vintage 16 bit sampler thread

Dieses Thema im Forum "Sampler" wurde erstellt von lilak, 10. Juli 2015.

  1. lilak

    lilak Tach

    hab gerade einen casio fz10m sampler reinbekommen der klanglich hervorragend zu meinem dx7 passt. bin voll begeistert von dem vintage 16bit sample sound und was der zb mit drums macht. auch ziemlich perfekt für ambient loops ... deshalb hab ich mich mal nach weiteren kandidaten umgesehen.

    insgesamt klingt das für mich alles brauchbarer als meine akai 900/950/3000xl die alles ziemlich knallig machen. ich suche sampler mit denen ich ganze tracks machen kann und nicht nur drums aber eben mit oldschool sound. hier eine liste so wie ich die geräte beurteile wobei ich nur den casio und den akai habe:


    - casio fz-10m: crunchy und mit den analogen filtern ziemlich einzigartig. kann auch sehr aggressiv klingen. gewöhnungsbedürftiges interface.
    - ensoniq eps-16+: pappiger warmsound, ziemlich perfekt für oldschool hiphop drums.
    - ensoniq asr-10: besseres low end und mehr hifi aber noch immer sehr warm
    - akai s-1100: wesentlich knalliger als die ensoniqs aber sehr schöner midrange. rocksolide hardware was man von ensoniq nicht sagen kann.

    im moment würde ich noch gerne mit einem ensonq aufrüsten aber kann mich nicht zwischen dem asr und eps entscheiden. mich würden mal meinungen zu den og samplern oder anderen von euch interessieren.

    oldschool hiphop mit dem fz10m:


    src: https://youtu.be/1jokzz1EvTw
     
  2. micromoog

    micromoog bin angekommen

    probier doch mal den emax oder Korg DSS1
     
  3. lilak

    lilak Tach

    der emax hat wieder diesen depeche mode dark sound, das verbinde ich immer mit depressiver 80ger musik. die alten emus klingen mir auch immer zu mächtig, ich suche eher sampler die frequenzen wegnehmen aber crunchy warm und freundlich sind, der s700 hat das auch aber eben in 12 bit.
     
  4. lilak

    lilak Tach

    dss1 ist ziemlich genial aber eher ein sampling synth ... sehr schöne filter!
     
  5. Ein Sampler hat genau den Sound, mit dem du ihn fütterst, kein Sampler klingt wie irgendeine Band, das ist totaler Unfug.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    hehe

    es wird immer extremer mit diesen gerätemythen. lustig ist es immer wieder wenn einer richtig coole old school musik macht, wo alle rumrätseln was der da eingesetzt hat und dann kommt raus, dass alles fruity loops war.
     
  7. tompisa

    tompisa bin angekommen

    >akai s-1100: wesentlich knalliger als die ensoniqs aber sehr schöner midrange. rocksolide hardware was man von ensoniq nicht sagen kann.<<

    na, da kann ich ja gar nicht beipflichten. Gerade die ASRs sind top verarbeitet. Überhaupt die ensoniqs. Für mich ist derASR non plus ultra klanglich betrachtet im Vergleich zu Akai und Co. Wie immer Geschmacksache , aber der Klang ist direkt, sauber und hat -warum auch immer- einen Sound, als ob da im Ausgang ein Jensen Transformer angelötet wäre. Einfach crisp und satt , das Gegenteil von "digital". Der Ensoniq hat m.E. einen eigenen direkten KLangcharakter Das macht sich für mich besonders bemerkbar, wenn man gesampelte NAturinstrumente spielt , auch gerade bei Drums klingt das einfach satt, clean , punchy.

    Ein weiterer Vorteil ist , dass der ASR einen wirklich brauchbaren Effektprozessor eingebaut hat, der hervorragend zu bedienen ist sowie auch über einen Sequencer verfügt, der ebenfalls (aus meiner Sicht, ich bin mit TS10 und ASR aufgewachsen) leicht zu bedienen und vor allen Dingen tight ist . Flexibilität ist hier also Trumpf und mit einem einzigen Gerät wurde schon mal in den 90ern ganze Produktionen gefahren.

