Produzieren mit Linux

DanReed
DanReed
.....
pulsn schrieb:
Setz dir mal ein Ubuntu 13.04 oder 12.10 LTS auf.
13.04 würde ich nicht mehr nehmen: Hat Unterstützung nur noch bis Januar 2014 und 13.10 erscheint am 17.10., also in einer Woche.

Also entweder 12.04.3 LTS (12.10 ist kein LTS!), wenn sofort installiert werden soll, oder sonst eine Woche plus ein paar Tage abwarten (um nicht bei möglichen ersten schwerwiegenden Bugs mit dabei zu sein).

Siehe: https://wiki.ubuntu.com/Releases

Die 13.10 wird auch bis über den Erscheinungstermin der nächsten LTS (14.04) hinaus unterstützt, so daß man dann (zwischen April und Juni 2014) genau einmal updated und auf der aktuellsten LTS ist.
 
khz
khz
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pulsn schrieb:
fanwander schrieb:
Aber zurück zum eigentlichen Thema: wie stehts denn heutzutage mit OS-Upgrade von Linux für Otto Normalverbraucher? Als ich mich mit Linuxadministration näher beschäftigt hab, wars eigentlich so, dass man lieber einen Neuinstallation gemacht hat, und dann seine Applikationen umgezogen hat. Das war aber so vor 10 / 15 Jahren, es dürfte heute schon anders aussehen.

Kommt auf die Distribution drauf an. Ubuntu ist da sehr pflegeleicht, weil alles über die GUI möglich, sofern du keine exotische Software benutzt. Danach gibts sudo apt-get für die Kommandozeile. ;-)

Setz dir mal ein Ubuntu 13.04 oder 12.10 LTS auf. Ich hab meiner Schwiegermama Ubuntu 9 damals noch auf ihr Notebook installiert, und jedes Jahr einmal über die GUI ein Generalupdate durchgeführt. Das Teil läuft immer noch...ohne Stress seit fünf Jahren und Schwiegermama kommt damit zurecht.

Mit Debian und Gentoo auch - das eine mehr, das andere mehr denk - ~pflegeleicht.
Kommt auf die Distribution drauf an. <-- full ack
Na und mir würde es schwer fallen ein Windows 2000 bzw XP zu dist-upgraten ... gewohnheit und drauf einlassen + x^n?
 
DerRidda
DerRidda
..
fanwander schrieb:
Aber zurück zum eigentlichen Thema: wie stehts denn heutzutage mit OS-Upgrade von Linux für Otto Normalverbraucher? Als ich mich mit Linuxadministration näher beschäftigt hab, wars eigentlich so, dass man lieber einen Neuinstallation gemacht hat, und dann seine Applikationen umgezogen hat. Das war aber so vor 10 / 15 Jahren, es dürfte heute schon anders aussehen.

Unter Ubuntu sieht es da ganz gut aus. Ich benutze Stock-Ubuntu seit Version 11.04, von dieser Version auf 11.10 zu kommen war das letzte mal kritisch, seit dem habe ich ohne Probleme immer ein Upgrade auf die neuste Version ausführen können.
Das Ganze ist eine Ein-Klick-Geschichte und warten bis es fertig ist.
 
khz
khz
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BTW Gegenfrage: wie stehts denn heutzutage mit OS-Upgrade von Windows XP/Vista/kA oder ein MAC für Otto Normalverbraucher aus?
 
shiroiyuki
shiroiyuki
UFO Kapitän
Normalverbraucher kaufen einen neuen PC mit aktuellem OS wenn die alte Kiste durch die ganzen Viren, Rootkits und Trojaner so langsam geworden ist das man den Eimer nicht mehr benutzen kann ;-)
 
Crabman
Crabman
||||||||||
Reiman schrieb:
Und, schon Linux installiert ???
Was ausprobiert ???
Erzähl mal !!!!

