Test: WALDORF MICRO Q / MicroQ KB – SYNTHESIZER

WALDORF MICRO Q – SYNTHESIZER

waldorf microQ
(dashier ist das microQ KB, generell dasselbe.. mit tasten..)
DSP / stimmen – verbrauch der micro Q HIER —
.. DSP power / voice – list.. HERE (below)

–> basic info / generelle info zum microQ / Daten..

sorry.. this review in german only atm. find more about waldorf Q+ / Q in english!
COMPARE the Q+ / Q vs. Alesis Andromeda A6? some words about it (english)..

demosounds from the microQ,
demosound vom micro_q2.mp3 und HIER micro_q.mp3

neu: es gibt eine software, die den Waldorf MicroQ faktisch emuliert von Stefan Stenzel programmiert (ex Waldorf) von Terratec unter dem namen Komplexer – liest auch microQ Sounds

WALDORF…

Der Waldorf Micro Q im Test
(von Moogulator / www.sequencer.de )

So, da isse, die kleine gelbe Kuh (microQ)..
Ja, richtig, im Gegensatz zu der Keyboard-Version gibt es sie „nur“ in gelb. Die beiden Rackversionen trifft das Gelbfieber als generelles Kollektivschicksal.

Der kleine Unterschied:
Was ist nun anders?
Der Name und Preis läßt ahnen, Waldorfsalat im Sonderangebot gibt es nicht ohne Opfer. Kuhkenner finden weiter unten die kleinen Unterschiede, so von Kalb zu Kuh und ob es auch einen BSE-Fall in Waldorf gab…

Nur schonmal vorweg und äußerlich auffällig: Der Stepsequencer, den es im Rack Q noch gibt fehlt hier, außerdem steuert man die Microkuh mithilfe einer Bedien-Matrix: Für jede Baugruppe gibt es eine LED in der vertikalen Achse. Will man nun „Hüllkurve 3“ navigiert man mit den Cursortasten zu Envelopes und hier natürlich die 3.te LED. Jetzt dreht der MelQermeister zB. am ersten Knopf für Attack.
Anderes Beipiel: Mit Shift verändert man den Parameter in blauer Schrift (hier dann „Decay2“ mit dem zweiten Regler).
Einfach, oder? Wenn man beide (rechts & links) Cursortasten drückt, leuchtet eine weitere LED zusätzlich und ändert die dazugehörenden Baugruppen gleichzeitig, sehr praktisch, auch etwas was es im großen Q nicht gibt: 3 Oszillatoren auf einmal einstellen, aber da hat man ja Drehknöpfe.

Intro to the Q-Stall

(Oszillatoren)

Der MicroQ ist ein Synthesizer der nach subtraktiver Synthese seine Sounds erzeugt.
Also, es gibt 3 Oszillatoren mit den Wellenformen Rechteck, Sägezahn, Sinus, Dreieck, Alt1 und Alt2 (wer mitliest wird auch bald erfahren was das ist). Die Oszillatoren geben normalerweise obertonreiche Dauertöne von sich und durchlaufen eine Mischstufe. Danach läuft das Signal durch ein doppeltes Filter das beim MicroQ zwischen parallel und seriell verschaltet werden kann (bei den größeren Milch-Rindern ist das Routing stufenlos) um danach noch eine Verstärkerstufe zu durchlaufen. Bei den Oszillatoren gibt es aber noch einige Besonderheiten, zum ersten, daß es eigentlich noch 2 weitere Suboszillatoren gibt die über den Editknopf zu erreichen sind (Oszillatorsektion vorher anwählen, dann Edit drücken) und nur auftauchen wenn die Wavetables zum Einsatz kommen (deshalb „eigentlich“).
Ja Moment Einmal,Sinus? Ist doch aber überhaupt nicht obertonreich! Genauer: Er enthält überhaupt keine Obertöne! Zum andicken ist er aber das richtige und für FM, dabei wird die Oszillator-Frequenz durch einen anderen Oszillator moduliert. Damit kann man eine Reihe sehr interessanter Spektren erzeugen. Also doch sinnvoll, der Sinus!

(Suboszillatoren)

Die zusätzlichen Suboszillatoren sind eine Art Abfallprodukt der Wavetables, denn sie haben immer Rechteckform und können (frequenzmäßig) unterhalb der Frequenz des Hauptoszillators noch weiter heruntergestimmt werden. Das ganze ist also prima zu gebrauchen zum andicken. Sobald also eine der Wavetables (das sind die Alt1 und Alt2 „Wellenformen“) aktiviert sind, kann man auch den zugehörigen Suboszillator benutzen.
Oszillator 1 und 2 können das. Dafür lassen sich der zweite zum dritten Oszillator synchronisieren, was zur Obertonanreicherung genutzt wird (für schneidende Sounds).
Also wenn man 5 Oszillatoren will, muß man die Wavetableoszillatoren benutzen.
Mit dem Ringmodulationsknopf kann man noch etwas „Dreck“ hinzufügen. Der Ringmodulator greift allerdings nur innerhalb der Oszillatorsektion, nicht etwa die ohnehin sehr sehr seltene Verschaltung mit dem Signal hinter der Filtersektion (nur eine Idee..)

