Roland TR-8/s / Digitakt / Alternativen?

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XPL200
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Der Rytm bietet dank der Samples und seinem sehr mächtigen Sequencer ebenfalls viele Optionen, man kann das nur schwer beschreiben was so alles geht, aber ich fand das folgende Video dazu ganz inspirierend:
https://www.youtube.com/watch?v=4l53rr9b4mM

Danke für das Video! Und sorry für meine Sprunghaftigkeit bzgl. meiner Beiträge. Jedoch, das macht mir die Rytm auf jeden Fall auch sympathischer und ich danke dir für diese Inspiration! Vor allem der Sound gefällt mir wesentlich mehr als bei der Drumbrute.

Ich möchte halt zur Einarbeitung vorerst mal den Deepmind12 erkunden, so sinngemäß wie in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=dmKOF5YC2aM


Und wenn ich an dem Punkt wie in dem Video bin, werden mir sobald ich ähnliche Klänge hinbekomme, automatisch und ohne das ich es möchte, Beat-Ideen in den Kopf kommen. Und an diesem Punkt werde ich mir dann am besten die Rytm MK2 vor die Nase stellen, und anfangen dort erste Bassschläge mit den Klängen zu kombinieren.. Denke, dass diese Schrittweise Vorgehensweise mich weniger überfordert (und evtl demotiviert) wie wenn ich mir direkt zwei neue Kisten hinstelle, in keiner von beiden richtig eingearbeitet bin, aber dann, ungeduldig wie ich bin, an beiden herummache, und am Ende garkeine Ahnung mehr habe........
 
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XPL200
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Immerhin steht mittlerweile shconmal der Deepmind12 auf dem Tisch, und bald werde ich beginnen, mich mit der Klangsynthese zu beschäftigen, in Form von einer Lern DVD. Jedoch stelle ich mir aktuell mal wieder die Frage, wenn ich Songs wie diese höre:
https://www.youtube.com/watch?v=xIvPiiplM7Q

https://www.youtube.com/watch?v=JX1c8tk-zfU

Um sowas ÄHNLICHES, also die dort benutzten Töne, mit Hardware zu produzieren, würde doch im Prinzip ein Deepmind12, Roland TR-8 und evtl noch ein Roland VT-3 ausreichen, oder? Natürlich noch eine Software wie Bitwig o.ä...

In diesem Fall hätte ich als Anfänger bzgl. Haptik und weniger Menudiving doch mit dem TR-8 Drumcomputer einen Vorteil ggü. dem TR-8S, oder?
Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren!
PS: Was mir schon klar ist, dass die Hardware allein noch keinen Track hervorzaubert, das geschieht selbstverständlch alles übers Köpfchen und benötigt Zeit und Fleiß, keine Frage. :)
 
Die Iden des Maerz
Die Iden des Maerz
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Ich würde mir nochmals die TR-6s direkt anschauen, das sie schlechter als die 8s zu bedienen ist, ist glaube ich nicht wirklich haltbar. Einige Dinge sollen sogar besser gelöst sein. Der Preis ist auch sehr einsteigerfreundlich und sie bietet genauso wie die 8s die Verarbeitung von Samples, FM, Scatter, ...
 
ganje
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Fiktiver User
In diesem Fall hätte ich als Anfänger bzgl. Haptik und weniger Menudiving doch mit dem TR-8 Drumcomputer einen Vorteil ggü. dem TR-8S, oder?
Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren!
Die TR-8 ist einsteigerfreundlicher, man kommt aber schnell an ihre Grenzen. Die wenigen Dinge, die sie nicht kann, vermisst man schnell. Zum Beispiel: Pattern A nach B kopieren oder Speicherung der Sounds. Man hat keine Kontrolle über Steps, nur globale Soundeinstellungen. Es ist eine Maschine, die man nur bedingt länger laufen lassen kann, ohne daran rumzufuchteln. Das ist ein Performancegerät. Außerdem hat sie nur Rolandsounds und die hat man auch irgendwann satt. So zumindest meine Meinung und die Gründe, weshalb ich sie verkauft habe.
 
Cosmo Profit
Cosmo Profit
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Du musst dir halt bewusst sein, dass bei den ganzen Musikrichtungen die Produktion selbst sehr viel Anteil am Sound hat.
Die Drums werden stark bearbeitet in der Regel, Kompressor, EQ und Verzerrung/Overdrive.
Dann kommt man z.b. zumindest was was das Zusammenspiel von Bass Drum und Bass Line angeht um eine Sidechain Kompression kaum herum.

Wenn es dir nicht ganz so wichtig ist, dass es am Anfang erstmal vom Gesamtklangeindruck noch recht weit entfernt von den Vorbildern klingt,
ist das alles nicht so entscheidend. Wenn du eh alles in eine DAW aufnimmst, kannst du das dann natürlich auch mit dem Rechner machen.

Aber falls es schon nur in der Hardware annähernd nach fertiger Produktion klingen soll:
Die TR8S ist für einen Einsteiger sicher nicht ohne. Andererseits kann man auch ohne die komplizierteren Menüsachen direkt loslegen.
Und dann kann man sich die Feinheiten nach und nach erarbeiten.
Also im Prinzip schaltest du ein, wählst ein Drumkit und setzt die Steps oder spielst sie ein.
Noch eine Bemerkung, die Tasten sind nicht anschlagdynamisch, es gibt aber ein einzelnes Pad mit Anschlagdynamik,
also Drum für Drum kann man damit anschlagdynamisch aufnehmen, mit den Steptastern kann man alle Drums gleichzeitig aber eben nicht anschlagdynmaisch einspielen.

Der Vorteil an dem Teil ist, man bekommt den Sound der Drums schon im Gerät halbwegs auf Produktionsniveau.
Das hat dann schon gut wumms. (Das erfordert dann aber in der Tat intensive Einarbeitung und Menüdiving)
Zudem kann man ein Signal in den Eingang der TR8S schicken und dieses mit Effekten und Sidechain Compressor versehen, deren Einstellungen dann mit dem Drum Kit abgespeichert werden.
Mit einem Bass Synthesizer und der TR8S allein kommt man da also schon recht weit.

edit: Aber hey, wenn ich mir den Elektron Analog Rhythm MKII anhöre und anschaue und wenn ich das Geld übrig hätte,
dann wären die Rolands aus dem Rennen :)
 
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