Our Darkness - Anne Clark - Arpeggiated Sound

Dieses Thema im Forum "Sound Praxis / Synthese" wurde erstellt von Tischhupe, 21. Juni 2008.

  1. MMMM

    MMMM Guest

    ...fein,fein ...nur bin mir fast sicher, die Arpeggio-Line kam damals vom DX7, nur so nebenbei.
    ...trotzdem, Anne Clark wäre stolz auf Euch :phat:
     
  2. fanwander

    fanwander ||||||||||

    Du hast in der Bass-Sequenz rhythmische Betonungen (kurze/lange Noten), die im Original so nicht drin sind.

    Wenn das mp3, das pyseq gepostet hat, das Original ist, dann ist das einfach eine unsymmetrische Pulswelle von nur einem VCO, mit leisem Suboszillator dazu und einem Phaser drauf und - relativ ungewöhliche für eine treibende Dancefloor-Sequenz der Spätachtziger - mit vergleichsweise weichem Attack.
    Könnte ein SH-101 oder ein MIDI-sequencierter Juno-106 sein. Ich werde das mal mit dem hier geposteten MIDI-File nachbauen - wird aber ein bisschen dauern.
     
  3. PySeq

    PySeq ......

    1:41: "To tear apart" isn't spoken like "a tear in my eye".

    2:37: "There has to be passion" - Needs more despair in the voice.

    Otherwise, music's alright. I like the drums actually. Maybe reverb- and shhhht-sounds (reverse cymbal) could be more powerful here and there.

    Vocals in general show, that Anne Clark has a unique voice, that isn't easy to reach. Nice try, though. ;-)
    Klaro, zum Vergleich hier.
     
  4. olivgrau

    olivgrau Was denn?

    Sehr gut gelungen!!! :phat:

    Und nicht nur OUR DARKNESS!!!
     
  5. PySeq

    PySeq ......

    Yeah, well, you know, with this kind of equipment I could make better sounds too.
     
  6. joya

    joya ..

  7. joya

    joya ..

    yes, it was a comination of a DX7 and a Juno 106.
     
  8. PySeq

    PySeq ......

    Talk about the elephant-sound was here.
     
  9. joya

    joya ..

     
  10. Der Anfangssound von Sleeper in Metropolis ist übringens mit Sichereit ein Memorymoog. (Preset 67 mit weniger Release)
     
  11. Nein. Der Song wurde komplett mit dem Roland Juno 60 und einer TR 808 produziert.
    Quelle: David Harrow
     
    Feedback, T.O.M. und Soljanka gefällt das.
  12. poly700

    poly700 ..

    und einem Poly800 bzw. EX800. Sowohl live als auch im Studio 1984
     
  13. EinTon

    EinTon .

    Huhu,

    ( nach ner Ewigkeit mal wieder...;-) ):

    Da muss auch noch ein zweiter Drumcomputer dabei sein, denn die Snaredrum, die die kurzen Einwürfe spielt, kann vom Sound her nicht von einer 808 sein, auch nicht die Bassdrum. Beides klingt eher nach einer der damaligen Sample-Drummaschinen, also zB Linn oder Oberheim DMX.
     
  14. Ok, dann hat mich mein Ohr vielleicht einfach getäuscht.


    play: https://www.sequencer.de/synthesizer/attachments/memorypolis-mp3.40975

    Werksound 67 Harpsicord. Ich habs mal (schlecht) nachgespielt.
     

    Anhänge:

    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2018
  15. Kann gerne mal jemand versuchen mit dem Juno.
    Hier die Werte.
    Dürfte schon an den fehlenden VCOs scheitern.


    [​IMG]
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Oktober 2018
  16. Deak Ferance, ein bisschen erinnert der Sound schon an Sleeper in Metropolis, musst du zugeben oder?
     
