Studiokopfhörer Einspielzeit?!

Dieses Thema im Forum "Studio" wurde erstellt von Audiohead, 9. November 2015.

  1. Audiohead

    Audiohead ......

    Ich bekomme heute einen neuen AKG K 712 Pro und frage mich ob ich, bevor ich mit ihm das erste mal richtig abhöre,
    erstmal ein paar Tage durchweg mit CDs oder Synthsequenzen im vollen Frequenzumfang einspielen soll.

    Hat hier jermand Erfahrungen diesbezüglich sammeln können?
     
  2. Um auf meinen AKG K701 vernünftig arbeiten zu können, musste ich ihn vorher bestimmt 2-3 Wochen "einfahren". Da ich diese Zeit genutzt habe, um gleichzeitig meine Ohren auf den Neuen zu eichen, war es wenigstens ein beiderseitiges Vergnügen.
     
  3. Audiohead

    Audiohead ......

    Ich hätte auch Fragen können ob man es für Voodoo halten kann oder nicht ;-)
     
  4. Audiohead

    Audiohead ......

    :D

    ok
     
  5. Darauf habe ich leider keine Antwort bzw keine "Fakten", wie es auf neu-internetisch heißt - es ist bei mir wie bei manch anderen Dingen, von denen man das Gefühl hat, es machen zu müssen...Zwangsstörung?
     
  6. Audiohead

    Audiohead ......

    Erinnert mich an die Ankunft meiner Nubert A 20 Monitore..

    da ich ja die erste Revision Yamaha HS 80 gewöhnt war, war ich enttäuscht im ersten Moment.

    Das änderte sich aber relativ schnell.. :)
     
  7. Audiohead

    Audiohead ......

    bin mal gespannt was noch so für Feedback dazu kommt
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

  9. CO2

    CO2 |

    Ähh, ehrlich gesagt frage ich mich bei so kram immer, was sich da einschwingen soll?? Und wenn das tatsächlich passieren sollte, wer garantiert denn dann, das sich das Material nicht immer weiter verändert? Wann wäre dann ein Kopfhörer optimal eingeschwungen? Kann man ihn auch zu stark einschwingen, so das er eigentlich unbrauchbar wird.....
    Es gibt ja auch viele Musiker, die darauf schwören, ihre akkustischen Instrumente einzuschwingen, angeblich werden dadurch Spannungen im Holz abgebaut, sogar die Molekularstruktur des Materials wird dadurch verändert! Wahnsinn, was es alles gibt :lol:
    Ich halte das alles für Quatsch.
     
  10. Audiohead

    Audiohead ......

    so, K 712 hab ich gerade am Start...

    bin seit Monaten einen Bose 25 QC in erster Linie für unterwegs gewöhnt (der erstuanlich linear arbeitet)..na mal hören
     
  11. Audiohead

    Audiohead ......

    erster Eindruck..der Kopfhörerverstaerker meines Focusrite Sa Fire Interfaces machts nich juut mit dem AKG,
    der ist ziemlich leise/kraftlos

    über den Soundtracs Mixer Kopfhörerausgang kommts schonmal n gutes Stück besser, sehr schön
     
  12. Zolo

    Zolo ..

    Also ich weiß da auch keine Fakten.. Hatte letzten überlegt dass meine Ohrschoner (Leder) vom AKG doch ganz schon verhunzt sind. Ist mir eingefallen dass ja noch welche aus Stoff dabei waren. Also umgetauscht und aufeinmal (hatte gar nicht damit gerechnet !) war ich total baff wie anders dass klang !! Dann hab ich die ollen wieder drauf gemacht.

    Und jetzt hab ich Angst dass der irgendwann mal kaputt geht und ein Ersatz dann anders klingt :?
     
  13. Audiohead

    Audiohead ......

    welchen AKG haste?
     
  14. Zolo

    Zolo ..

    akg 271 mk2

    Aber wohl noch die alten. Hab mal das Gerücht gehört dass die anders als die neuen (in China produzierten) klingen sollen. Keine AHnung.
     
  15. Audiohead

    Audiohead ......

    Ich werde nicht warm mit dem K 712

    Erstaunlicherweise mit einem Presonus HD7 schon, wobei ich da andere Ohrpolster aufziehen werde.

    Das einzige was ich an dem Teil zu bemängeln habe.
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    hat hier irgendjemand das gefühl, dass kopfhörer oder monitore irgendwann einfach durchgenudelt sind?

    und wie sieht es bei einer PA aus nach 20 jahren, kommen da noch alle frequenzen durch? was verändert sich nach viel gebrauch oder alterung?
     
  17. midi

    midi ..

    yes the vooodo
    is everywhere
     
  18. DanReed

    DanReed ..

    Mir und anderen hat mal der Toning in einem berühmten Mastering-Studio in München glaubhaft machen können, daß bei deren eingebauter Abhöre jedes Jahr die Basslautsprecher ausgebaut, um 180° gedreht und wieder eingebaut werden müssen, weil er einen Bassabfall von 1dB hören und auch messen kann, der dadurch entsteht, daß durch das Gewicht der Membran und Spule die Sicke über die Zeit leicht nachgibt, so daß die Spule und Membran nicht mehr exakt zentriert sind, was eben über die Zeit bis zu 1dB bei tiefen Bässen kostet.

    Hm, nachgemessen habe ich das natürlich nicht, aber daß weiche Materialien über die Zeit an Rückstellkraft verlieren, ist kein Voodoo.


    PS.: Und daß Kopfhörer "abgenudelt" sind, habe ich schon mehrfach erlebt. Und zwar nicht durch Überlastung, Erhitzung der Schwingspule, Schmelzen des Klebers und so, sondern einfach im Laufe der Jahre. Deswegen kaufen wir alle paar Jahre immer wieder reichlich DT-770 nach. Und der Klangunterschied zwischen einigen alten und neuen ist deutlich hörbar. Das ist dann aber eher so etwas wie erhöhter Klirrfaktor bei bestimmten Testtönen und -lautstärken.

    PPS.: Und da fällt mir auch gleich noch die Alterung der Siebungskondensatoren in Aktivmonitoren ein. Die Monitore laufen jeden Tag mehr als 12 Stunden und in der Wärme verlieren die einfach nach weniger als 20 Jahren enorm an Kapazität bis man es an steigendem Klirrfaktor hört.