Welchen Einfluss hat die Tastatur auf die Musik?

Dark Walter

||||||||||||
Also das Seaboard ist mM nach sehr gut , aber das Silikon dämpft halt schon stark . Ich habe nebendran einen XKey stehen, diese ist das Gegenteil.. Das Seaboard hat andere Qualitäten, es ersetzt keine Tastatur , was ein spielen nicht ausschließt .
Ich hab das einmal getestet und fand es haptisch irgendwie ekelhaft, wollte dem aber immer mal noch ne chance geben. Für schnelles und präzises schätze ich es als weniger gut geeignet ein aber für Soundscaps, Pads... halt eben Ambientartige Sachen bestimmt unschlagbar.
 

Plasmatron

Moderator
Ich hab das einmal getestet und fand es haptisch irgendwie ekelhaft, wollte dem aber immer mal noch ne chance geben. Für schnelles und präzises schätze ich es als weniger gut geeignet ein aber für Soundscaps, Pads... halt eben Ambientartige Sachen bestimmt unschlagbar.
Man muss sich genauer damit auseinandersetzen. Erst mal wichtig MPE zu verstehen. Im Grunde genommen nicht mehr , als dass das Seaboard für jede Note einen eigenen ! Midi Kanal benutzt . Damit kann man sicherstellen das jede Note Ihre eigenen Glide, Aftertouch und Release Daten bekommt, Noteninformatiinen haben ja idr keinen festen wert, außer - Dann kann man dem Teil sagen , wie stark es reagieren soll , das geht soweit , das es schon Tastenabstufungen besitzt, ein Glide wird dann immer mehr zu Glissando. Bei zwischenstufen bendet man einzelne Noten dann kaum noch. Dazu dienen die 3 Fader links, also die Intesität einzustellen gehört mit zum Spielalltag.

Das Material ist viel weicher als ich es vermutet hatte. Es reagiert auch schon auf kleine Berührungen , also man möchte manchmal viel tiefer reinlangen als notwendig ist. - da hilft einem aber das Dashboard bzw die Software , welche grafisch Druckstärke usw auswerted -

Also nach einer Stunde war mein anfängliches orgh verflogen und es hat wirklich Spaß gemacht damit zu experimentieren. auch Basslinien usw , sehr geile Sache

Das Keyboard reagiert auch auf Tasten loslassen. damit kann man dann wirklich den Sound , sofern programmiert , eine Release geben oder Stackatomspielen , 5 Controllerwerte insgesamt sind es über die Tastatur ...
 
Zuletzt bearbeitet:

Plasmatron

Moderator
Wie gefällt dir das Xkey?
Es ist vor allem für den Arbeitsplatz gut um mal schnell eine note zu setzen, ohne sich mit der Hand wegzubewegen. Ich meine der Anschlag ist erstaunlich gut , aber selbstredend nicht mit einer vollen Tastatur zu vergleichen, leichte Anschläge sind damit schwierig , aber bei einem Velocity Wert zwischen 70 - 100 arbeitet es wie gesagt erstaunlich genau, darunter wird es hakelig, . Dafür ist die Klapper halt richtig schnell... Und Multiaftertouch kann’s halt auch .. Kurz gesagt , du kannst mit Nase und Tastatur vor dem bildschirm bleiben ohne dich zu verrenken..
 
Zuletzt bearbeitet:

newuser

|||||
Die Kombi Tastatur und Klangerzeuger sollten gut abgestimmt sein, da hat mich die Taste vom Montage 6 echt überrascht, sehr schnell und die Ansprache lässt nuanciertes Spiel der Sounds zu, im Laden hatte ich sie einfach taub probiert und fand sie absolut mies, Moogs Fatar empfand ich besser, aber zuhause mit Klang empfinde ich es umgekehrt, die Fatar ist eher sehr lahm im Vergleich, deshalb kommen schnelle Soli auf dem Montage 6 noch besser rüber.
 

