Software-Synthesizer und ihre Daseinsberechtigung

korrekt.. aber als site darf man sowas doch fordern, weil manche teile ansich technisch cool sind ,aber der schwurbel einfach nervt..

klar, ich kauf das zeugs auch nicht.. aber jemand muss es ihnen sagen ;-)
ich habs hiermit getan..

ich habs wenigstens versucht, selbstredend passiert daraufhin nix.. aber wenn es jetzt massig comments gäbe und hier nicht vorrangig : ok, ich hör das nicht ,iss doch egal und "hört man im mix nicht" steht, ruhen die sich eher aus..

irgendwann sagts ihnen einer, ich mach das hier mal offiziell.. wissen werden sie das schon..
 
Moogulator schrieb:
ich hab davon keine ahnung, bei mir landet das als 300pix breites pic in der DB, evtl klickbar auf 1100 pix breite.. mit audio hat das aber nix zu tun, der vergleich hinkt..
Das war darauf bezogen:
Jeder hat eben andere Schwerpunkte.
Bilder aus der Ixus könnt ich nicht verscheuern (unter 6MP lacht dich jede halbwegs seriöse Agentur aus).

Mein bisschen Experimentalgezuppel will ich gar nicht verkaufen. Oft bin ich gar zu faul, etwas gratis hochzuladen. Es geht mir auch nicht um Kommentare, sonst würd ich es bei EA abladen und um Aufmerksamkeit betteln, so wie manche das tun.
Bei all meinen Bedenken ging es mir um Verhältnismäßigkeit. Für mich ist die ganze Sache ein Spaß, nicht mehr, nicht weniger - und dafür möcht ich kein Vermögen ausgeben. That's it.

Eine andere Sache ist, dass ich die meisten Beispiele, die immer wieder aufgeführt werden (TD, Jarre, Kraftwerk und die ganzen alten Recken) sterbenslangweilig finde. Vermutlich daher meine Distanz, weil "analog, vintage, alt" immer Assoziationen zu diesen Vertretern aufruft.

eine tribe ist halt nicht das qualitative nonplusultra.
Ich hab keine Tribe mehr.
Allerdings warst DU es, der die Tribes und den mKorg in alle Himmel gelobt hatte! Ich kann die Threads gern mal raussuchen.
 
Acidmoon schrieb:
Moogulator schrieb:
ich hab davon keine ahnung, bei mir landet das als 300pix breites pic in der DB, evtl klickbar auf 1100 pix breite.. mit audio hat das aber nix zu tun, der vergleich hinkt..
Das war darauf bezogen:
Jeder hat eben andere Schwerpunkte.
Bilder aus der Ixus könnt ich nicht verscheuern (unter 6MP lacht dich jede halbwegs seriöse Agentur aus).

Mein bisschen Experimentalgezuppel will ich gar nicht verkaufen. Oft bin ich gar zu faul, etwas gratis hochzuladen. Es geht mir auch nicht um Kommentare, sonst würd ich es bei EA abladen und um Aufmerksamkeit betteln, so wie manche das tun.
Bei all meinen Bedenken ging es mir um Verhältnismäßigkeit. Für mich ist die ganze Sache ein Spaß, nicht mehr, nicht weniger - und dafür möcht ich kein Vermögen ausgeben. That's it.

Eine andere Sache ist, dass ich die meisten Beispiele, die immer wieder aufgeführt werden (TD, Jarre, Kraftwerk und die ganzen alten Recken) sterbenslangweilig finde. Vermutlich daher meine Distanz, weil "analog, vintage, alt" immer Assoziationen zu diesen Vertretern aufruft.

eine tribe ist halt nicht das qualitative nonplusultra.
Ich hab keine Tribe mehr.
Allerdings warst DU es, der die Tribes und den mKorg in alle Himmel gelobt hatte! Ich kann die Threads gern mal raussuchen.

Welche tribe hast du denn gehabt MX/SX oder die Vorgänger??
 
A, M und MX

Die M ging zugunsten der MX weg und die MX zugunsten eines Computers (und nebenbei noch einige andere).
Das einzige Teil das ich wirklich manchmal vermisse, ist der Z1 - und der is digital.
 
Acidmoon schrieb:
A, M und MX

Die M ging zugunsten der MX weg und die MX zugunsten eines Computers (und nebenbei noch einige andere).
Das einzige Teil das ich wirklich manchmal vermisse, ist der Z1 - und der is digital.

