Welcher neue Poly klingt am schönsten?

Rasenmähermann

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Welcher polyphone Synthesizer hat für euch den schönsten Klang?

Dabei soll es nur um Instrumente gehen, die man neu kaufen kann. Also was der Markt derzeit hergibt. Egal ob digital oder analog.


Alles andere spielt hier keine Rolle!

Es geht nur darum welcher Synthesizer euch klanglich am meisten beeindruckt beeindruckt. Bei welchem ist der Sweetspot für euch am größten? Im Gesamkontext, das Zusammenspiel zwischen Oszillatoren, Filter und Amp. Wie klingen die Modulationen damit?
Welcher Synthesizer klingt am besten?
 
Ein Juno 60 ist noch weit weniger. Aber der ist auch einer der wenigen, der für mich der Inbegriff für guten synthsound ist.
von der analogen engine nur sehr eingeschränkt.
;-)

Wenn Dir Juno 60 zusagt, wäre meine Empfehlung dem Prologue zumindest eine Chance zu geben.
Er hat sicherlich einen eigenen Sound, aber auch wie bei Junos braucht man nur zwei-drei Drehungen und der klingt und lebt. Und das ohne Modulationsmatrizen und Co...

Ich sage das nur, weil ich mir einen modernen 106 gesucht hatte... Deepmind, Ju-06A, System-8 kamen und gingen... irgendetwas passte nicht. Am Ende hat ein Prologue den angedachten Platz in der Klangpalette besetzt :cool:
 
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Von den Poly Synth die aktuell zu kaufen sind und die ich gut kenne, gefallen mir Nord A1, Prophet 6, Jupiter X und Take 5 am besten. Wobei es bei jedem Synthesizer eben stark darauf ankommt, was man machen will.
Gut gefallen mir auch Prophet 5, OB 6 und UDO 6.
Im Endeffekt gibt es für jeden was und alle anderen können sich bei den Vintage Geräten austoben.
 
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ZENOLOGY as one THING in thinking... its just one synth with 1000 heads and arms and leggs ... a new kind of possibility & opportunity ... omipresent genius

oder nimmst dir hochauflösendes record equipment und synthetisierst dir deine sachen analog und live ins universum rein (klatschen, singen, pfeifen, usw. mit dem wissen was die jeweiligen geräusche beinhalten in zeitlicher und räumlicher wirkweise)

hab mir noch n fa06 dazugeholt um qualitätskontraste herstellen zu können zuwischen den"alten" syntheseverfahren und dem neuen allumfassenden bzw. abbildendem. so weiss man immer in welche richtung man guckt beim kreieren...

... neues klingt für mich am schönsten...
 
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Von den Poly Synth die aktuell zu kaufen sind und die ich gut kenne, gefallen mir Nord A1, Prophet 6, Jupiter X und Take 5 am besten. Wobei es bei jedem Synthesizer eben stark darauf ankommt, was man machen will.
Gut gefallen mir auch Prophet 5, OB 6 und UDO 6.
Im Endeffekt gibt es für jeden was und alle anderen können sich bei den Vintage Geräten austoben.

Du hast den PolyBrute ausgelassen, den ich vom Klang her sehr schoen finde. Aber nicht nur der Grundklang ist schoen, auch die Modifier arbeiten sehr harmonisch fuer ein schönes Endresultat. Dazu kommen noch die besten Effekte, die ein Hardware Synth so zu bieten hat.

Nicht zu vergessen, dass der Threadstarter den Juno-60 als schoen angegeben hat, und der ist ja fast 100% Sweetspot. Der PolyBrute hat zwar nicht soviel Sweetspot, kann aber viel, viel mehr. Aber was da rauskommt ist schon Klasse.
 
Du hast den PolyBrute ausgelassen, den ich vom Klang her sehr schoen finde. Aber nicht nur der Grundklang ist schoen, auch die Modifier arbeiten sehr harmonisch fuer ein schönes Endresultat. Dazu kommen noch die besten Effekte, die ein Hardware Synth so zu bieten hat.
Den hab ich leider noch nicht live gespielt. Ich bewerte ungern Synths anhand von YouTube Videos. Aber der klingt schon sehr gut dort. Hab bei meinem letzten Besuch beim Music Store den glatt vergessen. Wird aber nachgeholt.
Allgemein glaub ich aber, dass solche Threads zu nichts führen, außer das am Ende 90 % aller Synth mindestens einmal genannt wurden.
 
