UAD-X

Dieses Thema im Forum "FX (Soft)" wurde erstellt von mysputnik, 5. September 2018.

  1. helldriver

    helldriver ....

    unison hat aber meines Wissens nach nichts mit der Latenz zu tun sonder damit wie die Eingangsverstärkung sich auf das Nutzsignal auswirkt bzw. das Signal färbt.
     
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  2. Der eigentliche Vorteil der Unison Technologie ist das de facto latenzfreie Monitoring von z.B. PreAmp-Emulationen. Fühlt sich an als ob man mit Hardware arbeitet. 1A für z.B. Gesang.
     
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  3. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    die schreiben das einfach nochmal dazu weil die klilentel - also wir - das lesen wollen.

    es ist egal welches plugin man nutzt und es ist egal ob als unsion oder als normales insert - es bleibt bei realtimefähig.


    das ist ja auch der grund für die etwas anachronsitischen beschränkungen bei uad bzgl. der plugincounts und der skalierung der dsp leistung.


    wenn man einen richtig dicken stack machen will kommt man nicht drum herum eine kanal und einen aux kanal zu nutzen - dann kann man für einen sound auf die leistung von 2 dsps zugreifen.

    darum habe ich mir nach dem apollo twin mk2 quad nun auch die x8 gekauft weil ich auch die möglichkeit wert lege mehr channelstrips voller effekte zu haben ohne umschalten zu müssen.

    übrigens - mag es ja nur einbildung / esoterik sein - ich finde dass das x8 deutich besser klingt als alle interfaces die ich vorher hatte.

    aber vielleicht muss das psychologisch so sein - obwohl ich dagegen ideologisch immun bin.

    fakt ist dass ich mich tatsächlich jede tag freue wenn ich das x8 anschalte - das hatte ich so in der form im letzten viertel jahrhundert noch bei keinem meiner vielen interfaces :)
     
  4. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.


    nein - das ist nur die erneute betonung des grundsätzlichen prinzips.

    ich muss auch sagen dass ich bei gitarre und bass auch bis dato wirklich keine klanglichen unterschiede festellen konnte wenn man ein plugin nun als unison in den strip zieht oder ob man das in einen normalen insert schiebt.

    ich denke da steckt in dem detail schon ziemlich viel marketing dahinter - eine pegelanpassung / impendanz anpassung scheint mir jetzt ja per se keine raketenwissenschaft zu sein und wenn man dann mal den input von einem unison plugin richtig hart anfährt klingt es am ende genau so scheisse wie viele andere plugins auch - da ist man dann auch schnell weg von analogen & nichtlinearen verhaltensformen würde ich sagen.


    dennoch ist die x reihe sensationell finde ich :)
     
  5. Nein, es geht nicht um vermeintliche klanglichen Unterschiede. Es gibt einen signifikanten Unterschied bzgl. der Latenz beim instanzieren der entsprechenden PlugIns in der UA Console im Vergleich zur direkten Nutzung in einer DAW. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Ansonsten stimme ich 100%ig zu.
     
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  6. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    ja aber davon rede ich ja gar nicht.

    ich meine natürlich immer die nutzung innerhalb der konsole - genau dafür habe ich die geräte z.b. erworben: als gute effektgeräte bei denen ich je nach lust und laune mit oder ohne fx recorde - realtime natürlich - oder auch kanal signal und aux return separat auf spuren aufnehme.

    ich nutze die uad plugins so gut wie gar nicht im daw insert, sondern bezog mich in meinem beispiel nur auf das verschieben eines unison fähigen plugins vom preamp in ein insert im selben kanal - da kann ich nicht wirklich unterschiede hören - das mag aber auch an art meiner preset stacks liegen.


    im daw betrieb ist das uad zeug natürlich wie jedes andere plugin zu handlen bzgl. latenz.


