Output von VCOs

dislo

...
Hallo

Was ist der normale Output von VCOs in Modularsystemen gemessen in Vpp?
Bei CVs reicht es ja (laut Manuals - ich hab kein Oszilloskop) von 10Vpp bei den meisten Doepfer bis zu 16Vpp bei zBsp MakeNoise.

Bei meinem OSC 03 Modul kommt mir der Output eher gering vor. Der geht bei mir durch nen Preamp.
Wenn ich mir nen neuen VCO hole soll der auf jeden Fall lauter sein.
Beim Pittsburgh VCO ist das Preampen nicht nötig.

Nun interessier ich mich für ein DIY-Modul, und der Hersteller sagt es habe einen Output von 2Vpp. Auch das kommt mir recht gering vor. Was ist in guter Vpp Wert um die Audioeingänge der meisten Module (Filter, Mixer etc) gut auszureizen?

schattige Grüße
 
dislo schrieb:
Hallo

Was ist der normale Output von VCOs in Modularsystemen gemessen in Vpp?
Bei CVs reicht es ja (laut Manuals - ich hab kein Oszilloskop) von 10Vpp bei den meisten Doepfer bis zu 16Vpp bei zBsp MakeNoise.

Bei meinem OSC 03 Modul kommt mir der Output eher gering vor. Der geht bei mir durch nen Preamp.
Wenn ich mir nen neuen VCO hole soll der auf jeden Fall lauter sein.
Beim Pittsburgh VCO ist das Preampen nicht nötig.

Nun interessier ich mich für ein DIY-Modul, und der Hersteller sagt es habe einen Output von 2Vpp. Auch das kommt mir recht gering vor. Was ist in guter Vpp Wert um die Audioeingänge der meisten Module (Filter, Mixer etc) gut auszureizen?

schattige Grüße

Hallo,
eigentlich hatte man sich mal af Standards geeinigt damit sich Module verschiedener Hersteller kombinieren lassen. Aber schon recht früh kochten einige ihr eigenes Süppchen und das aus unterschiedlichen Gründen.
Nach diesem Standard sollten alle Spannungen im Bereich von 0 bis +10V liegen. Nur wenn das garantiert ist, lassen sich alle Spannungen sowohl als Signal- als auch als Steuerspannung verwenden. Ideal wären. Schon Spannungen die quasi eine Wechselspannung darstellen oder Eingänge die sowas erwarten, sind schon grenzwertig weil man dann auch für eigentlich simple Patches immer wieder Zusatzmodule einsetzen muss um z.B. Spannungen zu verstärken oder sie in der Lage zu verschieben. Echt lästig, es wäre schöner wenn man sowas nur tun muss wenn man es wirklich will.
2Vpp als Output, das ist einfach Mist. da sollte man einfach einen nicht-invertierenden Verstärker nachschalten (geringer Aufwand) damit so ein Modul auch in ein System passt.
Was ist das denn für ein DIY-Dingens, haste mal 'n Link?
 
Die Elektor Formant VCOs laufen nur mit den anderen Formant Modulen
- da brauch ich nix boosten - das passt alles hervorragend zusammen!
 

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vco3 ist leiser - habe zwei gehabt und beide waren leiser als "normal"


bei mir sind nur noch standarthersteller-vco´2 drinnen und die sind alle nahezu gleichlaut. einzige ausnahme der uLFO, der ist etwas leiser.

10Vpp ist wohl das gängige eurostandertlevel = also 5V+/-
 
ok, das ist schade. Ich habe keine Lust mir mein System mit Preamps nur zum Auffrischen von Signalen zu verbauen. Denn, erst mixen und dann verstärken ergibt mmn auch andere Ergebnisse als erst verstärken und dann mixen. Wobei mir letzteres besser gefällt.

