Polyphonie im Modular

Hallo alle zusammen...vieleicht gibt es ja irgendwo einen Spezi unter euch der mir etwas genaueres über ein Polyphon spielbares Modular System sagen kann...

Das was ich will....ich spiele auf em Keyboard einen Akkord 3 oder 4 Tasten und der entsprechende Akkord ertönt...zb. für einen Housechord..


In vielen post´s lese ich immer das gleiche..manchmal Frage ich mich ob alle nur abschreiben oder das wirklich eine Grundvoraussetzungen für Polyfones spielen ist..


es heißt immer...man braucht für jede Stimme eine eigene ADSR ,eigenen VCA,und bla und und kriegstes alles gar net reinund kauf dir lieber gleich n Polysynth. warum eigentlich ?...

Ich dachte es würde auch reichen, wenn man Pro Stimme nur einen Oszilator hat ..ALso irgend ein Tool das die Midisignale ( 3 Tasten auf dem Midikeyboard gedrückt )so umwandelt.
so wie das (VERMONA QMI)...das dementsprechend die Oszilatoren angesprochen werden. die Oszialtoren ab in einen MIscher auf einen Sumausgang gerotet ..würde doch auch nur 1 VCA mit einer ADSR doch eigenlich ausreichen....Filter lasse ich hier mal weg....verstehe ich hier was nicht?..sicherlich leuchtet mir ein, das wenn jeder Oszilator eine eigene VCAadsr und lfos bestitz ein etwas flexibleres Klangbild ermöglicht z.b für Pad Sounds und alles was in diese Richtung geht.
und dann lese ich irgendwo ..synth X,Y hat pro stimme 3 Oszilatoren...und hier verstehe ich auch nicht warum wieso warum..hat das dan mit irgendwelchen Unisono Dingern zu tun?


Istz es Also möglich mit ((einem Vermona Qmi + 4 Oszilatoren + 4in 1 out Mixer , 1VCA ,1 ADSR )) 4Fach polyphon zu spielen............VCfund lfos hab ich jetzt einfach mal rausgelassen..

verstehe ich hier etwas essenzielles nicht, oder denke ich da ansatzweiße richtig ?..vielleicht kann mir ja einer helfen.. :adore:
 
Kenne das MIDI-Teil nicht - Falls es Dir Deinen Chord entsprechend splittet, ist das kein Problem.

Ich benutze für Chords auch öfters nur eine Hüllkurve, die ich per Multiple dann aber auf mehrere VCA verteile, damit ich das schön ins Panorama legen kann.
 

CO2

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bei kurzen chords ist das sicher kein problem, das mit nur einem VCA usw. zu machen, das wird eher dann blöd, wenn sounds unterschiedlich lang ausklingen usw, da der ton, sobald du erneut eine Taste drückst/triggerst wie auch immer, abgeschnitten wird. Modulationen mittels Keyboard (zb Filtertracking) wird so natürlich auch "schwieriger"....
 

mink99

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Leih dir mal von nem Kollegen nen poly800 , der hat genau die Polyphonie die du beschreibst. Und schau dann mal, ob du mit der Spielweise klarkommst.....
 
R

Rastkovic

Guest
Äh, Chords mit nur einen oder keinen Filter? Das wird nicht klingen...

...und ohne mindestens einen LFO pro Stimme wird das auch sehr mager sein.

Rechne mal ob Du mit Gehäuse/Netzteil billiger als z.B. nen Vermona Perfourmer bist.
 
A

Anonymous

Guest
Mal ehrlich, Polyphones Modularsystem ist doch wie Licht in Eimern ins Rathaus bringen oder?
 
R

Rastkovic

Guest
Och... ich hatte mir das auch öfters schonmal durchgerechnet. Find das schon ganz cool, what you see is what you get. :)

Aber damits klingt muss man im Verhältnis zu nen normalen polyphonen Analogen schon mehr investieren....
 