    :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2018
  7. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    edit: also die intention von unison ist schon speziellen kurven von originalhardware in bezug auf die reaktion auf verschiende eingangspegel zu emulieren.

    das sollte sich logischwerwesie klanglich dann auch von der nicht unsion version des selben plugins abheben - unsinon passiert ja nur oben im kanal.

    ich kann mir aber vorstellen - wie ich oben meinte - dass diese unterschiede sehr subtil sind und sich auch eher mit marketing als mit realem nutzen rechtfertigen lassen.

    es kann aber natürlich sein dass ein jazz gitarisst der total dynamisch spielt da unterschiede hört - ich spiele ehre rock / metal :)
     
  8. helldriver

    helldriver ....

    unison hat nichts mit der Latenz zu tun, es ist geht um die Eingangsimpedanzen.

    https://www.uaudio.de/blog/unison-quick-tip/

    und dass die X gut klingt liegt einfach daran, dass dort die besten Wandler drin sind, die der Markt gerade hergibt. UAD ist schon führend im Audiobereich und das hat nichts mit Ideologie oder mit einer "Mac-Philosophie" ist besser als alles andere zu tun. Ist natürlcih so, dass die Leute die keine Apollo haben nicht wissen was sie verpassen :) jetzt wird bestimmt wieder auf mich eingeprügelt weil ich ja UAD toll finde,..."" :opa::ladyterror::selfhammer::connect::toetensen::ateam:
     
  9. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.


    ach komm jetzt ;-)

    ich finde das zeug ja auch toll - sonst hätte ich das nicht gekauft.

    ich schliesse aber nie ganz aus dass mir psychologie und erwartungshaltung da evtl. einen streich spielen könnte.

    alleine schon die tatsache das ich ursprünglich ja ein apollo 8 quad dazukaufen wollte aber dann ab erscheinen des apollo x8 nicht mehr das plötzlich alte interface hätte kaufen wollen zeigt mir doch auch dass da viel psychologie im spiel ist.

    ich denke nicht dass ich mit einem apollo 8 quad in der klanglichen praxis unzufriedener gewesen wäre - aber in diesem fall war es mir halt wichtig das neueste und angeblich beste zu haben :)


    was allerdings für mich ganz objektivierbar wichtig war waren die 2 zusätzlichen dsps, da ich eben keine bock habe im kreativen prozess ständig presets umschalten zu müssen.

    mit dem hexacore kann ich einen fetten gitarren stack mit 3-5 plugins , einen fetten e-bass stack mit 3-5 plugins , ein gutes vocal preset und auch noch 2 stereo spuren für synths mit tollen realtimemonitoring effekten versorgen - das ist für mich das grosse plus - wenn das ding dann auch tatsächlich besonders gute wandler hat - bitte sehr um so besser :)

    also insofern: ich finde uad auch toll und für mich ist der mehrwert in summe absolut vorhanden.
     
  10. tom f, meine Aussage bezieht sich einzig und allein auf die reale Echtzeitfähigkeit von Unison und war einfach eine Antwort auf
    die Frage von "Grenzfrequenz":
    Laufen 480L und Vocoder eigentlich im "praktisch latenzfreien" Monitoring-Modus der Apollo Interfaces?

    Nein, tun sie nicht da diese nicht für Unison optimiert sind. Das war meine einzige Intention.
    ich habe auch nichts Gegenteiliges bzgl. der Eingangsimpedanzen behauptet da dieses auch ebenso Teil der Funktionalität ist.


    ---
    helldriver, hast du ein Apollo Interface!?

     
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  11. helldriver

    helldriver ....

    Ich habe 2 Apollo Interfaces und der Vocoder und 480L laufen definitiv latenzfrei auch ohne Unison Funktion. Jedes UAD Plugin läuft latenzfrei, wenn man es über UAD Console betreibt.
     
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  12. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.


    ich möchte dich keinesfalls nerven - aber das sind eben zwei paar schuhe :)


    sowohl das lexicon plugin als auch der vocoder - so wie alle plugins von uad - sind in der konsole für unser gehör realtimefähig - immer.

    unison ist nur eine zusatzfeature bei einigen plugins das eine weitere charaktersitik mitmodelliert - nämlich das verhalten des jeweiligen hardware einganges.


    ich kann also - und ich rede immer noch von realtime und der konsole, eine daw ist da nicht im spiel - z.b. den ssl channeltsrip an erster stelle oben beim preamp laden - dann ist unison aktiviert - oder ich laden das selbe plugin unten in ein insert dann ist das feature nicht aktiviert.

    unsion hat selber nichts mit der latenz zu tun - aber die bewerben das halt nochmal extra weil es halt gut klingt die stärken der interfaces mehrfach zu betonen :)
     
  13. adam

    adam Obendrauf und nebenher

    Korrekt!