Die MX/SX wollte ich mir ja demnächst kaufen,den pc nehme ich nur als
Harddiskrecorder,wenn ich mehrere virtuelle instrumente am pc
verwende,dann geht das ordentlich an die latenz.
 
Es geht nicht darum was du hoerst und auch nicht um deinen Musikgeschmack und mit welchem Equipment du auskommst. Ist eher wie mit dem Erdbeergeschmack, den viele Kinder nicht mehr erkennen, weil sie den "naturidentischen" gewoehnt sind...
 
Das ist keine Diskussion. Bei mir is Hopfen und Malz verloren (summa hat ja Recht, was das betrifft) - ich versuch mich nur rauszuwinden.

:floet:
 
Summa schrieb:
Es geht nicht darum was du hoerst und auch nicht um deinen Musikgeschmack und mit welchem Equipment du auskommst. Ist eher wie mit dem Erdbeergeschmack, den viele Kinder nicht mehr erkennen, weil sie den "naturidentischen" gewoehnt sind...

Es geht auch um preis/leistungverhältnis und da schneiden die Analogen eher schlecht ab.
 
rbox schrieb:
Es geht auch um preis/leistungverhältnis und da schneiden die Analogen eher schlecht ab.
Naja, ich schätze, der Preis ist gerechtfertigt.
Ich hätte mir statt des Mac auch einen Andro kaufen können. Aber die Frickelei macht nunmal Laune.

Summa hat ja recht: der mKorg ist alles andere als ein Ausnahmesynth :mrgreen:
Aber 3 - 4 Spuren übereinanderlegt, mit je 4versch. FX, das Ganze resampled, zerlegt und neu angeordnet - und schon sieht sie Sache anders aus.
Das Ganze mit max. 20% CPU-Leistung. Ich nenn das Minimal-Prinzip. Ich lebe gewissermaßen danach, auch in vielen anderen Belangen.

Der langen Rede kurzer Sinn: ich möchte hier niemanden bekehren oder gar die Monstersynth als kompletten Unfug darstellen, das liegt mir fern. Es ist allerdings auch unmöglich, mich zu bekehren.


Auf die Monstertraxx mit massig Analogpower wart ich übrigens noch immer. :mrgreen:
 
Das ist aber des Pudels Kern: Was definieren wir denn als Leistung?
Eine vollständige Midi-Implementation oder einen satten Klang über die ganze Bandbreite?
 
Acidmoon schrieb:
rbox schrieb:
Es geht auch um preis/leistungverhältnis und da schneiden die Analogen eher schlecht ab.
Naja, ich schätze, der Preis ist gerechtfertigt.
Ich hätte mir statt des Mac auch einen Andro kaufen können. Aber die Frickelei macht nunmal Laune.

Summa hat ja recht: der mKorg ist alles andere als ein Ausnahmesynth :mrgreen:
Aber 3 - 4 Spuren übereinanderlegt, mit je 4versch. FX, das Ganze resampled, zerlegt und neu angeordnet - und schon sieht sie Sache anders aus.
Das Ganze mit max. 20% CPU-Leistung. Ich nenn das Minimal-Prinzip. Ich lebe gewissermaßen danach, auch in vielen anderen Belangen.

Der langen Rede kurzer Sinn: ich möchte hier niemanden bekehren oder gar die Monstersynth als kompletten Unfug darstellen, das liegt mir fern. Es ist allerdings auch unmöglich, mich zu bekehren.


Auf die Monstertraxx mit massig Analogpower wart ich übrigens noch immer. :mrgreen:
3000€ für ein moog Voyager gerechtfertigt???
 
rbox schrieb:
3000€ für ein moog Voyager gerechtfertigt???
Für uns, die wir mit Vernunft gesegnet sind, mit Sicherheit nicht. Aber es gibt auch Leute, die geben 500.000.- für einen verdammten Rolls Royce aus. Plus Gehalt für den Chauffeur.

Ein V-Synth würd ich mir jederzeit zulegen, wenn mir mal einer sehr günstig übern Weg läuft. Ich hab ja Zeit. Wenn ich mir überlege, wieviel vor 3j. ein verhältnismäßig lahmer G5 kostet, könnt ich immer noch grinsen.

Wenn ich mir überlege, dass Leute 1500.- für 'ne TB303 ausgeben, weiß ich gar nimmer, ob ich lachen soll.
 
rbox schrieb:
Es geht auch um preis/leistungverhältnis und da schneiden die Analogen eher schlecht ab.

