Reset beim Analogsequenzer

Dieses Thema im Forum "Modular" wurde erstellt von Self Oscillate, 14. Juni 2010.

  1. Hallo zusammen,

    bezueglich der Reset-Funktion von Analogsequenzern
    haette ich da mal eine generelle Frage an euch.
    Ich frage mich, welches Reset-Verhalten fuer die
    meisten Anwender sinnvoller ist, entweder ein
    Sprung auf den ersten Step oder ein Sprung
    auf den letzten Step?

    Beim ueblichen Reset auf Step 1 habe ich immer das
    altbekannte Problem. Nach dem Reset moechte ich,
    dass der erste richtige Clock-Puls Step 1 abspielt,
    aber da sich der Sequenzer ja nach dem Reset bereits
    auf Step 1 befindet, spielt der erste richtige Clock-Puls
    den Step 2 ab. Wuerde der Sequenzer beim Reset auf den
    letzten Step springen, waere alles in Butter.
    Allerdings gibt es auch wieder einige Situationen,
    wo es besser ist, wenn der Sequenzer beim Reset
    auf den ersten Step springt.
    Von daher faend ich es ideal, wenn man dies
    selbst einstellen koennte, entweder mit einem
    Jumper oder noch besser mit einem Switch auf
    dem Frontpanel.

    Wie ist denn eure Meinung dazu?
    Welches Reset-Verhalten wuerdet ihr bevorzugen?
    Und falls ihr (wie ich) gerne beide
    Optionen haettet, wuerde euch dann ein Jumper
    zur Selektion genuegen?

    Vielen Dank und liebe Gruesse

    Ingo
     

    Anhänge:

  2. Ich bevorzuge ganz klar Reset auf den letzten Step, damit beim starten der erste Step zuerst gespielt wird. Habe mir nur aus diesem Grund den A-154 geleistet. Bei Analoguesolutions ist Reset immer Step 1. Erst durch drücken der Reset to 16 Taste springt er auf den letzten Step. Finde ich etwas mühsam. Am liebsten wäre mir aber schon eine Umschaltmöglichkeit, z.B. ein Kippschalter (allerdings könnte man zum platzsparen ja auch irgend ein Poti mit Zugschaltfunktion nehmen), die leicht zu bedienen ist und die Reset Funktion generell umstellt. Jumper wäre etwas umständlich.
     
  3. @lunarplexus

    danke fuer dein posting :)

    mag noch jemand?
    eine einzige antwort ist so wenig representativ ;-)
     
  4. ACA

    ACA engagiert

    Ich muss gestehen, den Reset beim Sequenzer brauche ich fast nie.
    Also kann da nicht viel dazu sagen.

    Schalter sind doch besser als die Jumper. Jumper sind für Funktionen die man einmal einstellt und dann lässt man sie so.
    Wenn du eine SEQ macht bei der du ein anderes Resetverhalten willst, auch wenn du es nur kurz testen willst, dann wäre es doch sehr mühsam das Modul rauszuschrauben.
     
  5. Navs

    Navs aktiviert

    Kommt drauf an, welche musikalische Funktion das Reset haben soll.

    Will ich bloss mehrere Sequenzen nullen, dann ist es natürlich nur wichtig, dass alle das gleiche reset Verhalten haben.

    Für poly -rhythmisches /-phonisches und um Sequenzen zu verkürzen könnten die first/ last step CV Eingänge des A-155
    als flexible-reset dienen. Änliches müsste auch mit dem A-152 realisierbar sein, oder?

    Also, wenn wählbar, dann bitte CV-bar!
     
  6. Ich haette gerne "the best of both worlds": Reset auf 1. Step und der 1 Clock gibt nur den potentiell gewählten Triggerwert aus, zaehlt aber nicht den Stepzähler hoch. Das ist ja das, was das A154 macht. Muesste aber auch mit zwei Flipflops und einem AND-Gatter auch lösbar sein.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die erste Lösung, die ich als Techniker mit moderatem Verständnis für die Anwendung plausibel finde - die beiden anderen scheinen mir so, als ob da vermeintliche technische Probleme den Blick auf das, was man wirklich haben will, verstellt haben.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    interessante Gedanken Self oscillate.
    Das problem mit step 2 beim ersten clock trigger ist mir auch schon aufgefallen, habe aber nie weiter drüber nachgedacht.
    letztendlich gehts mir wie von Navs angetönt in der Praxis nur ums nullen aller sequenzer damit "alles" reproduzierbar wird, bzw. nicht mein patch/Groove am arsch ist nur weil ich was stoppe oder ne clock multipliziere auf nem multiple.


    dito
     
  9. Re: nervende Digitalmodule Teil 2

    Ich hijacke gerade mal den Thread (sorry Ingo ;-) )

    Zweites nervendes Digitalmodulkonzept: Warum sind sog. Teilermodule immer binaer Zähler die rauf zählen? Ok, Fetz ich weiss, doofe Frage: weil die Entwickler nur an Zähler denken und einen 4024 hochzählen lassen. Aber das kann kein Mensch brauchen - zumindest wenn man den Teiler für rhythmische Teilungen verwenden will. Da hätt ich halt gerne Rückwärtszähler, der vom Maxwert runter nach 0 zählt.