(Wavetables)

Was sind denn jetzt Wavetables?..
Es gibt bei Anwahl von Wavetables „Alt1“ oder „Alt2“ jeweils eine Reihe von 128 Waves, welche gezielt per Hüllkurve oder LFO (und jeder anderen Quelle in der Modulationsmatrix, dazu später mehr) angefahren werden können. So ergibt sich bei Modulation ein Klangverlauf durch das austauschen der Waves innerhalb des Wavetables, für jeden der beiden Oszillatoren kann ein anderer Wavetable gewählt werden.
Die Waves und Wavetables selbst sind leider nicht editierbar das ist der Unterschied zu den Wavetable-Synthesizern, wie dem Microwave XT oder Wave etc. Und es sind natürlich mehr in den speziellen Wavetablesynthesizern, also im MicroQ eine Art Extra! Ein schönes aber!
Jeweils 128 Einzelwellenformen. Wie kommt man da dran? Der Pulsweitenparameter dient als Wave-Anwahl und die Pulsbreitenmodulation ist somit deren Modulationsmöglichkeit durch LFOs, Hüllkurven usw.
Zum anhören der Waves also nur den ersten Oszillator einschalten auf Alt1 und am PW-Regler drehen, dann mal Alt2 einstellen und die Wellen aus der zweiten Wavetable anhören.

Die Pulsbreite(nmodulation) ist natürlich bei Pulse-Wellenform die Symmetrie der Rechteckwelle, daher kommt der Name, sie wurde ja nur Missbraucht. Bei den Wavetablesynthesizern heißen sie Startwave und Wave Mod(ulation). Warum das bei der Dreieck/Sägezahnwelle nicht ebenfalls die Symmetrie einstellt, liegt wohl eher an Tradition, aber kann ja noch kommen (wieder „nur so eine Idee“)
Vergleicht man das nun mit anderen virtuellen Analogen Synthesizern gibt es hier immer etwas mehr: Wavetables, FM (in der absoluten „deluxe / gold“ Version). Und dann kostet diese kleine gelbe Kiste nichtmal mehr als andere. Nur nebenbei: Wer mit einem Microwave XT liebäugelt und sich fragt „soll ich nun lieber den MicroQ nehmen, der hat ja auch Wavetables“, dem sei gesagt: Es ist immer noch so, daß es sich um zwei andersgeartete Synthesizer handelt. Wie auch immer „ich hab auch beide Zuhause“ muß ich leider auch sagen, mit Recht. Auch wenn das der älteste TriQ ist, den Verkäufer so draufhaben.

(mehr Oszillatoren / FM)

Alle Oszillatoren können von jedem anderen Oszillator (natürlich auch von LFOs, Noise,etc.) in der Frequenz moduliert werden, das schreibt sich schnell, aber das ergibt Möglichkeiten die normale Analogsynthesizer nicht bieten, denn da sind es meist allenfalls zwei Oszillatoren die dies (FM) tun: Richtig, der MicroQ hat auch alle diese Eigenschaften und netterweise auch die drei LFOs die bis 2600 Hertz hinauf gehen, was sich in Verbindung mit den FM-Möglichkeiten zu einem Quasi-sechs-Oszillatoren-Synthesizer mit zwei Suboszillatoren ganz anders melken läßt.
Hatte ich schon erwähnt das die Noise und die Oszillatoren auch sich selbst frequenzmodulieren können? Versuch das mal einer mit einer Standardmelkmaschine. Es gibt keinen Virtuellen und vor allem Analogen auf dem Markt der das alles bietet. Die netten DX7-Glocken sind damit sehr gut machbar (es gibt auch ein Preset das die zeigt, wenn auch das meist die dinger sind die ich immer lösche..)!
Die DX-typischen „Algorithmen“ bastelt man so gesehen mit den FM Source Einstellungen bei den Oszillatoren. Naja, nicht ganz, aber schon sehr weitgehend.

Wer will kann sich ja auch einmal mit der Randomfunktion im Utilitiesmenü einen geschüttelten, nicht gerührten Sound auswürfeln. Hin und wieder klingt das interessantund vielleicht auch gut für Leute die schon Dogmen gesammelt haben „wie baue ich einen Sound“. Frischfutter für die Gelbkuh.

(LFOs)

Die LFOs bieten die üblichen Wellenformen: wie die Hauptoszillatoren plus S/H (Sample&Hold) und Zufall (natürlich keine Wavetables). Sie bieten auch eine Modulation der Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Tastaturposition.
Das belegt somit keinen der Modulationsmatrixeinträge (mehr dazu weiter unten).
Ebenso gibt es eine Startposition in Grad und eine einstellbare Ein- und Ausfadezeit des LFOs. Also, volles Programm für die erste Reihe.

Für die LFOs ist die Knopfmatrix am Gehäuse übrigens so gelöst, das der erste LFO Geschwindigkeit und Wellenform extra im Zugriff anbietet. Per „Shift“ gibt es die Syncfunktion (das bedeutet das starten aller LFOs „gleichzeitig“ oder „individuell“). Die beiden anderen haben jeweils nur einen Knopf für Speed und Wellenform, per Shift, erreichbar am Gehäuse des MicroQ. Wie schon gesagt sind sie sagenhaft schnell, was besondere Modulationen möglich macht.