newuser

|||||
Es ist vor allem für den Arbeitsplatz gut um mal schnell eine note zu setzen, ohne sich mit der Hand wegzubewegen. Ich meine der Anschlag ist erstaunlich gut , aber selbstredend nicht mit einer vollen Tastatur zu vergleichen, leichte Anschläge sind damit schwierig , aber bei einem Velocity Wert zwischen 70 - 100 arbeitet es wie gesagt erstaunlich genau, darunter wird es hakelig, . Dafür ist die Klapper halt richtig schnell... Und Multiaftertouch kann’s halt auch .. Kurz gesagt , du kannst mit Nase und Tastatur vor dem bildschirm bleiben ohne dich zu verrenken..
Ich kam mit der Xkey erstaunlich gut zurecht, aber das Geklapper nervt dann leider doch sehr...für unterwegs mit Kopfhörer eine tolle Sache, nur für Mitreisende nicht also Vorsicht;-)
 
Abgeleitet von meinem derzeitigen Versuch, einen Prophet 12 mit einer gewichteten Tastatur auszustatten:

Findet ihr auch,d ass die Tastatur einen Einfluss auf die gespielte Musik hat?

Ich hatte das vor kurzem gelesen und kam so erst auf die Idee, dass mir eine gewichtete
Tastatur einen dickeren/langsameren Sound vorgaukeln könnte.

Das war es nämlich, das ich gelesen hatte, der user schrieb, er würde es so empfinden,
was ich mir nur so erklären kann, dass die Envelopes und die Velocity ja anders gespielt werden,
sattere Tastatur = satterer Klang, quasi.

Wie seht ihr das?
Finde die Frage auf einem sehr grundsätzlichen Level gut gestellt.
Beispiel - spielt man den EMS, den Modular etc lieber mit Tastatur oder braucht man die nicht so sehr? Im Thread zu Hotel California mit dem Modular steht auch sowas wie "boar, das mach ich doch eben schnell mit meinem normalen Ding schneller" - wieso so aufwendig? Das darf man fragen, aber das was da zu hören ist, ist nerdig und dieses Nerdige kann man echt mögen. Es sind aber auch eine Reihe von Dingen mit Kompaktsynth schneller und effizienter zu machen, weshalb also modular? Wäre eine ähnliche Frage und damit ist eine gewisse Komplexität der Modularen per se gemeint und so ist das auch in der Bedienung von Instrumenten.. wenn es gut gemacht ist, sollte das nicht auffallen, womit - aber man braucht bestimmte Eigenschaften für diese oder jene Methode mehr (Virtuosität und Geduld und Vorstellungskraft)

Wenn Musik eher eingegeben wird und weniger intuitiv ist, kann sie konstruierter wirken oder sein.
Deren User müssen theoretischer denken können als solche, die alles direkt über das Spielen umzusetzen.

Prinzipiell kann man vielleicht mehr im Seq. optimieren, zB Stimmenzahl und sowas - Resourcen sparen wie schon die C64 Musiker, so eine Analog Groovebox hat ja auch nur 4 Stimmen oder ggf. mal 8.
Damit kann man Songs machen, aber man muss eben minimalisieren. Dazu zwingt so eine Schnittstelle ggf. schon.

Ausdruck und Co über Tastatur - statt zB über Knöpfe kann man machen, ist aber auch begrenzt in dem was geht.
Habe lange Ensoniq gehabt und damit auch Polypressure, ich habe damit individuelle FX pro Sample gemacht und das war ein Segen, allerdings konnte man es so gesehen nur ein/ausblenden durch die Art wie sowas aufgezeichnet wird oder man hat die einelitenden Events halt gelöscht und radikaler gemacht.

Polypressure ist toll. Es gibt nur wenige die das heute können, witzigerweise sinds meist diese Pad-Controller, die das dann tun.
KMI und CME. Das war's - wegen Patent, was aber auch mal ablaufen wird. Dann darf es wieder jeder. Ist es noch aktiv?
 
Zuletzt bearbeitet:

catnap

|||||||
Finde die Frage auf einem sehr grundsätzlichen Level gut gestellt.
Beispiel - spielt man den EMS, den Modular etc lieber mit Tastatur oder braucht man die nicht so sehr? Im Thread zu Hotel California mit dem Modular steht auch sowas wie "boar, das mach ich doch eben schnell mit meinem normalen Ding schneller" - wieso so aufwendig? Das darf man fragen, aber das was da zu hören ist, ist nerdig und dieses Nerdige kann man echt mögen. Es sind aber auch eine Reihe von Dingen mit Kompaktsynth schneller und effizienter zu machen, weshalb also modular? Wäre eine ähnliche Frage und damit ist eine gewisse Komplexität der Modularen per se gemeint und so ist das auch in der Bedienung von Instrumenten.. wenn es gut gemacht ist, sollte das nicht auffallen, womit - aber man braucht bestimmte Eigenschaften für diese oder jene Methode mehr (Virtuosität und Geduld und Vorstellungskraft)

Wenn Musik eher eingegeben wird und weniger intuitiv ist, kann sie konstruierter wirken oder sein.
Deren User müssen theoretischer denken können als solche, die alles direkt über das Spielen umzusetzen.