Viele Grüße
Fred

Die Woche ist doch fast rum,das heisst das Thema ist so gut wie durch und nächste Woche wird dann wieder eine neue Front eröffnet ;-)
 
T
Thx2
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shiroiyuki schrieb:
Normalverbraucher kaufen einen neuen PC mit aktuellem OS wenn die alte Kiste durch die ganzen Viren, Rootkits und Trojaner so langsam geworden ist das man den Eimer nicht mehr benutzen kann ;-)

Auch wenn du es Ironisch meinst, das ist so wahr :mrgreen:
Seh ich auch immer wieder im freundeskreis, aber da sind die PCs auch nicht mehr wert sie neu aufzusetzen... 2 Kern Prozessoren *kotz*

Die Woche ist doch fast rum,das heisst das Thema ist so gut wie durch und nächste Woche wird dann wieder eine neue Front eröffnet

Ne, es gibt aktuell nur noch wichtigeres. Bin noch am basteln das mein RME Wandlersystem funktioniert.
Sobald das läuft (Gestern bei Thomann ein BNC Kabel bestellt...) hab ich dann Zeit mir Linux zu Installieren...

Werde aber auf jedenfall Linux Mint 15 mit MATE Desktop installieren.
Das sieht für mich am schönsten von der Optik her aus und vom rest hab ich eh keinen Plan :mrgreen: (noch nicht)

---

ich weiß noch ich hab mir glaub ich mal openSUSE installiert, und wollt dann laut dieser Anleitung hier
mir den Trinity Desktop installieren: http://www.trinitydesktop.org/wiki/bin/ ... stallation

Ich bin gescheitert, aber keine Ahnung mehr an was.
Wenn man keine Ahnung von Linux hat, sollte das machbar sein?

Evtl. sollt ich mir auch erstmal ein paar Anfängertutorials zu Linux ansehen/durchlesen...

lg
Michael
 
T
Thx2
|
--- Ergänzung zu meinem letzen Posting ---

Hab mir grad nochmal die Installationsanleitung von "Trinitydesktop" für "openSUSE" durchgelesen. also soweit eigentlich relativ einfach zu verstehen nur:

2. Configure the supplementary PACKMAN repository
Instructions: http://packman.links2linux.org/

Was genau meinen die hier?

muss ich das hier installieren:
http://packman.links2linux.org/package/ ... man/411069

oder das hier ausführen:
Code:
 zypper addrepo 'http://packman.mirrors.skynet.be/pub/packman/suse/12.3/packman.repo'

Diese zeile hab ich beim FAQ unter
Mit zypper lässt sich die Packman repsitory sehr einfach hinzufügen. Ähnlich wie bei YaST wird die URL benötigt.

Was genau ist eigentlich dieses "repsitory" aka "depot" ??? Und wofür genau wird das für die Installation für Trinitydesktop gebraucht ?
 
A
Anonymous
Guest
Wenn du Fragen zur Installation von openSUSE hast, würde ich die im openSUSE Forum stellen. Hier ist doch Synthforum.
 
freidimensional
freidimensional
Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
mookie schrieb:
Das WIndows shit ist kann ich auch bestätigen.

ich fahre seit 7 jahren meinen musikrechner mit xp, erste installation und läuft wie geschmiert. kein einziger absturz/bluescreen bisher.
ok, seit etwa einem jahr habe ich ihn nicht mehr angehabt, aber dennoch: xp ist besser als sein ruf :)
man musset nur pflegen :opa:

sorry für ot :selfhammer: wollt halt mal ne lanze für xp brechen
 
A
Anonymous
Guest
Thx2 schrieb:
Auch wenn du es Ironisch meinst, das ist so wahr :mrgreen:
Seh ich auch immer wieder im freundeskreis, aber da sind die PCs auch nicht mehr wert sie neu aufzusetzen... 2 Kern Prozessoren *kotz*

die Gamer :lollo:
 
T
Thx2
|
chain schrieb:
Thx2 schrieb:
Auch wenn du es Ironisch meinst, das ist so wahr :mrgreen:
Seh ich auch immer wieder im freundeskreis, aber da sind die PCs auch nicht mehr wert sie neu aufzusetzen... 2 Kern Prozessoren *kotz*

die Gamer :lollo:

Was hat das jetzt mit Gamer zutun? Also mir würd im Studio ein 2x2,5ghz Rechner mit 2gb ram nicht reichen...