(Filter)

Die Filtersektion in der MelQmaschine:
Milch muß gefiltert werden! Und das geht mit 2 Filtern die jeweils Tief-,Hoch- und Bandpaß, Notch- und Kammform haben. Bei den Standardfiltern gibt es 24 dB und 12 dB Varianten: Also „Oberheim-Style“ (12dB) und „Moog-Style“ (24dB). Der generelle Klang ist sehr gut, die Hochpassfilter klingen subjektiv etwas besser als die LPFs (Tiefpässe). Wie immer ist das aber eher eine Geschmacksfrage und ich lasse das auch einfach so stehen.. Wichtig ist aber: Die Filter klingen wirklich gut!

(Kammfilter)

Noch mehr Filtertüten, und diesmal eine Spezialität, die nicht in anderen Vituellen zu finden ist:
Die Landschaft durchkämmen kann man mit Comb+ und Comb-. Diese unterscheiden sich in der Art der Kerben die sie in den Frequenzgang des Signals einhämmern: Die „+“ Kerben sind stärker/dicker, die einzelnen Zacken (Stellen, wo nichts aus dem Gesamtklang herausgeschnitten wird) sind sehr schmal. Das bedeutet: es wird eben auch demensprechend mehr weggefegt, als bei der „–„ Variante.
Was machen jetzt Cutoff und Resonanz? Cutoff ändert die Anzahl der Zacken, Resonanz macht sie länger/spitzer. Rein technisch ist der Kammfilter übrigens ein Delay mit Feedback, wobei Cutoff der Delayzeit entspricht und Resonance ist die Intensität des Feedbacks.

Wer ein bisschen mehr Basiswissen zu digitalen Synthesizern lesen möchte? www.synthesizers.de unter „Synthesizer“ das Synth-Diplom herunterladen, Klangbeispiele CD gibt es nun auch hier auf der Site zum freien Anhören/download, wegen der neueren politik und neuerlicher pleite dieses anbieters,habe ich aber alles geschlossen: CD bei mir gegen porto. oder auf anfrage im im forum.

Was kann man damit machen? Na, das kennt man schon, nur nicht in diesem Zusammenhang: Chorus, Phaser und Flangereffekte, denn die basieren ebenfalls auf einer rückgekoppelten Verzögerungseinheit. Aber es gibt auch schöne moderne Formen, die unter der Bezeichnung „Physical Modeling“ durch die Presse geistern. Nutzt man den resonierenden Kamm als Klangkörper und gibt ihm einen „Schubs“ durch einen kurzen (Noise)ImPuls oder wird er an der Schwingschwelle immer wieder angeschoben, gibt es Saiten- und Hohlrauminstrumentenähnliche Klänge. Interessant sind natürlich die „noch nicht“ Instrumente, aber das war ja der Grund dashier zu lesen oder? Also die suche nach einem SYNTHESIZER, keinem „synthesizer“ oder?
Aber waren es nicht 2 Filter? Ja richtig und die sind auch verbunden: Das geht parallel wie seriell (schaltbar, nicht fließend wie im großen Q-ntinuum) hinter den Filtern kann das Panorama noch eingestellt und moduliert werden. Außerdem gibt es noch einen Parameter für Verzerrung „Drive“, der recht „digital“ klingt.
Das ist ja immer noch nicht alles: Die Filter können moduliert werden. Ja, das ist ja nicht so besonders aber bei Oszillatorgeschwindigkeit? also reine FM (hier schwingen die Filter im Audiofrequenzbereich mit einem der Oszillatoren), nett das dies selbst in dem kleinen MicroQ möglich ist!

(Matrix!)

Die Modulationsmatrix: Die letzte (unterste) Knopfreihe macht das, was diesen kleinen Synthesizer sehr flexibel macht: Hier kann eine beliebige Quelle ein beliebiges Ziel modulieren (klingt erstmal gut), dabei wird zwischen Fast und Slow unterschieden. Es stehen alle aus der Keyboard“version“ bekannten Parameter als Quelle und Ziel zur Verfügung. In der Fastmatrix sind etwas weniger Ziele vorhanden, aber wer will schon den Attack der Hüllkurve mit 2600 Hertz modulieren? Macht also auch Sinn solche Quellen dann wegzulassen, hier sind also alle Q Modelle wieder einmal identisch.
Modulationsmatrix: Was das bedeutet? Es handelt sich wie bei einem Modularsystem um eine Verkabelung zwischen den Modulen, wie man sie braucht, um eine Beeinflußung der Module untereinander herzustellen (wie etwa Anschlagdynamik auf Filter, je fester/schneller der Tastendruck war, desto heller soll der Klang werden).
Zusätzlich gibt es noch weitere Module um zwei Quellen zusammenzumischen (Modifier genannt) und die können dann als eine EINE neue Quelle verwendet werden, also das Ding kann zB. LFO1 und LFO2 vermischen nach verschiedenen mathematischen Regeln (vor allem logische und die Grundrechenarten) So würde das Ziel gleich mit zB. dem Wert von LFO1 minus dem des Zweiten verwöhnt.