Bruce

.....
Ich würde das nicht am Preis festmachen, sondern an der Zeit: D.h. wenn du Zeit hast, dann probier das unbedingt für dich selbst aus! So "Pseudo-polyphon" kann definitiv toll klingen und Aussagen wie "mit nur einem Filter wird das nicht klingen" sind einfach falsch. Klar wird das klingen - ob es der persönliche Zielvorstellung entspricht, kannst du nur durch ausprobieren rausfinden.

Für mich schöne ("statische") Dubtechno-Chords hab ich bspw. auch schon mit einem monophonen Modularsystem (zwei verstimmte Osc durch einen Filter) hinbekommen.

mfG Bruce
 

Bernie

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Früher legte man schon großen Wert darauf, auch mit einem Modularsystem polyphon spielen zu können.
Schau dir nur einmal die Bestückung bei Vintage-Modularsynthies an, das sagt ja schon alles.
Im Roland System 700 gab es zu den 3 VCOs in der Basis nochmal extra eine Oscillator-Bank, wo weitere 6 VCOs gebunkert waren = 9 VCOs. Der Moog 55 hatte ebenso 9 Oszis, mein PPG-300 hatte 10 VCOs. Das war ja eine Zeit um 1974-1978, kurz bevor es die ganzen Polysynthies gab und man nur mit einer Orgel oder String-Orchestras dicke Flächen spielen konnte.

Nur ein Envelope, Filter, VCA für 3 VCOs klingt allerdings nicht besonders, viel besser ist es, wenn man z. B. 2-3 VCOs zusammenfasst und dann bei einem Dreiklang für jede Stimme einen eigenen Verlauf mit separatem Env, Filter und VCA spielen kann. Ich mache das dann so: VCO1, VCO2, VCO3, Env1, VCF1, VCA1 für eine Stimme, VCO4, VCO5, VCO6, Env2, VCF2, VCA2, usw. für die zweite und daselbe für die dritte Stimme.
Die meisten alten Sequenzer können ja 3x8 Steps spielen.
 
R

Rastkovic

Guest
Interessante Infos, danke Bernie.

Mal eben schnell bei Doepfer für mich zusammengestellt... :?

A-100G6 Gehäuse 1x 390€ 390€
A-110 VCO 6x 140€ 840€
A-118 Noise/Random 3x 65€ 195€
A-120 VCF-1 3x 100€ 300€
A-131 EXP VCA 3x 70€ 210€
A-135 VC MIxer 1x 125€ 125€
A-140 ADSR 3x 75€ 225€

A-130 LIN VCA 3x 65€ 195€
A-145 LFO 3x 65€ 195€

2675,-€
 
Da fangen auch bei mir schon wieder die Fragen an... so wie ich es verstanden habe könnte ich auch mit 8 oszilatoren auch 4 Stimmen betreiben wo jede Stimme 2 Oszilatoren hat z.b.

Wie ist das mit den leichten Tuning schwankungen ..zwischen 3 Oszialtoren..in einer Stimme?...die haben ja sicher nicht die gleiche Frequenz und Phasenlage?..Habe ich nicht somit schon eine unausweichliche leichte Schwebung drin.?...Ist das nicht zu vergleichen mit so etwas wie diesen Unisonomode wo man mehrere Stimmen überlagert ?Wenn das so stimmt,dann könnte man jeweils den 2 und 3 oszilator zur 1 Stimme seperat hinzumischen bei bedarf,..also je nach bedarf zuschalten damit der Sound breiter wird...verstehe ich das so richtig?


Wie ist es da mit dem Tuning von einer Stimme bei 3 Oszilatoren pro Stimme ?...Arbeitet da bei einer Stimme als HauptOszi und die andern ziehen Frequenzgleich als slave mit ?oder gibt es da so verschaltungsmöglichkeiten oder module?...oder bleibt da nur die möglichkeit jeden einzelnen Oszi im Tuning auszurichten?Bei Oszilatormodule mit seperaten Suboszilator ausgang sehe ich hier auch als sehr nützlich , da die ja sozusagen im gleichen Tuning zuschaltbar sind, um bei bedarf untenrum etwas fundament zu schaffen.


solangsam glaub ich kapier ich die notwendigkeit.. danke für die schnellen antworten,,... :)
 

Bernie

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Groovedigger schrieb:
Wie ist das mit den leichten Tuning schwankungen ..zwischen 3 Oszialtoren..in einer Stimme?...die haben ja sicher nicht die gleiche Frequenz und Phasenlage?..Habe ich nicht somit schon eine unausweichliche leichte Schwebung drin
Man muß da schon sauber tunen, natürlich dürfen da auch Schwebungen sein, die sind ja das Salz in der Suppe.
Erlaubt ist ja grundsätzlich alles, es sollte halt tonal zusammen passen.
 
du brauchst n modul, welches dir deine midinoten in verschiedene cv´s nach gewünschten algos aufteilt.