Ich für meine Person Spiele auch nicht. gut GTA Vice City (Die Storyline und Umgebung etc... ist einfach zu genial) ab und an aber sonst nix...

lg
Michael
 
P
ps4074iclr
Guest
fanwander schrieb:
Aber zurück zum eigentlichen Thema: wie stehts denn heutzutage mit OS-Upgrade von Linux für Otto Normalverbraucher? Als ich mich mit Linuxadministration näher beschäftigt hab, wars eigentlich so, dass man lieber einen Neuinstallation gemacht hat, und dann seine Applikationen umgezogen hat. Das war aber so vor 10 / 15 Jahren, es dürfte heute schon anders aussehen.

Hab seit 10 Jahren nur noch mit debian wirklich viel zu tun und da geht das seit eh und je wie geschmiert. Generell hab ich noch nie erlebt, dass jemand sein debian Re-Installiert hat.
 
DrFreq
DrFreq
|
Thx2 schrieb:
Hallo Zusammen,

Ich wollt mal fragen wie es eigentlich so aussieht wenn man ernsthaft mit Linux vorhat zu Produzieren.

Es gibt eigentlich kaum einen Nahmhaften Hersteller der seine DAW für Linux anbietet
(Cubase, Logic, FL Studio, Ableton, etc...)

Es gibt natürlich was, da wären mir bekannt

1.LMMS
Ein ganz netter Clone von FL Studio. Allerdings wie ich finde nicht wirklich ausgereift genug um damit ernsthaft zu produzieren. (Grad Mixing wird dann "schwer").

2.Ardour
Hab ich noch nicht getestet, aber sieht ganz nett aus.
Allerdings sieht die GUI nicht sonderlich schön - etwas "Retro/veraltet" aus.

Allerdings scheint die DAW schon viel zu können und für Anwendungen wie Band Recordings z.b. natürlich super geeignet zu sein. (Und das kostenlos)

Ob ich allerdings elektronische Musik damit produzieren will ???

3.Reaper
Gibts soweit ich weiß für Linux, bin nicht ganz sicher?

ggf. sieht nett aus, ist wohl aufjedenfall
eine Alternative zu Traditionellen DAWs wie Cubase oder Logic wie ich das sehe ?

+ Schönere GUI als Ardour :mrgreen:

4.Bitwig Studio

Das scheint mir eine wirklich gute Software zusein.
Leider schon ewigkeiten in der Betaphase. Ist halt ein Ableton "Clone", aber egal Ableton gibts ja nicht für Linux...

Wäre wohl auch die einzigste, Professionelle Alternative
für die Produktion von Elektronischer Musik unter Linux (also Alternative zu Ableton oder FL Studio).

5.Harrison Mixbus

Das sieht auch richtig gut aus. Basiert glaub ich auf Ardour wenn ich das richtig sehe oder ?
Sieht aber echt gut aus und scheint auch wirklich gut zu sein... Preislich auch nicht teuer ;-)

---

Also wie man sieht gibts da schon echt viel.
Das ist ja auch bekannt.

Was mich hier nur interessieren würde. Laufen VST Plugins unter Linux generell?
ggf. welche der von mir genannten DAWs supporten diese?


---

Ansonsten war ich überrascht das es doch relativ gute möglichkeiten gibt
größere Wandlersysteme mit vielen I/Os unter Linux zu benutzen.

Ich dachte immer da wirklich nur ein sehr kleiner Anteil von Leuten die Musik produzieren
mit Linux arbeiten, sieht es hier auch sehr schlecht aus was die unterstützung von Audiointerface sowie
MIDI Interfaces angeht.

Allerdings war ich WIRKLICh überrascht das es doch wirklich brauchbare Systeme gibt
die unterstützt werden.

Für normale "kleinere" Anwendungen gibt es
z.b. Treiber für das "M-Audio Fast Track Ultra 8r" siehe hier:
http://www.alsa-project.org/main/index. ... -usb-audio

Aber auch größere Systeme lassen mit z.b. 32 INs und 16 OUTs
lassen sich problemlos realisieren durch die unterstützung von RME´s "HDSPe PCI Card" Treiber:
http://www.alsa-project.org/main/index. ... odule-hdsp

An dieses HDSPe kann man dann wiederum ein RME Digiface anschließen und an
dieses dann z.b. einen RME M-32 AD und einen RME-M16 DA Wandler...
(Oder was in der Regel reicht einen 16 Kanal AD und einen 16 Kanal DA Wandler)

Also da war ich wirklich relativ überrascht das
man doch wirklich so große Wandler I/O Systeme unter Linux zum laufen bekommt...