Ein Mixer mit integrierten Preamps wurde eventuell Abhilfe schaffen. Da ist der Ladik Mixer der Einzige mir einfällt. Aber auch nur um den Faktor 2, was auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, denn Verstärkung mit Faktor 2 heißt ja nicht doppelt so laut empfunden, right?
 
Bei meinem MFB 01 (3 x DCO) sind die OSC zusammen normalisiert auf dem 3 Ausgang. Wenn man alle zusammen dort abgreift ist das Level auch sehr tief. Benutzt man einen extra Mixer und führt die Einzelausgänge der OSCs darauf kriegt mal einen viel stärkeren Pegel.
Ich vermute das wird bei deinem OSC ähnlich sein. Probier mal die Einzelausgänge extern zusammen zu mixen.
 
mach ich auch schon, ist aber nur minimal lauter.
und mit den "single-outs" ist das beim osc-03 auch sone sache. auch wenn ich alle drei single-outs bepatche ist auf manchen (2 und 3 glaube ich) der outs ein mischsignal. aber das ist ne andre geschichte...
 
ich habe ua deswegen quasi alle filter einfgänge modifiziert, um die audio levels i d griff zu bekommen, am schlimmsten war der alte a120 ,super leise, aber gemodded, wunderbar.
 
dislo schrieb:
ok, das ist schade. Ich habe keine Lust mir mein System mit Preamps nur zum Auffrischen von Signalen zu verbauen. Denn, erst mixen und dann verstärken ergibt mmn auch andere Ergebnisse als erst verstärken und dann mixen. Wobei mir letzteres besser gefällt.

Ein Mixer mit integrierten Preamps wurde eventuell Abhilfe schaffen. Da ist der Ladik Mixer der Einzige mir einfällt. Aber auch nur um den Faktor 2, was auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist, denn Verstärkung mit Faktor 2 heißt ja nicht doppelt so laut empfunden, right?

Du scheinst noch nicht so ganz verstanden zu haben, warum 2Vpp als Output bei einem VCO zu wenig sind. Es geht hier nicht um einen CD-Player, ein Radio oder was auch immer "zu leise" sein kann. Module in einem System sollten so gebaut sein das man die Ein- UND Ausgänge beliebig(!) miteinander beschalten kann um dadurch Klänge zu synthetisieren. Allerdings scheint der Hersteller die gleichen Wissenslücken zu haben.
Denk' modular, Alter ;-) Wenn man trotzdem etwas ins System einbauen will, was eigentlich nicht dort reingehört gibt es nur 2 Möglichkeiten:
a) man baut das Ding um indem man die Ein- oder/und Ausgänge mit entsprechenden Verstärkerstufen ausstattet
b) man benutzt zusätzliche Module damit das Ding funktioniert.

"B" wäre für mich nicht diskutabel, Geld und Platzverschwendung, von der Nerverei mit zusätzlichen, eigentlich unnötigen Patchcords ganz zu schweigen.
Ich würde so ein Modul nicht kaufen. Einen Hersteller der sich ganz offenstichtlich nicht bewusst ist, was man mit einem VCO in einem Modularsystem so anstellt, sollte sein Zeugs erst mal zu Ende entwickeln.
 
dislo schrieb:
Hallo

... ich hab kein Oszilloskop)

Ein Messgerät vielleicht? Dort auf Wechselstrom einstellen und Messsn.
Geht das?

Denk mir als DIY'ler sollte man Messgeräte parat haben.
Wie willst du sonst Fehler in deinen Modulen Analysieren (so wie jetzt) :mrgreen: .

Kauf dir ein Oszi. Bei Conrad fangt dies bei 170 Euro an und bei ebay hab ich ein Hameg 2 Kanal um 79 Euro gefunden.
Mehr brauchst für solche Analysen nicht. Macht sicher Sinn wenn du länger DIY machst und, oder bei
ältere Geräten Modulen Fehler analysiern willst.
 
Du scheinst noch nicht so ganz verstanden zu haben, warum 2Vpp als Output bei einem VCO zu wenig sind.

