Innovation Software
Sagen wir mal das hier
Der Musikblob. Beatsurfing.
Das klingt für mich wie ein FM Synth mit FX, ggf. Delay/oder Dopplungen, und einem sehr einfachen Interface.
Das ist natürlich etwas, was schon in der Darstellung analog nicht geht, aber was als HW klein und kompakt wäre.
Ob man das analog machen kann? Weiss ich nicht, ggf. schon - aber aufwendig. Ein starker StrongARM würde das schon liefern.
Es gibt auch sowas wie den Microwave als Software - und ich finde, dass der fantastisch klingt. Ich empfinde da dasselbe wie mit meinem alten Microwave.
Das ist schon ein hybrider - also die sind schon damals innovativ gewesen bzw heute.
Die aktuellen Synths - wer klingt Innovativ?
Die Gegenpole heute sind sicher Magnolia und Co, wie schon erwähnt
Vectra,
Dmno und so … aber die könnten vielleicht auch von anderen Synth kommen, sie sind Teilanalog. Der Analogteil ist schon klanglich so, dass es sich technisch lohnt. Teil von etwas zu sein ist keine Schande. Nie war so viel hybrid - selbst Elektron haben das.
Wobei - ich persönlich de
n New-Style Analog Part von Rytm und Analog Four zwar ok finde, aber nicht so wirklich klanglich so gut wie der
UDO (
nicht die Supers, die finde ich auch nur ok, weil bestimmte Dinge nicht gehen) - natürlich von dem Standpunkt dieses Threads aus gesehen. Ich mag diesen analogen Teil des Neuen wesentlich lieber, das ist ein
Monsterunterschied. Dh - der ist für mich auch "innovativ" weil er schnell moduliert und vieles tut, was ich mir gewünscht habe mit Stereo und eben auch mit sehr schneller Modulation. Eine sehr neue Synthese wäre sicherlich eher digital mit Elementen - ggf. einfach nur mit Roland System 700 Filter oder sowas. Weil man es mag.
Ich fand
Clavia gut, aber zB der geliebte
G2 mit toller Oberfläche war klanglich
nie in der Lage fett und breitwandig zu sein, dafür muss man eben dann eher so
Oberheim und
Roland Zeug haben, SEM Filter oder Rolands 700er, sowas eben (stellvertretend mal für das). Das ist alt aber funktioniert.
Die Innovation hingegen ist eigentlich klein.
Das ist dann digital und deshalb gut.
Oder Software und gut.
@GDS hat das oben erwähnt, er ist radikaler als die meisten hier mit der Aussage - also du bist da schon mehr in der Richtung unterwegs, Radiohead als Maßstab find ich auch akzeptabel ;)
Musikbeispiel: wo hört man Innovation?
Ich finde übrigens, dass Depeche Mode ohne Wilder nie wieder so innovativ klang, aber die Sounds als Idee waren nicht mies - es scheint eher die Produktion und die Liebe zum Detail zu sein, die einfach anders klangen, obwohl man Eurocrack nutzt und faktisch alles, was es gibt - in den Studiopics sieht man EMS, Matrix 12 und vieles andere - ob die genutzt wurden - keine Ahnung.
Da klingen sie bei den gleichen Leuten deutlich (sorry Fans, bin selbst einer) "langweiliger" - während mir das SOFAD Album sowas von ins Gesicht springt - so zu klingen ist Hammer. Und die berühmteste MIschung von Digital und Analog ist wohl aus DM Sicht Violator - ggf. etwas gewöhnlicher - damals - aber es war die Versöhnung Neu und Alt.