Außerhalb eines Tests: Leider fehlt noch ein Lag-Prozessor mit dem man die Signale glätten und abrunden kann, wie das schon beim Microwave 2 /XT geht. Ebenso der S/H Operator (und ein paar Exoten). Natürlich ist das etwas, was kaum jemand vermißt, aber wenn es doch schon drin war im XT.. wieso nicht im Q/microQ?

Zurück zur Realität. Es gibt es einen kleinen Bug: Das Ziel „Matrix1Amount“und deren 3 Verwandten zeigten im Test wie im großen Q auch: keine Reaktion, hier sollte an sich eine Art Sidechain möglich sein:
Ein Modifier kann hier die Intensität von den ersten beiden Einträgen in der Modulationsmatrix (jeweils Fast und Slow) modulieren. Wozu das gut ist? Wenn zB ein Controller (zB Modwheel) die Stärke einer Modulationsverbindung beeinflußen soll: Klassisch ist, wenn das LFO1 per Modulationsrad in seiner Stärke ein Vibrato erzeugt (also Pitch auf Oszillatortonhöhenmodulation durch einen LFO, also eine bereits komplette Modulationsmatrix-Verbindung die quasi eine Steuerung bekommen soll, hier eben das ModWheel), ok diese spezielle Quelle gibt es bereits als einer der vordefinierten Quellen, aber so etwas will man sich sicher auch mal mit anderen Controllern o.ä. basteln können.
Da diese Frage offenbar nicht oft gestellt wird nehme ich aber mal an das ich damit wohl eher ein einsamer Brüllbursche bin..
Desweiteren gibt eine Modulation eines Oszillators (gut nachprüfbar nach Rücksetzen (Initialize) der Parameter auf eine Grundstellung) oberhalb einer gewissen Größe unerwartetes Gerödel von sich, was sicher bald ein Bugfixing erfahren wird.

Ansonten klappt es prima, das Handling mit der Matrix und schnell, durch die Knopfreihe an die einzelnen Elemente, sogar schneller als im großen Q, wo es nur die Listenförmige Editermöglichkeit gibt (da wird man zum Edit-Tier beim rotknopfdrehen!)
Daher: Vielleicht ein Update, das die Hüllkurvenknöpfereihe bei gedrücktem Matrixknopf in eine solche praktische Modulationsquellen und -Ziel sowie Auswahlknopfreihe verwandelt für die Großen Kühe? Die zweite Zeile könnte dann extra für die FastMatrix da sein..

Die Matrix-Sektion hat schon den Microwave und natürlich DEN Namensgeber Matrix 6 zu extrem flexiblen Synthesizern gemacht! Nur das der MicroQ damit 3 im Vergleich dazu extrem schnelle LFOs mit in der Matrix hat! Hier eine Idee zum weiterspinnen: Natürlich kann so ein LFO zB. die Resonanz, den Drive oder was auch immer modulieren.. und das geht solange bis alle Einträge („Slots“) voll sind! Wenn man also will kann man ein Ziel mit 16 Quellen bombardieren!
Und noch ein Tip(pppp): Wenn es etwas heftiger sein soll (steilere Modulationstiefe): einfach noch einen „Slot“ benutzen und dieselbe Quelle und Ziel eintragen! Schöne Sache..

(Unisono und Spezielles)

Mehr davon: Wie beim großen Papi, kann man den Sound bis zu 6mal doppeln und gegeneinander verstimmen, dabei fallen wieder einmal die besonderen Modulationsquellen auf, die Verstimmung dieser Klangwolke ist modulierbar in der Matrix (jetzt nicht fragen „was ist die Matrix“!), es gibt sogar Quellen, die die Anzahl der Stimmen als Modulationsquelle nutzen kann: zB: Je mehr Tasten gedrückt, desto mehr Resonance. Kein Problem.

Hier gibt es auch verschiedene Triggermodi für die Hüllkurven.

(ENV – Die Hüllkurven)

Hüllkurven? Ja natürlich gibt es die klassischen ADSR-Hüllkurven gleich vier Mal, aber wer das langweilig findet kann alternativ ADSDSR mit einstellbarem Attacklevel haben oder aber die ganze Hüllkurve zwischen den beiden Sustainwerten loopen (aha, ein zusätzlicher LFO!)
Oder die gesamte Hüllkurve loopen, oder als OneShot (ADSR wird rücksichtslos durchfahren, egal ob die Taste losgelassen ist oder nicht).
Wer nicht weis was ADSR ist? Gaaanz kurz: die Attackphase bestimmt die Einschwingzeit nach gedrückter Taste, „D“(Decay) die Zeit bis der „S“ Sustainpegel erreicht ist um nach loslassen mit der „R“(Releasezeit) auf 0-Pegel zurückzukommen. Also ein Zeitverlaufsgenerator, um zB. einen Verlauf des Tons, zeitlich wie pegelmäßig, in Bewegung zu bringen.
Für die Wavetables und die FM ist die komplexe Version ein Segen.