Noch dazu kostet das System ohne die Wandler nicht mal 1000€ (glaub wohl ca. 900€ oder so...)
Und man muss ja nicht zwangsläufig so teuere Wandler beziehen...

---

Ich frage mich gerade,
Wenn es doch so viele möglichkeiten gibt.

-Kostenlose oder günstige, gute DAW Software...
-Treiber für brauchbare Audio und MIDI Interfaces (von kleinen bis großen Systemen)
-Linux angeblich sehr Stabil läuft und diverse Vorteile bietet

Wieso nutzen es dann nur so wenige leute?
Oder sind die Treiber und DAWs noch nicht soweit ausgereift das es wirklich stabil läuft?
wäre ja soweit ich informiert bin Linux untypisch oder ?

Oder ist es sehr schwer wenn man ohne wirkliches Linux vorwissen
anfangen möchte sich ein System zu Installieren/Einzurichten.

(Also sprich, die Software und Treiber zu installieren) ???

---

Bei mir steht seit relativ langer Zeit noch ein alter PC in der Ecke.

Eckdaten
CPU Quad mit 4x2ghz glaub ich
RAM 4gb
Freiem PCIe Steckplatz

Das würd mich fast schonmal interessieren da Linux und ne DAW Software draufzupacken...

Meint ihr das lohnt sich das mal auszuprobieren, die paar Euro
wo diese RME HDSPe PCI Express Karte kostet
https://www.thomann.de/de/rme_hdsp_pcie.htm (ca. 300€) wären mir den "spaß" fast wert...

Oder ist es eher ratsam damit noch mindestens zu warten
bis "Bitwig Studio" rauskommt ? Ansonsten würd ich das wohl erstmal mit LMMS ausprobieren... oder Mixbus oder Ardour...

Ebenfalls würd ich "LinuxMint" nutzen, weil
ich die anderen KDE oberflächen oder generell die anderen Oberflächen nicht wirklich cool finde...

Soll dann auch ungefähr so wie KDE 3.5 bzw... Trinity aussehen:
http://www.trinitydesktop.org/

Allerdings kann ich mich errinnern wollte ich das glaub ich mal installieren bin dann wohl aber gescheitert.
Und ich kenne keine LinuxVersion wo dieses "TrinityDesktop" von haus aus dabei hat, ihr ?

falls nicht, laut Website tut das LinuxMint wohl auch ganz gut:
[ http://www.linuxmint.com/pictures/screenshots/lmde201303/mate.png (•BILDLINK) ]

Will einfach nicht wirklich von der Windows optik weg :mrgreen:

lg
Michael

Du hast ja echt ein haufen Zeug aufgelistet, leider alles Schrott, Bitwig Studio war zwar ein guter Ansatz, aber wie du selbst erkannt hast gibt es Bitwig nicht zu kaufen, die erwähnung diesbezüglich war somit überflüssig. Was du nicht erwähnt hast war Renoise
 
khz
khz
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Er spach von "Produzieren mit Linux" *kicher*
 
Tonerzeuger
Tonerzeuger
Noerd
Hab seit 10 Jahren nur noch mit debian wirklich viel zu tun und da geht das seit eh und je wie geschmiert.

Das kann ich voll bestätigen. Debian ist sozusagen "Conservative Linux" - Stabilität ist da wichtiger als den letzten Trend noch mitzunehmen.

Ich war lange Ubuntu-User, aber die wechslen mir die Richtung und die bevorzugten Programme zu oft. Weil das Wiki von der Community gepflegt wird, kommen die Anleitungen dann oft nicht nach und sind veraltet oder voller Widersprüche.

