Was nimmt man denn zum Üben?

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Guest
Hallo,

Ich suche eine Tastatur, ein Masterkeyboard, ein Digital Piano mit 88 Tasten zum üben.

Es sollte haben:
-88 Tasten
-Anschlagdynamik
-gewichtete Tasten
-Hammermechanik
-leise Tasten (ist das realistisch?)
-Midi Out (USB oder DIN)
-Sound / Kopfhöreranschluss / LineOut
-unter 500€ sein (falls möglich)



Es wäre auch irgendwo gut, wenn es Sounds hätte und einen Kopfhöreranschluss. Dann müsste ich zum Üben nicht immer das halbe Studio an werfen. Andernfalls wäre das jetzt auch kein Beinbruch, wenn es keine Sounds hätte.

Leider habe ich von Pianos, Tasten, Gewichtung und der Mechanik absolut keine Ahnung. Könnt ihr euch hier bitte ausgiebig Fetzen was das beste ist ? Oder einfach ein paar brauchbare Dinge in den Raum werfen, mit oder ohne Pro und Contra und oder warum .. danke!

Zum Start habe ich einfach mal ein paar Gerätschaften raus gesucht, die evtl in frage kommen könnten. Hab nach Beliebtheit und Preis sortiert. Leider hab ich wie gesagt keine Ahnung, wo hier eine brauchbare Tastatur drin steckt.

Ich brauch das Ding wie gesagt nur zum Üben, möchte allerdings was halbwegs gescheites haben. Kein billigen Müll jedoch auch kein High-End.




 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein gebrauchtes Roland A90(EX) incl. 60 Euro Reserve für 3 gebrochene Hämmerchen.

88 Tasten, Hammermechanik, die EX-Variante mit ordentlichen Piano-Sounds (bei denen ohne EX nachrüstbar)
4 MIDI-Out, konfigurierbare Zonen, konfigurierbare Dynamik, Midi-Merge etc.
Nachteile: Lang (88 Tasten), nicht ganz leicht.

z.Zt stehen Ebay-Kleinanzeigen 7 Stück zum Verkauf.
Wenn ich nicht schon 2 hätte...
 
Ein gebrauchtes Roland A90(EX) incl. 60 Euro Reserve für 3 gebrochene Hämmerchen.

88 Tasten, Hammermechanik, die EX-Variante mit ordentlichen Piano-Sounds (bei denen ohne EX nachrüstbar)
4 MIDI-Out, konfigurierbare Zonen, konfigurierbare Dynamik, Midi-Merge etc.
Nachteile: Lang (88 Tasten), nicht ganz leicht.

z.Zt stehen Ebay-Kleinanzeigen 7 Stück zum Verkauf.
Wenn ich nicht schon 2 hätte...

Danke! Allerdings ist gebraucht so eine Sache. Ich kann das schwer beurteilen, ob das alles noch in Ordnung ist.
 
Ich würde hier auch ein gebrauchtes gutes "Wohnzimmer"-piano anstreben, welches 1. eine gute Hammermechanik und 2. Midi Out hat.
Mit genauen Modellen habe ich mich da aber noch nicht auseinander gesetzt.
Ich weiß nur, dass Kawai gute Hammermechaniken hat.
 
Na ich will das üben, was mit die Musikschule vorgibt.. Fingersatz, bla und blub.. spielen eben.

Mist.. und das Yamaha P45B war irgendwie schon mein Favorit. Dann zieh ich mir mal das Roland rein! Danke.
 
Wenn es um Üben/Klavierspielen lernen geht und nach etwas gescheiten suchst, wie insbesondere eine gute Tastatur in Verbindung mit einem sich dadurch gut entwickelnden und kontrollierbaren Piano-Klang, dann geht es meiner Meinung nach erst wirklich mit namenhaften Herstellern wie Yamaha, Kawai, Korg & Roland ab 700 € los.
Alles darunter sind zumeist hinsichtlich ernsteren Übens, schwere Kompromisslösungen zwischen klappernden Billigtastaturen, Verarbeitungsmängel und 0815-Klang.
Wenn es eher nur um das Klimpern geht, ist da natürlich auch die Kategorie unter 500 € völlig okay (aber du wolltest ja etwas "gescheites").

Digitalpiano Yamaha:
Neben der wirklich tollen Bespielbarkeit hat mich vor allem der Sound der Yamaha Arius-Reihe beeindruckt:

Masterkeyboard Dopefer:
Es gibt kaum eine bessere Tastatur, daher auch seit Jahrzehnten die Klassiker unter den MK mit Tastaturansprüchen:

Stage-Piano Kawai:
Ich kenne es nicht und habe es lediglich aufgrund des hier günstigsten Preises, aber generell doch sehr guter Erfahrungen mit Kawai-Tastaturen rein genommen.
 