(Der Arpeggiator)

Arpeggiator:
Nicht mehr fehlen darf ein solcher Notenkettenauffädeler. Hier gibt es deutlich mehr als die üblichen „rauf“,„runter“und „rauf&runter“-Einstellungen..
Hier können beliebige Muster programmiert werden, die 16 Schritte lang sein können. Es gibt dabei auch einen Glide der zB. in der TB303 so oft zu hören war. Weitere mögliche Einstellungen sind u.a. Akzent,Verschiebungen, Legatozwang, Zufall (aus den gehaltenen Noten), Akkordbildungen aus speziellen Noten des gehaltenen Akkords (Teilmengen davon)..
Die Zeile, die die 16 Schritte repräsentiert wird auf dem Display dargestellt und für die o.g. entsprechenden Funktionen gibt es Symbole an der entsprechenden Stelle in der 16er-Zeile.. Sehr ähnlich wie bei einem Drumcomputer weniger „automatischen Spielhilfe“. Mehr kann man kaum noch in einen Arpeggiator reinpacken.

(MIDI/Temposync)

Das Tempo wird übrigens auch global verwaltet und kann für LFOs, den Delay-Effekt und natürlich den Arpeggiator in Notenlängenwerten genutzt werden zur Synchronisation.
Die LFOs/das Delay haben dafür entsprechende Notenlängen als Zeitmaß, sehr praktisch!
Midisynchronisierbar. Was sonst!

(Drums?)

Einen Drum-Mode gibt es übrigens auch. Hier können 20 Drummaps gebastelt werden aus den im Speicher befindlichen 300 Sounds die jeweils 30 Sounds beinhalten. Inklusive Einzelausgangsverteilung und Velocitybereiche kann man hier alles wichtige einstellen.
Etwas was schon den Nordlead extrem nützlich gemacht hat, wenn man seine Drumsounds aus dem Synthesizer holen will und nicht für ein Set den ganzen Multimode verschwenden muß. Ich kann nur sagen: Das sollte in JEDEM Synthesizer drin sein!

(Der Vergleich!)

Kuh und Kalb: Auge in Auge:

Die Genauen Unterschiede sind:
-Digitaler Ausgang und Stepsequencer fehlt dem MicroQ. Bei dem Preis verschmerzbar.

-Filter-Routing: ist beim MicroQ schaltbar zwischen parallel und seriell, bei den großen Modellen ist hier ein Regler und man kann damit stufenlos. Bei Konvertierung vom Q/Rack Q sollte man also darauf achten das es nur noch 2 Einstellungen gibt.
Abhilfe: Die Mischungen der einzelnen Oszillatoren im Mixer, also die Balance zu den Filtern 1 und 2 jeweils zu modulieren, so kann man ebenfalls bestimmen wie stark und wie verteilt auf die beiden Filter die einzelnen Oszillatoren sind.

-Xmorph: Das reine Parametermorphing von einem Sound in einen anderen gibt es im MicroQ nicht mehr. Nur zur Erinnerung: Im Q ist dieser in der Lage die Parameter an den Zielsound heranzuführen. Aber nur Parameter, die auch Controller sind, also im Klartext: die Modulationsmatrix kann nicht gemorpht werden!

-Button 1 & 2: Diese beiden Taster gibt es nicht im MicroQ, sie werden bei Dumps einfach auf off gesetzt. Ebenso beim Sequencer CV und Sequencerbezogene Parameter. Einen Fußschalter kann man nur über MIDI anschließen, nicht aber direkt. Für mich persönlich völlig wurscht, aber ein Unterschied ;-)

-Effekte: Nur im FX2-Strang ist es dem MicroQ erlaubt ein Delay zu benutzen.. bei Übernahme von Sounds aus dem Q kann also ein Delay auf FX1 nicht übernommen werden.
Außerdem ist im MicroQ ein Effekt als Global-/Instrumenteffekt konzipiert, während das beim Großen immer 2 Effekte pro Sound sind, die sich erst ab dem 5ten Multimodesound Gedanken ums Teilen machen müssen:

Instrumente? Es gibt beim MicroQ, wie bei den Großen, 4 Taster welche, ähnlich der Slots beim NordLead einem Multimodesound entsprechen, sie enthalten daher auch die Daten für Einzelausgänge, Midikanal, Velocity und Tastaturbereich etc.. (ja, der MicroQ hat noch 2 zusätzliche Stereopaare, toll das hier an der richtigen Stelle gespart wurde und nur der Digitalausgang sein Leben lassen musste).
Mit Shift kommt man zu den insgesamt 16 Instruments. An das nächste Instruments kommt man indem man Shift hält und den zweiten Instrument Knopf drückt. Jetzt sind, ohne Shift, die Instrument-Taster für Instrument 5-8 zuständig.. Ein System an das man sich schnell gewöhnt.