  17. Auch hier wie so oft. Es wird viel zu viel Hochstilisiert. ;-)
    Das ganze Album "Changing Places" ist extrem einfach und spartanisch produziert (Also nix Memorymoog und Konsorten)
    Dann wurde das Album im März und April 1983 produziert, nicht wie hier erwähnt 1984.
    Zudem ist auf der ganzen Seite A des Albums welches von David Harrow. komponiert, und zusammen mit Benjamin Allen produziert wurde keine einzige Linndrum bzw. Oberheim DMX zu hören. Da klöppelt nur die TR-808. Die B Seite mit Vini Reilly ist dann komplett anders produziert.
    Die Oberheim DMX kam erst beim Folgealbum "Joined up wrting" zum Einsatz. Ganz prägnant bei den Songs Self Destruct oder auch Überflieger "Our Darkness". Darunter dann auch der DX7.
    :D
    Auch hier ein schönes Beispiel für den Juno 60 und der TR 808. Vom gleichen Album. ;-)


    Und hier der Einsatz der Oberheim DMX beim Song "Self Destruct" vom Album "Joined up Writing" (1984)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
    steve system und Feedback gefällt das.
  18. Das ist richtig! ;-)
     
  19. Danke
    ;-) Und wie ist das abschließende Urteil?
    War es ein Memomoog oder ein Juno?
     
  20. David Harrow hat definitiv nie einen Memorymoog besessen noch mit ihm im Studio gearbeitet. Er konnte sich auch ein so teures Gerät gar nicht leisten. Und die Denmark Street Studios in London haben, nach Auskunft auch so ein Gerät zur damaligen Zeit nicht besessen. Therefore - Juno 60. :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
  21. freidimensional

    freidimensional Tastenirrtuose

    Sleeper in Metropolis war eindeutig ein DX7, wie unschwer auf diesem
    Video von 1984 in meiner Heimatstadt zu erkennen ist.

    Man beachte, dass sie damals schon so weit waren Synths ohne Strom und
    ohne Klinkenstecker bedienen zu können


    View: https://m.youtube.com/watch?v=3gf_nB3ykMg
     
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  22. Dann bitte mal mit einem Juno nachbauen den Sound. ;-)
     
  23. Feedback

    Feedback Individueller Benutzer

    Gibt es das irgendwo online nachzulesen?
     
  24. Ich habe ihn gerade mal persönlich zu dem Sound gefragt. Und er hat tatsächlich – kurz – geantwortet:

    Habe ihm darauf mal mein Beispiel geschickt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2018
    Feedback gefällt das.
  25. Insofern wäre jetzt mal die Challenge, diesen Sound mit einem Juno 106 zu reproduzieren.
     
  26. Nachtrag:

    Das Gespräch wurde erfreulicherweise doch etwas vertieft und ich kann Deak Ferances Aussage bestätigen. (bis auf Juno 60, das war wohl ein 106)
    Ich hätte meinen Arsch drauf verwetten könne, das es exakt dieser Sound ist.
    David meint "its a very basic sawtooth oscillator, u could probably reproduce it on any number of synths"
    Erstaunlicherweise sind es beim MM 3 Square waves.

    Muss es mal ausprobieren am Ju60
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2018
  27. Horn

    Horn |||||||||

    Ich finde fantastisch, wie intensiv hier über diesen (aus meiner Sicht) eher unspektakulären Sound diskutiert wird. Dafür liebe ich dieses Forum hier ja. Erstaunlich auch, welch große Aufmerksamkeit diese Platte von Anne Clark immer noch und immer wieder genießt. Steht auch bei mir im gut sortierten Vinyl-Regal ;-) ...
     
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  28. Nur ein kleiner Hinweis. Es ist im Moment nicht besonders ratsam David Harrow auf Anne Clark oder alles was mit ihr zu tun hat anzusprechen. Die beiden sind sich nicht gerade grün und zudem Harrow ziemlich angepisst, weil, gerade im Blick auf den Anne Clark Doku Film, er sich seiner Arbeit und und seinem Einfluss beraubt fühlt, da der Sound immer wieder Frau Clark zugeschrieben wird, obwohl sie da bei den Aufnahmen gar nicht dabei war. Zwei Egos prallen aufeinander.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Oktober 2018
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  29. NorthernDecay

    NorthernDecay ......

    Was soll das?...Anne Clark gilt als Erfinderin des Funkstroms, schon vergessen?:banane:
     
  30. und ebenso erstaunlich, dass aus dem selben Synth - und vielleicht sogar aus dem selben patch (!)
    zwei user entweder nichts machen oder etwas, dass dich tief berührt.