Prinzipiell kann man vielleicht mehr im Seq. optimieren, zB Stimmenzahl und sowas - Resourcen sparen wie schon die C64 Musiker, so eine Analog Groovebox hat ja auch nur 4 Stimmen oder ggf. mal 8.
Damit kann man Songs machen, aber man muss eben minimalisieren. Dazu zwingt so eine Schnittstelle ggf. schon.

Ausdruck und Co über Tastatur - statt zB über Knöpfe kann man machen, ist aber auch begrenzt in dem was geht.
Habe lange Ensoniq gehabt und damit auch Polypressure, ich habe damit individuelle FX pro Sample gemacht und das war ein Segen, allerdings konnte man es so gesehen nur ein/ausblenden durch die Art wie sowas aufgezeichnet wird oder man hat die einelitenden Events halt gelöscht und radikaler gemacht.

Polypressure ist toll. Es gibt nur wenige die das heute können, witzigerweise sinds meist diese Pad-Controller, die das dann tun.
KMI und CME. Das war's - wegen Patent, was aber auch mal ablaufen wird. Dann darf es wieder jeder. Ist es noch aktiv?

Von mir gemeint war nur : ist Tastatur gleich Tastatur oder kommt man mit verschiedenen Tastaturen zu verschiedener Musik? In meinem Fall: lohnt sich weighted keys upgrade gezeter für den P12?

Du hast das ganze viel weiter gedacht, da müsste ich erst mal sinnieren ...
 
Natürlich weiter - wär ja sonst auch langweilig, aber - andere Tasten machen auch anders, ist nur subtiler. Kleine Tasten auch - man kann ja mehr greifen, .. das ist schon ein "anderes Gefühl".

Bin allerdings kein Fan gewichteter Tasten für Synths.
 

siebenachtel

||||||||||||
je nach Board tendiert man dann halt auch zu anderen sounds hin.
Gewichtet kann auch heissen das man als "pseudo-spieler" das "pseudo" etwas eingebremst bekommt.
.......das hat auch vorteile ;-)
heißt: weniger aber betontere Noten/Klänge?
ja gewissermassen.
mehr das spielen was man auch wirklich kann. bewusster spielen ;-)
kann dann gerne auch bedeuten das man zu anderen klängen greift. Envelopes anders einstellt etc.
 

Klaus P Rausch

playlist
Nicht die Tastatur übt einen Einfluss auf den Spieler aus, es ist genau umgekehrt. Diese physische Interaktion prägt das, was hinterher rauskommt. Hat man es mit einer gewichteten Tastatur zu tun, muss man sich einerseits kräftemässig ziemlich reinhängen, um bei dynamischen Sounds fortissimo rauszuholen, wird aber andererseits entlastet, was die Treffpräzision betrifft, d.h. die Tastatur verzeiht gelegentliche spielerische Unsauberkeiten. Bei Plastiktasten wird unsauberes Spiel sofort mit Misston abgestraft, aber der physische Kraftaufwand insgesamt ist wesentlich geringer. Je nach Sound ist mal das eine und mal das andere günstiger. Klavier mit Plastiktasten kommt nicht so dolle, Clavinet dagegen gut. Orgel und Leadsynths mit gewichteten Tasten erfordern einige Übung. Und so weiter. Allerdings ist das alles eine Sache der Übung, und wenn man sich aus Gründen drauf einstellt, dann geht jeweils auf beiden Tastaturtypen alles. Blöd sind dagegen Labbertastaturen aus Plastik, die keinerlei Spielgefühl ermöglichen, genau wie welche, wo man für Aftertouch Samuraikräfte braucht. In Sachen Rüberkomme kann es also sein, dass selbst eine normale Fläche Typ Matrix 12 Pad auf einer hochwertigen Tastatur „teurer“ klingt als gespielt auf einer minderwertigen. Alles natürlich komplett subjektiv.
 


Sequencer-News

Oben