    Unison ist "bloss" die Anpassung der Impedanz des Preamps zusätzlich zur weiterem Emulation des analogen Vorbildes. Über die UAD Console dann eben auch (nahezu) latenzfrei.
     
  14. Ah. Die UAD Console ist dann wohl das Mischpult in den Apollo Interfaces, worüber die Eingänge praktisch latenzfrei geroutet werden können?

    Weil die klassischen UAD Sachen hatten ja immer ne Latenz für‘s hin- und herschicken „durch die Leitung“, über die das Ganze mit dem Computer verbunden ist.
     
  15. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    ach daher vielleicht das missverständnis bzgl. latenzen usw. - weil viel leute bei uad ja erstmal an die karten denken ?

    aber, ja bei uad audio interfaces ist der eigene mixer so wie bei allen audiointerfaces mit realtimemonitoring (mit oder ohne dsp für fx) auf einer ebene tiefer als der ganze rest.

    eigentlich ist jedes audiointerface mit sowas ein digitalmixer ohne hardware oberfläche und das gibt es ja schon lange.

    leider hat uad da keine standalone fähigkeit wie rme interfaces wo man das ganze gerät auch ganz ohne computer wie ein vollwertiges mischpult nutzen kann - nämlich einerseits über das panel als auch via midibefehlen.

    auch mein schon recht altes konnekt 48 von tc kann das standalone und man konnte 3 szenarien abspeichern und diese dann ohne rechner abrufen inkl dynamik, eq und hall und das sogar in sehr anständiger qualität. das war damals die antwort von tc auf das fireface 800 und diesem in ein paar punkten überlegen - ausser dass sie lange treiberprobleme hatten und das dadurch einen schlechten ruf hatte zu beginn.


    standalone ist natürlich toll und wäre auch bei uad wünschenswert.

    hier ist es nämlich so dass das interface sich - wenn man den computer abdreht zwar das merkt was eingestllt war solange es selber noch läuft, aber sobald man es ausschaltet ist alles weg und man muss den recnhner wieder starten im das letzte mix / fx szenario reinzuladen.


    aber sonst nochmal zur zusammenfassung: bei den uad audiointerfaces sind alle plugins immer realtimefähig wenn man sie über die interne konsole nutzt.
    sobald man sie aber innerhalb der daw nutzt sind sie in punkto lazenz so wie das setup der daw.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. November 2018
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  16. Lustig, ich hatte auch so ein Konnekt mit internem Realtime Effekt, nachdem die gröbsten Treiberprobleme behoben waren. Als das plötzlich kaputt war hab ich mir ein RME UCX gekauft. Und eigentlich liebäugle ich seit eh und je mit einem Satellite Octo Custom. Bin nur gerade im Anti GAS Mode, bekomme eine Tochter.
     
  17. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    als 2k produkt platziert wurde das gute geräte dann ja um 800.- verkauft weil man sich den ruf ruiniert hatte :)

    das war für leute wie dich und mich wiederum super - denn von den berichtetn treiberproblemen habe ich in all den jahren der nutzung nichts mitbekommen.


    ich nutze das sogar heute noch für das eine oder andere setup.
     
  18. Mich stört bei UAD die Latenz bei DAW Nutzung. Wenn man die Leistung eines Tages nativ oder sonstwie quasilatenzfrei zur Verfügung hat, wird man als Beatmaker oder Keyboarder froh sein, den alten Lumpen endlich los zu sein. Wär schon geil, die gesamte Signalkette wie in einer Workstation ganz normal spielen zu können und gleichzeitig ist das schon eine Spur in der DAW
     
  19. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.


    das kann ich abstrakt absolut nachvollziehen - für mich persönlich ist das wegen meinem worflow nicht relevant, da ich in der daw die dinger eh nur ganz spartanisch nutze.

    wie gesagt: ich mache mir den sound in der regel schon vorher und recorde das dann mit den fx - mir ist das lieber in gewissen arbeitschritten eine festlegung zu machen und so trenne ich die 2 abschnitte relativ klar.
     