(FX – Effekte)

Das Effektkonzept:
Pro Instrument gibt es einen Effekt für Instrument 1-4. Für die anderen können die FX Busse der Effekte der Instruments 1-4 verwendet werden, es gelten aber dann auch deren Einzelausgangseinstellungen natürlich sind sie auch ohne Effekt zu haben, dann haben sie ihr eigenes Routing zu den Einzelausgangspaaren. Das war nun FX Block 1.
Bei FX2 ist im Soundmode freie Wahl und pro Sound individuell, aber im Multimode wird der in Instrument 1 befindliche Parametersatz für FX2 übernommen.. also zB ein Delay kann dann von beiden Sounds benutzt werden aber eben nur dieser. Fazit: Es gibt Instrumenteffekte und einen „Globalen“ dazu. Bei Konvertierung von einer der größeren Q’s also aufpassen, denn die haben maximal 8 Effekte und alle sind „Instrument“ Effekte, da muss man also de Fakto bis zum 4 Multisound auf nichts achten, danach muß man auswählen.
Schön wäre es aber gewesen wenn man die Effektparameter modulieren könnte, oder zumindest die FX Sends, mit mehr als deren festen Controllern. Also per Hüllkurve, LFO oder ähnliches..
Besonders die Samplerate aus dem „5FX“genannten Effekt, könnte modulierbar sein. Im XT gab es da ein entsprechendes (modulierbares) Filtermodell, namens S/H Filter..
Über diesen Weg wäre es natürlich sogar besser, da er dann pro Stimme verfügbar wäre. Ok, das sind Vorschläge.. weniger Testkriterien.. Bei dem Preis frage ich nicht. Ein wenig Knacksen kann es schon ei den Effekten, je nach dem welcher es ist. Die Umschaltzeiten zwischen den Sounds per Programchange oder Rotknopf, ist allerdings flott genug und ohne Knacksen.

Welche Effekte gibt es? Chorus, Flanger, Phaser, Overdrive, 5 FX (das ist eine Kombination aus Sampleratereduktion, Overdrive, Delay/Chorus, Ringmodulation mit einem der Einzelausgangssignale, Aux,ein virtueller Ausspielweg oder Instrumenteffekte 1-4), Vocoder oder Delay.
Der Vocoder darf allerdings nur einmal auftauchen und Delay gibt es nur für FX2.

(Technik)

Da im Kalb MicroQ nur ein DSP-Herz (wenn auch geringfügig schneller, und mit mehr RAM für Kammfilter) schlägt als im Q/Rack Q, es aber derer 3 sind (2 für Synthese, 1 für Effekte) ist das Ergebnis erstaunlich.. Wie immer macht es die reine Hardware eben nicht allen, es kommt wie immer sehr auf die Software an. Das Maschinchen ist wirklich nicht einmal 2 HE „dick“, ehm tief, (natürlich 2 HE HOCH!) und stabil. Die Kuh wirkt aber etwas bemalt, nicht mit „Milka“ aber die Beschriftung macht den Eindruck leicht „zugelaufen“ zu sein.

Bei Einzelausgangsfans wird so ein MicroQ zu einer ernsten Alternative zu einem 32fach-Voice Upgrade des großen Q, denn ein Reverb (Hall) gibt es noch nicht, kann aber bequem angehängt werden (obwohl es ja auf der letzten Musikmesse einen kuheigenen Hall zu hören gab, kann also noch kommen, hoffen, drohen und beten gen Waldorf ist aber noch notwendig)
Es gibt jeweils zwei als Subout (wie die gleichnamige CD mit EBM/Industrialprojekten von Waldorf selbst) bezeichneten Stereo-Einzelausgänge.. somit sind es 6 Ausgänge und 1 Stereoeingang.

Bei der Gegenüberstellung fällt auf: Das Muttertier kann der kleinen Kuh alle Controller mitteilen, somit steht größenwahnsinnigen Landwirten mit Neigung zum landwirtschaftlichen Massenbetrieb gleich frei mit dem Keyboard komplett den MicroQ „fernsteuern“. Und zwar mit dem kompletten MelQspaß des vollen Reglersets!
Eine andere Alternative ist natürlich eine Controllerbox anzuschliessen, um so mehr Parameter auf einen Griff in der Hand zu haben, auch die sonst hinter dem Editknopf verborgenen Parameter lassen sich i.d.R. als Controller senden..
Die Modulationsmatrix ist natürlich nicht fernsteuerbar, aber die ist im MicroQ ohnehin eher besser gelöst, da sie ja über die Drehregler erreichbar sind.

Die Eingänge am Q sind natürlich dazu da Externes zu verwursten. Die Idee kann aber auch sein: Führen wir doch mal das Subausgangspaar 1 in den Eingang zurück, dann haben wir eine nette weitere Instanz Filter, allerdings dann Mono, da es ja den kompletten Eingangskram als „ein Signal“ verarbeitet.. Wie wärs also mit einem 4fachen Kammfilterresonator? Und das mit Delay?.. Geht!
Ansonsten gilt: Das externe Signal wird dem Mixer zugeführt, kann also genauso behandelt werden wie (White)Noise oder ein Oszillator inklusive Routingbalance zwischen den beiden Filtern.
Soein Eingangssignal kann dann also ein Mikrophon als virtueller Pickup für ein Resonatormodell sein! (Klangbeispiele sind unter Waldorf Q – > Audio als „Vocoder ohne Vocodereffekt“) – siehe patches/donwloads.

Und bevor ich das vergesse: Wer hier denkt „Oh, ja Noise ist ein Extraoszillator, also nicht für Modulationszwecke nutzbar“? Das stimmt natürlich nicht, jeder Oszillator kann, bei FM, „Noise“ als Quelle haben.. Halbrauschige Mischungen und so etwas sind also kein Problem. Wobei ja einem extra-FM-Geräuschhäubchen zb als Anblaseffekt auch mit reiner FM mit einem (ja, eigentlich 2) der Oszillatoren machbar ist.. man muss eben nicht so sparen beim MicroQ!

