(Pfeifen)-Orgelbau - Selbstgemacht - Tutorial

hairmetal_81

Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor
Boah... das ist stark!

Inklusive des klassischen "Demonstrationseffekts" offenbar, aber nichts desto minder sehr beeindruckend.
 

Jenzz

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Moin .-)

So richtig kennt sich die Dame aber nicht aus, sonst wüsste sie, daß durchschlagende Zungen je nach Anblasdruckstärke auch die Tonhöhe ändern... Jeder Blues-Harp oder Melodica-Spieler :cool: kann das bestätigen.

In ihrem Beispiel hört man das auch, zwar nicht so stark wie bei der 3D-Drucker-Flöte, aber immerhin deutlich wahrnehmbar...


Jenzz
 

firstofnine

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Ich hatte vor Weihnachten die Gelegenheit, mir in der hiesigen Kirch die mechanische Orgel anzusehen - das ist wirklich eindrucksvoll. Diese Technik aus (viel) Holz und Metall. Und wenn dann die 16" Pfeife durchlädt, dann flattern einem auf der Kirchenempore die Hosenbeine (der Organist hat die Toccata angespielt). Bei so einer Klangfülle und Lebendigkeit sieht man den Synthie im eigenen Studio mit ganz anderen Augen.
Sorry für OT.
 

psicolor

Geiler Typ
daß durchschlagende Zungen je nach Anblasdruckstärke auch die Tonhöhe ändern... Jeder Blues-Harp oder Melodica-Spieler :cool: kann das bestätigen.
Bei meinem Rhodes ist das übrigens auch so. Wenn ich feste draufhau, sind die Töne tiefer. Meine Vermutung für den Grund beim Rhodes war immer, dass die Tines bei starkem Ausschlag im zeitlichen Mittel weiter von den magnetisch anziehenden Pickups weg sind und somit also etwas weniger Rückstellkraft auf die Tines wirkt.

Aber wenn ich darüber nachdenke, dass man den Effekt auch bei Harmonikas hat, dann könnte vielleicht ein doch ein anderer Effekt dafür verantwortlich sein. Weist du, wieso das bei Harmonikas passiert, @Jenzz ?
 

Jenzz

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Bei meinem Rhodes ist das übrigens auch so. Wenn ich feste draufhau, sind die Töne tiefer. Meine Vermutung für den Grund beim Rhodes war immer, dass die Tines bei starkem Ausschlag im zeitlichen Mittel weiter von den magnetisch anziehenden Pickups weg sind und somit also etwas weniger Rückstellkraft auf die Tines wirkt.

Vollkommen richtig erkannt !! Dies ist jedenfalls der Hauptgrund dafür, ansonsten kommen noch die Rückstellkräfte des Stabes (ohne die würde der Stab ja nicht schwingen bzw. bestrebt sein, in die Ausgangslage zurück zu kehren) zum Zuge. Da diese mit der Ausklingdauer zwangsläufig abnehmen, ändert sich die Tonhöhe über die Ausklingdauer.

Bezüglich der Harmonika-Zungen:
'Nebenan' gibt es einen hervorragend erklärenden Thread zu dem Thema... Es geht zwar eigentlich um Akkordeon, aber vom Prinzip her ist das ja das selbe (Seite 2 kommt auf das Thema zu sprechen):

https://www.musiker-board.de/threads/stimmplatteneffekte-stimmplattendefekte.566694/page-2

OT Ende :cool:

Jenzz
 

Jenzz

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Lieber was 'moderneres' ;-):

pianoarc.jpg


Back on Topic:

Mich würde mal interessieren, ob Orgelbauer heute auch schon mit 3D-Druck arbeiten oder ob das in dem Genre 'Teufelswerk' ist.... ;-)

Jenzz
 


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