Mein Matrix 1000 hat keine 200€ gekostet - das finde günstig.
'n JX10 bekommt man für 250€
 
Wenn dann neue generationen,Andromeda und der Evolver würden mich interresieren.
 
Wa, jetzt kommt hier aber ne merkwürdige Preisdiskussion auf.

Kauft doch alle Behringer und schiebt die Kohle den Chinesen in den A******!!!
 
Die Verarbeitung vom voyager ist aber schon eine augenweide, und auch was unter der haube steckt. Ne ecke billiger würde das schon noch gehen, aber wozu? Konstante preise schafft vertrauen bei den kunden, und moog war nie eine billigmarke. Zudem soll der Voyager auch ein instrument sein im wortwörtlichen sinne. Ne ordentliche Geige kostet auch nen Arm und nen Fuß. Muss jeder selber wissen ob es einem so viel wert ist, schließlich ist und bleibt eine Instrumentenwahl Geschmackssache.
 
Ich denk mal den U zwischen analog und VA merkt man eben erst dann wenn man selbst Presets erstellt und merkt das der Analoge eben viel präziser auf eine minimale Veränderung der Potis reagiert. Bei Voyager und Co sind das eben minimale Veränderungen der EInstellungen die grosses Bewirken können. Macht man sowas an einem VA der dessem eigentlich 1:1 nachgebildet sein soll, kann es sein das sich das Preset dann nicht so attraktiv anhört wie in "echt". Das sind die "kleinen Unterschiede" die aber die ausschlaggebenden Argumente darstellen. Allerdings gibt es auch Analoge bei denen das nicht so Krass auffällt, am CS-01 zB. fand ich relativ wenig.
 
Ein Freund von mir produziert minimal house und ist damit durchaus erfolgreich. Ales was er verwendet ist ein Sawtooth G4, hat nichtmal ein Keyboard. Er sampelt über Technics Turntables in Peak und arrangiert dann in Logic mit spärlichen Effekten. Erstaunlich ist dass seine Tracks durch die Bank sehr analog klingen, mag auch an den Samples liegen die er sich bastelt.

Ich hatte über die Jahre einiges an guten und auch analogen Klangerzeugern und hatte diese Wärme nie.

Es scheint also auch eine Frage des Zugangs zur Musik zu sein die das Gefühl von "analog" und wärme vermittelt.
 
Uff, ich war ja nun längere Zeit nicht mehr in diesem Forum aktiv und habe gerade diesen ganzen, sehr interessanten Thread gelesen. Ist schon erstaunlich, was hier einige so von sich geben - von wegen mit analogen Synthies würden keine ganzen Songs gemacht oder alles klänge wie schon einmal dagewesen (siehe die Beiträge von Acidmoon).

Für mich hat das ganze etwas mit Kreativität zu tun. Ich habe jahrelang diverse Synthesizer besessen und ausprobiert auf der Suche nach "meinem" Synthesizer-Sound, habe den Wir-Produzieren-Jetzt-Alles-Am-PC-Hype zu einem Zeitpunkt mitgemacht, als die meisten meiner Bekannten und Freunde noch auf ADAT oder analogen Cassettenrecordern aufnahmen, habe inzwischen alle Hardware-Synths verkauft und besitze nur noch Software, aber ...

... mit Kreativität hat diese "moderne" Arbeitsweise am Computerbildschirm meiner Meinung nach nur noch wenig zu tun. Ein Tonstudio sieht mittlerweile aus wie der Arbeitsplatz eines Buchhalters ... und genau so klingt in den meisten Fällen auch die Musik, die darin entsteht.

Daher denke ich, dass der Weg in der Kombination von Alt und Neu, von Vintage- oder Retro-Equipment mit Software und Computertechnik liegt. Und dies pfeifen die Spatzen ja auch von den Dächern. Analoge Bandmaschinen erleben derzeit eine ungeahnte Renaissance (vor allem in USA), Vinyl sowieso und jede Menge Röhren-Mikrofone und Preamps werden verkauft. Und dementsprechend zeichnet sich langsam aber sicher auch eine Renaissance der (analogen) Hardware-Synthesizer ab.

Denn die Frage ist doch, was in Zeiten beliebiger Verfügbarkeit jedes nur erdenklichen Klanges in unzähligen Sample-Libraries und mit Hilfe unzähliger VST-/ AU-Plugins noch die Musikalität beflügelt. Für mich persönlich ist die Antwort klar. Ich schalte mittlerweile immer öfter den Computer aus und dafür die analoge Bandmaschine ein, nehme mir ein Klavier oder eine Gitarre und spiele. Und wenn´s nicht gut war, spule ich zurück und mache das Ganze noch einmal. Wenn´s dann zufriedenstellend klingt, kommt die nächste Spur dran.