Ich fand das irgendwann nicht mehr seriös genug. Der Gipfel war, dass bei zwei Ubuntu-Ausgaben (meine letzte war die 10.04 LTS) irgendwann der Sound nicht mehr lief und sich auch bei akribischem Befolgen der Anleitung nicht mehr reparieren ließ (!).

Sowas hab ich bei Debian nie erlebt, auch wenn es ein wenig - aber nicht dramatisch - unkomfortabler ist.
 
DrFreq
DrFreq
|
Die aktuelle Ubuntu Version bietet den amSynth als DSSI Plugin, aber mir ist aufgefallen das Ubuntu alles andere als Leichtgewichtig ist, auch die Ubuntu Studio Version ist nutr im Ansatz gut weil sie mit unnötigen Programmen beladen ist.

Ich meine auch das die Stable Version von Debian die richtige entscheidung ist wenn man nicht vor hat andauernd ein OS Upgrade durchführen zu wollen. Ich persönlich verwende Crunchbang und komme damit sehr gut zurecht. Crunhbang ist sehr leichtgewichtig ud verbraucht gerade 80 MB Ram aber basiert auf Wheezy Stable und benutzt dessen Repositories.
 
mookie
mookie
B Nutzer
d7bhDPN.jpg
 
khz
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Der hat keine Pickel, ist nicht verbabbt und dick - sieht frisch gewaschen aus - und hat auch keine langen Haare. Bomben scheint er auch keine zu bauen!
Ergo: FAKE
 
A
Anonymous
Guest
nerd mit 5 toolboxes am gürtel in komm fick mich postion auf Pinguinauto?
mann wat produziert der heiße sounds mit dem Schraubenzieher
 
DrFreq
DrFreq
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mookie schrieb:

Ich weiss nicht ws immer alle Urgesteine mit ihrem RedHat haben, genauso wie mit dem Suse, wobei meine erste Linux Distribution auch REdhat war und Suse mit an der Entwicklung des Alsa Modular beteiligtt war... hmmm, aber irgendwie finde ich ist fedora neben suse mit ener der beschisstenen distributionen die es gibt, es sei den denn man langt sehr tief in den geldbeutel und zahlt für den veralteten Stable Release, bei Suse mit RT Kernel... Ne also Debian ist mit abstand die beste Distribution die es gibt und weil ich es Lightweight rauche mit unter 10 Sekunden bootzeit auf einem 800 Mhz Celeron nehme ich gerne Crunchbang. Selbst Archbang ist mir da ein Krampf. Wie gesagt, nur Schade das nur Ubuntu wirklich die akuellsten Pakete anbietet wozu auch die implementierung von amSynth DSSI gehört. Auf der anderen Seite funktioniet dummerweise beim amSynth als DSSI der random generator nicht, aber genau der macht den amSynth meiner Meinung nach aus. Die meisten Studio Distributioenen, oder genauer gesagt alle, sind für Arsch, die sind nur vollgepackt it Schrott kein MEnsch braucht. Du kannst auch bei Crunchbang aus den Wheezy Repositories den RT Kernel Nachschiessen.. Wie gesgt ich habe noch nie den Rt Kernel gebraucht... Ich benutze nur Renoise, amSynth, PD Extended und Crunvhbang das wars...


Allerdings so muss ich gestehen überlege ich mir ernsthaft nicht doch auf ein Macbook umzusteigen, weil auch wenn ich mit allem soweit sehr gut zurecht komme und viel über Klangprogrammierung gelernt habe, so wünsche ich mir doch einige der komerziellen Profi Plugins nutzen zu können.
 
audiot.
audiot.
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Ich finde diese Diskussion, ob Musik zu produzieren unter welchem OS auch immer mittlerweile so etwas von quatsch & unnötig (den Freiheits- und DIY/Unabhängigkeitsgedanken einmal außen vor gelassen)

Anders gefragt: Hört man der Musik an, unter welchem Betriebssystem diese produziert wurde?

Äußerst ehrenwert, daß es Leute gibt, die freie Software für freie Betriebssysteme für lau & Freibier in idealistischer Selbstausbeutung schreiben - aber die Diskussion um das zugrundeliegende Betriebssystem halte ich im musikalischen Kontext, wo im Fall von Linux Kreativität, Inspiration und Produktivität alleine schon dadurch gebremst werden, daß noch nicht einmal wesentliche Dinge wie Treiber funktionieren für kontraproduktiv bis lächerlich (wofür Linux per se allerdings auch nichts kann) ...