(zb muc oder as machen das verlässlich) -> kenton wieß ich nicht.

es gibt da veschiedene aus england oder deutschland, die das können. dann kannst du natürlich genau das machen, was du machen willst. je nach algo ergibts sich dann eher ein "rundlauf" der notenzugehörigkeit zur vco-stimme oder eine feste zugehörigkeit von tastenverhältnis (zb: tiefstetaste) zu vco-stimme 1 und dann so weiter (2. taste = 2. vco) bis der algo "voll" ist und es aufgrund der stimmenanzahl von vorne losgeht.

was natürlich immer von nöten ist: alles für jede stimme ist so oft vorhanden, wie du stimmen haben möchtest = bei nem ganz einfachen juno60-sound bist du mit 6 stimmen modular sicherlich nicht unter 2.5k€ dabei ....



generell halte ich polyphone/modulare sounds analog für schwachsinn!

oder wie schon gut bemerkt:

Matt van K schrieb:
Mal ehrlich, Polyphones Modularsystem ist doch wie Licht in Eimern ins Rathaus bringen oder?
 

siebenachtel

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kl~ak schrieb:
generell halte ich polyphone/modulare sounds analog für schwachsinn!

oder wie schon gut bemerkt:

Matt van K schrieb:
Mal ehrlich, Polyphones Modularsystem ist doch wie Licht in Eimern ins Rathaus bringen oder?
sehe ich auch so. ( naja, Klak war etwas hart :lol: )

mal schnell ( :lol: ;-) ) was polyphones stöpseln wenn die module schon da sind ist was anderes ( @Klirrfaktor)
aber nen modular zu machen weil man polyphon will ist ............an der praxis vorbei
Modular hat einfach besseres zu bieten, das ist der punkt.
Geht allen so die modular gestartet haben mit dem wunsch den über poly zu bauen,
die patchen alle mono voices oder multivoices. ( gehöre auch in die gruppe)
Wurde mal ausdiskutiert in andern foren.war interessant zu sehen.
müsste auch hier noch alte threads geben btw.

Modular ist soooo spannend,
nen poly zu patchen soooooo viel arbeit udn soundet dann trotzdem kacke langweilig.
nen synchrodyne poly wäre aber evtl . spannend. .........mit expander........kostenfrage ?? :lollo:
 
siebenachtel schrieb:

Modular ist soooo spannend,
nen poly zu patchen soooooo viel arbeit udn soundet dann trotzdem kacke langweilig.
nen synchrodyne poly wäre aber evtl . spannend. .........mit expander........kostenfrage ?? :lollo:
Vor kurzem gemacht - leider "nur" mit 2 Synchrodyne + 2 René …
Aber das da ist auch wieder der Vorteil am Modular: Man könnte/kann z.b. einen Akkord mit 4 verschiedenen VCO (jaaaa - so man hat) realisieren ( ich fang jetzt gar nicht erst von Filtern, Shapern etc. an). Bei den entsprechenden VCO (bei mir z.B. Synchrodyne, Rubicon, Gamma) kann das extrem spannend werden.

Aber klar - mit nem polyphonen Synth sind Chords auf alle Fälle easier zu realisieren (hab mir nicht umsonst nen Venom zugelegt). 8)
 
Ich schlage immer gern vor, dass man Duophonie umsetzt. Man braucht weniger Teile und hat auch einen Performance-Gewinn ..
Ggf. auch paraphonisch, was für ein paar Sounds auch geht. Ich sag mal - mehr als 3 Stimmen umzusetzen ist einfach sehr viel Anforderung - oder man hat 4 SEMs Mod oder Synth Machines oder sowas..

