Sequential Circuits Prophet 10

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von soundmunich, 14. Juli 2010.

  1. Aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten via ebay:

    Sequential Circuits Prophet 10 two 5, Auktionsnummer 280534478579

    Da hat wirklich jemand die zweite Tastatur abgesägt :?

    Schaut Euch das arme Ding selbst an.

    Ich hätte doch schon mal früher so ein Kuriositätenkabinet anfangen sollen, wobei Gitarren da deutlich mehr verunstaltet werden.
     
  2. He Soundmunich mit einem Link gehts doch einfacher ... :mrgreen:
    http://cgi.ebay.fr/Sequential-Circu...iewItem&pt=Keyboards_MIDI&hash=item4151286ef3

    In der Annonce :
    ..."EHRLICH. Dies ist ein seltenes Stück, den der Vorbesitzer die zweite Tastatur abgeschnitten hatte. ..."

    ..."Dieser Prophet-10 hat MIDI, obwohl ich nicht sicher bin. Der Techniker erzählte mir es sollte funktionieren ..., höchstwahrscheinlich eine einfache Verlegenheit "...


    JA,ja 6000 Dollar für was abgesägtes ohne Midi ... höchstwahrscheinlich hier :fawk:
     
  3. Moogulator

    Moogulator Admin

    Es gab aber durchaus frühe Modelle (Version 1, 197:cool: mit nur einem Keyboard. SSM und 40 Speicher aber kein MIDI, 61 Tasten, 16 Stimmen.

    Schon ab 1979 kamen dann die Versionen mit 2 Klaviaturen und zwar in Version 2 und 3.
     
  4. Ja aber bei dem Kameraden hier wurde GESÄGT sagt er :?
     
  5. Na ja, das ist nicht DAS Land der unbegrenzten Möglichkeiten, aber

    Lieu : Saint-Maur-des-fossés, Ile-de-France, France métropolitaine

    In Frankreich sind Elektronikgeräte schon immer viel teurer gewesen (hab da zu Studienzeiten nagelneue Tonbandgeräte mit hin genommen und zum dreifachen Neupreis verscherbelt :mrgreen: ). Auch heutzutage sind die Preise dort noch deutlich höher als bei uns. Also: Verkaufen nach Frankreich lohnt sich :D

    PS: Spanien, Belgien und Luxemburg als Anrainerstaaten sind seltsamerweise davon nicht betroffen
     
  6. Das glaube ich nicht. Die Seitenwangen schauen sehr original aus. Ich glaub eher, dass der Typ das Ding noch nie wirklich ausprobiert hat, geschweige denn dass er sich mit vintagesynths auskennen würde. Seine Verkaufshistorie riecht mir sehr nach Elektrogerätegaragenschieber mit leichtem Faible für Musikelektronik.
     
  7. alba63

    alba63 -

    Auf Ebay.de ging neulich ein Juno 60, den ich markiert hatte, für 1543 weg. Käufer hat sich auch schon artig bedankt.

    Ein Synth is exakt so viel wert wie ein Käufer bereit ist zu zahlen. Gemessen daran wieviele Synths der Durchschnitts- Freak im Verlauf von 15J gekauft und schnell wieder abgestoßen hat (aufgrund von "Nichtgefallen"), ist ein Junomit "Charakter" für 1500, den man u.U. mit Freude für viele Jahre verwendet, günstig.

    Ein durchschnittlicher Neuwagen verliert innerhalb der ersten 2 Jahre nahezu 50% seines Werts. So what?

    Bernhard
     
  8. (Anmerkung: Dein Zitat ist so nicht richtig)

    Da vergleichst Du aber Äpfel mit Birnen.

    Wenn Du schon Vintage-Synths betrachtest, dann nimm bitte auch bei Autos Oldtimer her.

    Meiner (Fiat 124 Sport Spider Bj. 70) hat seit ich ihn kaufte (1982), gemessen an Marktpreisen seinen Wert mehr als verfünffacht - da muss man aber jetzt Inflation "abziehen" und dann hat er seinen Wert "nur noch" verdoppelt.