Der MicroQ hat übrigens etwas neues: einen Kopfhörerausgang vorne am Gerät, das ist somit ein Novum bei Waldorf, außerdem ist die Power LED als Midi-Monitor benutzbar.

Nur noch einen großen Unterschied gibt es, der MicroQ hat ein anderes Betriebssystem (zZt 1.12). Das BootOS (wie im Q) gibt es hier nicht und ist in seiner Stimmenverteilung modular, der Q gibt in seiner Grundversion immer 16 Stimmen aus, beim MicroQ sind das, je nach Belastung des DSPs, zwischen 12-25 Stimmen. Natürlich kann man Stimmen dazugewinnen indem man Synthesefunktionen (einen Oszillator, die FM oder auch die Wavetables) oder Effekte ausschaltet. Im sinnvollen Gebrauch werden es aber eher 12-16 sein.

Wie sieht es denn mit MIDI-Dumps aus? Die Kuh versteht die Sprache seiner Eltern, aber wie so oft im Leben: Die großen verstehen das Kälbchen nicht. Das liegt lediglich daran das das MicroQ Betriebssystem noch nicht auf der Welt war, als das letzte QOS (zZt. OS2.17/Boot 1.04) geschaffen wurde. Natürlich kann man erwarten, daß sich das beim nächsten QOS wieder ändert und die Verbesserungen im MicroQ den Großen zugute kommen wird, denn die Protokolle sind sich extrem ähnlich.
Der Dumpmode „Peek und Multi halten“ (beim Einschalten) ist beim MicroQ verschwunden, funktionierte aber auch ohne diesen problemlos um das System upzudaten!
Peek ist übrigens dazu da einen Parameter abzulesen ohne ihn zu verstellen: Peek drücken, den Parameter antippen, durch drehen des entsprechenden Knopfes zeugt das Display den aktuellen Wert, was es auch tut wenn irgendein Parameter verändert wird. Natürlich sind auch die MicroQ-Knöpfe Endlosregler, daher gibt es keine Sprünge.
Die Controllerwerte werden auch vom MicroQ erzeugt, relativ zu dem aktuell veränderten Parameter, so kann man auch mit dem Micro den großen Q steuern oder aber mit Gefühl in den Sequencer ein(dreh)spielen.

Eine Adaption für Emagics Sounddiver (alle Versionen) ist bereits erhältlich für den Rack/Keyboard Q und MicroQ bei http://www.midicase.com/waldorf/index.htm (letzte Version ist vom November 2000)

…wer nicht bereits bei Waldorf www.waldorf-music.de selber alles abgegrast hat, kann hier weitere Weiden finden: Klangbeispiele / fertige Tracks nur mit Waldorfgeräten: (die alten Links gibts es nicht mehr .. bitte einfach zu den Q Tests gehen und dort schauen.. es gibt auch einen XT only Track und Audio zu Q und Q+..)

Und bei (Patches und Klangbeispiele) unter Audio inkl. Kammfilter- und Vocoderdemo, FM Sounds etc.. Außerdem bei www.midiwall.com/patches/q

Wer einen MicroQ hat sollte aber als Erstes immer mal checken ob nicht ein neues OS auf Waldorfs Site zum runterladen bereitsteht! Manchmal kann man hin und wieder Überraschungen erleben (positive). Was neu ist, steht immer im Changelog.txt File. Auch im Waldorf-Forum (Adresse auf der Waldorf Site) gibt es immer wieder Tip(p)s und Anregungen..
Eine Suchmaschine für Beiträge aus dem Waldorfforum findet man hier: (nachtrag: leider nicht mehr) http://www.midiwall.com/archives/waldorf

Hier ist ein Synthesizer der wirklich auch so heissen darf, er klingt gut, deckt ein riesiges Spektrum an Sounds ab und kostet weniger als seine Konkurrenten, sodaß ich selbst als Q Keyboardnutzer ihn sogar als Alternative zu einer Stimmerweiterung empfehlen kann.
Prima macht er sich auch als weiterer Synthesizer für Leute die schon ein paar andere Klangmaschinen besitzen (Virus, XT oder..)
Ich mein das Lobgeschreibsel auch so!! Die Milch machts! Waldorf ist BSEfreie Zone.
Yours „MelQmeister“ Moogulator
achtung: dieser text, ist nicht frei kopierbar, wer es dennoch ist einverstanden mit einem honorar typ “ungefragt” für 1000€. (C) Moogulator. und ohne Link hierher sowieso garnicht .. wie bei allen anderen Texten auch..

im Original von Moogulator auf amazona veröffentlicht..