Den hab ich leider noch nicht live gespielt. Ich bewerte ungern Synths anhand von YouTube Videos. Aber der klingt schon sehr gut dort. Hab bei meinem letzten Besuch beim Music Store den glatt vergessen. Wird aber nachgeholt.
Allgemein glaub ich aber, dass solche Threads zu nichts führen, außer das am Ende 90 % aller Synth mindestens einmal genannt wurden.

Im Endeffekt ist ja auch egal, so viele Sachen klingen schoen. Fuer mich ist ebenso wichtig, dass ein Synth bedienbar ist. Wenn ein Packet stimmt, dann moechte man auch mit dem Ding was machen und dann kommen schon die Sounds.
 
Allgemein glaub ich aber, dass solche Threads zu nichts führen, außer das am Ende 90 % aller Synth mindestens einmal genannt wurden.
Sehe ich speziell hier anders, da @reznor ja bewusst nach subjektiven Eindrücken fragt und nicht den allgemein anerkannten Besten im Sinne einer Rangliste sucht.
Da finde ich die unterschiedlichsten Begründungen, warum Jemand genau diesen Klang schön findet, schon spannend - denn wenn sich dieselben Leute auch zu anderen Synths äußern, kann man schon etwas ableiten, ob einen grundsätzlich dieselbe Klangästhetik anspricht oder nicht, und somit auch diese Äußerungen einordnen.
Ich stand mal vor der Frage "P6 oder OB-6", beide wurden ja zu Recht in den Foren sehr gelobt, und YT hat mich auch nicht weiter gebracht. Nach einem persönlichen Antesten war aber schnell klar, dass es der OB-6 sein soll, denn der P6 hat mich nicht mitgenommen (und ich ihn dann auch nicht).
Wenn also hier Jemand sagt "OB-6", werde ich mit dieser Person vermutlich auch sonst eher auf einer klanglichen Welle reiten als mit Jemandem, der den P6 empfiehlt.
 
@Cord
Da ich mich für den P6 entschieden habe und den OB6 verkauft habe, hilft jetzt nicht so sehr. Aber ich weiß ja das du wie ich den P12 sehr magst. Ist also nicht immer so einfach. Aber klar, subjektive Eindrücke können helfen. Mir persönlich hat das aber selten etwas gebracht, weil es gerade bei Synth auch drauf ankommt was man damit macht. Der eine spielt nur Presets und dreht an ein paar Reglern, der andere macht Sounddesign. Dazu kommt dann auch noch die Musikrichtung die jemand macht. Aber ich wollte den Thread auch nicht herabwürdigen, sonst hätte ich oben nicht auch meinen Senf dazu gegeben. :)
 
Du hast den PolyBrute ausgelassen, den ich vom Klang her sehr schoen finde. Aber nicht nur der Grundklang ist schoen, auch die Modifier arbeiten sehr harmonisch fuer ein schönes Endresultat. Dazu kommen noch die besten Effekte, die ein Hardware Synth so zu bieten hat.

Nicht zu vergessen, dass der Threadstarter den Juno-60 als schoen angegeben hat, und der ist ja fast 100% Sweetspot. Der PolyBrute hat zwar nicht soviel Sweetspot, kann aber viel, viel mehr. Aber was da rauskommt ist schon Klasse.
Ich hatte auch noch keine Gelegenheit, den zu spielen. Er klingt in Youtube-Videos aber wirklich sehr, sehr gut und mir gefällt, dass er wirklich auf manuelle Spielbarkeit ausgelegt zu sein scheint.
 
Für mich: Baloran The River und Waldorf M :)
Prophet 5/10 finde ich auch sehr spannend

Ich hatte nicht das Vergnügen einen Rev4 Prophet zu spielen, aber ich war nicht so sehr angetan, was der Vintage Knob fuer den Prophet-6 gemacht hat. Das war alles sehr kuenstlich draufgesetzt auf die doch eher steifen Oszillatoren. Ist das beim Prophet-5 soviel anders? Oder spielt der Name und das Aussehen hier eine größere Rolle?
 