  20. Ich möchte den Sound gerne bereits mit FX einspielen, den Sound dann am besten bereits als DAW Spur haben und den Sound hinterher noch pre FX bearbeiten können.

    Ich möchte, wie von professionellen Produzententeams empfohlen, die gleichen Schritte nicht immer in jedem Projekt wiederholen müssen.

    Da zwischen irgendwelchen Schritten zu trennen, weil man zum Realtime Einspielen von Plugins die Busbearbeitung und die Reverbs deaktivieren muss, hält den Workflow nur auf. Und die vermeintlichen Vorteile des sich-festlegen-müssens sind im Hardwarestudio am ausgeprägtesten. Ich persönlich komme jedoch in der DAW am besten voran, bei aller Liebe für externe Hardware.
     
  21. Das ist es der seidene Faden, an dem mein Widerstand gegen die Assimilation hängt. Natürlich hätte ich das Zeug auch in der jetzigen Form trotzdem gerne am Start.
     
  22. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.


    vielleicht verstehe ich dich nicht richrtig, aber:

    du kannst ja die uad konsole so einstellen dass du die fx in realtime abhörst bei der aufnahme diese aber gleichzeitig beim recorden in der daw nicht mit auf der spur sind.

    ebenso könntest du auch die insert fx für eine instrument komplett auf den send bus verlagern und dann in der daw sowohl kanal und sendbus recorden und somit dry und wet parallel aufnehmen.

    einziger kritikpunkt hier ist dass die konsole nur 2 send busse hat - was natürlich wenig ist.

    übrigens gibt es ja in der konsole noch die virtuellen inputs - da kann man beliebige quellen reinrouten - ich nehme das z.b. bei battery im standalone modus.

    da route ich ich das ganze auf das erste virtuelle kanalpaar und habe dann auf battery - mal abgesehen von dessen eigenlatenz - latenzfrei die uad effekte drauf.

    diese virtuellen inputs kann man dann ja auch wieder in echtzeit recorden in der daw - weil die ja als kanal aufscheinen.

    also da geht schon so gut wie alles - also kauf dir gefälligst ein x8 :)

    das ging übrigens beim konnekt 48 auch so - mit dem internen mixer konnten man sehr flexibel routen und das dann dementsprechend auch alles in die daw bringe.
    auch dort konnte man bei den audiokanälen in der jeweiligen daw z.b. den hall return, bzw. die returns der auxes udn des dynamikmodules als - sozusagen - physischen kanal auswähen.


    was ich damit sagen will: du kanns die uad plugins in der daw nutzen ohne sie in der daw integriert zu haben.

    sagen wir du hast 8 reale input kanäle am gerät mit fx bestückt, diese nimmst du aber ohne die fx auf. in folge routest du in der daw diese 8 kanäle nicht in den main out der daw sondern in die 8 virtuellen inputs der uad.
    nun kannst du einfach die fx von den inputskanälen auf die virtuellen kanäle ziehen und es klingt wie vorher - du bist zwar in der daw aber die effekte werden immer nich in echtzeit und nicht destruktiv auf die signale angebracht :)
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. November 2018
  23. tom f

    tom f Ignoranten können nun ignorieren.

    ich mache das z.b. bei vocals so.

    zwei fx stacks identischer natur auf den mikrokanal und auf den virtuellen kanal

    dann nehme ich so auf wie ich möchte dass es kllingt - aber ohne die fx in der aufnahme - und route dann z.b. izotope rx 7 in das ich mir das file aufgenommen oder auch importiert habe mit dem denoiser durch den virtuellen kanal in den fx stack.

    ich habe nachträglich also den denoiser ganz vorne im signalweg drinnen - der ist ja nicht realtime - und höre dann genau die selbe sigalkette wie beim recorden ab.


    besser gehts eigentlich nicht :)
     
  24. Ich möchte halt nicht die Busbearbeitung in der DAW deaktivieren müssen, nur um einen weiteren Softynth Sound einzuspielen... Und wenn ich einen Plugin basierten Sound aus einem anderen Projekt lade, wäre es schon schön, wenn der tolle 480L Hall beim Einspielen einfach aktiv bleiben kann und man ihn nicht erst in eine andere Umgebung konfigurieren müsste...
     
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  25. mysputnik

    mysputnik relaxed!

    Das geht mir ganz genauso!
     
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