Rauschen und Brummen duruch USB Verbindungen

Dieses Thema im Forum "DAW / Komposition" wurde erstellt von PbW, 12. August 2009.

  1. PbW

    PbW -

    Wenn ich den USB Port meines G2 Verbinde rauscht und brummt es ein wenig auf den Audioverbindungen. Bisher hat mich das nicht so sehr gestört, weil ich das USB Kabel beim Mischen einfach abgezogen habe.
    Jetzt habe ich noch meinen XV-2020 der auch USB hat, angeschlossen - mit dem gleichen Effekt. So langsam nervt das Brummen doch, da es sich mit jedem USB-Gerät summiert.
    Hab schon USB-Anschlüsse am HUB und direkt am PC getestet. Und natürlich hängt alles am selben Stromkreis.

    Kennt jemand das Problem und hat jemand eine Lösung dafür?
     
  2. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Probier mal die Synths vom Audio zu trennen und nur ueber Kopfhoerer abzuhoeren, falls das Problem dann verschwindet, reicht wahrscheinlich 'ne DI Box pro Geraet oder alternativ den Stoerenfried fuer dein Groundproblem zu suchen...
    Ansonsten hatte ich auch schon mal das Problem mit Maeusen, die aus welchen Gruenden auch immer, irgendwelche Stoerungen in's USB eingeschleust haben...
     
  3. kl~ak

    kl~ak -

    nicht ganz das gleiche _ aber auch rauschen auf dem audioweg

    hatte diese problem mal mit nem usb-midi-interface _ lag an der erdung der usb-ports _ ich habs dann so gelößt, daß ich einfach nicht direkt, sonden über ein HUB mit eigener stromversorgung gegangen bin bzw die andere möglichkeit über midithrue von meiner sherman beides mit dem effekt, dass das rauschen weg war ____ ich habe dann mal den brutalen test gemacht und die lüfter kurz angehalten _ und siehe da: es waren das netzteil und der cpu-lüfter, die auf die usb ports eingestreut hatten __ hat mich echt nerven gekostet ____ meine lösung ist also soetwas wie eine di-box für usb dazwischen zu hängen



    man konnte diese einstreuung sogar hören, wenn ich ein usb-kartenlesegerät angeschlossen habe _ das hat dann gefiepst in der tonhöhe der drehzahl


    grüße jaash
     
  4. dns370

    dns370 -


    diese Problem habe ich ....
    Folgende Situation:
    Steckdose A: Rechner, Monitor, WebWürfel hängt daran
    Steckdose B: Synthesizer, Audiointerface

    Verbinde ich nun das Interface (B) via USB zum Rechner (A) habe ich ich "fantastisches" Brummen

    als noch alles über eine Steckdose gelaufen ist hatte ich das nicht

    ich könnte mir natürlich mit einem Kasten wie diesen hier behelfen: http://www.amazon.de/gp/product/B00...p=1638&creative=19454&creativeASIN=B000KUD2G4

    es sei denn es gibt USB-kabel, isolierte
     
  5. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Verschiedene Steckdosen sind wohl kaum das Problem wenn die nicht gerade mit "Klingeldraht" verlegt wurden. Wahrscheinlicher ist, dass sie an unterschiedlichen Phasen angeschlossen sind und da gibt es ohne zusätzliche Installationen fast immer Probleme weil die Spannungen leicht abweichen können. Die Differenz macht dann das Brummen aus.
    Abhilfe: Sämtliche Geräte möglichst an nur 1 Phase (1 Stromkreis) anschliessen und genau überprüfen ob nicht Fremdspannungen durch Netzwerkkabel, Antennenleitungen usw. eingeschleust werden.
     
  6. der berliner

    der berliner aktiviert

    Re: AW: Rauschen und Brummen duruch USB Verbindungen

    Kleiner Tipp von mir. Hatte letztens auch ein Problem mit brummen. Ich hatte auch meine ganze Verkabelung auseinander gerupft und am Ende war es nur ein kaputtes Audio - Kabel.
     