Ok..


Roland FP10 vs. Kawai ES-110B

Vom Roland habe ich viele gute Details gefunden. Die Sache mit der IPad Anbindung gefällt mir mega gut, genauso wie der Sound.

Ob sich die Tastaturen in dieser Preisklasse extrem unterscheiden werden???

Das Roland könnte man beim Korn mit Unterbau für 489€ abgreifen. Das Kawai kommt im Prinzip gleich. Also an 50€ soll es jetzt nicht liegen. 700+ ist mir allerdings zu krass.
 
Yamaha und Kawai haben die besten Tastaturen :supi: und Kauf am besten nicht was du nicht getestet hast... Für richtigen Spielspaß finde ich persönlich die Tastatur wichtiger als den Sound. Was bringt dir der beste Sound wenn die Tasten Mist sind. U d Tasten sind Geschmackssache - also besser zu nem Musikalienhändler und testen, testen, testen...
 
Yamaha und Kawai haben die besten Tastaturen :supi: und Kauf am besten nicht was du nicht getestet hast... Für richtigen Spielspaß finde ich persönlich die Tastatur wichtiger als den Sound. Was bringt dir der beste Sound wenn die Tasten Mist sind. U d Tasten sind Geschmackssache - also besser zu nem Musikalienhändler und testen, testen, testen...

Bei Synthesizern weiß ich was mir für ein Sound gefällt. Aber bei Tastaturen ?? ?
Keine Ahnung auf was man da achten muss, sollte, kann,.. was mal wichtig ist in 1-2-3 Jahren.. wie soll ich das im Laden anstellen. Vielleicht gefällt mir ja die mit dem beschissensten Anschlag oder der miesesten Dynamik/Mechanik am besten? Weil ich von meinen Keyboards nix anderes kenn?
 
Letztlich ist es bei Tastaturen auch eine Gewöhnungssache...der Eine mag es etwas leichtgängiger, der Andere etwas schwergängiger.
Ich denke, solange du vom Spielgefühl keine (zu) hohen pianistischen Erwartungen an dich stellst, wäre eine Tastatur mit typisch graded hammer Gewichtung, bzw. deiner Vorlieben, mit einstellbarer Anschlagdynamik ein Hauptaugenmerk.

Was ich da noch gefunden habe, als Übungsbrett, ohne erst optional den PC anschmeissen zu müssen, wäre das Alesis (habe ich allerdings auch nicht gespielt).
Alesis ist/war zumindest früher immer gut dafür, für kleinstes Geld verblüffend gute Teile für den semi-pro Markt zu bauen.

 
Das Alesis geht gar nicht. Optisch total grausam.. trotzdem danke fürs raus suchen.. Ich glaub ich nehm das Roland. Gefällt mir bis jetzt echt am besten.
 
Das Alesis geht gar nicht. Optisch total grausam.. trotzdem danke fürs raus suchen.. Ich glaub ich nehm das Roland. Gefällt mir bis jetzt echt am besten.
Naja, das Alesis war Geldbeutel technisch ein Vorschlag, aber wenn man schon das Hemmingway in Betracht zog, dachte ich, wird sich optisch vielleicht nicht so stoßen :D
Die besten Entscheidungen trifft man bekanntlich ja mit dem Bauch und wenn dein Bauchgefühl dir Roland sagt, dann ist es auch absolut das Richtige ;-)
Hat in der Preisklasse auch die definitiv besten Pianosounds, finde ich.
("Leise Tasten", bzw. ja eher Gehäusenebengeräusche sind allerdings bei den z.B. schleppbaren SP`s mit Leichtplastikgehäuse und 12 Kilo-Tastatur mit der Zeit gesehen natürlich ein immer relativer werdender Begriff).
 
Hab da noch eine Frage.

Wie sieht das mit den Pedalen aus?
Wie wichtig sind die für den Anfang. Habe gelesen das Roland FP10 unterstützt nur ein Pedal. Andere haben allerdings 3 Pedale? Muss/sollte ich hier jetzt schon ein Auge drauf werfen, oder kann man erstmal bedenkenlos für die nächsten, sagen wir 5 Jahre, mit einem Pedal leben? Braucht man 3 überhaupt ?
 
Da du ja einen Lautstärkeregler hast sind die Dämfungspedale erst mal nicht so wichtig. Hauptsache Sustain.
 
Hab das Thema in den letzten Monaten auch durchgekaut.
Mein Plan: Ein Piano, einschalten, spielen....

