Yamaha CS80 Re-Issue?

Thomasch

MIDISynthianer
Die Rückwand hat auf jeden Fall schonmal die passenden Schlitze für einen der allseits beliebten FAN-Oszillatoren. Die Dinger haben einen unvergleichlichen Sound, da geht nur ein echter Vorwerk noch drüber. <schenkelklopf>
 

Thomasch

MIDISynthianer
Ihr nehmt Renderings allen Ernstes für bare Münze...?

Stephen
Sicher nicht, mehr als Indizien können die nicht liefern.
Ich fand den Lüfter als Detail halt nur irgendwie putzig genug, um darüber einen Witz zu machen.
Ein Design mit nem aktiven Lüfter fände ich ziemlich doof.
 

Klaus P Rausch

playlist
Analoge Klangerzeugung und ein PolyAT Keyboard - das klingt auf jeden Fall schonmal vielversprechend.

Er schrieb Polyphonic Aftertouch, aber nichts vom Keyboard. Müsste man also noch nachhaken.

Sollte das Keyboard PolyAT draufhaben, dann hat er sich was Hübsches vorgenommen. Denn: Aftertouch schon ist bei einigen Instrumenten nicht gelungen. JD800 verlangt Samuraikräfte, beim DSI Prophet 6 braucht man die Tasten nur anzuschauen und schon ist AT ausgelöst, Roland A50 hat einen dermaßen geringen Tastenhub und AT Auslösepunkt ist zu schnell "passiert", Ensoniq SD1 ist Typ Klappertaste und für PolyAT schwimmt man gut rum, und CS80 selber ist ein Spezialfall.

Das Controllerarsenal bietet überhaupt so einige PolyAT Alternativen, und wenn man nicht gerade ständig Legato und gefühlt 62 BPM spielt und mit PolyAT Fingeryoga betreibt, sind manche PolyAT alleine in der Handhabung überlegen.

Bei solchen Sachen liefert die tatsächliche Spielpraxis Anhaltspunkte darüber, ob sowas wirklich der Weisheit letzter Schluss ist oder ob man sich den Aufwand sparen kann, PolyAT kostet nämlich.

Es wird überhaupt zuwenig praktisch gedacht, zuviel Featuritis stört und hilft nicht und wird oft vom Schreibtisch aus geschrieben, und nicht vom Keyboard aus.

Man könnte der allgemeinen Erhellung wegen auch mal einen Fred aufmachen, wo super Beispiele mit PolyAT in Musik und nachvollziehbarem Demo zu sehen und hören ist.
 

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Oh.
Mein.
Gott.

Brass-Sound... da kriechich voll den Brass von... aber: Hört's Euch gut an, so beschissen kann ein CS80 klingen, wenn man nicht weiß, was man da tut.

Was qualifiziert eigentlich solche Ahnungslose zur Demonstration von Instrumenten? Warum fragen die nicht jemanden, der sich damit auskennt?

Mich.

Zum Beispiel.

Stephen
 
d'accord, Stephen!
Minute 1:00, "funky" … *kicher*. Solche Auftritte kenne ich eigentlich nur mit der Einleitung " äääähhhh …. der Kollege von den Synths ist gerade krank … ich bin sonst bei den Streichern … vielleicht kann ich trotzdem helfen?..." :)

Abgesehen davon: ob, wann und was betreffs CS80 kommt, dürfte wohl noch weitgehend Spekulation sein. Trotzdem bin ich gespannt darauf, wie es weitergeht.
 

ppg360

fummdich-fummdich-ratata
Die Presets heißen in der Tat Funky 1-4, aber die sind unglaublich -- so eine Art Clavinet auf Steroiden.

Die wollen aber gespielt werden -- so, wie es Vangelis auf Beaubourg tat (hier ab etwa 01:30):


Diese Presets zeigen, wie interessant die Filter beim CS klingen, wie sehr man auf Spieltechnik angewiesen ist, und wie viel Schub das Ding untenrum entwickelt. Und daß man zumindest ein bißchen über den Bildschirmrand und Klötzchenschieberei hinausgeschaut haben sollte.

Wenn es überhaupt je passiert, dann wird der CS80-Clone eine Fingerübung bleiben, um zu zeigen, was man denn technisch umsetzen könnte, wenn denn genügend Nachfrage bestünde. Klanglich, haptisch und ergonomisch wird der Clone ein halbgarer Kompromiß bleiben, weil so Spezialisten wie der Vogel mit dem Undercut oben (Ulf heißt der? Wieso muß ich da an Switch denken und die Stromberg-Verarsche auf der Wolfsschanze?) das Sagen haben, obwohl sie ihren Arsch nicht mit einer App finden würden.

