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Analoge Synthesizer haben ausgedient..

  • #61
Heute spielen Hardware-Synths in der Musikproduktion nur noch eine untergeordnete Rolle. Es hat sich gewandelt von extrem teuren Profigerät, zu Hobby-Spielzeug.

Kommt ganz auf die Musik an, würde ich sagen.

Bezüglich nicht nachhaltiger Popmusik oder EDM, also den ganzen Konservenkram,
da magst du recht haben, aber Künstler, die was auf sich halten und dem Klang
eine gewisse Wertschätzung geben, arbeiten idR hybrid und wählen sehr genau aus
was und wofür sie es nutzen
 
  • #62
Es geht mE um Hörgewohnheiten,

Geht es wirklich um Hörgewohnheiten oder kann man es herunterbrechen, nicht nur auf Art des Sounds,
durch unterschiedliche Synthesemöglichkeiten, sondern der Art des Spektrums, das das Audiosignal liefert.

Glaub darüber machen sich nur wenige Gedanken, aber es ist genauso relevant, wie die Frage,
ob Jazz- oder Precisionbass, ob Les Paul oder Strat und genauso bedeutend ist auch die Frage nach
jedwedem anderen Instrument.

Wenn das egal ist, muss man sich nicht wundern, dass Musik heute so klingt, wie sie klingt,
nur populär niemand mehr bereit ist so sehr in die Tiefe abzutauchen
 
  • #63
Ich bin dabei, meine analogen Synths gehen zu lassen. Sie passen nicht (mehr) in meine Klangwelten, - nein, haben, wenn ich ehrlich bin, nie gepasst. Hab Analoges eigentlich nur gekauft, um es mögen zu wollen. Oder ganz speziell das eine oder andere, das ich auf guten Stücken, z.b. von Thom Yorke, gehört habe, nachzuempfinden.
Große Inspiration ging von Analogsynths selten aus. In meinem Fall.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #64
Innovation und analog Synth schließen sich per Definition aus... Jeder analog Synth wird von den Synthnerds sofort mit dem Juno XY oder der x0x verglichen, und wehe es wird ein Unterschied in der Spektralanalyse festgestellt...
Die Synthhersteller drehen sich großteils im Kreis, verkaufen GAS geplagten älteren Herren ihren heiß ersehnten Stoff
Und wenn etwas neues kommt, ist es bähh, weil es nicht wie altes Zeug klingt, oder bähh, weil es eine VST in einer Box ist
 
  • HaHa
M.i.a.u.: PhonicGate
  • #65
Ich bin dabei, meine analogen Synths gehen zu lassen. Sie passen nicht (mehr) in meine Klangwelten, - nein, haben, wenn ich ehrlich bin, nie gepasst. Hab Analoge eigentlich nur gekauft, um sie mögen zu wollen. Oder ganz speziell das eine oder andere, das ich auf guten Stücken, z.b. von Thom Yorke, gehört habe, nachzuempfinden.

Das wundert mich bei deiner Musik nicht, du brauchst dafür keine Hardware, obwohl ich denke,
dass bei bestimmten Klängen ein HW-Sampler oder auch mal nen analoger Synth oder analoger Signalweg
Vorteile bieten könnte, aber so unter´m Strich ist das Musik die prächtig ohne auskommt.

Aber das ist musikalisch eher Sonderfall. Bei eher abstrakter Musik ist eh fast alles egal,
was bei gefälliger Musik von Wert hätte - Bin mir nicht sicher, ob das eine gute Basis zur Diskussion wäre?

Mal abgesehen davon ist deine Musik aus deinen Links schon recht alt.
 
  • #66

Auf jeden Fall ist Hardware von „zwingend notwendig“ zu einem „optionales Gadget“ geworden. Auf den Sound kommt es nur begrenzt an, eher auf das Drumherum. Zum Beispiel ist der Sound eines Uno Synth Pro grandios, aber der Nerdfaktor ist halt gering und deshalb kauft ihn keiner (= wenige). Es geht also eher um den Showfaktor und Nostalgie. Etwas an dem man sich festklammern kann, während man im Leben überholt wird. Ist da Innovation überhaupt gefragt? Die Leute haben eine Vorstellung wie ein analoger Synth sein muss und die muss erfüllt werden, dazu max. 1-2 Besonderheiten, sonst sind sie überfordert. Innovation wäre sicherlich möglich, ist aber von den Kunden gar nicht gewünscht.
 
  • #67
Das wundert mich bei deiner Musik nicht, du brauchst dafür keine Hardware, obwohl ich denke,
dass bei bestimmten Klängen ein HW-Sampler oder auch mal nen analoger Synth oder analoger Signalweg
Vorteile bieten könnte, aber so unter´m Strich ist das Musik die prächtig ohne auskommt.

Ich bin ein kompletter Hardware-Mensch. Was die Synths anbelangt sind Yamaha und EMU bei mir in der Überzahl.
Wie kommst du darauf, dass das von mir Gepostete recht alt ist. Die letzen Sachen waren vom Seqtrak, vor paar Monaten.
 
  • #68
Auch im analogen Bereich wären große Fortschritte möglich, jedoch haben sich die Kapazitäten in die Software verlagert.

Somit gibt es immer neue Remakes.
 
  • #69
Auf jeden Fall ist Hardware von „zwingend notwendig“ zu einem „optionales Gadget“ geworden.

Hängt von der Art der Musik ab. Wenn es nicht nur nach Maschine klingen soll UND zudem menschengemacht sein soll, dann ist die Aussage sicherlich nicht richtig. Schau dir mal die richtigen Musiker an, z. B. Hania Rani oder Kinga Glyk als Extrembeispiele der Wichtigkeit des Körpereinsatzes als Element innerhalb der Musik, und wiederhole die Aussage dann noch mal, ohne dass du dabei das Gefühl hast, dich selbst zu belügen.

Wenn man natürlich auf „langweilige Musik“ (langweilig im Sinne von repetitiv und vorhersehbar) steht, dann könnte die Aussage durchaus stimmen. Aber da wächst man irgendwann heraus.
 
  • #72
Hängt von der Art der Musik ab. Wenn es nicht nur nach Maschine klingen soll UND zudem menschengemacht sein soll, dann ist die Aussage sicherlich nicht richtig. Schau dir mal die richtigen Musiker an, z. B. Hania Rani oder Kinga Glyk als Extrembeispiele der Wichtigkeit des Körpereinsatzes als Element innerhalb der Musik, und wiederhole die Aussage dann noch mal, ohne dass du dabei das Gefühl hast, dich selbst zu belügen.

Wenn man natürlich auf „langweilige Musik“ (langweilig im Sinne von repetitiv und vorhersehbar) steht, dann könnte die Aussage durchaus stimmen. Aber da wächst man irgendwann heraus.

Es ging um Musikproduktion mit Hardware-Synths, weder um Klaviere, noch um Live-Performance. Ich kann mir sogar sehr gut vorstellen, dass Hardware-Synth Live-performances ein neuer Trend werden, so wie Looper. Da muss jetzt nicht der beste Sound oder Song rauskommen, aber die Action muss stimmen. So eine Mischung aus Zirkus und Musik.
 

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