Sorry, aber das sage ich hier als jemand, der Linux seit fast 20 Jahren kennt und nutzt - jedoch auch im feuchtesten Traum nicht (mehr) daran denkt, mit diesem tollen OS auch noch ausgerechnet Musik produzieren zu wollen :shock:

Während in Villa Open Source noch geputzt wird, wird in Villa Löhnsoft schon längst wieder gefeiert - schade, aber toll :mrgreen:
 
khz
khz
D@AU ~/+50°C/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Es sind fundamentalistische Glaubenskriege die viele brauchen (gut/böse) und demnach auch wichtig sind für erhalt=bestätigung seines Weltbildes IMHO
Treiber/SW/... klar, ~Rattenschwanz und schwer zu durchbrechen. Aber ist auch schon einiges passiert ... langsam und Mühsam halt.
Freiheit != Freibier btw..

Gegenthese: Wer mit Computer (egal welches OS(==NSA)) ~produziert hat ein denkbar schlechtes Fundament (MIDI Clock/...).
Minimoog Zappt, Z80 (Computer) nicht.
 
DrFreq
DrFreq
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Die Disskussion ist kein Quatsch genau genommen muss man Mac benutzen. Wenn man alle. 2 - 3 jahre so viel für ein macbook pro zahlen will ist der Griff zu Linux eaine für techniker und programmierer hardwarenahe alternative aus politischen interesse
 
audiot.
audiot.
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Lieber khz,
khz schrieb:
Freiheit != Freibier btw..
hast Du meine Ironie verstanden?

Gegenthese: Wer mit Computer (egal welches OS(==NSA)) ~produziert hat ein denkbar schlechtes Fundament (MIDI Clock/...).
Genausowenig, wie man beweisen kann, daß Mac OS X per se vom NSA überwacht wird, kann man genausowenig ausschließen, daß Linux nicht ausspähbar wäre - zwar ist OpenSource quelloffen und überprüfbar, jedoch macht sich nicht wirklich jeder Anwender die Mühe den Code zu überprüfen bzw. vertraut darauf, daß OpenSource von sich aus sicher wäre. Weißt Du wirklich, was so alles auf Deiner Linux-Büchse vor sich herrödelt?

Möchte sagen: Der menschliche Faktor spielt hier die größte Rolle, errare human est, so gesehen z.B. vor ca. 5 Jahren, als in dem Unternehmen (Internetprovider/Rechenzentrum) alle SSH-Keys ausgetauschet werden mußten, da einer der Debian-Maintainer Mist gebaut hatte (Schlüssel waren sehr leicht zu erraten). Genauso gut ließe sich auch ein Trojaner unter Linux betreiben - ein unachtsamer Klick des Anwenders, und schon telefoniert auch jede Linux-Mühle nach Hause ...

Wg. MIDI-Timing: Was hab ich von einem tollen MIDI-Timing, wenn ansonsten nur verschwindend wenig Software vorhanden ist, das tolle Timing auch wirklich zu nutzen? Das nenne ich wirklich Quatsch.

Ich verstehe sehr gut, warum Linux-User so stolz sind auf "ihr" Betriebssystem - sei es Distinktionsgewinn, sei es aus (vermeintlich) sicherheitsrelevanten Gründen oder wegen der sehr oft sehr viel besseren Technologie, welche sich dahinter verbirgt (ich kenne und nutze es seit fast 20 Jahren) - jedoch sollte man - wie ich bereits erwähnte - in einem musikalischen Kontext schauen, welche Werkzeuge unter Linux existieren um z.B. Musikproduktionen verwirklichen zu können, die sog. "professionellen" Ansprüchen Stand halten können - und da gibt es in diesem Bereich (leider) nur verschwindend wenig Software im Vergleich zu den anderen ach-so-bösen Softwareanbietern, deren Werkzeuge eben exklusiv nur unter Windows oder Mac OS X laufen. Hört sich zwar doof an, ist aber so - man nennt es auch die normative Kraft des Faktischen.