Jedenfalls kann man tolle Sync, Ringmod und FM Sounds spielen. siehe Odyssey, SH7 etc.
Und natürlich auch neue Ideen..
 
also wir müssen dannmal klären worüber wir sprechen.... natürlich kann man parallel mehrere vco´s patchen. und so man hat, sind diese auch gleich ...

aber

man muss doch auch stark unterscheiden zwischen einem polyphonen sound, der pro stimme eigene modulationen aufweißt und aus mehreren klangerzeugern/verbiegern besteht ( die auch wieder aufeinander abgestimmt sind = jedes filter hat sein keynote zugehöriges tracking )

und

mehreren vcos, die in ihrer tonhöhenzuordnung "theoretisch" einen ackord ergeben. jeder chordversuch im modular hat bei mir da geendet mir eizelsamples zu ziehen und diese zu den betreffenden chords zu layern -> und selbst das kommt an das ergebnis eines stinknormalen polysynths nicht ran.

in eigentlichen

stellt sich auch die frage inwieweit der modulare ansatz (also alles frei patchen können zu wollen um sehr spezielle sounds zu erhalten) polyphon zu harstreubenden und unharmonischen ergebnissen führen muss => auch das wurde hier im forum schon ausgiebig diskutiert ...

wenn

man mit irgendeiner methode die midinoten aufteilt (was ja nun nicht das problem ist) um diese dann (in unserem fall 4) vco´s zuzuführen und diese dann in einem mischer mit einem filter und einem vca mit (naja sagen wir mal) sinnvollen 3 lfo zu modulieren halte ich das für sehr leidlich bis sinnfrei. und entspricht auch nicht meiner vorstellung von polyphon _ von chors gleich gar nciht.

ein

mopho4X macht das mit leichtigkeit wesentlich besser und wird bei vergleichbarer modularer bauart wahrscheinlich nur 1/5 kosten.


hmm - also ich hab so ca. 10 VCO im System - da ist es eig. kein Ding, ab und zu mal 3-4 für Harmonien zu verschwachsinnen
ja aber für nen ordentlichen chord brauchst du ja alle deine vco´s -> will man ne polyphone modulation hört das sicher nicht unter 5k€ auf!

abgesehen davon ist das sicherlich nicht nur unübersichtlich, sondern vol allem auch nicht mehr steuerbar ...

nen poly zu patchen soooooo viel arbeit udn soundet dann trotzdem kacke langweilig.
so siehts aus _ jedes derdammte plugin macht das am ende ausreichend gut ...

naja, Klak war etwas hart
naja _ damit war ja nicht der gedanke an sich gemeint, sondern

generell halte ich polyphone/modulare sounds analog für schwachsinn!
das fängt bei der drifft an und hört bei der steuerrung auf.

computerliebe hat ja hier im forum den modular/polyphonthread für digi aufgemacht (leider noch keine antwort wie weit das projekt eigentlich ist) das ist schon ein ganz anderer ansatz. ... schon alleine deswegen, weil jedes modul die volle stimmenanzahl beherbergt! da ist ein vco eben gleich mal 12einzelvco´s und das filtermodul beherbergt eben die dazugehörigen 6 filtereinheiten etc ... da kommt man der sache schon näher, weil man sich einen polysynth in baukastenform holt -> will man mehr lfo´s kommt halt ein lfo-modul dazu -> die individualität jeder stimme steht dabei außer frage!!!

und das unterscheidet sich für mich maßgeblich von einem
.-sound!
 
@kl~ak: Du verallgemeinerst doch sehr stark auf Deine ganz persönliche Klangvorstellung ;-)

Hierum gings:

Groovedigger schrieb:
Das was ich will....ich spiele auf em Keyboard einen Akkord 3 oder 4 Tasten und der entsprechende Akkord ertönt...zb. für einen Housechord..


kl~ak schrieb:
ja aber für nen ordentlichen chord brauchst du ja alle deine vco´s -> will man ne polyphone modulation hört das sicher nicht unter 5k€ auf!
Wie schon gesagt - mir reichen da vollkommen 3-4 VCO (da ist dann schon einer für den Bass dabei).

