern probieren. Leider steht kein Notch-Filter zur Auswahl.

Naja, zum Klimpern mit Glöckchen-Sounds (wobei man das natürlich auch recorden könnte - klingt schon sehr gut!) und weiteren Keyboard-Sounds wird das Teil wahrscheinlich bleiben. Die Tastatur ist besser als erwartet und die Wheels sind auch angenehm. Die Editiermöglichkeiten sind schon ziemlich weitreichend und relativ komfortabel. Bis zu 8 Parameter mit Encodern pro Displayseite plus dedizierte Taster für Funktionsbereiche macht schon was aus. Je mehr man Sachen reindreht, geht zwar auf Lasten der Polyphonie - man kann das aber unter Kontrolle halten.
 
Michael Burman schrieb:
Bei vielen Klängen muss ich noch lernen diese überpräsenten wuchtigen Plastik-mäßigen unteren Mitten rauszufiltern.
Hast Du mal ein Audiobeispiel dafür? Ich weiß nämlich immernoch nicht was damit gemeint ist. Vielleicht bin ich auch zu Gehörgeschädigt. :dunno:
 
changeling schrieb:
Hast Du mal ein Audiobeispiel dafür? Ich weiß nämlich immernoch nicht was damit gemeint ist. Vielleicht bin ich auch zu Gehörgeschädigt. :dunno:
Das ganze Ding klingt nach Plastik. Unter Kopfhörern waren manche Sounds für sich genommen ok, ich habe jetzt aber einen Loop laufen lassen, den ich mit dem Korg Electribe 2 Sampler erstellt habe (diese KingKorg-Engine finde ich vom Klang her gut), und die Ultranova dazu spiele, setzt sie sich kaum durch, bzw. wenn ich Höhen-betont programmiere, klingt trotzdem nach Plastik. Ich habe ja 30 Tage Zeit weiter zu testen und zu entscheiden, ob ich so einen Platik-Sound unter meinen Geräten dauerhaft haben möchte oder nicht. Die Hardware und die Bedienung sind ok, die Sound-Engine ist aber vom Sound her nicht gut.
 


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