Nee? Warum hab ich denn den Thread gestartet?
Ich denke in meinen Beiträgen im Thread wird durchaus klar dass es mir natürlich um die Verschaltung mit und den Bezug zu anderen Modulen geht.
Das Abhören der Module ist zur Zeit meine Messeinrichtung ;-) . Pittsburgh OSC laut, MFB OSC 03 leise, natürlich ist das relativ, wohlwissend dass ein objektiver Messwert besser geeignet wär, deswegen frag ich ja auch nach dem normalen Vpp Pegel im Startbeitrag.
Und in meiner Antwort auf deiner schreib ich doch, dass mir die Option mehrere Preamps ins System zu bauen nicht passt.

Oszilloskop, brauch ich unbedingt :)
 
dislo schrieb:
Nee? Warum hab ich denn den Thread gestartet?
Ich denke in meinen Beiträgen im Thread wird durchaus klar dass es mir natürlich um die Verschaltung mit und den Bezug zu anderen Modulen geht.

Ja, prima aber warum wiederholst Du ständig dieses LAUT und LEISE, das ist eine andere Baustelle weil es auch mit anderen Dingen zu tun haben kann.
Wir reden aber auch aneinander vorbei. Ich bin nicht wegen Dir angesäuert sondern wegen solcher Bastelstuben die solche Krüppelmodule auf den Markt werfen.
Einen Hersteller der mit solchen Schaltungen beweist, dass es das System "Synthesizer" nicht wirklich begriffen hat oder auch bewusst ignoriert, gehört ebenfalls ignoriert.
Meiner Meinung nach. Ein Oszi ist wirklich was Feines. Abgesehen davon, dass man nette Wellenlinien sieht, man kann auch die Lage genau messen, was mit einem Multimeter nicht klappt. Interessant ist es auch, was wirklich z.B. aus VCOs rauskommt wenn Sinus, rechteck usw. draufsteht.
Darüber hinaus kann man sich viele Funktionen der anderen Module durch einen "vorher-nachher" vergleich im wahren Wortsinn "vor Augen führen" und das löst so manches Aha-erlebnis aus.
Muss ja kein teurer sein, ideal sind 2-strahl oszilloskope. Manchmal bekommt man sie recht günstig wenn eine Werkstatt mal wieder Gerätepark erneuert. 'n bisschen Glück oder Beziehungen helfen (wie immer)
 
binary tubes schrieb:
Kauf dir ein Oszi. Bei Conrad fangt dies bei 170 Euro an und bei ebay hab ich ein Hameg 2 Kanal um 79 Euro gefunden.
Mehr brauchst für solche Analysen nicht. Macht sicher Sinn wenn du länger DIY machst und, oder bei
ältere Geräten Modulen Fehler analysiern willst.

Ohne OSZI bekommt man viele Module nicht abgeglichen. DIY "ohne" funktioniert dann nicht.
Es gibt ja auch Zusätze für PC die mehrere Kanäle haben, auch speichern können usw. Was die Dinger taugen kann ich nicht sagen, habe nir sowas ausprobiert.
Ich habe noch einen Philips PM3217 der voll funktionsfähig, im Rahmen eines turnusgemäßen Austauschs aller Messinstrumente in dem Betriebs, raufusgeworfen wurde.
Für 100 Mark in die Kaffeekasse bekam ich das Schmuckstück. (kann mehr als ich brauche)

1000x1000.jpg
 
Feldrauschen schrieb:
ich habe ua deswegen quasi alle filter einfgänge modifiziert, um die audio levels i d griff zu bekommen, am schlimmsten war der alte a120 ,super leise, aber gemodded, wunderbar.

Hast du Preamps eingebaut um leise Signale anzuheben?
Oder wie ist das gemeint, dass ein Eingang leise ist?
Zum Beispiel dass eine Eingangsstufe 5Vpp sauber annimmt, aber darüber begrenzt/clippt?
 


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