    Beispiel:
    der klassische "Teiler"
    Code:
    11111111 (16tel)
    01010101 (8tel)
    00110011 (4tel
    00001111 (1/2)
    
    Wer will bitte off-achtel? (ok manchmal.... aber nicht zu oft)

    Ich will das andersrum
    Code:
    11111111 (16tel) 
    10101010 (8tel) 
    11001100 (4tel) 
    11110000 (1/2) 
    
    Warum nimmt keiner einen CD4029, der auf max presettet wird und dann runterzählt?

    Und ggf will ich das auch noch so:
    Code:
    11111111 (16tel) 
    10101010 (8tel) 
    10001000 (4tel) 
    10000000 (1/2) 
    
    also jeweils ge-ANDet mit den drüberliegenden Stufen.

    Ich weiss, kann ich leicht selber löten. Aber was mich wundert: warum ärgert sich da niemand in der Modulargemeinde drüber?

    Florian
     
  10. Re: nervende Digitalmodule Teil 2


    @ florian

    macht doch nix, fuehl dich wie zuhause :)

    ein solches modul wie du es suchst gibt es bereits ,den rotating clock divider von 4ms.
    der hat auch ein aehnliches reset-verhalten, wie du es dir wuenschst.
     
  11. Ich gebe dir recht, dass diese Loesung die "Beste" ist, aber es geht ja auch um die Kompatibilitaet mit anderen
    Analog-Sequenzern, die fuer den einen oder anderen Anwender auch sehr wichtig ist.
    Von daher kann es durchaus sinnvoll sein, mehrere Optionen zu haben, auch wenn einige der Optionen
    eigentlich nur suboptimal sind.
     
  12. Re: nervende Digitalmodule Teil 2

    Hallo Ingo

    Hab mir das Manual angesehen (http://4mspedals.com/clocker/manual/manual1.0.2b.pdf) klingt sehr interessant.
    Die sogenannte Downbeatvariante macht das, was ich will.

    Was für eine Anwendung hat man denn für die Rotations CV? Das Prinzip hab ich verstanden, aber ein Anwendungsbeispiel würd mich interessieren.
     
  13. Re: nervende Digitalmodule Teil 2

    Fiese rythmische Variationen beispielsweise.
     
  14. trouby

    trouby -

    na dann will ich auch mal :)

    1. florian: der 4024 is doof, yo. so wie du den Teiler hättest, hab ich in meiner Masterclock drin:
    nimm die 32tel, 16tel, 8tel, 4tel als binären 4bit wert - das is der preset für den 7485 4bit-vergleicher. Der steuert per Clock-& S/S(=1)-AND ein Flipflop an - und der den Enable vom Ausgangstreiber.

    Zum Runterzählen gibts den 4516 :)

    2. step 2 bei 1. clock - geht beim 8-bar trigger garne anders - 4024, wer sich erinnert.
    mit letzten step beginnen klappt da nich, weil 8x16 eben.
    soll aber nen kleinen controller geben, der bei S/S=1 den 1. clock verwirft.

    rückwärts ist invertiert vorwärts ;-)
     
  15. Navs

    Navs aktiviert

    Re: nervende Digitalmodule Teil 2

    Anbei mein Test zur V1 des RCDs mit audio Beispiele: http://navsmodularlab.blogspot.com/2010 ... vider.html

    Das Problem mit dem up/ downbeat counting hat mich auch gestört also habe ich dem Dann Green von 4MS gemailt.
    Er fand die Idee gut und er hat es innerhalb eines Nachmittags umprogrammiert! Ein Vorteil der digital Technologie.

    Die V2 bietet auch die Option zwischen trigger & logic gates zu wählen - not to brag, aber das war auch ein Vorschalg von mir. :oops:

    http://navsmodularlab.blogspot.com/2010 ... eview.html

    Um das Thread noch weiter zu hijacken ;-) , der Clock Multiplier ist noch geiler als der divider!
     

Diese Seite empfehlen