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Ich hatte nicht das Vergnügen einen Rev4 Prophet zu spielen, aber ich war nicht so sehr angetan, was der Vintage Know fuer den Prophet-6 gemacht hat. Das war alles sehr kuenstlich draufgesetzt auf die doch eher steifen Oszillatoren. Ist das beim Prophet-5 soviel anders? Oder spielt der Name und das Aussehen hier eine größere Rolle?
Hab den Prophet 5/10 Rev.4 ebenfalls noch nicht selber gespielt, bin aber was Analog-Polyphone-Synthesizer auch mit dem River versorgt, das GAS für den Prophet 5/10 war nach Erhalt sofort weg.
Falls der OB-X von Sequential kommt und entsprechend klingen kann überlege ich es mir vielleicht nochmal :P
Denke aber doch dass der P5 um einiges besser klingt als der P6, rein von dem Demos und Vergleichsvideos beurteilt.
Den Prophet 6 konnte ich seit erscheinen nicht leiden :?
Harte Zeiten damals, danach kamen die *ahem* Gurken Modal 008 und Moog One.
OB-6 war dann schon ganz OK, mir aber immer noch zu leblos und die ENVs fand ich auch sehr seltsam/unnatürlich, ich habe schlussendlich erst letztes Jahr mit dem Baloran meine Frieden in Bezug auf Analog-Poly gefunden, nach 6 Jahren suche :verliebt:
Wie gesagt, seitdem habe ich auch nicht das Gefühl noch einen weiteren zu brauchen, wenn das mal keine Kaufempfehlung ist ;-)
Der River braucht auch keinen Vintage-Knob sondern macht das Chaos im Kaltzustand von ganz alleine :opa:

Vermona Perfourmer Mk2 hatte ich auch mal, klingt schon sehr fein, war mir aber auf Dauer zu unpraktisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für meinen Geschmack ist der klanglich beste polyphone Synthesizer, den ich kenne und den man aktuell kaufen kann, ein polyphones Modularsystem mit den Doepfer Modulen A-190-5 Midi-To-CV-Interface, A-105-4 Quad VCF und A-132-8 Octal VCA, sowie je zweimal A-111-4 Quad VCO und A-141-4 Quad ADSR.

= 1800,-

Danke für diese anregung! ( Kann man den irgendwo hören und auch sehen!? )
Was ich hier gut finde, das hier weitgehends die ganze branding-welt wegfällt
und man sich nur auf den klang konzentieren kann.
(Suche auch noch DEN polyphonen)

ps:Und wie verkabels du da den "vintage knob vom Pro 6!? Hahaha :)
Also ernsthaft: Pro voice drift! ?
 
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Hab den Prophet 5/10 Rev.4 ebenfalls noch nicht selber gespielt, bin aber was Analog-Polyphone-Synthesizer auch mit dem River versorgt, das GAS für den Prophet 5/10 war nach Erhalt sofort weg.
Falls der OB-X von Sequential kommt und entsprechend klingen kann überlege ich es mir vielleicht nochmal :P
Denke aber doch dass der P5 um einiges besser klingt als der P6, rein von dem Demos und Vergleichsvideos beurteilt.
Den Prophet 6 konnte ich seit erscheinen nicht leiden :?
Harte Zeiten damals, danach kamen die *ahem* Gurken Modal 008 und Moog One.
OB-6 war dann schon ganz OK, mir aber immer noch zu leblos und die ENVs fand ich auch sehr seltsam/unnatürlich, ich habe schlussendlich erst letztes Jahr mit dem Baloran meine Frieden in Bezug auf Analog-Poly gefunden, nach 6 Jahren suche :verliebt:
Wie gesagt, seitdem habe ich auch nicht das Gefühl noch einen weiteren zu brauchen, wenn das mal keine Kaufempfehlung ist ;-)
Der River braucht auch keinen Vintage-Knob sondern macht das Chaos im Kaltzustand von ganz alleine :opa:

Vermona Perfourmer Mk2 hatte ich auch mal, klingt schon sehr fein, war mir aber auf Dauer zu unpraktisch.
Wie war denn der 008er denn?
Den fand ich klanglich sehr eigen und interessant.
 
OB-6 und P-6 habe ich damals sehr lange im Laden verglichen mit meinem eigenen Kopfhörer. Ich wollte den OB-6 aber ich nahm den P-6 mit nach Hause.

Aber am allermeisten setze ich den Quantum ein. Er ist für mich der Spitzenreiter in Sachen Schönheit und Klang im Mix bei Pads. Die finde ich am Schönsten - für andere Dinge setze ich ihn fast nie ein.

Der NL4 steht auch hier, ich verstehe warum er genannt wird. Als VA ganz weit vorn.

Aber kürzlich hatte ich einen Prototypen des Mayer MD900 über einen Monat lang im Studio und durfte meine Inputs dazu geben und einige Versionen bettatesten. Gäbe es den schon zu kaufen, es wäre aus meiner Sicht einer der Sieger. Ich kenne keinen VA der so voll und warm klingen kann wie der MD900. Und das ohne die digitale Herkunft zu verleugnen. Ich vermisse den schon.
 