    Restauration war bisher noch keine, nur mal ein neuer Motor mit viel Eigenarbeit, die Spaß machte, und kleine Reparaturen, die ebenfalls aus Interesse und Spaß selbst gemacht wurden. Sagen wir mal in fast 30 Jahren neben Reifen und Bremsscheiben/-belägen, Ölwechsel und sonstigen "Betriebsmitteln", die jedes Auto gekostet hätte, vielleicht notwendige Ausgaben von 5000 Mark (dazu meine "freiwilligen" Anschaffungen von drei kompletten Antriebssträngen :mrgreen: und weiteren Ersatzteilen, wenn sie gut und günstig waren).

    Selbst bezüglich des seinerzeitigen Neupreises habe ich noch eine Wertsteigerung von mehr als 1,5-fach (inflationsbereinigt). Also is nix mit 50 % Wertverlust in den ersten beiden Jahren :D . Du darfst Deine Autos halt nicht nach zwei Jahren verkaufen oder Dich nicht wundern, dass andere die guten Geschäfte machen.

    Bei Vintage-Synths ist das nicht anders, auch wenn bezogen auf die seinerzeitigen Neupreise, die die damaligen wie heute noch verfügbaren Stückzahlen klar verursachen, nicht wirklich eine Wertsteigerung zu verzeichnen ist. Die Wertsteigerung ist nur zu verzeichnen, wenn man vom Tiefpunkt der Marktpreise im Verlauf der Jahre ausgeht.

    Übrigens ist bei Vintage-Synths anders als bei den meisten Oldtimer-Autos ein Effekt gravierend: Selbst exklusive Geräte zerlegen und in Teilen verkaufen bringt viel mehr als die Kisten jeweils im Ganzen - würde mir aber das Herz brechen :?
     
  9. alba63

    alba63 -

    Ich habe nicht Synths mit Autos verglichen, sondern die als sehr teuer dargestellte Summe von 1200 (für einen Juno 60) einfach mal in Relation gesetzt.

    Die überwiegende Masse der Leute gibt für Autos Unmengen Geld aus, und nicht wenige kaufen neue Autos. Hab ich letztes Jahr zum ersten Mal gemacht, aber es war das günstigste Auto, was es derzeit gibt. wenn ich 50% verliere, ist das immer noch eine moderate Summe, gemessen an dem, was "normal teure" Autos kosten.

    Ansonsten macht es nicht viel Sinn, bei Synths in Begriffen von Wertverlust- oder Wertsteigerung zu denken, die Preise schwanken über die Jahre, und auch auf dem jeweils aktuellen Gebrauchtmarkt sind Unterschiede bis hin zum Mehrfachen auszumachen - für ein und dasselbe Gerät.

    Gruß
    Bernhard
     
  10. Was bedeutet das Wort "Relation"? :mrgreen:

    Das hast Du fein gemacht. Schön, dass es so "sparsam denkende" Leute gibt. Aber inkonsequent bist Du schon oder? Warum hast Du denn nicht für's halbe Geld ein zwei Jahre altes Auto gekauft. Tssss, tssss, tssss.

    Und, was lernen wir daraus? Teuer einkaufen und billig verkaufen

    können die anderen :mrgreen:

    Im richtigen Moment zuschlagen (können) ist wichtig zum billig Einkaufen. Aber wenn Du für Dein Auto 50 % zuviel bezahlst :?
     
  11. alba63

    alba63 -

    Grandiose Einsicht. Was das Auto betrifft, so weißt du nicht, was ich letztlich gezahlt habe und kennst du nicht die Faktoren, die zu dieser Entscheidung geführt haben (die sich bisher als richtig herausgestellt hat). Die 50%- zuviel Regel gilt nur, wenn es den billigen Gebrachtartikel (in diesem Fall Auto) auch tatsächlich so zu kaufen gibt, wenn einigermaßen sicher ist, dass ich nicht das "Gesparte" in Form von unvorhersehbaren Reparaturen zahlen muss und vielen anderen Faktoren.

    Im Übrigen gibt es mir (v.a. auch in Foren) zu viele Schnäppchenjäger, die endlose Zeit und Energie damit verbringen, irgendwas zum absoluten Schnäppchenpreis zu erjagen, und dann die nächsten 3J allen, die es hören oder nicht hören wollen, zu erzählen, wie billig sie was bekommen haben. Das war auch die Intention meines ersten Postings oben zu den vermeintlich teuren 1200 Euro.

    Bernhard
     

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