  7. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Was sich bei den Außenleitern L1, L2, L3 voneinander unterscheiden ist die Phase des Sinus. Die Unterschiedlichen Potentiale sind von daher nicht zufällig sondern liegen in der Natur der Sache. Was die Erdung betrifft, macht es meiner Erfahrung nach schon 'nen Unterschied an welcher Ecke des Zimmers die Steckdose befindet, wenn man bedenkt wie klein die Spannungen z.B. bei einem Line Signal sind und sich der Übergangswiederstände beim Verklemmen der Leitungen und Entfernungen zur Verteilerdose etc. bewusst ist, ist der Effekt wahrscheinlich gar nicht so absurd wie es nach den ersten Überlegungen den Anschein macht. Wenn man das Studio nicht gerade in der Küche betreibt, sind zumindest bei neueren Wohnung unterschiedliche Phasen in einem Raum aus Sicherheitsgründen (pro Raum eine Sicherung) sehr unwahrscheinlich.
     
  8. Nоrdcore

    Nоrdcore deaktiviert

    Natürlich muss man alles Audio an eine Steckdose anschließen, um sich keine PE-Potentialdifferenzen einzufangen.
    Mit den Phasen hat das nichts zu tun.

    Vor allem die Monitore(Aktivlautsprecher) sind da gerne mal an einer "anderen" Steckdose. Wenn die dann auch noch aus einer anderen Verteilerdose kommt (Nachbarraum hat gegenüber auch eine Steckdose...) dann können da schon die paar MILLIVOLT zusammenkommen, die auf der Audimasse schon nerven.

    Es hat einen guten Grund, warum es im professionellen Umfeld symmetrische Signalführung und galvanisch getrennte Eingänge gibt. Anders wären größere, vermaschte Systeme nie Störungsfrei zu bekommen, vor allem nicht, wenn sie "mal eben" aufgebaut werden, und gleich laufen sollen.

    Und nein, nur weil die Monitore das einschleppen, muss man das nicht direkt dort hören. Sind die Monitore symmetrisch angeschlossen, dann hört man das ggfls. auch erst, wenn man am Mischpult z.B. einen Kanal eines (asymmetrisch) angeschlossenen Synthesizers aufzieht.
     
  9. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Ooch, soo unwahrscheinlich ist das gar nicht. Wenn man in Wohnungen/Häusern lebt haben oft schon einige andere Vorbewohner oder sogar die ehemaligen Bauherren sehr merkwürdige Installationen hinterlassen. Ich könnte ein Lied davon singen, z.b. genau die Geschichte mit Steckdosen in 1 Wohnraum die an 3(!) Stromkreise angeschlossen sind. Ich hatte das zuerst bemerkt als es einen netten Kurzen gab als ich eine vermeindlich stromlose Steckdose aus der Wand riss und die Anschlußleitung kappte. Die hatten es sich einfach gemacht. Die eine Steckdose war am "Deckenlampentromkreis" angeschlossen, eine weitere bekam ihren Saft durch die Wand hindurch aus einem Nachbarraum und die dritte ganz normal über den Kreis der füe das Zimmer vorgesehen war. Auch lustig: Im Haus (Bauj. '62) gab es nur in der Küche Steckdosen die einen Schutzleiter hatten und im Schlafzimmer war der Nullleiter für die Deckenlampe geschaltet, dort gab es also immer Saft sofern die Sicherung nicht ausgelöst wurde.
    Wenn man mit ALLEM rechnet findet man Fehler schneller...aber wer tut (oder kann) das schon :)
     
  10. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

    Naja, Baujahr 62 ist keine neuere Wohnung, das Haus hier Baujahr ca. 55-94 (immer wieder angebaut), sieht ähnlich chaotisch aus, die Leitungen wurden von Wald und Wiesen Elektrikern verlegt ;-) Daher bezog sich meine Aussage auch nur auf neuere Wohnungen, in denen die Leitungen von Handwerkern verlegt wurden die ihren Gesellenbrief nicht gerade im Lotto gewonnen haben. In chaotisch verdrahteten Wohnungen lernt man 'ne Menge über Brummvermeidung, was PE angeht hatte ich mir 'ne Zeit lang ernsthaft überlegt mich einen Spieß in der Erde zu stecken und das Equipment irgendwo zentral zu erden ;-)
     

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