Und ja - das wird schon teurer als irgendein Synth, Sampler oder Plugin - aber die Kosten waren ja nicht die Frage ;-)
 
ja, natürlich geht das ... aber aus ner luschigen microwave wird man mehr housechord rausbekomme als aus einem modular ;-)



ist glaube ich für mich alles gesagt. und ich verstehe deinen gedankengang. für mich bedeutet polyphones spiel nur etwas anderes als einfach "gestimmte" VCO´s :mrgreen:

bin mal raus _ grüße kl~ak
 

Bernie

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kl~ak schrieb:
mehreren vcos, die in ihrer tonhöhenzuordnung "theoretisch" einen ackord ergeben. jeder chordversuch im modular hat bei mir da geendet mir eizelsamples zu ziehen und diese zu den betreffenden chords zu layern -> und selbst das kommt an das ergebnis eines stinknormalen polysynths nicht ran.
Stimmt so nicht. Wenn du ein hochwertiges Modularsystem, z. B. Roland System 700, polyphon patcht, dann hast du auch eine saubere Stimmung. Das System ist sehr stimmstabil, da driftet auch nichts weg, das ist sogar noch sauber im Tune, wenn ich es nach drei Tagen wieder einschalte. Einen "stinknormalen Polysynth" blase ich eh an die Wand, Popelkisten wie Polysix, Poly 800 und Konsorten können da klanglich nicht mal annähernd mithalten.
 
im endeffekt hats mogulator schon auf den punkt gebracht. :school:

und ja _ man kann modular super polyphon patchen. gar keine frage - und bei deinem setup natürlich kein problem.


"housechord" .... :roll:

____________


aber das hier

Ich dachte es würde auch reichen, wenn man Pro Stimme nur einen Oszilator hat ..ALso irgend ein Tool das die Midisignale ( 3 Tasten auf dem Midikeyboard gedrückt )so umwandelt.
so wie das (VERMONA QMI)...das dementsprechend die Oszilatoren angesprochen werden. die Oszialtoren ab in einen MIscher auf einen Sumausgang gerotet ..würde doch auch nur 1 VCA mit einer ADSR doch eigenlich ausreichen....Filter lasse ich hier mal weg
hat mit dem

Polyphon spielbares Modular System
nichts gemein.

und dadurch

und dann lese ich irgendwo ..synth X,Y hat pro stimme 3 Oszilatoren...und hier verstehe ich auch nicht warum wieso warum..hat das dan mit irgendwelchen Unisono Dingern zu tun?
wird die problematik ja schon deutlich.

um einen einfachen juno60 zu patchen verbaut man sicherlich schonmal 100euro nur in kabeln ... :mrgreen:

und es geht hier nicht um die frage welcher synth welchen synth an die wand bläst....


_______________________



zur erinnerung = ich habe zzt gar keinen polysynth -> d.h. ich patche meine chords gerade alle modular. :selfhammer:


deswegen kaufe ich mir ja jetzt nen polysynth :floet:



bin jetzt wirklich raus hier _ ich habe das gefühl ich soll hier bekehrt werden .... :nihao:
 
A

Anonymous

Guest
Bruce schrieb:
Ich würde das nicht am Preis festmachen, sondern an der Zeit: D.h. wenn du Zeit hast, dann probier das unbedingt für dich selbst aus! So "Pseudo-polyphon" kann definitiv toll klingen und Aussagen wie "mit nur einem Filter wird das nicht klingen" sind einfach falsch. Klar wird das klingen - ob es der persönliche Zielvorstellung entspricht, kannst du nur durch ausprobieren rausfinden.
auf jedenfall klingt das toll... ansonsten würden gesampelte chords (3 osc von wo auch immer), die man schlussendlich auch immer nur durch einen filter schickt auch scheisse klingen.
tut es aber nicht, mehr muss da eigentlich auch gar nicht gesagt werden!