Stephen
 

SvenSyn

*****
Klanglich, haptisch und ergonomisch wird der Clone ein halbgarer Kompromiß bleiben, weil so Spezialisten wie der Vogel mit dem Undercut oben (Ulf heißt der? Wieso muß ich da an Switch denken und die Stromberg-Verarsche auf der Wolfsschanze?) das Sagen haben, obwohl sie ihren Arsch nicht mit einer App finden würden.
Haha genau mein Gedanke :)
 

microbug

*****
Wenn die Stückzahl stimmt, liefert Fatar auch eine Tastatur mit PolyAT.
Haben sie noch nie und tun sie auch nicht. Für Ensoniq, GEM und Elka haben sie die reinen Mechaniken geliefert, die Kontakte incl PolyAT waren Eigenentwicklungen, im Falle von GEM und Elka stammte die Mimik von Jürgen Schmitz, der auch schon das Variophon entwickelt hatte.


Yamaha kann Tastaturbau. Selbst die vom An1x ist sehr gut geworden.
Behringer hat davon 0 Ahnung.
Wow, so viel Sachkompetenz in so wenigen Sätzen. Daß Behringer schon seit Jahren seine eigenen Tastaturen baut, scheint an Dir vorbeigegangen zu sein, und was die Tastatur des AN1x angeht, so ist dort ein Billigmodell verbaut und nicht die gute FS aus dem DX7II, SY77/99, M1, Wavestation und Motif classic.
 

Lauflicht

x0x forever
Es gibt aber das Gerücht, dass Fatar eine Poly-AT Tastatur entwickelt. Habe ich irgendwo im Kontext mit den neuen Analog-Poly-Schiffen gelesen.
 

Uli_S

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Wer hat eigentlich die Technik (die Patente?) der T8-Tastatur, die auch im Synclavier "V/PK" eingebaut war?

Nach dem Ende des T8 hat Sequential ja noch längere Zeit Tastaturen an New England Digital geliefert.

Yamaha hat zwar den Markennamen "Sequential" an Dave Smith zurückgegeben, aber auch
die Rechte an damaliger Technik?
 

microbug

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Wer hat eigentlich die Technik (die Patente?) der T8-Tastatur, die auch im Synclavier "V/PK" eingebaut war?

Nach dem Ende des T8 hat Sequential ja noch längere Zeit Tastaturen an New England Digital geliefert.
Die Tastatur des T8 wurde optisch abgetastet. @Jenzz hatte dazu mal irgendwo etwas geschrieben, der kennt sich da besser aus.
 

Jenzz

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Aloha .-)

Die optische Abtastung bezieht sich aber nur auf die Dynamik / Velocity. Da gibt es pro Taste 2 LEDs und 2 Fototransistoren, die jeweils mit der Blende an der Taste eine Lichtschranke bilden. Aus dem Zeitunterschied wird die Verlocity / ReleaseVelocity abgeleitet... Quasi wie heutzutage mit den 2 Kontakten pro Taste.

Hier sieht man es, unten auf der Seite:



Für den PolyAT gibt es für jede Taste einen Drucksensor (Frühform der heutigen FSR), der multiplex-mäßig abgefragt und so in das System integriert wird.


Ich glaube kaum, dass Fatar das so machen wird. Ich denke mal, dass sie so was wie ein QRS PNOScan einfach unter einer 'normalen' Tastatur montieren, das wäre komplett berührungslos und es käme gleich MIDI / USB raus...

Jenzz
 

Uli_S

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Die Tastatur des T8 stammte von Pratt-Read, die mittlerweile auch pleite sind.

In diesem Video kann man ab ca. 1:30 schön die Tastaturmechanik erkennen:
View: https://www.youtube.com/watch?v=gAN-hnr4HCg


Die Tastaturabfrage im T8 bewältige damals ein Z80-Prozessor, heute hat fast jede
Armbanduhr oder Kaffeemaschine mehr Rechenleistung.
Das Problem bleiben die einzelnen Sensoren für den Aftertouch.

Meine Frage war ja nicht, wie die T8-Tastatur funktioniert, sondern ob noch
jemand die Rechte an der Technik hat.
Ich hoffe ja, dass man das 30 Jahre später einfacher lösen kann als damals.

Es gibt ja anscheinend einen Markt für hochpreisige Synthesizer (One, Quantum, TheRiver, Modal008),
da sollte sich doch auch ein teures Masterkeyboard mit Holztasten und Poly-AT verkaufen lassen.

Ich würd noch eins nehmen - die anderen Schwergewichte bei mir sind > 20 Jahre alt.
(A90, DPM-C8, MidiBoard).
 
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