- Am Anfang stand ein Nord Piano 3 oder 4 oder gar ein Nord Grand auf dem Zettel. Ich mag das Konzept, die Samples auszutauschen. Gute Tastaturen, gute Sounds, hoher Preis.
- Später habe ich Kontroller-Tastaturen favorisiert. Kawai - VPC-1 -> Top Tastatur und das neue Roland A88mk2, beide Tastaturen sind in dem Segment mit das beste was man bekommen kann. Preise: VPC-1 incl Pedale ca:1250€, A88mk2 ca. 1000€ plus 100€ für Pedale.

Letztendlich ist das Roland A88mk2 geworden. Grund: Flache Bauweise und Midi 2.0 (mal sehen wann ich das brauche) als Klangerzeugung halten jetzt doch diverse Piano-Lib PlugIns her.
 
Ich würde übrigens zum Üben auch unbedingt etwas nehmen, was auf Knopfdruck an und spielbereit ist.
Midi-Lösungen mit Rechner oder iPad würde ich vermeiden.

Da bin ich voll bei dir. Es ist einfach viel unkomplizierter so mal eben 15-20min Freizeit mit üben zu verbringen, ohne groß abgelenkt zu werden. Wobei ich mir eben auch überlegt habe, ein Masterkeyboard ohne Sounds und den DeepMind 12D hinten dran, wäre auch eine schnell einsatzbereite Kombination.
Der DM12D könnte mit den neuen Tasten über Midi verbunden werden und am Rechner bleibt er über USB, wie gehabt, hängen. War jetzt nur mal eine schnelle Überlegung, um evtl noch ein paar Kröten zu sparen,...

Wie ist denn die Tastatur des Studiologic
SL88 Sudio im Gegensatz zum Roland FB10 oder Kawai oder Yamaha P45 ? Ist die in etwa vergleichbar?
 
den DeepMind 12D hinten dran, wäre auch eine schnell einsatzbereite Kombination.

Nein, wäre sie nicht.
Masterkeyboard an. 12D an. Anlage/Verstärker an. (oder Kopfhörer auf) Das ist für mal eben schon zu viel Geraffel.
Am einfachsten ist natürlich ein Klavier. Klappe auf und los. Am zweiteinfachsten ist ein E-Piano mit Speakern. Das würde ich an deiner Stelle machen.

Hier würde ich – wie schon eimal geschrieben – überlegen, was gebrauchtes zu nehmen, von dem man weiß, dass es gut ist. (Retschertsche)
Diese Teile werden – wie Hometrainer – gekauft und dann nie benutzt und dann bei Kleinanzeigen wieder verkauft. (Gibt sicher auch Ausnahmen)
Bedenken hätte ich bezüglich der Qualität jedenfalls nicht, wenn nicht schon auf den Bildern zu erkennen ist, dass eine Katze darin geschlafen hat.

Und: Hat man da ein Gerät mit guter Hammermechanik, hat man ZUSÄTZLICH auch gleich ein tolles Masterkeyboard, wenn man dann man "gute" Klaviere einspielen will. ;-)
Midi Out vorrausgesetzt. Zum reinen Üben braucht's das natürlich nicht. Als Masterkeyboard ist das jedenfalls eine Art Geheimtip.
 
Ja gebraucht wäre natürlich eine super Sache. Das spart auch ein paar Kröten. Allerdings kann ich die Teile nicht prüfen und man weiß auch meistens nicht ob das Teil jetzt 5 oder 10 Jahre alt ist. Ich guck mal bei Kleinanzeigen, vielleicht finde ich etwas neueren Alters mit Garantie oder sowas zum abholen. Mein größtes Problem ist halt, ich kenne mich mit Digitalpianos überhaupt nicht aus.
 
Allerdings kann ich die Teile nicht prüfen und man weiß auch meistens nicht ob das Teil jetzt 5 oder 10 Jahre alt ist.

Ja, aber ich wäre da nicht so misstrauisch. Das sind "nur" Instrumente, die werden nicht zwingend irgendwie schlecht, wenn sie nicht grob fahrlässig behandelt werden.
Wenn die Dinger optisch gut aussehen, ist davon auszugehen, dass da alles in Ordnung ist. Das sind keine Autos.
 
Mein größtes Problem ist halt, ich kenne mich mit Digitalpianos überhaupt nicht aus.


Das macht nichts, es zeigt sich eh erst im Laufe der Zeit, ob man mit dem gekauften Instrument klarkommt. Bei den Kawai, Yamaha, Korg, Roland, Casio Digitalpianos kann man fast nichts falsch machen, solange man nicht das Allerbilligste kauft. Bei Zweifeln eins mit 30-Tage-Retour nehmen, dann lässt sich ein Fehlkauf nahezu ganz ausschließen, denn wenn es das nicht war, dann ist es eben ein anderes. Übrigens müssen sich auch Pianisten an eine Tastatur gewöhnen, die sind nicht alle gleich.
 


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