Dementsprechend werde ich mir in naher Zukunft auf jeden Fall wieder einen ganz einfachen analogen Synthie zulegen, mit dem genau das möglich ist. Und ob ich damit "neue, unerhörte Klänge" (die es sowieso nicht mehr gibt) erzeugen kann, ist mir ziemlich egal, wenn ich damit einfach gute Musik machen kann. Ich möchte einen Synthesizer, der ein Musikinstrument ist. Auf Software-Synths trifft dies nicht zu und auch die meisten Harware-Synths erfüllen dieses Kriterium nur bedingt.
 
Danke für den Hinweis. Ist tatsächlich eine sehr interessante Diskussion und einige, die dort gepostet haben, sprechen mir aus der Seele - das Problem ist aber, dass auf zwei unterschiedlichen Ebenen diskutiert wird, die zum Teil nicht sauber von einander getrennt werden.

Ist mit analogen Synthesizern noch Neues möglich? Vielleicht nicht, wenn man Musik auf das Parameter "Klangfarbe" reduziert, aber natürlich wohl, wenn man die weiteren Parameter (Melodik, Rhythmik, Harmonik, Form) berücksichtigt. Dann sind einige (wenige) analoge Synthesizer ebenso hervorragende Instrumente wie Geigen, Gitarren, Klaviere, Posaunen oder dergleichen. Deren Klangfarben überraschen für sich genommen auch niemanden mehr, dennoch kann man neue, überraschende Musik für diese Instrumente komponieren bzw. mit diesen Instrumenten erzeugen.
 
VSTi Instrumente bieten fantastische Möglichkeiten.
Ich sehe nur die Gefahr das man sich mit einem VSTi garnicht mehr auseinander setzt weil der nächste Synthesizer höchstens 200€ entfernt ist.

Ein VSTi Synthesizer ist ggf. genauso komplex wie ein Hardware Synthesizer.
Und damit muss man sich beschäftigen.
Nicht um "nie gehörte Sounds" zu erzeugen sondern um an die optimalen Sounds für seine Musik zu kommen.

Was VSTi für mich schwer zugänglich macht sind die heutigen Software Sequencer.
Das sind Sequencer die sich in 20 Jahren von der eigentlichen Aufgabe , hin zum Produktions Tool gewandelt haben. Virtuelle Studios.
 
Ich versuchs mal so:

Ist es nicht wie bei den Jungs und Mädels?

Die einen sind fast nackig und man sagt ihnen eigenartigerweise nach, sie seien deswegen billig. Immer öfters bezeichnet man sie deswegen salopp als Schlampen (natürlich nur die Mädels). Talk, Talk, Talk…
Die anderen sind zugeknöpft bis obenhin, bieten dafür, zumindest beim ersten Augenschein, Stil, Eleganz, Rasse, Klasse.
Die Erstgenannten erwecken den Eindruck, jeder könne mit ihnen, weil eben billig, umgehen oder sie benutzen.
Die anderen wieder wirken unnahbar, man(n) bildet sich ein, sie auf eine ganz besondere Weise erkämpfen, oder besser teuer erkaufen zu müssen.
Dadurch entsteht der Ruf des Elitären.
Spielen kann man (vielleicht!) mit beiden.
Mal entblättert sind aber beide oft von ähnlicher Statur.
Wen wundert’s?
Die (wörtlichen) Schlampen gab es früher nicht (praktisch schon).
Hingegen gab’s die elitären, unnahbaren mit Klasse und Rasse immer schon, zumindest bis auch sie entzaubert wurden und werden.

Für welchen Typ soll ich mich entscheiden?
Ganz einfach, ich entscheide mich für den, der mir gerade passt, basta!
Moral ist, was heute gefällt!

Abschließend doch was Handfestes:
Tolles Outfit; spannende, glänzende Oberflächen; geile Kurven; Griffigkeit; keine Holz-(Silikon-) imitate etc..
Ja ich gebe zu, ich schmücke mich gerne mit diesen herrlichen Flugzeugträgern.
Und dann im Wohn-/ Schlafzimmer vorführen, wer kann da noch widerstehen?
Ich nicht!

Femina
 


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