Ich für mich selber habe daraus im musikalischen Kontext die Konsequenz gezogen, oft rein ideologisch geprägte Ansprüche einzutauschen gegen reinen Pragmatismus - oder, wie eingangs von mir gefragt:

Hört man der Musik an, unter welchem Betriebssystem diese produziert wurde?
 
audiot.
audiot.
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Liber DrFreq,
DrFreq schrieb:
Die Disskussion ist kein Quatsch genau genommen muss man Mac benutzen. Wenn man alle. 2 - 3 jahre so viel für ein macbook pro zahlen will ist der Griff zu Linux eaine für techniker und programmierer hardwarenahe alternative aus politischen interesse
wie kommst Du zu dieser Erkenntnis? Entwickelst Du selber auch Software, um das genau so einzuschätzen? Oder verwechselst Du hier Wunsch mit Wirklichkeit?
 
khz
khz
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Die ironie hatte ich nicht erkannt, ja. Es sollte auch kein Angriff auf dich sein audiotrainer.

Ich schrieb ja "egal welches OS==NSA". Jedes Betriebssystem hat Lücken!
Klar lese ich den Quellcode nicht. Aber Entwickler.
Die (sehr viele und verschiedene Interessen) werden aber evt. komischen Sachen eher finden bzw. es ansprechen (Foren) und der/die entsprechende Entwickler muss evt. dann den anderen erklären warum ... .
Software ist nie Sicher (bzw. klar schon bis zu dem Zeitpunkt, wo man Lücken findet - und man wird in jeder Software später oder früher fehler finden (ja die Programmierer :sad: )).
Schwierig wird es bei Software wie z.B. Flash/Skype/nvidia/... oder gar Hardware (Intel/...) da hat man nur begrenzt Einfluss.
Dann kommt ganz klar noch ich (der User) als schlimmste Lücke hinzu!

Computer MIDI - egal welches OS - Software wie auch MIDI Interface(Soundcard) sind evt. nicht grade das beste.
(Ich nutze mein OS nur für Audio Aufnahme,
SW Synths/FX/DAW/... Programme gibt es unter Linux recht wenig und wenn dann auch noch die frage nach Sinn/bedienbar/Qualität.)
total recall && linux == ... ohje.

Bei Microsoft wie auch bei Apple ist es offiziell (NSA abkommen).

Upstream-slide-c8dab5d42cba8024-bdc46bc5989dd487.jpeg


Ich bin nicht stolz auf Linux.
Ich finde es schön das es da ist und aktiv Entwickelt wird. Ist ja nicht selbstverständlich.
Auch mag ich die Philosopie und so Freiheit != Freibier. Sind ja jetzt über 20 Jahre nun GNU/Linux ... \o/ .
Treiber/SW/... klar, ~Rattenschwanz und schwer zu durchbrechen. Aber ist auch schon einiges passiert ... langsam und Mühsam halt.

Ob man der Musik anhört von welchem OS? ... Hmmm evt der Sequencer && dessen Sinn/bedienbar/Qualität, der unterstüzten Hardware wie auch den Routing (qjackctl) möglichkeiten, der Software Synths/FX/.. Sinn/bedienbar/Qualität, ...

5ao45aqz.jpg



Vielfalt ist super, so kann jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen entscheiden was für ihn am nächsten/besten ist!

:peace:
 
Tonerzeuger
Tonerzeuger
Noerd
Warum gibt es so viel gute open-source Software in der Wissenschaft? Weil viele Wissenschaftler und Universitäten ihre Software selbst schreiben.

Und warum gibt es relativ wenig für Musiker? Weil die meisten Musiker einfach Musik machen wollen.

Dass es sehr wenig kommerzielle Musiksoftware für linux gibt, erklärt sich bei ca. 1% Marktanteil von Linux auf dem Desktop wohl von selbst. Wer investiert Geld, um ein Produkt für 1% aller User zu entwickeln?

Gerade deshalb ein dickes Lob an Modartt für Pianoteq. Sollte es mir wirklich kaufen, denn sowas verdient Unterstützung!
 
 


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