zum threadersteller, manchmal muss man auch einfach selber ausprobieren. in foren wird es immer wieder mal leute geben, die sagen wie man was machen muss, was für einen klingen soll. dieser synth ja, dieser nein. etc.
leider ist das auch oft auch nur die halbe wahrheit bzw. die wahrheit für diese personen aber nicht für einen selber.
und manche leute wiedersprechen dem auch gar nicht mehr, weil sie einfach keine zeit oder lust haben über so zeugs noch in foren zu diskutieren.

edit:
Klirrfaktor schrieb:
Quatsch! Es ist wie so oft - die Wahrheit ist sehr subjektiv ;-)
so sieht's aus! lustig, meine aussage oben habe ich gemacht bevor ich deinen post gelesen habe.
 
A

Anonymous

Guest
Ich halte es generell für überzogen, abgesehen von forschungstechnischen Gründen, ein Modularsystem zu polyphonen Zwecken zu nutzen.
Zum Einen sehe ich da einen bedenklichen Wirtschaftsfaktor in Form von benötigten Modulen auf den Anwender zukommen, denn um auch polyphon flexibel zu sein, ist
eine Basisausstattung pro Stimme mit jeweils 2 gut ausgestatteten Oszillatoren, einem Multimode-Filter, zwei Hüllkurvengeneratoren und einem VCA schon notwendig, denn
es bleibt ja sicherlich nicht bei 3-stimmigen kurzen Akkorden.
Nicht zu vergessen ist die technische Voraussetzung, die Stimmen in gewünschter Reihenfolge abzurufen.
Zum Anderen käme ein enormer Platzbedarf, ein Patchkabelgewirr und eine aufwändige Frickelei beim Parametrisieren der jeweiligen Stimmen zum Tragen, die m.E. in
keinem Verhältnis zum Ergebnis steht.
Ich habe das, neugierig wie ich bin, auch schon hinter mir und durfte feststellen, dass ich eine etwas langwierige Vorgehensweise in Minutenschnelle mit identischem Ergebnis an verschiedenen polyphonen Synthesizern, analog wie digital, hätte vollbringen können.
Es ist sicherlich beeindruckend, ein gut bestücktes und klanglich hervorragendes System mit einem Poly-800 o.ä. zu vergleichen, aber ich denke, dass das wieder einer der berühmten Äpfel-mit-Birnen-Vergleiche ist, die man besser mit anderen polyphonen und gleichzeitig analogen Synthesizern macht, um halbwegs identische Voraussetzungen zu schaffen.
Außerdem ging es beim erwähnten Poly-800 nicht um die klangliche Referenz, sondern um die nachvollziehbare und damit auszuprobierende Spielweise im Hinblick auf das gewünschte Ergebnis, wenn ich den entsprechenden Text richtig interpretiere.
Ich würde von daher in Deinem Fall (@Groovedigger) nach einem guten, mindestens 4-stimmigen Synthesizer Ausschau halten (analog, VA), mit dem Du solche Probleme schnell lösen kannst.
 

Cyborg

.....
Groovedigger schrieb:
Hallo alle zusammen...vieleicht gibt es ja irgendwo einen Spezi unter euch der mir etwas genaueres über ein Polyphon spielbares Modular System sagen kann...
Hallo
kann man machen, lohnt sich aber nicht wirklich. Wenn man sich ein Modularsystem hinstellt tut man das in erster Linie weil man an den Klängen basteln will und das auch während des Spiels. Wenn Du dann Akkorde spielen willst, müsstest Du, um die Klänge quasi-live manipulieren zu können, jeweils gleichzeitig alle 4 Stimmen verändern. Wer hat schon mindestens 5 Hände?
Besser baust Du ein Modularsystem für aufwändige, faccettenreiche Klänge auf, für Effektsounds, für Sequenzen, für Melodien usw. Wenn Du polyphon spielen willst und trotzdem das modulare Prinzip möchtest, dann wäre ein Nord-Modular interessant. Dieses Konzept hat gegenüber einem guten, klassischem Modularsystem gegenüber zwar einige Schwächen, andererseits aber bringt es auch Möglichkeiten mit sich, die man mit einem klassischen Modularsystem nicht hinbekommt. BEIDES! wäre mein Tipp
 
 


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