= 1800,-

Danke für diese anregung! ( Kann man den irgendwo hören und auch sehen!? )
Was ich hier gut finde, das hier weitgehends die ganze branding-welt wegfällt
und man sich nur auf den klang konzentieren kann.
(Suche auch noch DEN polyphonen)

ps:Und wie verkabels du da den "vintage knob vom Pro 6!? Hahaha :)
Also ernsthaft: Pro voice drift! ?
Ja, ich habe für das SynMag dieses kleine Video hier gemacht. Das ist das Testsystem, das Doepfer uns damals geschickt hat. Mein eigenes System sieht ein wenig anders aus, beinhaltet aber die gleichen polyphonen Module.


https://www.youtube.com/watch?v=jW8UnBGaJrc

Natürlich kann man da spektakulärere Klänge herausholen. Mir ging es aber vor allem darum zu zeigen, dass das System musikalisch und „schön“ klingen kann.

In diesem Sinne sehe ich auch das mit dem Drift. Der ist VCO-typisch natürlich vorhanden, lässt sich aber Gott sei Dank in den Griff bekommen, ohne dass man dauernd nachstimmen muss. Es ist also hervorzuheben, dass die Doepfer-VCOs eben gerade sehr stimmstabil sind. Das ist bei einem solchen System m. E. sehr wichtig.
 
das System musikalisch und „schön“ klingen kann
Darum geht es (erstmal)!
Experimentell kann alles und jeder!

ps: Ok, nach dem anschauen des vid bin ich erstmal geheilt, das wird auch zu teuer.
Aber das man die einzelstimme mit je einem adsr steuern könnte finde ich reizvoll.
Geht das mit standard - ployphonen?

Für mich muss auch ein VCO schon alleine gut klingen - ds kann ich hier leider nicht sagen... ist natürlich auch einstellungssache - wie immer...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ps: Ok, nach dem anschauen des vid bin ich erstmal geheilt, das wird auch zu teuer.
Schade, dass es Dir nicht gefallen hat ;-) ...

Aber das man die einzelstimme mit je einem adsr steuern könnte finde ich reizvoll.
Geht das mit standard - ployphonen?
Normalerweise nicht. Auch beim polyphonen Modularsystem müsstest Du Dir dann natürlich die Mühe machen, pro Stimme einen einzelnen ADSR zu verbauen statt des polyphonen ADSR A-141-4. Man kann so ein System natürlich auch ganz anders aufbauen - z. B. ein A-190-5 Polyphonic MIDI Interface mit vier A-111-6 Synthesizer-Voices. Nur muss man dann jede Stimme einzeln einstellen. Ist dann eine Art Äquivalent zum Vermona Perfourmer. Dann hast Du aber tatsächlich auch die individuelle ADSR-Steuerung pro Stimme.

Für mich muss auch ein VCO schon alleine gut klingen - ds kann ich hier leider nicht sagen... ist natürlich auch einstellungssache - wie immer...
Hm. Du hörst in dem Video die VCOs aber doch gar nicht "alleine" ... der Klang ist stark gefiltert. M. E. sind die A-111-4 ebenso wie die A-111-2 und A-111-3 von Doepfer klanglich über jeden Zweifel erhaben. Das sind perfekte analoge VCOs mit "fettem" Grundklang und sehr guter Stimmstabilität.

Ich will nichts unterstellen, aber manchmal schwingen bei der Beurteilung von Doepfer-Modulen alte Vorurteile mit, das System klänge irgendwie "dünn" und nicht so gut wie Synthesizers.com und dergleichen. Das mag früher auch mal richtig gewesen sein, lag aber m. E. weniger an den VCOs als an nicht ganz so guten Filter- und VCA-Modulen - auch in dieser Hinsicht hat Doepfer aber längst aufgeholt. Will nur sagen ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Polybrut ist bei mir der klare Sieger !!!
Nach dem neuesten Update ist er so vielseitig und eigenständig im Sound.
Steiner parken oder ladder Filter ...
Modulationsmatrix ...
Sequenzer und arp kombinierbar ...
Spielhilfen wie ribbon oder touchee ...
Morphing ...
Super tolle Effekte...
Die Maschine ist echt wahnsinnig Spiel und soundfreudig !!!
 
Der Sequential OB-6 wurde bereits oft genug erwähnt. Ich schmeiße daher den Baloran The River in die Runde. Klingt auch dank des analogen Trichorus Effekts sehr breit (hier schwächelt der OB-6 definitiv).
 


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