Apple – neue Macbook Pro 14 & 16″ 2021 und M1 Max und M1 Pro Prozessoren

Macbook Pro 2021 - M1 Max

Apple bringt endlich die Macbook Pros mit 16″ und damit 2 neue M1 ARM Prozessoren – Max und Pro – Max ist schneller.

die Daten der beiden neuen M1 Prozessoren liegen in Speicher und Encoding aber auch Performance – beide haben 10 Kerne. 16 gegen 32 GB GPU Kerne und auch 16 Neural Machine Learning Kerne für beide – Das Ding ist also schlicht ein sehr dicker Hammer. Apple encodiert damit H264, HEVC (das ist H265, was Apple intern schon länger sowieso nutzt auf iPhone und Co und Foto App) und ProRes wird auch intern codiert – das ist also eine eigene Engine – das ist super für alles was mit Video zu tun hat.

Man wirbt auch mit Logic – viel mehr Power für Grafik und Speed – also kannst du nur dadurch wählen ob du 32 oder 64 GB Speicher hast und eben doppelt so viel Speicherspeed – Beide sind in der gleichen Technik hergestellt – aber es geht hier um Speed Speed Speed und weniger Stromverbrauch. Besonders für das Macbook.

Diese Sachen gelten für die Macbooks – für die großen Mac Pro Käsereiben gibt es irgendwann noch neue oder andere Prozessoren.

Macbook Pro 16 und 14″

sie haben auch keine Touchbar mehr, aber TouchID ist noch da – das ist auch sehr sehr angenehm.
Es gibt HDMI und 3 USB-C Ports(inkl TB 4 für alle Ports!) SD Cardslot, Audio Out und Magsafe für Strom – also extra! Das ist gut so – so geht Pro – 2x 6K Screen und ein 4K Screen geht an diese Books – bei M1 Max. es sind eigentlich 4 Screens insgesamt mit dem Max, sonst 2 – je nach Anwendung und Auflösung natürlich (4 vs 6k)

3,5mm Rand (kleiner)

Es gibt eine „Kamera Notch“ also eine Kerbe oben im Raum. Sieht etwas komisch aus, nutzt aber den Raum besser.

16,2″ Display – 3456x2264 pixel – das kleine hat 3096 Pixel in der Breite, 32Core GPU – mit M1 Max – beim M1 Pro sind es 16 GPUs.

120 Hz Screen, interne Kamera ist 1080p – also endlich mal nutzbar

Neues Audio System natürlich auch und 3 Micros – 6 Speaker

M1 Pro 2,5 schneller, 4x schneller mit M1 Max

Das kleine 14″ Macbook gibt es auch mit M1 Max – da ist es natürlich deutlich schneller als vorher 13x weil die bisherigen Pros ja etwas gebremst waren und ohne GraKa – das ist hier jetzt anders – endlich richtig Pro. Es gewinnt also sehr durch diesen Sprung da die tradierten Probleme mit weniger Platz hier nicht mehr bestehen. Wer klein und schnell will kann das jetzt – erstmals!
Bei Grafik sind das deshalb 13x bzw 9x mehr (Max/Pro) – gegenüber dem Intel-Vorgänger. Beim 16″ MBP ist das bei 2,9 bzw 1.7 mit Max/Pro M1 Kern gegenüber den bisherigen Intel-Maschinen.

7 8k Streams in ProRes ist schon viel für Video – mit dem M1 Max – der hat generell gut die Hälfte mehr Kraft – für Musiker würde ich da überlegen, denn da reicht idR der M1 Pro aus, nur wenn du Video machst, brauchst du den Max – und wenn Plugins mal doch die GPU nutzen sollten für Audio – das ist aber in Metal3 bisher mir zumindest nicht bekannt, dass das ginge. Wenn du mehr als 32GB RAM brauchst ist das die Grenze zwischen Pro und Max M1 –

Meiner Ansicht nach reichen für Musiker in nahezu allen Fällen die 32GB sicher aus – Du musst schon eine bombastische Vorliebe für Libraries haben wenn du mehr brauchst – so meine Einschätzung – das Musikbook dürfte und könnte also das M1 Pro – Book sein – und das gilt für beide – die Anschlüsse sind gleich und damit ist auch das alte Problem mit den Ports nicht mehr relevant – Displays sind aber etwas anders verteilt da es einen internen HDMI gibt – deine Audiointerfaces pappst du natürlich an USB-C oder über ein Dock an USB-3.X mit altem A-Anschluss – davon hast du 3 – also schon genug – was aber auch für Controller dann reichen muss – die beiden Screens – also der an HDMI und der interne sollten für vieles ausreichen – im Studio und Live. Das ist sehr fett – wer mag kann da schon ordentlich anhängen – aber wenn es 4 Screens sein müssen brauchst du halt den Max, wenn 2 dicke Screens reichen – reicht Pro. Das ist also ein extrem hohes Niveau, was hier geliefert wird.

