Arturia Polybrute 6-stimmiger Stereo-Analog-Synthesizer mit Soundmorph & Touché Controller / Wann kommt der Polyfreak?

Arturia Polybrute

UPDATE – da ist er – der Polybrute

Polybrute ist offensichtlich Polyphon 6stimmig und mit 2 OSC-Sektionen mit Shaping und 3 Hüllkurven ausgelegt, also einer Variante zwischen den Micro/Minibrutes und dem Matrixbrute als polyphone Version. inkl Matrix, LFOs und OSCs – alles analog. Eigentlich mehr Matrix als Mini/Microbrute. Das ist für Polyphonie erstaunlich, dass sie diese Komplexität faktisch halten konnten.

 

Arturia PolyBrute

6-fach polyphon –  analog morph synthesizer
61-key keyboard mit velocity-sensitive touch
2 „brute“ Waveshaping Oscillatoren und SubOSC , 2 Filter Design: und damit wohl eher parallel und seriell schaltbar – nicht alternativ.
Steiner Multimode / Moog’24db Ladder wie im Matrixbrute und gemeinsamem Master Filter Knopf, Filter FM
3 LFOs davon einer als AD-Hüllkurve konzipiert, 3 envelope generators; 64 Mod-Matrix / Sequencer
2 sounds ineinander morphbar, Keyboard split / layer function –  poly, mono, unison mode
3-Achsen morph controller ähnlich Touché  + Ribbon controller; Das Ribbon ist direkt über der Tastatur in Holzlook-Verkleidung „versteckt“ 
pitch / multi-function mod wheel; 64-step sequencer + motion recorder & automation
Kleines Display für Namen und ggf. Routings in der Matrix. Eigentlich 2 – für Soundadresse und Namen.
Multi-Mode Arpeggiator; digital stereo Effekte reverb, chorus & delay
Anschlüsse 2x line output 6. 3 mm jack unbalanced, MIDI in- & output, MIDI-Thru, USB MIDI, Sync in- & output 3.5 mm mini klinke, 2x Expression Pedal- and 1x Sustain Pedal input 6.3 mm jack;
incl. PolyBrute Connect Software (PC/Mac) Soundmanagement; 60er Holzbein-Stativ optional 180€ – es gibt dafür Bohrungen, Maße 975 x 130 x 378 mm (WxHxD)
Gewicht: 20 kg Mehr dazu im Forum

Polybrute Meine Wertung – bevor ich es angefasst habe:

Es sind tolle Ideen drin – Der Ausdruck über das Morphee genannte Controller-Feld links.
Aufnahme von Verläufen als Recording als LFO oder Modsequencer links am Panel.
Das Routing per Zielknopf-Wackeln ist drin und das Morphing zwischen 2 Sounds ist natürlich auch gut, wenn auch keine neue Erfindung. Aber trotzdem gut. 

Aus/Anwahl recht gut gemacht, um weitere Parameter sehen zu können – gibts die Nummerntaster und den „hier mehr angucken“ und am Knopf wackeln zeigt ebenfalls alles an, was es dazu gibt. 

Software-Editor ist dabei!
Morphs sind WAHLWEISE fließend oder stufig – GUT! Die Klänge pro Sound sind somit immer 2 und man kann sich auch nur einen der Sounds „herausholen“ und neu speichern. Auch das ist gut.

Preis: 2479€ bestätigt

Die bisherigen Gedanken – Polyfreak

Arturia hat was Neues – OB-Xa als Software aber was fehlt noch? Der
Polybrute oder Polyfreak? Sowas wünscht man sich doch – ich speziell in einer kleineren handlichen Form oder in einem Rack/Desktop in der Form eines System 1m oder Microkorg mit kleineren Tasten – aber dafür mit 8 Stimmen und vollpolyphon – nicht zwangsweise mit Steiner-Parker aber vielleicht mit einer kleinen Anzahl davon (einer, vier?) – aber auch normalen digitalen Filtern und ein paar mehr Algorithmen – aber eben nicht paraphon. Aber das Konzept ist toll. Was den Polybrute aber nicht schlechter macht, es ist nur anders. 

Hintergrund Vorgeschichte zum Polybrute

Wir warten schon länger auf den im Hinterzimmer stehenden Polybrute, dieser wird nach diesen Bildern eher 2 Oszillatoren haben und 1-2 LFOs und vielleicht einfachere Hüllkurven oder die tollen Rise/Fall-Modelle mit Loop in polyphoner Bauart und dann vermutlich schon eher mit Steiner-Parker mit 6-8 Stimmen, vielleicht mehr? – also ganz schlicht – ideal und schöner wäre sicher noch ein dritter digitaler Microfreak-Oszillator dazu a la Korg, aber ich vermute – hier nicht.

Man sollte sich trotz der Matrix in kleiner Form eher nicht am Matrixbrute orientieren, aber es gibt wohl da einige Anleihen. Kombinationen mit einem schlauen Wavemixer a la Microbrute oder ADSR / AD Hüllkurven sind denkbar – Junobrute oder Jupiterbrute? Das weiss man nicht, tippe mehr auf letzteres – ohne digitale Überraschungen. Was schade ist, eigentlich. Oder? Leider bin ich nicht dabei bei der ersten Antest-Welle, wie meist – das bleibt den üblichen Leuten überlassen. Also das „wir“ vom Anfang bedeutet „wir Blogger-Schreiber-Hanseln“.

Na, mal sehen – tippe auch auf 2.5k€ minimal 2k€ als Preis für das Gesamtgerät – bei einem digitalen oder vorwiegend digitalen könnte der Preis kleiner sein. mehr dazu..

Der Oberheim OB-Xa ist natürlich doch gekommen und überraschenderweise heute – er bietet eine Art Trigger-Gate-Abteilung und Effekte und eine Stereo-Detune/Spread-Abteilung obendrauf. Dazu hat er Xmod, Sync und die klassische 2-OSC Struktur des Originals: Oberheim OBXa subtractive,analog

Er ist bereits fertig und kommt irgendwann in die nächste V-Collection, aber nicht in diese, dazu muss man ein paar Kröten auf den Tisch legen. mehr dazu..

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