    Aus Deiner Liste lilak würde ich also den ASR sofort auf Nummer 1 setzen. Ich hatte auch Akais und EMus, aber der ASR ist für mich der Lieblingssampler geblieben: klanglich top, bedientechnisch einfach , super flexibel wenn auch ohne Waveform Darstellung , und vor allen Dingen sehr gut verarbeitet
     
  8. lilak

    lilak Tach

    besser hätte ich es auch nicht beschreiben können nachdem ich mir heute einiges angehört habe. zb das hier sind tracks aus den 90gern, offenscihtlich nur mit dem asr gemacht, unglaublicher sound. trotzdem wundert mich warum die meisten die asr und eps16 haben den eps16 vorziehen. die sind meisten aus dem hiphop bereich und der ist für drums schon knackiger und irgendwie auch einfacher und direkter. wahrscheinlich braucht man wieder mal beide ;-)

    src: http://soundcloud.com/weja-asr10-sessions/love-never-fails
     
  9. swissdoc

    swissdoc back on duty

    Oberheim DPX-1 Sample Player. Samples kann man ja extern erstellen und auch mit EMXP mappen etc.

    Casio hat einen digitalen Hardware-Filter drinnen. Sehr speziell, einfach mal das Patent lesen :)
     
  10. tompisa

    tompisa bin angekommen

    nee, man braucht nicht beide. er EPS 16 wird auch nicht so vorgezogen, er hat einfach eine HIstorie. D.h als er rauskam wurde er stark für Hiphop Old school (heute) genutzt. der ASR kam dann und viele steigen nicht gleich um, wenn etwa neues kommt,der Rest ist die berühmte Kult Industrie aus den Foren ;-))

    Klanglich sind EPS und ASR ziemlich ähnlich, aber der ASR halt deutlich präziser m.E. Macht auch Spaß mti demGerät zu arbeiten, geht alles zack , zack, wenn man sich 2-3 Tage dranmacht. Die alten Digital Geräte sowieso können zum Teil gerade wegen der deutlich aufwendigeren bzw. qualitativeren , d.h. mit noch nicht so vielen ICs bzw. nicht so hoch verdichteten ICs vor und hinter den Wandlern schlichtweg Sound machen. ASR wie im EPS ( die sind schon sehr ähnlich in Architektur und Aufbau) haben gerade bei Multitracks eine Art "Glue" in den Spuren, der alles zusamenbringt im musikalischen Sinne und eben nicht im analytischen. Daher klingen auch die nur mit den Geräten gebauten Songs , gute Musiker vorausgesetzt, zum Teil wie aus einem Guss. Das ist auch bei den Workstations so gewesen , gerade z.B. TS-10 , den ich auch noch habe, und der bis auf das Sampleboard dieselb Grundengine besitzt. Ohne zu sehr hypen zu wollen, da kenne ich kein anderes Gerät, das so sehr die einzelnen Tracks zusammenschweißt , ohne dass man viel schrauben muss. Nun ja, mag sein, das das eben wie bei alten Pulten der Schmutz und die Saturation ist , die so schön "klebt"

    wie auch immer ASR 10 , bleibt nach wie vor mein Favorit unter allen Samplern , die ich seit den 80ers benutzt habe ( und hey.. ich hatte sie alle ;-)
     
  11. lilak

    lilak Tach

    haben gerade bei Multitracks eine Art "Glue" in den Spuren, der alles zusamenbringt im musikalischen Sinne und eben nicht im analytischen. Daher klingen auch die nur mit den Geräten gebauten Songs , gute Musiker vorausgesetzt, zum Teil wie aus einem Guss.
     
  12. lilak

    lilak Tach

    ja das höre ich genauso, das ist so ähnlich wie bei tape. das ist eben aus dem laptopsampler nicht so. ich hör die unterschiede vor allem im attack, das liegt vermutlich an den dcas die verbaut sind. deshalb knallen die akais auch so, was sich dann wie ein analoger compressor anhört. bei den ensoniqs passt das genau das ist weich und komprimiert gleichzeitig ... eben wie tape. hier ist noch ein schöner ambient track mit dem asr. hat noch jemand beispieltracks für die sampler, ausser hiphop?

    src: http://soundcloud.com/weja-asr10-sessions/gathering-the-essences-from
     

Diese Seite empfehlen