Sounddemos hier

microq , micro q , microkuh?.. µQ , mQ, Q ??.. jetzt auch Q lite, Q omega, Q&Mac189; .. alles dasselbe ;) naja.. nicht ganz ;))

HOW MANY VOICES – WHAT ABOUT THE DSP POWER in the WALDORF MICRO Q SERIES

HIER eine kleine LISTE mit ein paar Werten zum abschätzen wieviel DSP-Power / features noch wieviel Stimmen möglilch machen
here’s a little list about the microQ s DSP power and feature reduction (dynamically) and how many voices are left..:
I posted that one some time ago, here is it again:
.————————- from Nils Schneider (nils.schneider@gmx.net) some very useful data:

Hello Waldorfians,

I did some testing with my microQ for DSP optimization and I think the
results are too interesting to keep them in secret, so here is a list that
shows the dsp load in different situations and some tips for optimization at
the bottom. I used 4 notes playing unison from my sequencer for measurement
because otherwise the values could be too small. The test platform was a
microQ rack with OS version 2.14 and harware version 111 running in service
mode. All numbers beginning with a + are relative numbers because a source
was needed / available.
moogulator says – note: THIS IS VALID FOR µQ (microQ) lite and the classic one (with 12-16 voices)
for Q plus and omega just take your pocket calculator. and when you press a special key it plays a little melody ;) *bleep*

Action DSP Load (%) Comment
—————————————————————-
Idle 5

Notes without osc 18 All other things also set to off

Osc1 = Pulse +1
Osc1 = Saw +1
Osc1 = Triangle +2
Osc1 = Sine +2
Osc1 = Alt 1/2 +4

Osc2 = Pulse +4
Osc2 = Saw +4
Osc2 = Triangle +5
Osc2 = Sine +5
Osc2 = Alt 1/2 +7

Osc3 = Pulse +6
Osc3 = Saw +6
Osc3 = Triangle +7
Osc3 = Sine +7

Ext L/R +1
Noise +1
RingMod +0 seems to run always

Filter 1 = 12db LP +1/+2
Filter 1 = 24db LP +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 1 = 12db BP +1/+2
Filter 1 = 24db BP +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 1 = 12db HP +1/+2
Filter 1 = 24db HP +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 1 = 12db N +1/+2
Filter 1 = 24db N +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 1 = Comb+ +2
Filter 1 = Comb- +2

Filter 2 = 12db LP +1.5
Filter 2 = 24db LP +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 2 = 12db BP +1.5
Filter 2 = 24db BP +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 2 = 12db HP +1.5
Filter 2 = 24db HP +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 2 = 12db N +1.5
Filter 2 = 24db N +3 seems to be the 12db version running twice
Filter 2 = Comb+ +2
Filter 2 = Comb- +2

FX 1/2 Chorus +1 Even with mix setting to zero
FX 1/2 Flanger +1 ”
FX 1/2 Phaser +4 ”
FX 1/2 Overdrive +1 ”
FX 1/2 Five FX +3 ”
FX 1/2 Vocoder +13 ”
FX 2 Delay +1 ”
FX 2 Reverb +7 ”
FX 2 5.1 Delay +2 ”
FX 2 5.1 D.Clk +2 ”

All 8 FM Slots +1 Different Sources / Destinations
All 8 SM Slots +0 ”

FM to Osc 1/2/3 +0/+1
FM to Filter 1/2 +1

————————————————————————–

So, what does this list tell us for optimization? Here are some points:

– Take care of the oscs, they cost most. If you need less than three, use
them in rising order. Try to use as less oscs as possible and use the chorus
fx or a comb filter instead to make your patch to sound fat.

– Only use a comb filter to emulate a chorus effect if you need the effect
slot for another effect, otherwise don’t do it, it cost’s even more dsp
power

– Don’t care about noise or ext l/r, they cost the same and not much

– Don’t care about which filter you use for which thing

– If you want to use the matrix, use it, it’s nearly free

– Use Fast Modulation instead of Frequency Modulation if possible (e.g. if
fast LFOs are sources)

I think all this is good stuff to discuss, the results, my testing, my tips,
… , I’m not perfect, just a hobby musician that did some testing! :)

Nils

____________________________here is another info from tsching (at waldorf):
Hi,

>Can anyone tell me what “up to 75 voices” means for the MicroQ
>Omega? Does it mean that the number of voices depends on the
>complexity of the patch?

yes!

> If yes, is there a theoretical minimum for the number of voices (>1
>!) and which operations (FM, Sync, …) take the most computing
>power?

I´ve made some tests with different sounds:

* Zeitlos Pad: 52 voices (normal complexity)
* Simple Lead: 69 voices (less complexity)
* comb/FM sound + FX: 43 voices (high complexity)
* one osc, no filter, some modulations: 75 voices (no complexity)

Here are the programming hints to prevent higher CPU usage:

Sound Parameter Setup Tips
Oscillators * Use oscillators in the order 1, 2, 3.
* Turn off unused oscillators with the Shape
parameter. Turning off oscillator 1 or 2
but leaving oscillator 3 turned on will not help.
* Alt1/2 waveforms and the suboscillators use more
processor power than other
oscillator types.

Noise * When you not use Noise turn the N/E Select F1/F2
feed parameter to an
external setting.

Filter * Use the filters in the order 1, 2.
* Set unused filters bypass with the Type parameter.
* Comb filters need more processor power as other filter types.

FM * Turn off FM when you don’t need it (Oscillator and
Filter FM). Either set FM
Source to off or FM Amount to 0.

Effects * Set unused effects to Bypass.

LFOs/Envelopes/Modulation * LFOs, Envelopes and Modulation can
be used without changing the
number of voices at all.

reset: “Instr3″+”Global” gedrückt halten.
Danach sind allerdings auch alle Multis und Drummaps initialisiert.