Das ist eine Rennmaschine – der iMac 32″ oder 30″ auf dieser Basis wird nicht weniger spannend werden, vermutlich mit einem kleinen Plus und einem tollen Screen – und flacher.

SSD 7,4GB/s – schnell – und billig wird das natürlich nicht werden.

2x längere Batteriezeit / Laufzeit – je nach Task auch schon mal 4x länger- läd 50% in 30mins

Bestellen geht ab sofort – geliefert wird ab 26-10-2021, die meisten aber eher im November (Mitte)

$2599 für’s 16″ – und das sicher nur mit der kleinsten Ausstattung – Preise gibt es also gleich – und was realistisch ist..

der kleine kostet 2249 Euro. in der Version mit der kleinsten Ausstattung – dazu kommen wir noch.


und? Kaufst du eins? Wenn ja welches undweshalb?

Apple Event 21

mehr dazu

Maximale Konfiguration ist:

16″ MacBook Pro – Space Grau

Hardware: Macbook Pro TopModell:

  • 140W USB‑C Power Adapter
  • Apple M1 Max Chip mit 10‑Core CPU, 32‑Core GPU und 16‑Core Neural Engine
  • 16″ Liquid Retina XDR Display
  • 8 TB SSD Speicher
  • Zubehörkit
  • 64 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher
  • Drei Thunderbolt 4 Anschlüsse, HDMI Anschluss, SDXC Kartensteckplatz, MagSafe 3 Anschluss
  • Beleuchtetes Magic Keyboard mit Touch ID – Deutsch

Sparen kannst du bei: RAM (zB 32 statt 64), dann bei der SSD – schlage aber nicht weniger als 1TB vor,

außerdem kannst du auch das kleinere 14″ nehmen, da das die gleiche Leistung hat

Ansonsten gibt es noch die Option „nur“ den M1 Pro zu nehmen, der reicht wenn du nicht so viel RAM benötigst und das ist bei Musik der Fall.

1TB SSD, 32GB RAMDann landest du bei 3849€ – das ist dann schon noch immer ein sehr schnelles Teil.

Das kleinere geht mit M1 Pro und 32GB für 3.2k€ raus, und mit 16GB RAM sind es 2,7k€

Über die Auswahl…

Diesmal ist weniger „Krampen-Varianten“ in der Konfiguration – also passt das so. Keine albernen Varianten mit weniger als 1TB – so sollte es sein – das war und ist schon vor Jahren unnötig gewesen – zumindest für „uns“ – für den Facetuber sind diese Geräte nicht gemacht. Mit denen wird gearbeitet. Das gilt aber nur für die oberen Auswähler – für den kleinen 14″ gibt es so eine Option doch noch – und deshalb würde ich dort schon noch den Max klicken und 1TB SSD wenigstens – dann wärst du da bei 2.8k€ gut unterwegs. Mit 16GB RAM allerdings – das kostet rel. viel mit 460€ – dann bei 32GB – womit bekanntlich der ARM gut klar kommt. Wer mit 2,5k€ auskommen muss kann den Prozessor auf 8 Kerne zurück stutzen – aber das würde ich für dieses Geld eher nicht tun. Übrigens kann man auch ein stärkeres oder schwächeres Netzteil nehmen – Nachteil: lädt langsamer.

Sparen

Achtung – es gibt auch noch eine Spar-Version mit 8 Kernen, außerdem skalieren die GPUs von 14 zu 16, 24 und 32 – also werden die, die nicht vollständig funktionieren quasi mit verwendet – so wie beim kleinen M1 auch. Zwischen 16 und 14 Kernen liegen 40€ – da würde ich nun wirklich nicht sparen – als Musiker. Der Schritt zum Max kostet übrigens 230€ – und es gibt auch da eine Option mit mehr oder weniger Grafikkernen – da lässt es sich sparen, so man eben kein Videokram macht.

Logic 10.7 wird auch noch einmal aufgerüstet; es hat nun ein 7.1.4 Surround Mischprinzip und den Spatial Audio und Dolby Atmos

Intro mit Musik und Logic gestartet – da es neue Raum-Misch-Verfahren und natürlich die Anpassungen an die neuen Prozessoren hat – Als Demo diente ein Song aus Sounds der alten Apple-Geräte.

Logic 10.7
Logic 10.7
Logic Pro 10.7: Spatial Mixing with Dolby Atmos
Logic Pro 10.7 - Now With Dolby Atmos For The Rest Of Us, And More

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wir reden drüber hier:

SequencerTalk 106 - Synthesizer-Philosophien & Apple Phantasien M1 Max/Pro & Akai Force 3.1